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13. November 2019 3 13 /11 /November /2019 15:06

Mit der Zerstörung der Märkte für Windkraftanlagen schafft man keine Energiewende, nachdam man schon die Solarenergie-Industrie nach China vertrieben hat.

Zahllose Genehmigungsregeln, lange Zulassungsverfahren und teils unsinnige Ausschreibungs-Normen machen den deutschen Markt für Windkraftanlagen kaputt, so Dr. jur. Horst Werner, Göttingen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).

Infolge der im Jahr 2017 eingeführten gesetzlichen Ausschreibungsregeln für den Bau von Windkraftanlagen lag der Bruttozubau von On-shore-Windenergieanlagen (WEA) in Deutschland im Gesamtjahr 2018 bei lediglich rd. 740 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 2.400 Megawatt (MW).

Der fortschreitende Niedergang der deutschen Windkraft-Industrie und die Zerstörung der Energieerzeugung aus Windkraft ist ein gnadenloses Beispiel dafür, wie Politik eine Zukunftsindustrie in Deutschland vernichtet. Die Grünen bezeichnen die Bundesregierung sogar als den "Totengräber" der Windkraft. Die Stromeinspeisevergütung wurde erneut reduziert und die Abstandsvorschriften von Windkraftanlagen halfen bei der Minimierung des Windkraftausbaus kräftig mit, auch wenn der Abstand zu den Wohnsiedlungen ( mindestens fünf Wohngebäude )  wieder von 1.500 m auf 1.000 m verkürzt und individuelle Ländersache werden soll. Einen guten Überblick über die Entwicklung des Windkraft-Marktes erhält man unter dem Link : https://www.windbranche.de/windenergie-ausbau/deutschland .

Der Ausbau von Windparks als Onshore- und Offshore-Anlagen ist in 2019 abermals kräftig - und zwar um über 80 % eingebrochen. Die Fa. Enercon GmbH als einer der führenden Windkraftanlagen-Hersteller muss aktuell 3.000 Arbeitnehmer entlassen. Nach der Solarenergie, deren Arbeitsplätze nach China abgewandert "wurden", steht nun die Windkrafttechnologie und der Ausbau der Windkraftanlagen in Deutschland auf der Kippe. So schafft man keine Energiewende

Die World Wind Energy Association (WWEA) kritisiert auf Basis einer durchgeführten Studie die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland. "Dadurch wurde die Windbranche in ganz Europa verunsichert", merkt der Generalsekretär des WWEA Gsänger in einem Gespräch mit dem pressetext an. Die Zahlen sprechen jedenfalls eine überdeutliche Sprache: Seit 2017 gingen über 35.000 Jobs in dem Bereich verloren.

Infolge der im Jahr 2017 eingeführten Ausschreibungen lag der Bruttozubau von Windenergieanlagen (WEA) an Land in Deutschland im Gesamtjahr 2018 bei lediglich rd. 740 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 2.400 Megawatt (MW). Im Vergleich zum Rekordjahr 2017 entspricht das einem Rückgang der Neuinstallationen von etwa 55 Prozent (2017: rd. 1.800 WEA, 5.330 MW). Insgesamt waren damit Ende 2018 über 29.000 Windenergieanlagen an Land ( Onshore Windenergie ) mit einer Leistung von fast 53.000 am Netz. Auf See ( Offshore Windenergie ) wurden 2018 Windturbinen mit einer Leistung von rd. 970 MW neu ans Netz angeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang von etwa 20 Prozent (2017: rd. 1.250 MW).

Die Vertreter der Windbrache sehen in Bezug auf Deutschland gerade sogenannte Bürgerenergie-Windparks als zentralen Treiber für den Ausbau der nicht grundlastfähigen Windenergie. Kaum verwunderlich sei, dass sich der deutsche Markt nach Jahren des Aufschwungs nun in einer Krise befinde. Laut WWEA-Zahlen wurden bis September 2019 gerade einmal 514 Megawatt Windkraftleistung errichtet. Dies entspricht einem Ausbaueinbruch von 81 Prozent in einem Jahr. "Die ausgeschriebenen Mengen wurden in den letzten Runden nur zu einem kleinen Teil vergeben. In der letzten Runde im Oktober verfielen sogar 70 Prozent der Ausschreibemenge", so Fachleute.

Mit großer Mehrheit hat der Bundesrat in seiner Sitzung am letzten Freitag (08.11.2019) einem Antrag des Landes Schleswig-Holstein zugestimmt. Die Länder votierten größtenteils für einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien und für eine Abschaffung des Netzausbaugebiets. In seinem Bundesrats-Antrag forderte das Land Schleswig-Holstein die Bundesregierung dazu auf, Erneuerbare Energien zurück auf den Wachstumspfad zu führen und Ausbaubremsen zu lösen.

 

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1. November 2019 5 01 /11 /November /2019 09:47

Die Eigenkapitalquote verbessern und das Rating erhöhen durch eine Kapitalbeschaffung von privaten Investorengeldern zur Unternehmensfinanzierung ohne Stimmrechtsverwässerung mit stimmrechtslosem Nachrang-Kapital oder Privat-Darlehen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ): BaFin-konformes Mezzaninekapital ( stilles Beteiligungskapital, Genussrechtskapital, partiarisches Darlehenskapital, Direktinvestments, prospektfreies, grundschuldbesichertes Darlehenskapital od. unbesichertes Nachrangdarlehenskapital etc. )

oder offenes Beteiligungskapital von privaten Investoren beschaffen: Liquidität für Unternehmen ohne Banken zur Kapitalversorgung ist das Kerngeschäft der Dr. Werner Financial Service AG seit 35 Jahren ! Wir beraten zur besten Nutzung der Prospektausnahmen des Vermögensanlagengesetzes und stellen den Unternehmen sämtliche Beteiligungsvertrags- und Zeichnungsunterlagen zur Verfügung. Auskünfte erteilt dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de. Vollfinanzierungen mit privatem Anlegerkapital sind möglich !

Das bilanziell ausgewiesene Eigenkapital wird mit einer Privatplatzierung am außerbörslichen Kapitalmarkt durch bankenunabhängige Privatgelder erhöht. Die sich dann daraus ergebende Eigenkapitalquote hat mit ihrem doppelten Leverage-Effekte ( Hebelwirkung ) bei der Eigenkapitalrentabilität und bei der Gesamtfinanzierungsfähigkeit von Unternehmen eine herausragende Bedeutung. Die Eigenkapitalquote ist die Bilanzkennziffer, die den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital eines Unternehmens anzeigt. Je höher diese Bilanzkennziffer mit dem Haftkapital ( = Eigenkapital ) ist, desto größer ist die Kreditwürdigkeit ( = Bonität ) eines Unternehmens. Mit dem Eigenkapital läßt sich nicht nur über ergänzendes Fremdkapital die Finanzierungssumme eines Unternehmens nach oben hebeln, sondern gleichzeitig wird durch den ermöglichten Kreditkapitaleinsatz die Eigenkapitalrendite gesteigert. Es können also zweifache Leverage-Effekte gleichzeitig entstehen und die Investitionssumme durch ergänzende Kreditfinanzierung steigern sowie dadurch den Eigenkapitalgewinn erhöhen. Dazu das folgende Berechnungsbeispiel: 

Bankkredit-technisch wird in der Regel eine Eigenkapitalquote von mindestens 20% gefordert. Wer also mit einer Finanzinvestition von z.B. Euro 1 Mio. ( davon Euro 200.000,- Eigenkapital ) einen Netto-Jahresertrag ( nach Abzug der Fremdkapitalkosten ) von z.B. Euro 50.000,- erzielt, erwirtschaftet damit bezogen auf den Eigenkapitaleinsatz eine Eigenkapitalrentabilität von 25%. Die Investitionshöhe von Euro 1 Mio. wurde nur über die Finanzierungsfähigkeit durch den Eigenkapitaleinsatz ermöglicht. Ergebnis: Investitions- bzw. Finanzierungsvolumen ( mal 5 ) und Eigenkapitalrendite ( ebenfalls mal 5 ) wurden gleichzeitig nach oben gehebelt. Das verbessert die Bonität und das Rating jedes Unternehmens. Weitere Auskünfte erteilt dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

 

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1. November 2019 5 01 /11 /November /2019 08:37

Die vorliegende Speziallektüre „Das Private Placement zur Kapitalbeschaffung“ ( 184 Seiten ) von Dr. Horst Werner aus dem Bankverlag, Köln in Kooperation mit dem DSV Deutschen Sparkassenverlag, Stuttgart

ist weiterhin sehr aktuell und informiert ausführlich über den Ablauf eines Private Placements am Beteiligungsmarkt und über die Kommunikation vor und nach dem Going Public. Ausführungen über die Unternehmensfinanzierung und die verschiedenen Finanzierungs­instrumente, die steuerlichen Rahmenbedingungen, das Beteiligungs­ende und die Fremdmittelaufnahme runden das Werk ab.

Die sogenannte Privatplatzierung (Pre-IPO) am außerbörslichen Kapitalmarkt gewinnt mit der Kontrolle und den neuen  Interventionsrechten der Kapitalmarktaufsicht BaFin auch in Deutschland wachsende Bedeutung. Nach dem Vorbild des angloamerikanischen Rechts- und Wirtschaftskreises spielen Mezzanine-Kapital und Private Equity im Bereich der Außenfinanzierung zunehmend eine wichtige Rolle. Insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen stellt die Privatplatzierung einen alternativen Weg zur bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung dar, deren Vorteile in der verbesserten Eigenkapital­ausstattung, der fehlenden Abhängigkeit von den Geschehnissen an den Zinsmärkten sowie der Aufrechterhaltung der unternehmerischen Selbstständigkeit liegen. Das Private Placement stellt neben der klassischen Mittelstandsfinanzierung durch Bankkredite eine ergänzende Kapitalbeschaffung aus breit gestreuten Anlegerkreisen dar. Die Zahl der Eigenemissionen in Form von Private Placements wächst rapide.

Dr. Horst S. Werner ( Fliederweg 14, 37079 Göttingen ) ist seit mehr als drei Jahrzehnten erfahrener Finanzberater und Kapitalmarktexperte in der Konzeption erfolgreicher Mezzanine-Finanzierungen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Er hat weit über 1.500 Unternehmen an die Kapitalmärkte geführt, M&A-Transaktionen begleitet und bei der Kapitalbeschaffung ein Volumen von mehreren Mrd. Euro betreut. Mit seinem Netzwerk der Dr. Werner Financial Service AG ( siehe auch www.anleger-beteiligungen.de ) gilt der Autor ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ) als der marktführende Mezzanine-Spezialist in Deutschland.

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30. Oktober 2019 3 30 /10 /Oktober /2019 07:16

Die Dr. Werner Financial Service AG bietet das Beteiligungs-Matching für investitions-bereite Unternehmen  und hat gelistete Kapitalmarktteilnehmer, Investoren, Beteiligungsgesellschaften und Finanzdienstleister für Beteiligungskapital.

Das Dr. Werner-Finanzierungsnetzwek ist ein Forum für Beteiligungskapital. Wir führen Kapital und Unternehmen an "einen Tisch" zusammen. Investoren, private Kapitalgeber, Anleger und Investitionskapital für kleine und mittelständische Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung wenden sich direkt an das Dr. Werner Financial Service Netzwerk. In- und ausländisches Kapital ist willkommen. Die Dr. Werner Financial Service AG ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) bringt Kapital und Unternehmen zur Bewältigung von Zukunfts-Investitionen, zur Realisierung von Produktinnovationen und zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze zusammen. Die gelisteten Kapitalmarktinteressierten erhalten unseren mehrfach monatlich erscheinenden Investoren-Brief, in dem alle aktuellen Beteiligungsangebote vorgestellt werden. Anschließend werden alle Investorenbriefe auf dem Finanzportal  www.investoren-brief.de  veröffentlicht und auf www.anleger-beteiligungen.de zum allzeitigen, öffentlichen Abruf archiviert.

Investoren und Kapitalgeber melden sich bei guten Renditen ab 4 % per anno von interessanten Unternehmen unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de  . Das Dr. Werner-Netzwerk benennt dann Interessenten vertraulich dynamische, ertragstarke und zukunftsträchtige Unternehmen zwecks Beteiligung und Kapitalanlage von Investitionskapital. Interessenten haben die freie Auswahl unter mehr als 50 Unternehmen aller Umsatzgrößenordnungen und aus allen Branchen. Interessierte Investoren können auch gern kostenfrei in unsere Datei für unseren wöchentlichen Investoren-Brief, in dem neue Beteiligungsunternehmen vorgestellt werden, aufgenommen werden.

Es sind sowohl stille Beteiligungen, Genussrechts-Beteiligungen als gewinnorientierte Vermögensanlagen; festzinsorientierte Finanzinstrumente und grundschuldbesicherte Kapitalanlagen,  als auch offene Beteiligungen möglich. Diskretion oder Sperrvermerke werden zugesichert. Die Unternehmen stellen gern ihre Beteiligungs-Exposés und/oder Fact-Sheeds zwecks erster Prüfung zur Verfügung. Investoren leisten auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zu renditeträchtigen Investitionen und zur Überwindung der weltweiten Konjunkturkrise.

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27. Oktober 2019 7 27 /10 /Oktober /2019 10:52

Die Dr. Werner Financial Service AG hat über den professionellen Presseverteiler „Pressebox.de“ über die Fashion Invest-Group die nachstehende, englischsprachige Pressemeldung zur weltweiten Verbreitung veröffentlicht:
 
https://www.pressebox.de/pressemitteilung/dr-werner-financial-service-ag/The-German-Fashion-Invest-Group-has-won-the-American-supermodel-Jeremy-Meeks-as-a-brandmaker-and-as-an-influencer-by-Dr-Horst-Werner/boxid/978990
 

The German-based Fashion Invest-Group, which was founded in November 2016, sells women’s and men’s apparel on the international market, reported by Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de )

. The Fashion Concept has also won the American supermodel Jeremy Meeks for new brands and as an influencer with his own collection to expand their brand assortment. The sensational growing fashion company, supplier, for Zalando among others, signed the American top model Jeremy Meeks as a presentation model and brand owner in August 2019. Together with Jeremy Meeks from Los Angeles, another new brand and collection will be developed, which will be protected by trademark and patent rights. Jeremy Meeks - also known from all German fashion magazines and the corporate and the tabloid press - is known worldwide and also acts as an influencer for Fashion Concept. Specializing in EU import and worldwide distribution of textiles made in Turkey, Fashion Concept is in a symbiotic relationship with its Istanbul sister company GoldTex. The Turkish partner supplies Fashion Concept exclusively with high-quality goods and is responsible for the development of the fashion items that are produced by various specialized manufacturers on the Bosporus. The finished clothing is introduced by Fashion Concept in Germany ( www.fashion-invest.com ), duty paid and stored at a logistics partner, which sends it to the different customers

Online business as a growth driver: As part of a multi-channel strategy, Fashion Concept’s product range has mainly been distributed online so far. Just under 80% of the turnover is generated by the B2B business with well-known wholesalers, who sell the rapidly changing collections on various well-known sales portals and so-called Flash Sale or Daily Deal sites. About 20% of sales come from stationary stores. In both areas, the company quickly gained a substantial network of more than 40 distribution partners in more than 30 countries.

Milestones for economic development and a rapid increase in sales were successful contracts, among others with the German Zalando Group, Brands4Friends, the French Vente Privée Group and the Showroomprivé Group. With the BNS Group in Russia and Vipshop Holding - the third-largest e-commerce company in China with more than 52 million customers - Fashion Concept has also gained two of the most important fashion and online retailers in Europe. In the US, Fashion Concept also works with Touch of Modern, an app that helps men discover and buy new clothing trends. All remaining sales will be in B2C e-commerce, realized primarily over the brand’s own online stores by Jimmy Sanders and Aden Cavill.

Digital marketing boosts Brand Awareness The marketing of the company-owned brands primarily uses the modern Internet tools. Search engine optimization (SEO) and Google Adwords, i.e. the punc tual delivery of ads in the active online search, open up an international and almost endless customer potential with precise targeting for Fashion Concept. Facebook Ads and Instagram are also used as effective advertising tools that reach their target group precisely and reliably generate traffic on the pages of online shops.

Everyone can take part, to earn dividends by an invest up from Euro 10.000,- ; please contact invest@fashion-concept.com .

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24. Oktober 2019 4 24 /10 /Oktober /2019 12:14

Der Gesetzgeber schreibt jedem Emissionsunternehmen vor,

den Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 Vermögensanlagengesetz bei jedem öffentlichen Angebot von mezzaninen Kapitalanlagen hinzuzufügen :

"Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen".
 

Auch nach dem Inkrafttreten des sogen. Kleinanlegerschutzgesetzes im Juli 2015 kann Kapital von Privat an Privat, so Dr. Horst Werner www.finanzierung-ohne-bank.de, weiterhin über ein öffentliches Angebot prospektfrei ohne Verstoß gegen § 1 Kreditwesengesetz oder gegen die §§ 1 ff Vermögensanlagengesetz außerhalb der Banken als Nachrangdarlehenskapital mit qualifizierter Rangrücktrittsabrede, als grundschuldbesichertes Darlehen, als partiarisches (Nachrang-)Darlehen, als Direktinvestment, als stilles Gesellschaftskapital, als Genussrechtskapital, als qualifiziertes Nachrangkapital oder als Anleihekapital oder als offene Gesellschaftsbeteiligung z.B. als Kommanditkapital, Aktienkapital etc. begeben werden. Das Gesetz schreibt jedem öffentlichen Angebot von Vermögensanlagen den Hinweis vor, dass

die Vermögensanlage mit erheblichen Risiken verbunden sei und dass sie zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen kann“.

Dieser Zwangs-Hinweis ist irreführend und beschädigt auch bonitätsstarke Unternehmen. Der Gesetzgeber läßt damit die ungewollte Rufschädigung von Unternehmen im Rahmen der Durchführung ihrer kapitalmarktorientierten Finanzierung zu. Der Zwangshinweis fördert zudem eine Sicherheits-Mentalität, wie sie einer Marktwirtschaft als Risikowirtschaft fremd ist.

Der Zwangs-Hinweis verführt Wettbewerber und Anlegerschützer auch immer wieder dazu, Unternehmen, die die öffentliche Kapitalbeschaffung betreiben, vollkommen unberechtigt in die Nähe eines Totalverlustrisikos zu rücken und diese an den "Pranger" zu stellen ( ohne den Zwangshinweis zu erklären ).  Sie schreiben: "Seht, das Unternhmen selbst weist warnend auf das vollständige Verlustrisiko hin".

Ein Risikohinweis ist somit Teil einer jeden Kapitalmarktemission und eine Rsikobelehrung ist seit üer 30 Jahren Teil einer jeden Börsenemission.  Es gab vor Jahren ein Anleihe-Prospekt der Deutschen Bank AG mit über 300 Seiten. Davon waren allein über 150 Seiten ( also praktisch die Hälfte )  Risikohinweise und Risikobelehrungen.

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19. Oktober 2019 6 19 /10 /Oktober /2019 06:38


Aufgrund der Zinspolitik der EZB ( 0,5 % Negativzinsen für Banken ) müssen sich nicht nur die Unternehmen – so Dr. Horst Werner aus Göttingen  ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) -

, sondern auch die privaten Normalsparer auf Negativzinsen für Sparguthaben bzw. auf Minuszinsen einstellen. Zahlreiche Regionalbanken werden sie verlangen, “sobald sich die ersten großen Bankenkonkurrenten zu dieser Sparmaßnahme entschließen sollte”; das berichtete der Focus schon Anfang 2017.

http://www.focus.de/finanzen/banken/geschaeftsmodell-bedroht-plaene-liegen-bereit-sparkasse-plant-strafzinsen-fuer-kleinsparer_id_6483956.html

Jetzt Ende 2019 könnte diese Entwicklung überall Realität für Sparer werden. Als erstes großes Kreditinstitut in Mitteldeutschland erhob damals die Sparkasse Leipzig Strafzinsen auf Geldanlagen. Seit Mitte 2019 müssen Unternehmen mit einem Geschäftsgirokonto für Guthaben von mehr als 100.000 Euro einen negativen Zins von 0,4 Prozent auf diese zahlen.

Kluge Anleger nutzen die Anlage in Sachwerte (z.B. grundschuldbesicherte Darlehensanlagen   - wie von der Dr. Werner Financial Service AG konzipiert) mit angemessenen Habenzinsen von 3,5 % bis 5 % p.a.

Was nutzt die vermeintliche Einlagen-Sicherheit bei einer Bank, wenn das Kapital von Negativzinsen und Inflation längerfristig aufgefressen wird. Den Banksparern bleibt jetzt nur die Investition ihrer Gelder in Sachwerte mit Wertzuwachs-Aussichten oder mit ergänzenden Ertragsaussichten, Dividenden oder fortlaufenden Mieterträgen. Börsennotierte Aktien sind ein Ausweg aus der Nullzins-Falle, werden aber von vielen als viel zu spekulativ empfunden. Das gilt auch für Gold und sonstige Rohstoffe, die überhaupt keine Zinserträge bringen. Eventuelle Wertzuwächse sind da rein spekulativ und überhaupt nicht kalkulierbar.

Immobilien sind relativ wertstabil und mietertrags-orientiert, aber auch verwaltungs- und arbeitsintensiv mit Leerstands- und eventuellen Standortrisiken. Im Übrigen bringt es regelmäßig eine langfristige Bindung des investierten Kapitals. Allerdings kann sich nicht jeder Immobilien als Einzelinvestment leisten, da es meistens mehrere hundert Tausend Euro Investition und viel bürokratischen (Erwerbs-)Aufwand erfordert. Anders ist es mit der Kapitalanlage in grundschuldbesicherte Darlehen, so Dr. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

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17. Oktober 2019 4 17 /10 /Oktober /2019 09:06

Eine Anleihe gem. den §§ 793 ff. Bürgerliches Gesetzbuch ( BGB ) stellt eine Wandelanleihe ( convertible bond oder Wandelschuldverschreibung ) dar, sofern die Schuldverschreibung mit einem späteren Umtauschrecht oder Wandlungsrecht in Aktien unter Verrechnung mit dem Anleihekapital verbunden ist, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de )

oder mit sonstigen Gesellschaftsrechten des emittierenden oder eines anderen Unternehmens ausgestattet ist. Die Wandelanleihe gibt dem Anleihegläubiger das Recht, den Nennwert der Anleihe in eine festgelegte Anzahl von Aktien des die Anleihe emittierenden Unternehmens umzutauschen und damit vom Gläubiger zum Aktionär zu werden. Dann verzichtet der Anleihegläubiger auf die Rückzahlung seines Anleihedarlehens, das in einem festgelegten Umtauschverhältnis mit der Übernahme von Aktien verrechnet wird. Somit verringert sich das Fremdkapital der Gesellschaft, während das Eigenkapital zunimmt.

Eine spezielle Form der Wandelanleihe sind die sogen. Schuldumwandlungs-Anleihen ( = CoCo-Bonds ). Das sind in Gesellschaftsanteile wandelbare Pflicht-Wandelschuldverschreibungen mit einer vertraglich vorher bestimmten Schuldumwandlung. CoCo-Bonds als nachrangige Wandelanleihen haben einen festen Zinssatz, bei denen das Wandlungsrecht nicht bei den Gläubigern liegt, sondern es liegt bei dem Schuldner-Unternehmen mit dem Eintritt von vorher vertraglich definierten wirtschaftlichen Entwicklungen bzw. Verlusten z.B. zur Vermeidung der Zahlungsunfähigkeit bzw. Überschuldung. Die CoCo-Bonds sind hybride Schuldverschreibungen und machen die Investoren im Falle einer Wandlung zu haftenden Mitgesellschaftern.

Eine Wandelanleihe ( auch Wandelschuldverschreibung, Wandelobligation oder convertible bond ) ist eine von einer Anteilsgesellschaft ausgegebene und in der Regel mit einem Zins ausgestattete Schuldverschreibung, die dem Inhaber das Recht einräumt, sie während einer Wandlungsfrist zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien einzutauschen. Nimmt der Anleger sein Umtauschrecht nicht wahr, so wird die Anleihe zum Ende der Laufzeit zur Rückzahlung fällig. Wenn dieses Wahlrecht bei der Aktiengesellschaft liegt, wird dies als sogen. „Umgekehrte Wandelanleihe“ bezeichnet. Wenn die AG dann ihr Wahlrecht ausübt, wird die Übernahme der Aktien durch den Anleger zur Pflicht ( = Pflichtwandelanleihe gem. § 221 Abs. 1 AktG ). Kursverluste einer Börsen-Wandelanleihe sind grundsätzlich durch den Rückzahlungsanspruch des Anlegers zum Nennwert abgesichert, soweit sich der Emittent keine Pflichtwandlung vorbehalten hat.

Da Wandelanleihen das Recht oder die Pflicht auf Umtausch der Anleihe in Aktien des Emittenten beinhalten, ist zunächst von der Hauptversammlung der jeweiligen Aktiengesellschaft ein entsprechender HV-Beschluss zur Schaffung des sogen. bedingten Kapitals notwendig, aus dem bei der Wandlung die entsprechenden Aktien genommen werden. Als Bedingtes Kapital ( §§ 192–201 AktG ) wird der Wert oder die Anzahl von Aktien bezeichnet, die die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft zur Emission möglicher Wandelanleihen oder Aktienoptionsprogramme vorab durch eine Drei-Viertel-Mehrheit genehmigt hat. Die bedingte Kapitalerhöhung ist in Deutschland betragsmäßig auf die Hälfte des bereits vorhandenen Grundkapitals beschränkt. Das Gleiche gilt im Aktiengesetz in Österreich und in der Schweiz gem. Art 653 a OR. Wenn also eine AG ein aktuelles Grundkapital von Euro 1 Mio. hat, darf maximal nur eine bedingte Kapitalerhöhung über Euro 1 Mio. beschlossen werden.

Der Wandlungsanspruch des Anlegers auf Umtausch seiner Anleihe in Aktien kann nicht ausgeschlossen werden. Sonst ist es keine Wandelanleihe !


Der Nominalzins, mit dem eine Wandelanleihe ausgestattet ist, liegt meist unter dem jeweiligen Zins des Kapitalmarkts. Die Emission setzt einen Hauptversammlungsbeschluss mit Dreiviertelmehrheit voraus. Den Aktionären steht somit ein gesetzliches Bezugsrecht zu. Zum Ausgleich des Kursunterschiedes zur Aktie der Gesellschaft wird ein Wandlungs- bzw. Umtauschverhältnis festgelegt. Nicht gewandelte Schuldverschreibungen werden am Ende der Laufzeit getilgt, es sei denn, in den Wandelanleihen-Bedingungen ist eine Wandlungspflicht festgelegt. Solche Wandelanleihen werden am Ende der Laufzeit pflichtgewandelt.

Ist der Emittent einer Wandelanleihe nicht mit der Aktiengesellschaft identisch, deren Aktien als Basiswert für die Wandelanleihe dienen, so spricht man nicht von einer Wandelanleihe, sondern von einer Umtauschanleihe.

Gelegentlich kommt es vor, dass sich ein Großaktionär (z. B. ein börsennotiertes Unternehmen) von Anteilen an einer Tochtergesellschaft trennen will, dies aber nicht über eine Direktplatzierung der Aktien an einer Börse machen möchte, sondern durch das Auflegen einer Wandelanleihe.

Weitere Auskünfte erteilt kostenfrei Herr Dr. jur. Horst Werner bei entsprechender Mailanfrage unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .
 

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17. Oktober 2019 4 17 /10 /Oktober /2019 03:10

Eine Unternehmensübernahme im Rahmen der Nachfolge bzw. ein Unternehmenskauf lässt sich nach Dr. Horst Werner, Göttingen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) über Fördermittel der KfW-Bank und die anteilige Beschaffung von Nachrangkapital von privaten Kapitalgebern und Investoren mit Erfolg bewerkstelligen.

Über die Dr. Werner Financial Service AG aus Südniedersachsen können Unternehmenskäufe in einer Mischfinanzierung aus Geldern vom Kapitalmarkt als Eigenkapital-Ersatz und lediglich geringe ergänzende KfW-Kredite finanziert werden. Ein erfolgreicher Unternehmenskauf bedingt eine geschlossene Gesamtfinanzierung, sodass die Übertragung des Unternehmens an den Unternehmenskäufer durch notariell beurkundeten Übergabevertrag auch eigentumsrechtlich vollzogen werden kann. Die Schwierigkeit ist oft, dass zwar ein interessierter Unternehmenskäufer bzw. ein Erwerber ( z.B. Mitarbeiter bei einem management-buy-out ) vorhanden ist, aber die Finanzierung des Unternehmenskaufpreises nicht realisierbar erscheint. Über eine geschickte Mischfinanzierung aus Beteiligungskapital vom Kapitalmarkt und Förderkrediten von der KfW-Mittelstandsbank lässt sich jedoch ein Unternehmenskauf erfolgreich bewerkstelligen. Die Unternehmenskauf-Finanzierung kann über eine Privatplatzierung am Investorenmarkt und z.B. mit der Vereinbarung eines auf 24-Monate gestundeten Restkaufpreises gelingen, der aus dem Cash-flow des Unternehmens gezahlt werden kann. Eventuell kann eine Restkaufpreishypothek am Betriebsgrundstück des Unternehmens zugunsten der erfolgreichen Durchführung der Unternehmensübernahme bestellt werden.

 Bei den an den unternehmerischen Interessen ausgerichteten Finanzierungs- und Übernahmemodellen wird der Kaufpreis bzw. Übernahmepreis nicht über ein klassisches Bankdarlehen, sondern über den Kapitalmarkt z.B. mit Nachrangkapital oder stimmrechtsfreies Mezzanine-Kapital finanziert. Auf diese Weise kann der Unternehmensverkäufer seinen Käufer/ Unternehmensübernehmer bei der Finanzierung des Übernahmepreises unterstützen und so den Unternehmenskauf ermöglichen. Der Unternehmensverkäufer erreicht sein angestrebtes Ziel, nämlich einen angemessenen Kaufpreis für sein abzugebendes Unternehmen zu erhalten.

Übernehmer von Unternehmen, die erstmalig im Rahmen eines Unternehmenskaufs ein Unternehmen erwerben, können zudem auf alle Förderangebote einer Gründungsfinanzierung ( z.B. KfW ) zurückgreifen. Der Erwerb eines Unternehmens im Rahmen der Unternehmensübernahme wird wie eine Investition betrachtet; so dass auch hier die entsprechenden Unternehmensfinanzierungs-Förderangebote bereit stehen. Im Rahmen des KfW-Untemehmerkredits können u.a. der Kauf von Unternehmen, Betrieben oder der Erwerb von Anteilen am Unternehmen durch den Geschäftsführer finanziert werden. Anträge bei der KfW können Existenzgründer bzw. mittelständischer Unternehmer stellen. Der Kreditbetrag beträgt maximal 25 Mio. EUR. Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird unter Berücksichtigung der Bonität sowie der Werthaltigkeit der für den Kredit gestellten Sicherheiten — d.h. risikogerecht — von der Hausbank in den von der KfW Mittelstandsbank vorgegebenen Preisklassen festgelegt.

Die Unternehmensübernahme und der Verkauf eines Unternehmens können über die Kapitalbeschaffung des Übernahmepreises am Kapitalmarkt refinanziert werden, indem das zu übergebende/veräußernde Unternehmen am Beteiligungsmarkt als Rechtsträger für eine Kapitalmarktemission und praktisch als "Finanzierungsgesellschaft" auftritt. Die Unternehmensnachfolge und damit die Veräußerung des Unternehmens an einen jüngeren Nachfolger kann somit zumindest teilweise bankenunabhängig über den Beteiligungsmarkt erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn der Veräußerer für den Erwerber die "Finanzierung" mitbringt und sein Unternehmen als Kapitalpartner einsetzt. Bisher wenig beachtet, aber die erfolgversprechendste Möglichkeit ist, die Unternehmensnachfolge durch die Inanspruchnahme von dritten Privatinvestoren zu regeln, denen eine angemessene Rendite für die Bereitstellung der Kaufpreisgelder und zusätzlicher Investitionsliquidität geboten wird. Bei den an den unternehmerischen Interessen ausgerichteten Finanzierungs- und Nachfolgemodellen wird der Kaufpreis bzw. Übernahmepreis nicht über einen Bankkredit, sondern über den Beteiligungsmarkt z.B. mit privatem Nachrangkapital finanziert. Dabei dient das Unternehmen als Finanzierungspartner, über den das erforderliche Kapital von Privatinvestoren aufgenommen wird.

Das kapitalaufnehmende Unternehmen gewährt dem Käufer ein entsprechendes Darlehen, welches der Erwerber an den Unternehmensverkäufer als Kaufpreis bezahlt. Auf diese Weise erhält der Verkäufer seinen Kaufpreis. Der Käufer schuldet sodann dem erworbenen Unternehmen das von dem Unternehmen erhaltene Darlehen, welches man nach dem Erwerbsvorgang als "Mitarbeiterdarlehen" qualifizieren könnte. Das zu verkaufende Unternehmen dient praktisch als "Finanzierungsgesellschaft" und gewährt aus den am Kapitalmarkt aufgenommenen Geldern dem Erwerber ein Darlehen, was dieser direkt an den Unternehmensverkäufer als (anteiligen) Kaufpreis zu bezahlen hat. Der Unternehmensverkäufer kann sich insoweit sichern, als Unternehmensanteile nur in dem Umfang übertragen werden, als der Kaufpreis aus dem vom Unternehmen gewährten Darlehen tatsächlich geflossen ist bzw. bezahlt wurde. Dabei kann eine sukzessive Anteilsübertragung erfolgen. Interessenten können zu dieser Thematik die kostenlose Fachbroschüre "Finanzierung des Unternehmenskaufs" unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de anfordern.

Auch die familieninterne Unternehmensnachfolge kann auf die oben beschriebene Weise, die wir Nachfolge suchenden Unternehmern gern in einem kostenlosen Beratungsgespräch ausführlich erläutern, finanziert werden. Mit einer entsprechenden Vertragsgestaltung kann der Unternehmensverkäufer seinen Betriebs-Erwerber bzw. Unternehmensnachfolger bei der Finanzierung des Erwerbspreises unterstützen und so die Unternehmensnachfolge ermöglichen und sichern.

Der Kapitalmarkt- und Finanzjurist Dr. Horst S. Werner ( Göttingen) und die Kollegen als Finanzierungsberater der Dr. Werner Financial Service AG beraten seit Jahren Unternehmer bei der Umsetzung der Finanzierung der Unternehmensnachfolge, des Betriebsankaufs oder des Unternehmensverkaufs( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ), damit der potentielle Erwerber überhaupt den Kaufpreis aufbringen kann und der Unternehmensübergang nicht ausschließlich an der Finanzierung und dem Geld eines jüngeren Erwerbers z.B. bei der Nachfolge-Finanzierung scheitert.

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16. Oktober 2019 3 16 /10 /Oktober /2019 09:03

Das Eigenkapital eines Unternehmens kann durch Einbringung von Vermögensgegenständen als Sacheinlage bargeldlos und ohne Liquiditätsaufwand erhöht werden, so Dr. jur. Horst Werner (www.finanzierung-ohne-bank.de .

Mit der Sacheinlage wird die Eigenkapitalquote eines Unternehmens teilweise erheblich verbessert. In Betracht kommen z.B. Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung, ein Fuhrpark oder Immobilien. Als Sacheinlage können auch immaterielle Vermögensgegenstände wie Patente oder Lizenzen eingebracht werden. Im Rahmen der Kapitalerhöhung durch Sacheinlage wird der Vermögensgegenstand von einem Gutachter bewertet. Dabei kann sich z.B. bei einer Immobilie ein erhöhter Einbringungswert ergeben, wenn ihr Verkehrswert über dem Buchwert liegt, etwa weil sie weitgehend abgeschrieben wurde oder weil werterhöhende Eigenleistungen vorgenommen wurden.

Nach erfolgter Einbringung wird das gezeichnete Kapital der Gesellschaft um den Wert der Immobilie abzüglich der bestehenden Belastungen erhöht. Die steuerlichen Auswirkungen der Einbringung einer Immobilie in eine Gesellschaft (z.B. Grunderwerbsteuer, Ertragsteuern) sind bei der Vertrags- und Einbringungsgestaltung in jedem Falle vorher zu berücksichtigen.

Nicht nur börsennotierte Großkonzerne, sondern auch zahlreiche mittelständische Unternehmen sind in Form von kleinen und mittleren Unternehmensverbünden mit Tochtergesellschaften oder Schwestergesellschaften organisiert (Konzern). Hier ist es möglich, einzelne Gesellschaften durch Verschmelzung in eine andere Gesellschaft einzubringen. Bei bisher nicht gesellschaftsrechtlich verbundenen Unternehmen bietet sich an, die Gesellschaftsanteile einer Gesellschaft in eine andere Gesellschaft zu überführen. Dabei kann das einzubringende Unternehmen unter Aufdeckung der stillen Reserven und unter Berücksichtigung des tatsächlichen Unternehmenswertes (bei dem auch die zukünftigen Ertragsperspektiven des Unternehmens Berücksichtigung finden) in die übernehmende Gesellschaft eingebracht werden. Die Kapitalerhöhung per Sacheinlage/Verschmelzung läßt sich auch über eine weitere, neue Gesellschaft (z.B. eine Vorratsgesellschaft) konstruieren und vollziehen; siehe www.finanzierung-ohne-bank.de.

Auch einzelne Gesellschaftsanteile lassen sich unter Aufdeckung der stillen Reserven bewerten und zu diesem Wert in die übernehmende Gesellschaft als Sacheinlage unter Erhöhung des nominellen Stammkapitals einbringen. Eine steuerneutrale Einbringung und Verschmelzung ist durch entsprechende Gestaltung nach den §§ 1, 20, ff Umwandlungssteuergesetz möglich. Das Gesetz schreibt eine Haltefrist der Gesellschaftsanteile von sieben Jahren vor, in der die aufgelösten stillen Reserven nicht zu versteuern sind.

Die Wertschöpfung bzw. die Erhöhung des nominellen Eigenkapitals in der Bilanz resultiert aus der Differenz des niedrigeren Buchwerts des Einbringungsgegenstandes zu dem höheren Verkehrswert der Sacheinlage. Für die Einbringung der Sacheinlage erhält der Leistende weitere neue Gesellschaftsanteile (z.B. weitere Aktien, GmbH-Geschäftsanteile, KG-Anteile etc.) Neben der Stärkung des Eigenkapitals hat eine Einbringung oftmals den Effekt, dass undurchsichtige Unternehmensstrukturen entzerrt und transparent werden, was gleichsam positive Auswirkungen auf die Bonität und das Rating des Unternehmens hat.

Dr. Werner Financial Service AG
Dr. Werner Financial Service AG betätigt sich am Finanzmarkt als Dienstleister für den Transfer von Privatkapital (Private Equity) in unternehmerisches Produktivkapital zum Wohle mittelständischer Unternehmen einerseits und renditesuchender Anleger andererseits. Dabei nimmt die Dr. Werner Financial Service AG an den Kapitalmärkten eine ergänzende Position zu den Kreditinstituten ein: Sie will Partner für die Eigenkapitalbeschaffung sein, das die Unternehmen bei der Kapitalversorgung zusätzlich zu den Bankdarlehen als zu bilanzierende Verbindlichkeiten mit Eigenkapital als Haft- und Risikokapital (Private Equity) beratend unterstützt. An den Unternehmen liegt es, die Vorteile der gestreuten Finanzierung durch Kredit- und Eigenkapitalgeber zu größerer Unabhängigkeit und finanzieller Sicherheit zu nutzen
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