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21. Februar 2020 5 21 /02 /Februar /2020 11:40

Dr. Horst Werner aus Göttingen hat seit 1983 eine positive berufliche Leistungsbilanz und hat am freien Kapitalmarkt viele hervorragende Ergebnisse erzielt.

Dr. jur. Horst Werner als Wirtschafts-, Gesellschafts- und Bankjurist ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) weist somit am Finanzmarkt eine vorzeigbare Leistungsbilanz auf. Seit 1983 haben Dr. Werner und seine Partner mehr als 700 mittelständische Unternehmen mit BaFin-Kapitalmarktprospekten an die Beteiligungs- und Kapitalmärkte geführt und mehreren hundert Unternehmen mit einer Beteiligungskonzeption bei einer Small-Capital-Finanzierung geholfen. Bei der Kapitalbeschaffung wurde ein Volumen von über Euro 7 Mrd. betreut und in der Platzierung beratend begleitet.

Die Ausgabe kapitalmarktorientierter Finanzinstrumente ( Emittentenprivileg ) oder die Vermittlung derselben erfordern besondere Sachkunde. Wer mit Wertpapieren gewerblich handeln oder Finanzinstrumente vermitteln oder für andere verwalten möchte, benötigt deshalb dazu eine besondere gewerbliche Erlaubnis. Die Erlaubnis- und Zulassungsregeln sind in den kapitalmarktrechtlichen Gesetzesvorschriften festgeschrieben ( § 34 f GewO und § 32 KWG ). Hierzu bot Dr. Werner stets die entsprechende Gewerbe- und BaFin-Beratung.

Mit innovativen, zukunftsorientierten Konzepten, unternehmensspezifischen Lösungen und einer konsequent mandanten- und erfolgsorientierten Arbeitsweise ist die Dr. Werner Financial Service AG zu einem der führenden Dienstleister im Bereich der Banken- und BaFin-freien Unternehmensfinanzierung, der Mezzaninefinanzierung, des Going-Public- und Corporate-Finance-Consulting mit zahlreichen Kontakten am Kapitalmarkt geworden.

Die Kompetenz und die Erfahrung der Capital-Consultants um Dr. Werner sind durch zahlreiche Publikationen und Referenzen von mittelständischen Unternehmen nachweisbar ( http://finanzierung-ohne-bank.de/htm/de/html/Referenzen_der_Dr_Werner_Financial_Service_AGBeste_Referenzen_zu_Finanzierungs_Dienstleistungen_der_Dr_Werner_Financial_Service_AG.php ). Gerne können Interessenten auch den 67-seitigen Pressespiegel als Leistungsbilanz und eine Publikationsliste mit den Büchern und Ratgeber-Broschüren anfordern.

Dr. Horst Werner hat in den vergangenen (mehr als) drei Jahrzehnten Kapitalbeschaffungs-Massnahmen in allen Beteiligungsformen und BaFin-Beratungen begleitet, von Aktienemissionen über wertpapierverbriefte Genussschein-Beteiligungen und Kommanditgesellschafts-Anteilen bis hin zu Genossenschaftsanteilen, Stillen Beteiligungen, Vionkulierten Genussrechten, BaFin-prospektfreien, grundschuldbesicherten Darlehen, Inhaberschuldverschreibungen und Namensschuldverschreibungen ( =Anleihen), partiarischen Darlehen und Fondsprospekten. Unternehmen informieren sich in der 74-seitigen Ratgeber-Broschüre "Eigenkapitalbeschaffung mit einem Beteiligungsverkaufsprospekt am außerbörslichen Kapitalmarkt" über die Möglichkeiten der Eigenkapitalbeschaffung. Interessenten können die kostenlosen Informationsunterlagen zur Eigenkapitalbeschaffung und Referenzen unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de anfordern.

Daneben unterstützt der Kapitalmarktberater Dr. Werner seit vielen Jahren Vertriebe durch Vorträge, Seminare und Schulungen von Finanzdienstleistern. Informieren Sie sich ausführlich in der Ratgeber-Broschüre "Erfolgsregeln und Verkaufsstrategien für Finanzdienstleister" (80 Seiten). Auch Unternehmen werden seit mehr als zwei Jahrzehnten bei der Platzierung über das Internet ( www.anleger-beteiligungen.de ) und auf Unternehmenspräsentationen und durch eine intensive Emissionsmarketing-Beratung in den sozialen Medien wie Twitter, LinkedIn, Facebook etc. ( www.investoren-brief.de ) gefördert. Interessante Einblicke in den Entwurf von Bilanzstrategien und der Bilanzoptimierung bietet Ihnen unsere Ratgeber-Broschüre "Bilanzstrategien und Bilanzoptimierung für mittelständische Unternehmen". Weitreichende Informationen zur Finanzierung des Unternehmenskaufs und -verkaufs und zur Regelung der Unternehmensnachfolge können per Mail unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de erfragt werden.

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20. Februar 2020 4 20 /02 /Februar /2020 15:47

Nächster Finanz-Seminartermin: Donnerstag, am 17. Sept. 2020 in Göttingen "Kapitalbeschaffung und Finanzierungen für Unternehmen und alle Branchen ohne Banken"

Finanzierungs-Seminar mit allen BaFin-freien und prospektfreien Themen :

Kapital und Finanzierung ohne Banken über die Kapitalbeschaffungsmärkte auch in Zeiten der internationalen Coronakrise und

das öffentliche Angebot (Kapitalmarktemission) zur Investoren- und Kapitalgewinnung, Kapitalbeschaffung zwecks Finanzierung von Immobilienprojekten -

Bilanzoptimierung und Steuervorteile - "Small-Capital-Finanzierung" ab € 50.000,- für kleine Betriebe ohne BaFin unter Berücksichtigung des Kleinanlegerschutzgesetzes und das Pre-IPO bis zu € 250 Mio. sowie

die Beschaffung von Sanierungskapital


mit Dr. jur. Horst Werner, Kapitalmarktexperte und Finanzjurist, www.finanzierung-ohne-bank.de ,Göttingen
     
Dargestellt werden die stille Beteiligung, das Genussrecht, die Inhaberschuldverschreibungen und Namensschuldverschreibungen ( Anleihen ) als kapitalmarktorientierte Finanzierungsinstrumente, das Nachrangdarlehen und das partiarische Darlehen bzw. das BaFin-prospektfreie grundschuldbesicherte Darlehen sowie das sogen. Direktinvestment
             
Der Ablauf einer Beteiligungs-Finanzierung: Vorbereitung und Durchführung sowie Genehmigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
    
Finanzkommunikation, Kapitaleinwerbung und Gestaltung von Exposé- und Prospektunterlagen als Mittel der Investorengewinnung und Eigenkapitalbeschaffung
       
Online- und Offline-Werbestrategien u.a. in den sozialen Medien zur praktischen Umsetzung der Kapitalbeschaffung (Zielgruppenansprache, Marktkontakte, Internetmarketing, Anzeigen-Kampagnen etc.)
    Dr. jur. Horst Werner, Göttingen

Donnerstag, am 17. Sept. 2020 in Göttingen
Seminarhaus Göttingen, Groner Landstr. 3, 37073 Göttingen ( 3 Minuten Fussweg vom Bahnhof )


Teilnahmegebühr:
€ 199,- inkl. USt;
jeder weitere Teilnehmer € 159,- inkl. USt

Anmeldung unter dem Link :  http://finanzierung-ohne-bank.de/htm/de/html/SeminareFinanz_Seminar_Unternehmensfinanzierung_Anmeldung.php

 

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13. Februar 2020 4 13 /02 /Februar /2020 09:16

Finanzbeschaffungs-Veranstaltung am 23. 04. 2020 ( dann wieder am 17. Sept. 2020 ) zur Unternehmensfinanzierung von KMU´s ohne Banken und ohne BaFin-Prospekt entsprechend den gesetzlichen Bereichsausnahmen des Vermögensanlagengesetztes ( VermAnlG ) und des Wertpapierprospektgesetzes ( WpPG ) mit der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Bilanzoptimierung und Steuervorteile - Prospektfreie "Small-Capital-Finanzierung" ab € 50.000,- für kleine Betriebe ohne BaFin unter Berücksichtigung der aktuellen BaFin-Ausnahmerichtlinien und das Pre-IPO bis zu € 250 Mio. mit der Beschaffung von Mezzaninekapital.  

Nächster Finanzierungs-Seminartermin: Donnerstag, am 23. April 2020 ( oder am 17. Sept. 2020 ) in Göttingen "Kapitalbeschaffung und Finanzierungen für Unternehmen mit interessanten Zukunftsaussichten ohne BaFin-Prospektpflicht und ohne Banken".

Anmeldung unter dem Link : http://finanzierung-ohne-bank.de/htm/de/html/SeminareFinanz_Seminar_Unternehmensfinanzierung_Anmeldung.php  . Die Finanz-Seminargebühren beinhalten umfangreiche Seminarunterlagen ( u.a. beispielhafte Exposé- und Prospektunterlagen von betreuten Emissionsunternehmen, Finanzierungs-Fachbroschüren zur Kapitalbeschaffung, zur Finanzmarktkommunikation, zum Mezzaninekapital ), ein Mittags-Menü und Erfrischungs- und Pausengetränke.

Finanzierungs-Seminar mit Referenten aus der Praxis :

Finanzierungs-Workshop zur alternativen Finanzierung für Unternehmen mit ergänzendem Eigenkapital und zur bankenunabhängigen Kapitalbeschaffung, Sanierungskapital - innovative Finanzierungsformen ohne Banken, private Nachrangdarlehen, grundschuldbesicherte Darlehen ohne BaFin-Prospektpflicht gem. § 1 KWG und ohne Volumenbegrenzung, BaFin-prospektfreie Privatplatzierungen,eigenkapitalnahes Mezzanine-Kapital, festverzinsliches Anleihekapital sowie Fördermittel (Förderdarlehen), Förderbeteiligungsgelder und Subventionen sowie die Erläuterung der praktischen Umsetzung einer Kapitalmarktemission in einem Private Placement.

Donnerstag, am 23. April 2020 in Göttingen ( weiterer Termin am 17. September 2020 )
Seminarhaus Göttingen, Groner Landstr. 3, 37073 Göttingen ( 3 Minuten Fussweg vom Bahnhof )
Teilnahmegebühr:
€ 199,- inkl. USt;
jeder weitere Teilnehmer € 159,- inkl. USt

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12. Februar 2020 3 12 /02 /Februar /2020 08:25


Die kapitalmarktrechtliche Zulässigkeit für die Schuldverschreibungen als Inhaber-Anleihen oder als vinkulierte, unverbriefrte Namensschuldverschreibungen ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ),

die als bankenfreie Finanzinstrumente gemäß § 1 Abs. 11 Kreditwesengesetz ( KWG ) gelten, ergibt sich aus den §§ 1 ff. des Wertpapierprospektgesetzes  ( WpPG ) und aus § 1 Absatz 2 Nr. 6 des Vermögensanlagengesetzes ( VermAnlG ). Die Inhaberschuldverschreibung ist prospektfrei, wenn gem. § 3 Abs. 2 Nr. 2 WpPG  „weniger als 150 nicht qualifizierte Anleger  ( = Privatanleger ) angesprochen werden“ und die Anleihe als Namensschuldverschreibung ist gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 a) VermAnlG von der Prospektpflicht ausgenommen, wenn nicht mehr als 20 Namensschuldverschreibungen pro Emissionsunternehmen angeboten und gezeichnet werden.

Zur Besicherung können dem Anleihegeber eine Sicherungsübereignung von materiellen Wirtschaftsgütern oder  eine Abtretung von schuldrechtlichen Forderungen des Unternehmens eingeräumt werden, die dem Schuldverschreibungs-Gläubiger dann unabhängig von Dritten eigene Verwertungsrechte durch Aussonderung  gewähren. Eine Anleihe kann durch Rohstoffe, Edelmetalle oder sonstige Sachwerte unterlegt werden.

Bei der besicherten Inhaberschuldverschreibung oder der besicherten Namensschuldverschreibung handelt sich damit um Sonderformen von Anleihen, die als forderungsbesicherte Anleihen (asset backed securities  ABS) durch Vermögenswerte unterlegt und gegenüber dem Anleihezeichner abgesichert sind. Dies steigert die Platzierungsfähigkeit der Schuldverschreibungen. Weitere Informationen erteilt kostenfrei Dr. Horst Werner von der Dr. Werner Financial Service AG unter der Mailadresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Anfrage.

Die Schuldverschreibung ( auch Anleihe genannt ) kann auch durch Hypotheken bzw. Grundschulden oder sonstigen Forderungsrechten abgesichert werden, so dass man in diesem Falle von einer Hypothekenanleihe ( covered bonds ) spricht, wozu es besondere gesetzliche Vorschriften gibt. Zudem existieren auch die wertpapierfreien grundschuldbesicherten Darlehen, die gem. § 1 Abs. 1 S. 2 Nr.1 KWG-konform und bei richtiger Handhabung und Ausgestaltung vollkommen BaFin-prospektfrei sind.

Die Hypothek bzw. Grundschuld wird zur Sicherung der Kapitalgeber in der III. Abteilung des Grundbuchs eingetragen. Es handelt sich hierbei um ein Pfandrecht an einem Grundstück. Als akzessorische Sicherheit ist die Hypothek vom Bestehen einer Forderung abhängig. Eine Hypothek kann als Buch- oder Briefhypothek oder auch als verbriefte Eigentümergrundschuld beim Amtsgericht eingetragen werden.

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5. Februar 2020 3 05 /02 /Februar /2020 13:36

Dr. jur. Horst S.  Werner, Göttingen ist als Wirtschafts- und Steuerrechtler ein ausgewiesener Finanzierungs-Spezialist mit 30-jähriger Kapitalmarkterfahrung und mit der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) Dienstleister für den Transfer von Privatkapital in unternehmerisches Produktivkapital durch Beteiligungskapital, Fondskapital, Venture Capital und BaFin-freie Kapitalmarktemissionen. Dr. Werner hat über 1.500 Kapitalbeschaffungsmaßnahmen für Unternehmen ohne Banken sowie mit und ohne BaFin-Prospekt unter Inanspruchnahme der gesetzlichen Bereichsausnahmen durchgeführt.

Dr. Werner betreut seit 35 Jahren mittelständische Unternehmen und Konzerngesellschaften bei der Kapitalbeschaffung über die Risikokapitalmärkte bzw. die Kapitalmärkte in und außerhalb der Börse zur Steigerung der unternehmerischen Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit, zur Erhöhung der Investitionen, zur Stärkung der Innovationen und zur Optimierung von Unternehmensgrößen, damit diese ihre Position im bundesdeutschen und globalen Wettbewerb langfristig unter Erhaltung und Schaffung neuer Arbeitsplätze sichern und ausbauen können. Dr. Werner erstellt und erarbeitet Kapitalmarktprospekte mit  BaFin-Billigung und BaFin-freie und prospektfreie Beteiligungsexposés für kleinere Platzierungsvolumina bis Euro 10 Mio., die unter die Bereichsausnahmen des Vermögensanlagengesetzes oder des Wertpapierprospektgesetzes fallen. Er erarbeitet Kapitalanlagen mit grundschuldbesicherten Darlehen, die vollkommen BaFin-prospektfrei sind und keine Volumenbegrenzung haben.

Dr. jur. Horst Werner hatte nach einem fünfjährigen rechtswissenschaftlichen Studium ( von 1969 - 1974 ) in Göttingen anschließend eine rechtswissenschaftliche Forschungs- und Lehrtätigkeit von über acht Jahren ( von 1974 - 1982 ) an der Universität Göttingen, die dann zur Grundlage für die anschließende freiberufliche Praxiserfahrung von über drei Jahrzehnten am Finanzierungs- und Kapitalmarkt geworden sind. Dr. Werner bringt für seine freiberufliche Tätigkeit als Finanz- und Wirtbeschaftsberater exzellentes Grundlagenwissen mit.

Dr. Horst Siegfried Werner, Göttingen ist als Fachbuchautor von 16 Sachbüchern zur Wirtschaft, zur Bilanzierung und zur Finanzierung von mittelständischen Unternehmen sowie Verfasser von zahlreichen wissenschaftlichen Beiträgen in Fachzeitschriften und Fernsehinterviews bekannt geworden. Sein letztes Buch "Finanzierung" erschien im Rahmen der Mittelstandsbibliothek als Bd. 6 im Handelsblatt-Verlag / Düsseldorf mit 288 Seiten. Er ist ein gern gesehener Referent und Vortragsredner. Seine Referate sind spannend, kurzweilig und ohne Umschweife mit anschaulichen Beispielen auf den „Punkt“ abgestellt. Dr. Werner ist häufig Gastreferent bei Unternehmensverbänden, IHK´s, Banken, staatlichen Wirtschaftsfördergesellschaften und Finanz-Fachseminaren. Das nächste Finanzierungsseminar zur Kapitalbeschaffung über den Kapitalmarkt findet am 23. April 2020 in Göttingen statt ( Anmeldung unter http://finanzierung-ohne-bank.de/htm/de/html/SeminareFinanz_Seminar_Unternehmensfinanzierung_Anmeldung.php ).

 

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20. Januar 2020 1 20 /01 /Januar /2020 14:27

Die in München ansässige, neu gegründete BestStay24 GmbH & Co. KG finanziert und verwaltet Projekt- und Betriebsgesellschaften im Bereich des Hotel- und Immobiliengewerbes.

Das Unternehmen - die BestStay 24 GmbH & Co. KG aus Grünwald ist im Handelsregister unter der Nummer HRA 111336 beim Amtsgericht München verzeichnet - zählt zu den neuen Akteuren, die mit frischen Ideen den Markt für das Teilzeitwohnen bedienen. Gegründet von einem in Hotellerie und Immobilienwirtschaft erfahrenen Management, entwickelt, vermietet, verwaltet und betreibt das outgesourcte Unternehmen Hostels, Boardinghäuser, Wohnheime und soziale Einrichtungen für temporäres Wohnen. Damit will das Unternehmen gerade in Hochpreismetropolen wie München dem Überangebot an luxuriösen Unterbringungsmöglichkeiten zeitlich begrenzte Wohnformen im niedrigen und mittleren Preissegment entgegensetzen.

Zweck dieser BestStay24-Gesellschaften ( www.beststay24.de ) sind die Entwicklung gepachteter bzw. erworbener Wohn- und Gewerbeimmobilien, um darin Hostels, Boardinghäuser und Wohnheime als Zuhause auf Zeit zu betreiben. BestStay24 baut dabei auf dem seit vielen Jahren erfolgreichen Geschäftsmodell einer auf die Vermietung von Monteurwohnungen spezialisierten Unternehmensgruppe auf, deren Tätigkeitsfeld das Unternehmen in vielversprechenden Bereichen erweitert. Zu den Mietern der möblierten Wohnungen und Zimmer oder einzelner Betten von BestStay24 gehören vor allem Firmen, die Arbeitnehmer für einen Auftrag in einer fremden Stadt unterbringen müssen oder längerfristige Wohnmöglichkeiten für wechselndes Personal aus dem Ausland oder für Interims-Manager benötigen.

Das Wohnen über einen begrenzten Zeitraum in den erschwinglichen Unterbringungen von BestStay24 resultiert in einer Win-Win-Situation für die Betriebsgesellschaften des Unternehmens und deren Kunden. Denn wer möbliert vermietet, ist nicht an den örtlichen Mietspiegel gebunden und kann in entsprechenden Lagen oft sehr viel höhere Mieten erzielen, als bei einer regulären Langzeitvermietung. Trotz der enormen Margen müssen keine teuren Dienstleistungen für die Gäste vorgehalten werden. Der erhebliche Service-Aufwand eines Hotels entfällt. Umgekehrt werden deutsche Innenstädte durch Monteurwohnungen, Boardinghäuser etc. für Firmen mit günstigen Arbeitskräften überhaupt erst bezahlbar.

Investoren, die den Trend zu „Serviced Apartments“ in Boardinghäusern z.B. für den Niedriglohnsektor erkennen und am Erfolg entsprechender Wohnanlagen teilhaben möchten, bieten wir jetzt Gelegenheit, sich an der BestStay24 GmbH & Co. KG zu beteiligen. Wie Sie als Kapitalanleger von weit überdurchschnittlichen Renditeaussichten durch Mieteinnahmen profitieren können, die deutlich höher als bei einer regulären Vermietung liegen, erläutern wir gern allen Interessenten in einem persönlichen Gespräch.

Anleger können bei der BestStay24 GmbH & Co. KG grundschuldbesicherte Darlehen ab Euro 20.000 mit einer Mindestlaufzeit von 5 Jahren zu einem Zinssatz von 4 % p.a. zeichnen. Ferner werden Nachrangdarlehen ab Euro 5.000,- Zeichnungssumme, Laufzeit: 4 Jahre bei einem Zinssatz: von 4 % p.a. angeboten. Auch festverzinsliche Namensschuldverschreibungen und gewinnorientierte Beteiligungsformen mit unterschiedlichen Mindestlaufzeiten und Ausschüttungshöhen können gezeichnet werden. Der jeweils in Aussicht gestellte Ertrag ist jedoch nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Für die angebotenen Vermögensanlagen besteht gem. § 2 Abs. 2 Satz 1 Vermögensanlagengesetz keine Prospektpflicht, da jeweils nur 20 Anteile angeboten und gezeichnet werden können. Für die grundschuldbesicherten Darlehensanlagen besteht gem. § 1 Abs. 1 S. 2 Kreditwesengesetz (KWG) ebenfalls keine Prospektpflicht und keine Volumenbeschränkung.

Ein umfängliches Beteiligungs-Exposé steht auf Anforderung zur Verfügung. Bei Interesse nehmen Sie bitte einen ersten Kontakt auf zu dem Ansprechpartner, Herrn Victor M. Schneider als Geschäftsführer unter der Mailadresse beteiligung@beststay24.de . Das Beteiligungsangebot wurde aufbereitet und wird unterstützt von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).

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27. November 2019 3 27 /11 /November /2019 08:38

Eine Gewerbeerlaubnis benötigt nach den §§ 34c ff Gewerbeordnung ( GewO ) jeder, der gewerbsmäßig den Abschluss von Darlehensverträgen und Finanzinstrumenten für Dritte vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen möchte, so Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) von der Dr. Werner Financial Service AG.

Vermittler ist nicht das Emissionsunternehmen selbst mit seinen abhängig beschäftigten Mitarbeitern. Sie verkaufen bzw. vermitteln keine Kapitalanlagen für Dritte, sondern eigene Geldanlagen. Das Emissionsunternehmen genießt das sogen. Emittentenprivileg und benötigt am Kapitalmarkt keiner zusätzlichen Platzierungserlaubnis.

Darlehensvermittler im Sinne der Gewerbeordnung ist, wer dauerhaft gegen Entgelt den Abschluss von Verträgen über Darlehen von Dritten vermittelt oder die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen will ( § 34c Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 GewO ). Der Status des Darlehensvermittlers tritt bereits bei der Vermittlung des ersten Darlehensvertrages ein. Die Absicht die Darlehensvermittlungs-Tätigkeit dauerhaft auszuüben, reicht bereits für die Genehmigungspflicht aus. Ob der § 34 c oder der § 34 f GewO bei der Vermittlung von Darlehen einschlägig ist, hängt davon ab, ob Finanzinstrumente im Sinne des § 1 Abs. 11 KWG vermittelt werden. Dies gilt auch im Zusammenhang mit der Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehen. Seit dem Jahr  2015 gilt der "neue" § 34 f GewO und seit dem 21. März 2016 für die Vermittlung von Immobiliendarlehen an Verbraucher der neue § 34 i GewO mit jeweils besonderen Genehmigungs-Voraussetzungen.

Grundschuldbesicherte Darlehen sind gemäss § 1 Abs. 1 S. 2 Nr. 1 Kreditwesengesetz ( KWG ) keine Finanzinstrumente im Sinne der Propsektgesetze und fallen auch nach Auskünften der BaFin nicht unter die  Aufzählung in § 1 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz und ebenso nicht unter die Generalklausel des § 1 Abs. 2 Nr. 7 Vermögensanlagengesetz ( VermAnlG ). Sie sind deshalb auch keine Finanzinstrumente im Sinne des § 34 f Gewerbeordnung ( GewO ). Somit ist die Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehens-Angeboten auch nicht erlaubnispflichtig nach § 34 f GewO. Finanzanlagenvermittler im Sinne des § 34 f GewO ist nach Abs. 1 Ziff. 3 nur derjenige, der Vermögensanlagen ( als Finanzinstrumente gem. § 1 Abs. 1  Nr. 11 Kreditwesengesetz ) im Sinne des § 1 Absatz 2 des Vermögensanlagengesetzes vermittelt. Nach der ausdrücklichen Verwaltungspraxis der BaFin gehören die öffentlichen Angebote von grundschuldbesicherten Darlehen nicht dazu. Deshalb bedarf der Darlehensvermittler von grundschuldbesicherten Darlehen nur der Erlaubnis nach § 34 c Abs. 1 Nr. 2 GewO. Die Emissionsunternehmen ( = die Anbieter von grundschuldbesicherten Darlehen ) selbst genießen das sogen. Emittenten-Privileg und bedürfen nach der Gewerbeordnung überhaupt keiner Erlaubnis.

Der Bundesrat hat im April 2016 auf seiner Sitzung die ergänzende Ausführungs-„Verordnung über die Immobiliardarlehensvermittlung (ImmVermV)“ beschlossen. Damit steht endgültig die Arbeitsgrundlage der Darlehensvermittler für Immobiliardarlehen für Verbraucher fest, die eine Erlaubnis gemäß § 34 i Gewerbeordnung (GewO) benötigen, nachdem das grundlegende Gesetz zur Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie bereits einen Monat zuvor in Kraft getreten war.

Die Vermittlung und Beratung über partiarische Darlehen und Nachrangdarlehen als kapitalmarktrechtliche Finanzinstrumente sowie über bestimmte Arten von Direktinvestments als Beteiligungsanlagen im Sinne des Vermögensanlagengesetzes fallen unter die Erlaubnispflicht als Finanzanlagenvermittler gemäß § 34 f Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 GewO (Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Absatz 2 Vermögensanlagengesetz). Für die Vermittlung derartiger Finanzanlagen ist eine gesonderte Sachkunde mit Befähigungsnachweis bei der jeweils zuständigen IHK nachzuweisen. Zuständig für die Erlaubniserteilung sind die Ordnungsämter der Kreis- oder Stadtverwaltungen. Voraussetzungen für die Erlaubniserteilung sind die Zuverlässigkeit sowie geordnete Vermögensverhältnisse des Antragstellers. Ist der Antragsteller eine juristische Person, müssen alle vertretungsberechtigten Personen diese Voraussetzungen erfüllen.

Die für das Durchlaufen des Erlaubnisverfahrens notwendigen Antragsformulare sind seit Sommer 2016 bei den IHK´s abrufbar. Inwieweit auch die Vermittlung von grundschuldbesicherten Darlehen an Unternehmen dazugehören, ist mit den zuständigen IHK´s zu verneinen. Danach kommt § 34 i GewO nur in Betracht, wenn der Unternehmer ( z.B. die Bank ) der Darlehensgeber und der Verbraucher der Darlehensnehmer ist. Bei den grundschuldbesicherten Darlehen ist es jedoch umgekehrt: der Anleger ist der Darlehensgeber und ein operativ tätiges Unternehmen ist der Kapitalnehmer, so dass hier kein zu schützender, privater Verbraucher Vertragspartner ist. Weitere Informationen erteilt Dr. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

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23. November 2019 6 23 /11 /November /2019 14:22

Die Quirin Privatbank macht auf Ihrem Kapitalmarkt-Blog darauf aufmerksam, dass in zwei Jahren ein inoffizielles Basel IV mit verschärften Eigenkapitalregeln für die kreditorientierte Finanzierung kommt :



https://kapitalmarkt.blog/basel-iv-wie-der-mittelstand-sich-schon-jetzt-in-sicherheit-bringen-kann/#more-1140

"Basel IV wird die Eigenkapitalanforderungen an die Banken weiter verschärfen. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen dürfte es schwieriger werden, Kredite zu attraktiven Konditionen zu erhalten. So soll der sogenannte Mittelstandsfaktor gestrichen werden, in dem bislang die besondere Bedeutung des europäischen Mittelstands berücksichtigt worden ist. Warum mittelständische Unternehmen sich spätestens jetzt Gedanken über alternative Finanzierungsmethoden machen sollten.

Basel IV ist inzwischen beinahe ein Schreckgespenst geworden: Die drohende Erhöhung der Eigenkapitalanforderungen gerade bei Mittelstandskrediten könnte Banken und Unternehmen, ja sogar die gesamte Wirtschaft teuer zu stehen kommen – und das nicht nur in Deutschland. Kleinen und mittleren Unternehmen droht ein dauerhaftes Versiegen des Mittelzuflusses." . . . . 
so in der Veröffentlichung.

Die Bank rät daher mittelständischen Unternehmen zu alternativen Finanzierungen über offene Beteiligungen ( z.B.- Aktien oder KG-Beteiligungen ) oder über Anleihen bzw. sonstiges stimmrechtsloses Mezzaninekapital, das zu keiner Stimmrechtsverwässerung führt.

Die Europäische Bankenunion bezeichnet die im Mai 2014 beschlossene Übertragung von nationalen Kompetenzen auf zentrale Institutionen, oder die Schaffung von einheitlichen, gemeinsamen Richtlinien und Regelungen im Bereich der Finanzmarktaufsicht und der Sanierung oder Abwicklung von Kreditinstituten innerhalb der Europäischen Gemeinschaft und ist Ausgangspunkt für die "Aktualisierung der Basel III-Regeln". Europas Kreditinstitute sollen noch krisensicherer werden.

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht hat Reformen vereinbart, die Banken widerstandsfähiger machen und das Vertrauen in das Bankensystem stärken sollen. Diese kürzlich veröffentlichten Beschlüsse sind unter dem Stichwort „Basel IV“ bekannt. Im Zentrum stehen dabei neue Standards, nach denen Banken ihre Kapitalanforderungen berechnen müssen. Sie sollen die Zahlen verschiedener Institute weltweit vergleichbarer machen.

Die finalisierte Basel-III-Empfehlung, inoffiziell als Basel IV bezeichnet, wird die Eigenkapitalanforderungen indirekt erhöhen. Das Regelwerk, das bislang unter dem Namen „Basel III“ bekannt ist, regelte, dass Banken grundsätzlich mehr Eigenkapital für ihre Geschäfte benötigen. Nunmehr geht es darum, ob die Banken ihre Risiken korrekt messen – was im Zweifel aber noch einmal Kapitalbedarf nach sich ziehen könnte. Die bisherigen Vorstellungen würden vor allem europäische Banken dazu zwingen, sehr viel mehr Risikokapital einzusetzen als bislang. Deshalb spricht die Bankenlobby nicht von der Vollendung von „Basel III“, sondern von „Basel IV“. Sie wollen so verdeutlichen, dass aus ihrer Sicht Grundlegendes verändert wird und nicht nur das bisher bestehende Werk "Basel III" komplettiert.

Bis Jahresende 2019 sollen die neuen, unverbindlichen Vorschriften stehen. Ob das gelingt, ist fraglich, weil die Meinungen etwa zwischen den USA und Europa noch weit auseinanderliegen, so informiert das Handelsblatt.

Nähere Auskünfte erteilt Dr. jur. Horst Werner von der Dr. Werner Financial Service AG unter der Mailadresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

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17. November 2019 7 17 /11 /November /2019 15:45

Das Wesen der Aktiengesellschaft ist im Aktiengesetz vom Sept. 1965 beschrieben. Gem. § 1 AktG ist die AG eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit; also eine juristische Person, für die ausschließlich das Gesellschaftsvermögen haftet. Die Aktiengesellschaft ist vom gesetzlichen Typus her eine kapitalistisch strukturierte Gesellschaftsform, die im Gegensatz zur GmbH ( = personalistisch strukturiert ) als Massen- bzw. Publikumsgesellschaft angelegt ist, so Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).

Eine (unbegrenzte) Vielzahl von Aktionären nimmt ihre Rechte in der Hauptversammlung als oberstes Beschlussorgan wahr. Die AG entsteht, wie die GmbH, erst mit der Eintragung in das Handelsregister. Das Mindestkapital einer AG beträgt 50.000 Euro. Die Aktiengesellschaft ist ebenso wie die GmbH eine Kapitalgesellschaft und damit ebenfalls ein Unternehmen mit beschränkter Haftung. Sie ist gleichzeitig Handelsgesellschaft im Sinne des HGB und unterliegt dem Kaufmannsrecht ( z.B. mündlich wirksame Bürgschaftserklärung).

Die Organe der AG sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Hauptversammlung :

-  Der Vorstand als Geschäftsführungsorgan führt die Geschäfte der AG in eigener Verantwortung und vertritt die AG im Geschäftsverkehr.  Er wird durch den Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt. Er erstattet Bericht an den Aufsichtsrat und legt diesem z. B. den Jahresabschluss zur Beschlussfassung vor.

-  Der Aufsichtsrat ist bei der Aktiengesellschaft ein Pflichtorgan und als Kontrollorgan bestellt der AR den Vorstand  und überwacht ihn. Der Aufsichtsrat hat allerdings nur dann ein Weisungsrecht gegenüber dem Vorstand, soweit dies satzungsrechtlich bestimmt ist. Der Aufsichtsrat prüft den Jahresabschluss (einschließlich des Anhangs und Lageberichts) und beruft die Hauptversammlungen ein.

-  Die Hauptversammlung als Gesellschafterorgan besteht aus den Aktionären der AG. Sie wählt die Mitglieder des Aufsichtsrates und beschließt auch über Grundsatzentscheidungen der Aktiengesellschaft. So müssen z. B. Satzungsänderungen, Kapitalerhöhungen etc. durch die Hauptversammlung ( gestzlich zwingend mit dreiviertel Mehrheit ) beschlossen werden. Die Aktionäre beschließen ebenso über die Verwendung des Bilanzgewinnes (Ausschüttung oder Thesaurierung). Häufig werden die Stimmrechte der Aktionäre von Banken im Rahmen des abgetretenen Depot-Stimmrechts wahrgenommen.

Die Aktiengesellschaft und die Kommanditgesellschaft auf Aktien erhalten ihr Grundkapital durch die Ausgabe von Aktien. Die Aktie verkörpert das Anteilsrecht und ist grundsätzlich frei übertragbar. Es gibt börsennotierte ( ca. 1.150 Deutschland ) und nicht börsennotierte Aktiengesellschaften ( insgesamt ca. 13.200 in Deutschland ). Die Aktionäre erhalten als Anteilseigner ihre Gewinnanteile in Form von Dividenden. Darüber hinaus haben Aktionäre weitere Rechte, z. B. die Teilnahme an der Hauptversammlung, Stimm- und Auskunftsrechte und Einspruchsrechte gegen Hauptversammlungsbeschlüsse. 

Bei den Aktien kann sich um Inhaberaktien oder Namensaktien, die ins Aktienbuch einzutragen sind, handeln. Namensaktien werden regelmäßig mit einer Vinkulierung versehen, wodurch die Übertragbarkeit der Aktien nur mit Zustimmung der Gesellschaft zulässig ist. Die Aktien können als vollstimmberechtigte Stammaktien oder als eingeschränkt stimmberechtigte Vorzugsaktien ausgegeben werden. Aktien werden regelmäßig als Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von Euro 1,- ausgegeben; sie können jedoch auch mit einem festen Nennwert von Euro 1,- ( = Nennwert-Aktien ) oder höher versehen werden.

An der Aktiengesellschaft oder der Kommanditgesellschaft auf Aktien  ( KGaA ) als kapitalistisch geprägte Gesellschaftsformen ( im Gegensatz zur GmbH, die eher personalistisch strukturiert ist ) können sich Einzelinvestoren, Private Equity Gesellschaften oder Venture Capital Gesellschaften beteiligen und über ihre Einheits-Stimmrechtsmacht erheblichen Einfluß ausüben. Soweit die Gesellschaftsanteile unter Privatanlegern breit gestreut sind, spricht man von einer sogen. "Publikumsgesellschaft", in der die Stimmrechte zersplittert sind. Dies gibt sodann den Hauptaktionären in der AG oder den Komplementären in der KG eine stärkere und unabhängigere Stellung nach dem Motto "divide et impera".

Mehrere Aktionäre können jedoch ihre Stimmrechts-Zersplitterung beseitigen, in dem sie einen sogen. Stimmrechtsbindungsvertrag abschließen und sich in einer GbR als Stimmrechtseinheit organiseren. Dann werden auf vorgängigen Beschluß die Stimmrechte durch einen Stimmrechtsführer einheitlich ausgeübt.

In der AG darf zudem nur über die Punkte abgestimmt werden, die in der Einladungs-Tagesordnung benannt sind. Damit ist die Aktiengesellschafts-Hauptversammlung relativ unflexibel. Über spontan aufgetauchte Fragen oder Probleme oder zufällig vergessene Punkte darf keine Abstimmung herbeigeführt werden. Dies kann erst in einer weiter einzuladenden Hauptversammlung geschehen. Die GmbH als Kapitalgesellschaft ist in diesem Punkt flexibler.

Kapitalmarktregeln zur Platzierung von Aktien zwecks Kapitalbeschaffung

Der deutsche Gesetzgeber hat die in der EU-Verordnung vorgesehene Möglichkeit der Liberalisierung von Wertpapieremissionen mit einem neuen Gesetz vom Juli 2018 ausgeschöpft, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Das „Gesetz „Zur Ausübung von Optionen der EU-Prospektverordnung und zur Anpassung weiterer Finanzmarktgesetze“ ist am 13. /21. Juli 2018 durch Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten. Das Gesetz sieht vor, mehrere Finanzmarktgesetze an die Vorgaben europäischer Rechtsakte anzupassen und Auslegungsfragen zu klären. Dies dient dem Ziel, in einem rechtssicheren Umfeld zu stabilen und transparenten Finanzmärkten beizutragen sowie Anlegern die wesentlichen Informationen verfügbar zu machen.

Bei öffentlichen Angeboten von Wertpapieren, deren Gesamtgegenwert im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) weniger als 8 Millionen Euro beträgt, ist künftig kein Wertpapierprospekt mehr notwendig. Stattdessen genügt es, ein – wesentlich kürzeres – Wertpapier-Informationsblatt (WIB) zu erstellen, bei der BaFin zu hinterlegen und nach BaFin-Billigung zu veröffentlichen. Im übrigen gilt bei größeren Platzierungsvolumina das Wertpapierprospektgesetz mit der Pflicht, einen Aktien-Emissionsprospekt durch die BaFin prüfen und billigen zu lassen. Bei Börsenemissionen ist zudem ein Börsenzulassungsprospekt erforderlich.  -  Weitere Auskünfte erteilt kostenfrei Dr. Werner aus Göttingen unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

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15. November 2019 5 15 /11 /November /2019 12:38


Zum Steuerrecht bei der Sacheinlage zur Stammkapital- oder Grundkapitalerhöhung ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ) zwecks Bonitätssteigerung:

Steuerliche Sonderregelungen befreien prinzipiell alle die materiellen Einbringungen in Unternehmen, bei denen die Kapitalgesellschaft, auf die Sacheinlagen übertragen werden, eine Gesellschaft aus Deutschland oder der EU ist und derjenige, der die Sacheinlage zu Kapitalerhöhungszwecken leistet, ebenfalls eine deutsche oder EU-Gesellschaft ist und bezüglich der deutschen Besteuerung bei der Veräußerung von Anteilen nicht eingeschränkt ist ( § 1 Umwandlungssteuerrecht - UmwStG ).

Die Steuerneutralität ist also bei der Übertragung von Unternehmen zu Unternehmen gegeben, wenn beide beteiligten Gesellschaften dem deutschen Besteuerungsrecht unterliegen. Der übertragende Unternehmer muss dann anschließend nur die steuerlichen Haltefristen der neuen Gesellschaftsanteile beachten und darf diese nicht innerhalb der Haltefristen - gesetzlich nach § 22 UmwStG sperrfristbehaftet - ( sieben Jahre – sonst anteilige Nachtragsbesteuerung ) weiterveräußern.  Siehe hierzu auch einen Link zur möglichen Einkommensbesteuerung bei nicht Einhaltung von Sperrfristen :
https://www.haufe.de/finance/finance-office-professional/steuerfallen-bei-der-einbringung-bzw-umwandlung-in-eine-41-entstehung-sperrfristbehafteter-anteile_idesk_PI11525_HI9048581.html

Der einbringende Gesellschafter muss innerhalb der siebenjährigen Sperrfrist dem Finanzamt gem. § 22 Abs. 3 UmwStG jedes Jahr bis zum 31. Mai nachweisen, dass die betreffenden Anteile noch immer ihm bzw. der übernehmenden Gesellschaft gehören. Die Frist kann nicht verlängert werden. Bei Fristversäumnis gelten die Anteile als veräußert.

Grundsätzlich hat der Bundesfinanzhof ( BFH ) in einem Urteil aus 2009 u.a. entschieden, dass die Einbringung eines Wirtschaftsguts als Sacheinlage in eine Kommanditgesellschaft einkommensteuerrechtlich auch dann als Veräußerungsgeschäft einzuordnen ist, wenn ein Teil des Einbringungswertes nicht ins Kommanditgesellschaftskapital, sondern bilanziell nur der Kapitalrücklage zugeführt wird. Mit dem weiteren BFH-Urteil vom 7.4.2010 (I R 55/09) wurde entschieden: "Wird ein Betrieb oder Teilbetrieb oder ein Mitunternehmeranteil in eine unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtige Kapitalgesellschaft eingebracht und erhält der Einbringende dafür neue Anteile an der Gesellschaft (Sacheinlage), darf die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen mit seinem Buchwert oder mit einem höheren Wert ansetzen (§ 20 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 UmwStG 1995). Der Wert, mit dem die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen ansetzt, gilt gemäß § 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 für den Einbringenden als Veräußerungspreis und als Anschaffungskosten der Gesellschaftsanteile".

Werden Vermögenswerte von natürlichen Personen auf Unternehmen oder Kapitalgesellschaften übertragen, besteht die Gefahr der Einkommensbesteuerung aus Veräußerungsgewinnen. Wird Privatvermögen (nach Ablauf der Spekulationsfrist) in Betriebsvermögen eingelegt, erfolgt das steuerneutral. Inzwischen ist auch der Übertrag von einem Betriebsvermögen in ein anderes desselben Unternehmers steuerlich neutral möglich, seit die Handelsbilanz nicht mehr mit der Steuerbilanz verknüpft ist.

Die Übertragung von Kapitalgesellschaft zu Kapitalgesellschaft bleibt dagegen in den meisten Fällen (körperschafts-)steuerfrei. Bei richtiger Konstruktion lässt sich also bargeldlos und steuerfrei das Eigenkapital eines Unternehmens erhöhen. Die richtigen steuerlichen Voraussetzungen können meist im Vorfeld einer Sachkapital-Einbringung durch Rechtsgestaltung geschaffen werden. Um das gewünschte Ziel zu erreichen, ist eine gesonderte Beratung unbedingt erforderlich, denn mit einem solchen Konzept sind Erklärungspflichten verbunden, an denen der gewünschte Erfolg hängen kann. In manchen Fällen sollte durch eine (allerdings auch beim Finanzamt kostenpflichtige) verbindliche Auskunft Klarheit für alle Beteiligten geschaffen werden. Weitere Auskünfte erteilt der Wirtschafts- Kapitalmarktjurist Dr. jur. Horst Werner unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

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