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15. Mai 2013 3 15 /05 /Mai /2013 14:47

Die Immobilienkontor Deutschland GmbH versteht sich als eine für Anleger offene Immobiliengesellschaft und hat sich auf den Immobiliensektor im privaten Wohnbereich spezialisiert. Im Einzelnen handelt das Unternehmen überwiegend mit Wohnimmobilien, die privat genutzt werden. Als Beispiele gelten Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser, Reihenhäuser, Wohnungen und Grundstücke und zwar sowohl sanierungsbedürftige als auch denkmalgeschützte Wohnimmobilien, als auch neue Objekte.

Zum einen werden die Objekte erworben und stehen nach Aufbereitung zum Wiederverkauf bereit, zum anderen werden sie in Einzelfällen auch als Bestandsimmobilien gehalten. Dies ergibt für den Anleger einen gesunden und sicheren Mix aus hohem Ertrag durch Kauf und sofortigen Wiederverkauf der Objekte und einer Grundrendite durch laufende Mieteinnahmen. Damit konzentriert sich die Immobilienkontor Deutschland GmbH ( www.immobilienkontordeutschland.de ) sowohl auf den Cashflow, als auch auf den Veräußerungsgewinn der Immobilien und hebt sich dadurch von den Mitbewerbern deutlich ab! Die Vergangenheit hat gelehrt, dass diejenigen Unternehmen, die Ihre Konzentration allein auf den Veräußerungsgewinn legten, bei rückläufigen Kaufanfragen (Käufermarkt) mit sinkenden Erträgen oder gar Insolvenz rechnen mußten.

Um eine große Sicherheit (auch ohne Preis- und Wertsteigerungen bei Immobilien) bei der Handelsspanne zu gewährleisten, erwirbt das Unternehmen nur unterbewertete Objekte, beispielweise aus Zwangsversteigerungen. Den maximalen Kaufpreis ermitteln das Unternehmen dabei über die Mieteinnahmen (Ertragswertverfahren) abzüglich Erwerbsnebenkosten und Erhaltungsaufwand. Die Mieteinnahmen stellen für uns einen wichtigen Preisanker dar, besonders im Hinblick auf die Inflation und die steigenden Preise (z. B. aufgrund erhöhter Nachfrage) für Immobilien, bedeutet dies nicht sofort, dass die Miete und damit auch der Wert der Immobilie steigen. Einen Grund mehr, sich auf die Mieteinnahme als Basisgröße zu konzentrieren, sehen wir im sinkenden Lohnniveau bei neuen Arbeitsverträgen und Auslagerung des Personals in Leasinggesellschaften. Dadurch sinkt die Möglichkeit zur Finanzierbarkeit einer eigenen Immobilie in Zukunft. Es wird mehr gemietet als gekauft.

Um den wechselnden Zyklen auf dem Immobilienmarkt gerecht zu werden, findet das Unternehmen die Lösung sowohl in der Konzentration auf den bereits beim Kauf planbaren Veräußerungsgewinn, als auch in der die Konzentration auf den Cashflow ! Auf diese Weise kann die Immobilienkontor Deutschland GmbH konkreter mit dem freien Investitionskapital in der Zukunft planen, was im Ergebnis zum besseren Ertrag führt.

Investoren, die dem Unternehmen über Nachrangdarlehen oder über Genussrechts- oder stilles Gesellschaftsbeteiligungs-Kapital Liquidität für den Erwerb von Renditeimmobilien zur Verfügung stellen, partizipieren direkt an der wirtschaftlichen Entwicklung der aufstrebenden Immobilienkontor Deutschland GmbH. Die angebotenen Beteiligungsformen verbinden den Inflationsschutz einer zuverlässigen Sachwertanlage mit der Aussicht auf weit überdurchschnittliche Erträge. Bei unterschiedlichen Laufzeiten von 5 Jahren bei den Genussrechten und 7 Jahren bei den stillen Beteiligungen werden Ausschüttungen von bis zu 7,5% p.a. erzielt. Informationen erhalten Interessenten unter bei entsprechender Mailanfrage an den Geschäftsführer Mario Celic ( interesse@immobilienkontordeutschland.de ).
 Die Vermittlung der verschiedenen Beteiligungsformen erfolgt über die CROV GmbH. Zusätzlich wird die CROV GmbH den Vertrieb der Wohnimmobilien an Eigenheimnutzer und Kapitalanleger übernehmen.

Ein weiterer großer Vorteil gegenüber den meisten Marktteilnehmern ist die Erhöhung der Unternehmenstransparenz durch Onlinekommunikation mit Interessenten und Anlegern. Hier werden alle modernen Möglichkeiten genutzt, um mit Interessenten und Anlegern zu kommunizieren. Die Unternehmenshomepage, die zusätzlich Fanpage bei Facebook und ein eigener Youtube Kanal, usw. unterstützen die Platzierungsaktivitäten und das Investor-Relation. Damit verspricht sich das Unternehmen für die Zukunft, dass  aus vielen Interessenten auch Anleger werden sowie eine hohe Kundenbindung entsteht. Die Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) betreut das Unternehmen im Rahmen der Privatplatzierung.

 

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12. Mai 2013 7 12 /05 /Mai /2013 15:30

Eine Kaufoption ist in Erwerbsverträgen bei ausstehender Finanzierung - so Dr. Horst Werner aus Göttingen - ein probates Mittel zur vertraglichen Sicherung der Eigentumsverschaffung z.B. eines Immobilienobjekts oder beim beabsichtigten Unternehmenskauf. Eine Optionsklausel mit dem Recht zu einem späteren Erwerb des Investitionsobjekts ist dann sinnvoll, wenn der Käufer die Finanzierung für den Kaufpreis oder die Liquidität zur Kaufpreiszahlung erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung hat. Bekannt sind z.B. Kaufoptionen in Leasingverträgen nach Ablauf der vereinbarten Leasingzeit ( z.B. beim Kfz-Leasing ). Darüber hinaus gibt es in Gewerbemietverträgen häufig Verlängerungsoptionsrechte für den Mieter, was dem Mieter das Recht einräumt, einseitig die Fortsetzung des Mietvertrages zu erklären. die Mietvertrags-Verlängerungsoption ist jedoch keine Kaufoption.

Bei den klassischen Kaufoptionen wird der Kaufvertrag bereits heute rechtsgültig abgeschlossen und die Zahlung des Kaufpreises praktisch gegen eine in jedem Falle zu bezahlende Optionsgebühr als eine Art Zinsersatz für die verzögerte Kaufpreiszahlung gestundet oder als Schadensersatz für den späteren zulässigen Vertragsrücktritt gezahlt. Eine Kaufoption berechtigt, aber sie verpflichtet den Käufer nicht mit Ausnahme der Zahlung des Optionspreises.

Der Vorteil ergibt sich für beide Vertragsparteien: der Verkäufer erhält bei Vertragsschluß mit der sofort fälligen Optionsgebühr eine Art "Kaufpreis-Anzahlung" und er weiß, dass er diesen Betrag in jedem Falle behalten darf. Der Käufer kann sich einerseits das Zielobjekt schon heute sichern, ohne gleich den gesamten Kaufpreis zahlen zu müssen; er hat aber andererseits durch das Wesen der Option eine Ausstiegsklausel aus dem Vertrag, wenn er wider Erwarten den Gesamtkaufpreis nicht finanziert bekommt. Das Risiko des Käufers besteht lediglich in dem Verlust des Optionspreises. Gerade bei Immobilienobjekten werden nicht selten derartige Optionsklauseln vereinbart. Als Beispiel: Eine Wohnimmobilie mit 12 Wohnungen soll zu Euro 1,6 Mio. verkauft werden. Der Käufer bietet eine Optionsklausel dergestalt, die Immobilie zu Euro 1,65 Mio. mit Zahlungsziel in einem Jahr zu erwerben und zu bezahlen. Neben dem bereits aufgezinsten Kaufpreis bietet der Käufer einen Optionspreis von z.B. Euro 40.000,-, der sofort bei notariellem Vertragsschluss zu zahlen ist.

Durch eine Kaufoption kann auch bei Grundstücken die Immobilie als Investitionsobjekt sachenrechtlich durch die Eintragung einer Vormerkung im Grundbuch zwecks Eigentumsübergang gesichert werden. Vorsorglich für den Fall der Nichtausübung der Option wird der Notar beauftragt, nach Fristablauf des Optionsrechts und bei Nichtzahlung des Kaufpreises die Auflassungsvormerkung wieder zu löschen. Da die Auflassungsvormerkung bedingungsfeindlich ist, darf nur der schuldrechtliche Vertragsanspruch auflösend bedingt abgeschlossen werden. Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) hat bereits bei zahlreichen Optionsverträgen beratend zur Seite gestanden und geholfen, die Kaufobjekte für den Erwerber zu sichern. 

Kaufoptionen gibt es auch im Börsenbereich bei Wertpapieren. Auch hier ist eine Option rechtlich ein einseitig zugestandenes Wahlrecht, dass während einer Laufzeit von dem Options-Emittenten nicht entzogen werden kann. Eine Finanzmarkt-Option unterscheidet sich rechtlich vom Optionsschein vor allem dadurch, dass der Optionsschein eine Wertpapierverbriefung darstellt. Optionen werden an der Terminbörse EUREX, die Optionsscheine hingegen an allen Aktienbörsen gehandelt. Der Optionsschein ist somit ein handelbares Wertpapier mit einer Kursfeststellung und wird nicht nur von Banken ausgegeben. Optionsscheine enthalten wertpapierverbriefte, abgeleitete Rechte, zu einem vertraglich vereinbarten Kurs innerhalb einer vorgegeben Frist ein Vollrecht zu erwerben. Dieses Recht kann sich auf den Bezug von Aktien, Währungen, Rohstoffe oder Anleihen etc. zu einem bestimmten vorher festgelegten Bezugs-Preis ( Optionspreis ) zum Ende der Optionsfrist – Verfalltag genannt – beziehen. Bei Optionen handelt sich um Vertragsrechte, die das Recht beinhalten, z.B. eine Aktie oder eine Währung als sogen. Basiswert zu einem bereits heute festgelegten Preis, im Fachjargon "Basispreis", kaufen ( Call-Option ) oder verkaufen ( Put-Option ) zu können. Optionsgeschäfte sind also Börsentermingeschäfte an den sogen. Terminbörsen. Optionsscheine sind an der Börse Teil des Wertpapierhandels ( Optionshandel ). Optionsscheine sind im angelsächsischen Finanzmarkt als sogen. Warrants bekannt.

Im Gegensatz zu Aktien als wertpapierverbriefte Gesellschaftsanteile erwirbt man mit einem Optionsschein nicht die Aktie selbst, sondern nur das Recht zu dem Ankauf z.B. von Aktien von einem Dritten ( Aktieninhaber ) zu einem vorher festgelegten Bezugskurs. Der Optionsschein enthält also nur abgeleitete Rechte und gehört deshalb zu den sogen. Derivaten. Mit einem geringen Kapitaleinsatz lassen sich also im Erfolgsfalle erhebliche Gewinne erzielen. Optionsscheine können von verschiedenen Emittenten mit unterschiedlichen Bedingungen ausgegeben werden.

Das Bezugsrecht, für den ein Bezugspreis gezahlt wurde, kann ausgeübt werden; es muss aber nicht wahrgenommen werden. Wird auf das Bezugsrecht am Verfalltag verzichtet, so verfällt auch der gezahlte Optionspreis. Optionsscheine beinhalten gerade bei phantasievollen Bankprodukten im gewissen Sinne eine Form des wirtschaftlichen Wettgeschäfts, bei dem auf eine bestimmte Kursentwicklung eines Wertpapiers gesetzt wird und deshalb handelt es sich um besonders risikoreiche Börsengeschäfte für Privatanleger. Der Optionshandel an den Börsen unterliegt deshalb auch besonderer staatlicher Aufsicht durch die Börsenaufsicht und die BaFin. 

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10. Mai 2013 5 10 /05 /Mai /2013 03:26

   
Das Finanzportal www.Anleger-Beteiligungen.de ist das älteste Crowdfunding-Onlineportal in Deutschland; freigeschaltet in Jahr 2000 für Kleinanleger zur Unternehmensfinanzierung durch massenhafte Anlegerbeteiligungen. Crowdfunding ist in der Wirtschaft eine spezialisierte Form der Kapitalbeschaffung – erklärt Dr. Horst Werner - über die Masse von Kapitalanlegern ( Kleinfinanzierer ) mit geringen Kapitaleinlagen. Crowdfunding ist also keine neue Finanzierungsart, sondern ein neuer Weg hin zu einer Finanzierung mit den alten bekannten Finanzinstrumenten. Crowdfunding gibt es seit dreißig Jahren in Deutschland und hat durch das Internet als Marketing-Medium neuen Auftrieb erhalten. Die meisten deutschen Crowdfunding-Plattformen wie Inkubato, Startnext, Pling oder Visionbakery, so die ZEIT im Frühjahr 2013, wurden erst im Herbst 2010 gegründet. Seitdem dümpeln die Crowdfunding-Plattformen mangels Kompetenz und Erfahrung vor sich hin. Keine der Crowdfunding-Seiten ist rentabel, so die ZEIT. Ohne Kenntnisse des Kapitalmarktrechts und des BaFin-kontrollierten Bankwesens ist das Crowdfunding für Unternehmen zu Finanzierungszwecken eine gefährliche Sackgasse, denn Fehler in diesem Bereich führen nicht nur zur Erfolglosigkeit, sondern insbesondere zur Strafbarkeit gemäß den §§ 1, 32, 54 Kreditwesengesetz ( KWG ) sowohl für die Crowdfunding-Plattform-Betreiber als auch für die (ahnungslosen) kapitalsuchenden Unternehmer.

Für das Crowdfundig in Deutschland gilt der Kapitalmarktrechtler Dr. Horst Werner (Göttingen) als Wegbereiter der kleinteiligen Massenplatzierung mit Ansparraten am deutschen Beteiligungsmarkt. Crowdfunding ist ein amerikanischer Modebegriff ( = Wortverpackung ), der das kleinteilige Geldeinsammeln von Unternehmen und Institutionen als erfolgreich für eine Kapitalaufnahme zur Durchführung geplanter Investitionen erscheinen lässt. Das Crowdfunding selbst gibt es nicht nur in den angelsächsischen Ländern, sondern auch in Deutschland schon seit 30 Jahren. Bereits 1983 brachte Dr. Horst Werner die erste kleinteilige Ansparemission an den deutschen, freien Kapitalmarkt, die mit einem Volumen von DM 15 Mio. innerhalb von zwei Monaten bei hunderten von Kleinanlegern mit Einmaleinlagen ab DM 1.000,- platziert war. Crowdfunding wurde auch an der Börse durch die Telekom 1996 durch Kleinstzeichnungen populär gemacht, als die Deutsche Telekom beim Börsengang mit Kleinst-Aktienzeichnungen von unter Euro 5.000,- über zwei Millionen Aktionäre bekam. Das Prinzip des Crowdfundings ist also ganz einfach: Eine Vielzahl an Kapitalgebern ( Crowd = Menge  ) zahlt jeweils kleinere Geldbeträge ein, die in ihrer Gesamtsumme die Finanzierung auch größerer Projekte ermöglichen. Es werden Mindesteinlagen bereits ab Euro 250,- ( manchmal bereits ab € 5,- ) angeboten, was sich jedoch weder für die Crowdfunding-Plattform noch für das finanzsuchende Unternehmen rechnen kann: der Bearbeitungs- und Verwaltungsaufwand ist einfach viel zu groß. Kapitalmarktrechtlich werden auf den Plattformen u.a. die Bereichsausnahmen des Vermögensanlagengesetzes mit einer prospekt- und BaFin-freien Platzierung bis max. Euro 100.000,- genutzt, was jedoch von der Gesamtgrößenordnung nur für Kleinstunternehmens-Gründer interessant sein könnte. Solche Portal-Geschäftsmodelle können niemals wirtschaftlich funktionieren.


Crowdfunding verfolgt das Prinzip der sogen. Schwarmfinanzierung: Statt einen oder wenige große "Fische" ( sprich Großinvestoren ) zu fangen, wird mit einem Finanzmarketing-Netz durch intensive Online-Finanzierungsbewerbung auf den Schwarm von zahllosen, "kleinen Fischen“ – sprich Tausenden von Kleinfinanzierern (Kleinanlegern) - zugegangen. Neu am erweiterten Crowdfunding ist lediglich, dass es heute nicht nur zur Unternehmensfinanzierung, sondern in allen Lebensbereichen wie bei Kulturprojekten, Sozialeinrichtungen ( social funding ) oder der Politik ( political funding ) jeweils ohne Gewinn und Rendite eingesetzt wird. Das Crowdfunding im politischen Finanzierungsbereich, z.B. beim Wahlkampf wurde weltweit bekannt, als US-Präsident Obama 2008 seinen ersten Wahlkampf und dann noch einmal 2012 über das kleinteilige Geldeinsammeln finanzierte und mit jeweils rund $ 1 Mrd. Wahlkampfspenden eindrucksvoll bewies, dass das Geld vieler kleiner Leute in der Gesamtsumme größer sein kann, als das Geld von wenigen Millionären und finanzstarken, unternehmerischen Interessen- und Lobby-Gruppen.

Kleinteiliges Geldeinsammeln geschieht seit vielen Jahren über das Unternehmensportal www.anleger-beteiligungen.de ( vormals Emissionsmarktplatz.de ). Dieses Finanzportal ist eine von Mario Werner vor dreizehn Jahren gegründete Crowdfundig-Plattform, als der Begriff "Crowdfunding" noch nicht existierte. Ebenso gab es von Dr. Horst Werner in den achtziger Jahren an den Kapitalmarkt gebrachte Mezzanine-Finanzierungen; auch dieser Begriff "Mezzaninekapital" tauchte als verbale „Wunderverpackung“ erst Anfang der 2000-Jahre auf. Anglizismen und vernebelnde Fremdwörter haben eine magische Anziehungskraft und sorgen für den Irrglauben des absolut Neuen ( das Portal "bergfuerst.com" z.B. ist übersäht mit amerikanischen Fachbegriffen, die der angesprochene Kleinanleger überhapt nicht versteht ). Damals fragte plötzlich jedes Unternehmen nach „Mezzaninekapital“, obwohl die darunter zu verstehenden Beteiligungsformen in Deutschland schon seit Jahrhunderten an den Finanzmärkten gebräuchlich sind. Mezzaninekapital und Crowdfunding sind also alte Hüte: sie sind alter Wein in neuen Schläuchen. Es ist wie bei Verbrauchern, die bei einer neuen bunten Verpackung glauben, dass sich darin auch ein völlig neues Produkt befindet. Mit dem „Crowdfunding“ als verfängliches Modewort ist es das Gleiche.

Schon 1985 schrieb Heinz Gerlach, dass Dr. Horst Werner der Erfinder der kleinteiligen Ansparfinanzierung über geringes Beteiligungskapital ab DM 50,- ( mindestens 60 Ratenbeiträge ) für Unternehmen am deutschen Kapitalmarkt sei. Seitdem konzipiert Dr. Werner Beteiligungen für den breitgestreuten, kleinteiligen Anlegermarkt und seit Mitte der achtziger Jahre findet Crowdfunding in Deutschland statt. Das Finanzportal www.anleger-beteiligungen.de im Hause der Dr. Werner Financial Service Group ist heute die älteste in Deutschland existierende Crowdfunding-Plattform für die Kapitalbeschaffung über Massenbeteiligungen als Unternehmensbeteiligungs-Portal mit einem gesamten Crowdfunding-Marktüberblick in Deutschland. Das Beteiligungs-Portal "Anleger-Beteiligungen.de" beschränkt sich jedoch auf das Finanz-unternehmerische Crowdfunding. Die Informationen auf dem Beteiligungsportal sind sehr umfangreich und gut zu lesen. Insbesondere die abgehandelten Finanzierungs-Beiträge von Dr. Lutz Werner vermitteln kompaktes und praxisorientiertes Finanzierungs-Wissen.

Im unternehmerischen Bereich findet das Crowdfunding über Privatplatzierungen am Beteiligungsmarkt mit geringen Einmaleinlagen in ein Unternehmen statt, z.B. mit Beträgen ab Euro 250,- oder mit monatlichen Teilbeträgen von z.B. Euro 25,-. Die Summe der kleinen Einmaleinlagen oder Rateneinlagen als Minibeteiligungen soll dann insgesamt den erforderlichen Finanzierungsbetrag für die geplante Investition erbringen. Dabei ist der prinzipielle Weg über die addierte Masse von Kleinbeträgen zur Gesamtkapitalaufnahme dem Einsammeln von größeren Beteiligungssummen von Groß-Investoren haushoch überlegen. Die Masse und die große Anzahl von Beteiligungen führt zum Finanzierungs-Erfolg.

Die Dr. Werner Financial Service Group betreibt seit über 13 Jahren die genannte Crowdfunding-Plattform zunächst ab 2000 unter http://www.emissionsmarktplatz.de . Dort konnten sich damals wie heute Existenzgründer, Startup-Unternehmer und sonstige kapitalsuchende Unternehmen zur Kapitalbeschaffung über das Prinzip des Crowdfundings Kleinbeträge von vielen Anlegern beschaffen, um das gewünschte Gesamt-Finanzierungsvolumen zusammen zu bringen. Beraten werden die Unternehmen beim Crowdfunding von dem Finanzierungs- und Kapitalmarktfachmann Dr. jur. Horst Siegfried Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Die Crowdfunding-Plattform unter der heutigen Domain Anleger-Beteiligungen.de dient der Bekanntmachung von Finanzierungswünschen und einem Finanzmarketing zur Anwerbung von Kapitalgebern. Das Finanzportal betreibt eine aktive Finanzmarktkommunikation mit wöchentlichen Investoren-Briefen ( www.investoren-brief.com zur Akquisition von Anlegern und Investoren. Dabei führt das Online-Finanzmarketing zu erstaunlich positiven Ergebnissen dieses Crowdfundings.

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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 18:52

Die Fa. Norman Wohnbau GmbH ist mit Finanzdienstleister-Kontakten von Dr. Horst Werner (Göttingen) auf dem Weg einer erfolgreichen Kapitalerhöhung durch Kapitalbeschaffung am ausserbörslichen Beteiligungsmarkt. Als Platzierungshelfer fördert Dr. Horst Werner das Private Placement von Nachrangkapital der Norman Wohnbau GmbH über das Finanzportal www.anleger-beteiligungen.de und über Investorenmailings durch www.investoren-brief.com sowie über individuelle Finanzdienstleister-Mailings. Das Unternehmen aus Bremen hat in Wohnungs-Denkmalschutzobjekten in 2012/213 einen Umsatz von Euro 4,6 Mio. realisiert und dabei einen Bilanzgewinn von Euro 1,5 Mio. erzielt. Das Unternehmen finanziert sich u.a. mit einem von Dr. Werner erarbeitetem öffentlichen Beteiligungsangebot über Nachrangdarlehen, Genussrechte und Anleihen ( die Anleger auf Wunsch mit Besicherung als Hypothekenanleihe zeichnen können ) zum Wachstum seiner Immobilienaktivitäten. Die Norman Wohnbau GmbH hat bereits über eine halbe Millionen Euro an Nachrangkapital platziert und konnte entsprechende Immobilieninvestitionen tätigen. Management und Geschäftsleitung des Unternehmens sind seit über zwanzig Jahren erfolgreich in der Wohnungsimmobilien-Branche unter kaufmännischer Leitung von Dipl.-Kfm. Maute tätig. Eine Vielzahl von Referenzobjekten stehen mit vollständigen Adressen und Vorher- /Nachher-Bildern auf der Homepage des Immobilienanbieters zur Verfügung. Das Unternehmen konzentriet sich bei der Immobilienentwicklung auf Selbstnutzer, die vor Ort die Wohnimmobilien eingehend auf Qualität und ausstattung prüfen. Dabei hat sich die Norman Wohnbau GmbH einen ausgezeichneten Ruf erworben.

Gegenstand der Norman Wohnbau GmbH ( http://www.normanbau.com ) sind drei der lukrativsten Sparten im Immobiliengeschäft: Neubau-Immobilien, Denkmalschutz-Immobilien unter steuerlichen Aspekten sowie die Umwandlung / Privatisierung von Wohneinheiten in Wohnungseigentum nach aufwendiger Renovierung. In allen Tätigkeitsbereichen konzentriert sich das Unternehmen auf die jeweils am besten geeigneten Regionalmärkte: Attraktive, zeitgemäße Neubauten, durchweg barrierefrei und energieeffizient, sollen in nachfragestarken Ballungsräumen mit Wohnraumdefizit und möglichst hohen Mietrenditen entstehen, vor allem in Hamburg, Hannover und Potsdam. Denkmalgeschützte Altobjekte befinden sich historisch bedingt überwiegend in den neuen Bundesländern. Hier hat sich die Norman Wohnbau GmbH aufgrund des vorhandenen Angebots und ihrer besonderen Marktkenntnisse auf Immobiliensanierungs-Tätigkeiten in den Wachstumsregionen Halle/Saale und Leipzig sowie sekundär auf die Städte Potsdam und Berlin ausgerichtet. Immobilien-Aufteilerprojekte sollen aus logistischen Gründen zunächst auf den nördlichen Teil der alten Bundesländer beschränkt bleiben.

Mit einem starken Partnernetzwerk operiert die Norman Wohnbau GmbH zudem im Bereich des Neubaus von Wohnimmobilien entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Identifizierung geeigneter Baugrundstücke über Planung, Projektierung und Errichtung der Objekte bis hin zur anschließenden Vermarktung. Indem sich das Unternehmen ausschließlich auf die Großstädte Hamburg, Bremen und Hannover mit größerem Wohnungsfehlstand konzentriert und spezialisiert, sind sowohl die Vermietung zu attraktiven Konditionen als auch eine gewinnbringende Weiterveräußerung der Immobilien gesichert.

Es kommen bei sehr günstigen Angeboten auch denkmalsanierte Immobilien – das mit Abstand attraktivste Steuersparmodell – in Betracht: Modernisierungskosten können bei vermieteten Objekten zu 100 % auf zwölf Jahre abgeschrieben werden (acht Jahre mit 9 % und vier weitere Jahre mit 7 %). Auch die Anschaffungskosten für die Altbausubstanz lassen sich steuerlich geltend machen (40 Jahre lang 2,5 % für Gebäude bis Baujahr 1924, 50 Jahre lang 2,0 % ab 1925). Nur bei guten Gelegenheiten investiert die Norman Wohnbau GmbH in Gebäude mit geringen Anschaffungs- und vergleichsweise hohen Modernisierungskosten, da so der höchste Steuerspareffekt erzielt werden kann.

Im Immobilien-Aufteilergeschäft werden – z.B. aus Verwertungen - komplette, vorwiegend vermietete Wohneinheiten nur zu Tiefstpreisen von unter 1.200,- Euro/qm erworben und in Eigentumswohnungen umgewandelt. Der Verkauf erfolgt entweder an die Mieter selbst ( Privatisierung ) oder an spätere Eigennutzer oder Kapitalanleger. Die Verkaufspreise nach Aufbereitung liegen regelmäßig über 2.300,- Euro/qm, was einem Rohertrag von rund 50 % entspricht. Für die Dauer, in welcher sich die Wohneinheiten oder Teile davon im Bestand der Norman Wohnbau GmbH befinden, decken oder übersteigen die Mieterlöse den laufenden Finanzierungs- und Erhaltungsaufwand.

Im Rahmen der hier vorgestellten BaFin-freien Nachrangdarlehens-Beteiligung ( ohne § 34 f GewO zu platzieren ) wird einem renditeorientierten Investorenkreis die Möglichkeit geboten, am wirtschaftlichen Erfolg der prosperierenden Norman Wohnbau GmbH zu partizipieren. Anleger lassen ihr Kapital punktgenau in einigen der rentabelsten Immobiliensegmente Deutschlands für sich arbeiten, ohne selbst im Markt aktiv werden oder die Gesamtinvestition für ein renditestarkes Immobilienobjekt aufbringen zu müssen. Daneben werden Anleihen ab Euro 100.000,- Mindestbeteiligung, Genussrechte oder typisch Stille Gesellschaftsanteile der Norman Wohnbau GmbH mit einer Grundausschüttung von 8 % p.a. plus erfolgsabhängigem Gewinnbonus angeboten, die von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) als Beteiligungsformen konzipiert wurden. Diese Beteiligungen sind eine sachwertorientierte und deshalb risikooptimierte Kapitalanlage. Finanzdienstleister, Anleger und sonstige Interessenten erhalten direkte Auskünfte bei entsprechender Mail-Anfrage beim Unternehmen oder unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

Vertriebsgesellschaften erhalten interessante Provisionen und zusätzliche Bonusvergütungen bei der Mitplatzierung an diesem Unternehmen mit professionellem Management. Ein BaFin-freies Beteiligungs-Exposé liegt zur Übersendung bereit. Anlageberater und Vermögensverwalter erhalten vorab detailliertere Auskünfte von Herrn Dipl.-Kfm. Maute unter der Mailadresse info@normanbau.com bei entsprechender Anfrage.


 


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7. Mai 2013 2 07 /05 /Mai /2013 03:25

Fonds und Fondsmodelle als bankaufsichtsrechtliche Investmentfonds nach dem Investmentgesetz ( früher KAGG ) und regulierungsfreie private Fonds als GbR oder GmbH & Co KG´s ( Finanzierungs-Zweckgesellschaften ) werden nachstehend von Dr. Horst Werner erläutert. Ein Fonds bzw. eine Fondsgesellschaft stellt nach Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) eine Eigentümergemeinschaft als Gesamthandsgemeinschaft ( meist als Kommanditisten ) mit dem Zweck der "Gemeinschafts-Finanzierung" eines Investitionsobjekts dar. Die Fondsgesellschafter sind also gesamthänderisch verbundene Eigentümer und tragen gemeinsam das Fondsrisiko. Die Fondsfinanzierung kann bei geschlossenen Fonds ( bei einem Einzelprojekt ) oder bei offenen Fonds ( bei einer Mehrzahl von Objekten, die erst in der Zukunft bestimmt werden ) oder über eine allgemeine Unternehmensfinanzierung erfolgen.

Von den privaten Fonds ohne BaFin-Zulassung sind die Investmentfonds ( = Investmentgesellschaften ) nach dem seit 2004 bestehenden Investmentgesetz ( InvG ) mit einem insolvenzrechtlich geschützten Sondervermögen zu unterscheiden. Derartige unter staatlicher Bankenaufsicht stehenden InvG-Fonds ( Investmentfonds ) bedürfen zu ihrer Zulassung einer Genehmigung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin, Abteilung Bankenaufsicht in Bonn ). Die Investmentfonds unterliegen der staatlichen Bankenaufsicht mit besonderen Kapital- und Zuverlässigkeitsanforderungen und haben vor allem den Insolvenzschutz für die Einlagen aller Investmentanleger. Das von der BaFin beaufsichtigte Fondsmanagement-Team mit nachweisbar berufserfahrenen Spezialisten folgt fest definierten Anlagerichtlinien. So sind die Anleger bei Kapitalanlagen in Investmentfonds durch das Gesetz über Investmentgesellschaften geschützt. Investmentfonds sind regelmäßig offene Fonds mit der Kapitalanlage in eine Vielzahl von Projekten wie z.B. Aktienfonds, Rohstofffonds, Anleihefonds etc. Bekannt sind z.B. die Deka-Fonds der Sparkassen, die DWS-Fonds der Deutschen Bank oder die Union Investmentfonds der Volksbanken. Dachfonds, Hedgefonds, thesaurierende Fonds etc. sind nichts weiter als spezialisierte Unterformen von Fonds.

Die privaten GmbH & Co KG-Fonds - ob als geschlossene oder offene Fonds - unterliegen mit Ausnahme der Prospektgesetze bei einem öffentlichen Beteiligungsangebot keiner staatlichen Kontrolle und bieten auch beim Missmanagement keinen Insolvenzschutz. Einen Fonds bzw. Fondsgesellschaft genehmigungsfrei gründen und Geld am Kapitalmarkt einwerben zur Fondsobjekt-Finanzierung z.B. mit einer Vorrats-Fondsgesellschaft bedarf keiner staatlichen Erlaubnis. Jeder Privatmann kann eine Fonds-GmbH & Co KG als Fondsgesellschaft zu jedem gewerblichem Zweck mit Gewinnerzielungsabsicht gründen. Das Einsammeln des Kapitals über Fondsgesellschafter ( regelmäßig als Kommanditisten ) dient der Finanzierung eines geplanten Projekts oder der Verwirklichung eines Fondsgegenstandes. Die Fondsfinanzierung bwz. das Kapital für Projektvorhaben mit einem Fonds-Beteiligungs-Exposé oder einem Fonds-Prospekt am Beteiligungsmarkt beschaffen, dient der bankenunabhängigen Finanzierung mit dem Kapital der Fondsgesellschafter und im Falle des Verkaufs des Fondsobjekts der Umsatzauserzielung.  

Private Fonds, Fondsmodelle und Fondskonzepte zu erstellen ( Fondsgesellschaften gründen ) und Fondsprospekte zu erarbeiten bzw. innovative Fondskonzepte zu prospektieren und die BaFin-Billigung für die Platzierung von Fonds einzuholen, ist Teil der Finanzierungs-Dienstleistungen der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Bekannt sind als klassische Privatfonds z.B. Immobilienfonds, Schiffsfonds, Filmfonds etc. Eine Geldanlage in Privat- Fonds ist eine unternehmerische Beteiligung mit entsprechenden Ertrags-Chancen, aber auch mit allen Beteiligungsrisiken bis hin zum Totalverlust der getätigten Fondseinlage.

Bei der privaten Projektfinanzierung gibt es für initiierende Unternehmen drei Möglichkeiten der Herangehensweise - so der Finanzierungsspezialist Dr. Horst Siegfried Werner :

a)  die Finanzierung des Projekts innerhalb des bestehenden Unternehmens als Ganzes

b)  oder eine Projekt-Finanzierung in einem wirtschaftlich separierten Profitcenter mit einer Segment-Unterbilanz

c)  in einer neuzugündenden Tochtergesellschaft

c)  oder als Fondsfinanzierung in einer juristisch selbständigen Einheit als Fonds-GmbH & Co KG in Form
     einer Fondsfinanzierungs-Zweckgesellschaft mit dem Verlust des Projekteigentums.

Wie also finanziert man die Umsetzung eines Vorhabens, einer Geschäftsidee, eines einzelnen Projektvorhabens etc.? Finanziert und realisiert man ein Projekt – also das z.B. ein Einkaufszentrum oder eine Produktionshalle etc. –, in dem man eigens dafür ein wirtschaftlich und rechtlich selbständiges Unternehmen, eben eine Fondsgesellschaft gründet ? Oder verwirklicht und finanziert man das Großprojekt integriert in dem bisherigen Unternehmen und kann mit diesem Unternehmen die begonnene Geschäftstätigkeit weiterverfolgen und das Projekt als weiteres Geschäftsfeld mit einem sogen. Profit-Center erschließen? Mit diesen Fragen sieht sich jeder Unternehmer spätestens dann konfrontiert, wenn es sich um ein kapitalintensives Einzellvorhaben handelt, das nicht ohne weiteres mit der Hausbank oder aus eigenen Mitteln finanziert werden kann. Externe Kapitalgeber sind gefragt. Doch woran sollen diese Investoren beteiligt werden; am Unternehmen als Ganzes oder nur an dem in eine Fonds-Zweckgesellschaft ausgegliederten Einzelprojekt ?

Im Rahmen einer separaten Projektfinanzierung, so der Bilanzjurist Dr. Horst Siegfried Werner, beteiligen sich der Investor bzw. die Anleger an einem eigens für die Umsetzung des Vorhabens gegründeten Unternehmen ( Projektgesellschaft / Zweckgesellschaft ). Die Fondsgesellschafter werden Miteigentümer des Objekts und dem Initiator geht das Eigentum an dem Objekt verloren. Es wird eine Fondsgesellschaft initiiert, deren einziger Zweck darin besteht, die Finanzierung aus Eigenkapital und Fremdkapital für ein Großprojekt zu erhalten. Die Fondsinitiatoren sind regelmäßig Projektentwickler, die das später fertige Fondsobjekt an einen Investmentfonds oder an ein Großunternehmen bzw. institutionellen Investor verkaufen wollen. Zu den Fondsinitiatoren gehören aber auch Industrieunternehmen und Holding-Gruppen, die das fertige Fondsobjket später für ihre eigenen operativen Geschäftszwecke nutzen und nicht weiterveräußern wollen. Auf diese Weise wird die Finanzierung und die anfängliche Aufwandsbelastung aus der eigenen Bilanz ausgegliedert. Der offene oder geschlossene Fonds ist also immer eine Zweckgesellschaft, die einen separaten Investitionsauftrag zu erfüllen hat.

Der Anteil am Vermögen der Kommanditgesellschaft hängt von der Höhe der jeweiligen Kommanditbeteiligung ab. Aus dem gesellschaftsrechtlichen Verhältnis entsteht für den Kommanditisten die Pflicht zur Erbringung der Einlage, mit der er gewisse Gesellschafterrechte, d.h. Vermögens-, Informations- und Kontrollrechte erwirbt. Werden Kommanditanteile breitgestreut an Privatanleger ( = sogen. Publikums-KG ) angeboten, ist es sinnvoll, einen Treuhänder einzuschalten, der alle emittierten Kommanditanteile zeichnet und im Namen der Investoren verwaltet. Auf diese Weise werden die mit der Eintragung der einzelnen Kommanditisten verbundenen Kosten gespart. Zugleich wird durch Einschaltung eines Treuhänders eine geringe Publizität der Anleger bewirkt. Die direkte Zeichnung von Kommanditanteilen – z.B. für größere Beteiligungssummen – bleibt daneben weiterhin möglich.

Die Gewinnausschüttungen und Renditen für die Anleger werden ausschließlich aus den Erträgen des Projekts erwirtschaftet. Üblicherweise wird hierzu auf die Rechtsform der GmbH & Co. KG zurückgegriffen. Das für die Realisierung des Projektes erforderliche Kapital wird entweder vollständig oder teilweise durch die Ausgabe von Kommanditanteilen aufgebracht. Die Investoren bzw. Anleger sind dann die Gesellschafter der Zweckgesellschaft und partizipieren direkt nur an dem wirtschaftlichen Erfolg des Projektes. Aufgrund ihrer Stellung als Projektgesellschafter können die Investoren unmittelbaren Einfluss auf die Realisierung des Vorhabens nehmen und sind die „Eigentümer“ der Projektgesellschaft und damit des Projektes.

Bei der Unternehmensfinanzierung stellen die Investoren z.B. über stimmrechtslose Beteiligungsformen ( Stille Beteiligungen, Genussrechte, Nachrangdarlehen oder Anleihen als Inhaberschuldverschreibung ) oder über offene, stimmberechtigte Beteiligungen dem Unternehmen als Ganzes Kapital zur Verfügung. Das Kapital kann in diesem Fall auch ohne Zweckbindung für andere Investitionsgüter als die Umsetzung des konkreten Vorhabens verwendet werden ( sog. „blind-pool“-Beteiligung ). Denn die Mittel unterliegen der freien Verwendung durch die Geschäftsführung im Rahmen des satzungsgemäßen Unternehmensgegenstandes für Investitionen und der Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes. Die Renditen für die Anleger werden dann aus den laufenden Erträgen des gesamten operativen Geschäfts gezahlt. Der Investor ist demnach nicht nur an dem Erfolg eines konkreten Projektes, sondern dem Ertrags-Erfolg und den Gewinnen des gesamten Unternehmens beteiligt. Die Unternehmensfinanzierung ist also die Beschaffung liquider Mittel für Investitionen oder den laufenden Geschäftsbetrieb eines Gesamt-Unternehmens oder einer Unternehmensgruppe. Die Anleger sind am Gesamtunternehmen zins- oder gewinnbeteiligt. Die Bedienung des Kapitals erfolgt aus den Erträgen des gesamten operativen Geschäfts.

Die Fondsfinanzierung oder Projektfinanzierung ist die Finanzierung einer wirtschaftlich oder juristisch selbständigen, separaten Einheit (Projekt). Die Anleger bzw. Investoren sind nur an dem Projekt gewinnbeteiligt. Die Bedienung des eingesetzten Anlegerkapitals erfolgt nur aus dem künftig erwirtschafteten Cash-Flow und Gewinn des Projekts. Weitere Detailinformationen erhalten Interessenten direkt von Dr. Horst Werner (Göttingen) kostenfrei unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.

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5. Mai 2013 7 05 /05 /Mai /2013 14:25

Bei der Unternehmensnachfolge durch Familienmitglieder oder bei der Unternehmensübertragung an einen Dritten, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ), ist für das Unternehmen eine Kaufpreiszahlung als "Ausscheidungs-Abfindung" erforderlich. Das Problem ist häufig, dass zwar ein potentieller Erwerber bzw. Übernehmer ( z.B. Mitarbeiter bei einem management-buy-in ) bereit steht, aber die Finanzierung des Übernahmepreises unmöglich erscheint. Gerade in den kommenden Jahren werden pro Jahr ca. 25.000 Familienunternehmen bzw. eigentümergeführte Unternehmen an den Unternehmensmarkt zum Verkauf kommen und einen Nachfolger suchen. Der häufigste Übergabegrund ist das Erreichen des Rentenalters des bisherigen Eigentümers bzw. der altersbedingte Verkauf sowie die Erzielung eines Kaufpreises zur Aufbesserung der Rente des Veräußerers. Für die Unternehmensnachfolge gibt es verschiedene Szenarien. Steht keines der Kinder oder kein sonstiger familieninterner Nachfolger zur Verfügung, kann das Unternehmen zum  Fortbestand an unternehmensfremde Personen (Neuunternehmer) oder an bereits im Unternehmen tätige Mitarbeiter bzw. Führungskräfte oder an ein anderes Unternehmen veräußert werden.

Wie kann nun die Unternehmensnachfolge für die Interessen des Übernehmers und des Veräußerers zufriedenstellernd und insbesondere erfolgreich bewerkstelligt werden ? Die Kardinalfrage ist immer die Kaufpreisdarstellung über eine gelungene Finanzierung. Diese Kaufpreis-Finanzierung kann u.a. über den Beteiligungsmarkt und mit der Vereinbarung eines auf zwei bzw. drei Jahre gestundeten Restkaufpreises gelingen, der aus dem Cash-flow des Unternehmens gezahlt werden kann. Eventuell kann eine Restkaufpreishypothek am Betriebsgrundstück des Unternehmens zugunsten der erfolgreichen Durchführung der Unternehmensnachfolge bestellt werden. Bei den an den unternehmerischen Interessen ausgerichteten Finanzierungs- und Nachfolgemodellen wird der Kaufpreis bzw. Übernahmepreis nicht über einen Bankkredit, sondern über den Kapitalmarkt z.B. mit Nachrangkapital oder stimmrechtsfreien Mezzanine-Kapital finanziert. Auf diese Weise kann der Unternehmensverkäufer seinen Käufer/ Unternehmensnachfolger bei der Finanzierung des Erwerbspreises unterstützen und so die Unternehmensnachfolge ermöglichen.

Übernehmer von Unternehmen, die erstmalig im Rahmen der Unternehmensnachfolge ein Unternehmen erwerben, können zudem auf alle Förderangebote einer Gründungsfinanzierung ( z.B. KfW ) zurückgreifen. Der Erwerb eines Unternehmens im Rahmen der Unternehmensnachfolge wird wie eine Investition betrachtet; so dass auch hier die entsprechenden Unternehmensfinanzierungs-Förderangebote bereit stehen. Im Rahmen des Untemehmerkredits können u.a. der Kauf von Unternehmen, Betrieben oder der Erwerb von Anteilen am Unternehmen durch den Geschäftsführer finanziert werden. Anträge können Existenzgründer bzw. mittelständische Unternehmen stellen. Der Kreditbetrag beträgt maximal Euro 10 Mio. Der Zinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes und wird unter Berücksichtigung der Bonität sowie der Werthaltigkeit der für den Kredit gestellten Sicherheiten — d.h. risikogerecht — von der Hausbank in den von der KfW-Mittelstandsbank vorgegebenen Preiskategorien festgelegt.

Die Unternehmensnachfolge und der Verkauf eines Unternehmens können über die Kapitalbeschaffung des Übernahmepreises am Kapitalmarkt refinanziert werden, indem das zu übergebende/veräußernde Unternehmen am Beteiligungsmarkt als Rechtsträger für eine Kapitalmarktemission und praktisch als "Finanzierungsgesellschaft" auftritt. Die Unternehmensnachfolge und damit die Veräußerung des Unternehmens an einen jüngeren Nachfolger kann somit zumindest teilweise bankenunabhängig über den Beteiligungsmarkt erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn der Veräußerer für den Erwerber die "Finanzierung" mitbringt und sein Unternehmen als Kapitalpartner einsetzt. Bisher wenig beachtet, aber die erfolgversprechendste Möglichkeit ist, die Unternehmensnachfolge durch die Inanspruchnahme von dritten Privatinvestoren zu regeln, denen eine angemessene Rendite für die Bereitstellung der Kaufpreisgelder und zusätzlicher Investitionsliquidität geboten wird. Bei den an den unternehmerischen Interessen ausgerichteten Finanzierungs- und Nachfolgemodellen wird der Kaufpreis bzw. Übernahmepreis nicht über einen Bankkredit, sondern über den Beteiligungsmarkt z.B. mit Nachrangkapital finanziert. Dabei dient das Unternehmen als Finanzierungspartner, über den das erforderliche Kapital von Privatinvestoren aufgenommen wird.


Das kapitalaufnehmende Unternehmen gewährt dem Käufer ein entsprechendes Darlehen, welches der Erwerber an den Unternehmensverkäufer als Kaufpreis bezahlt. Auf diese Weise erhält der Verkäufer seinen Kaufpreis. Der Käufer schuldet sodann dem erworbenen Unternehmen das von dem Unternehmen erhaltene Darlehen, welches man nach dem Erwerbsvorgang als "Mitarbeiterdarlehen" qualifizieren könnte. Das zu verkaufende Unternehmen dient praktisch als "Finanzierungsgesellschaft" und gewährt aus den am Kapitalmarkt aufgenommenen Geldern dem Erwerber ein Darlehen, was dieser direkt an den Unternehmensverkäufer als (anteiligen) Kaufpreis zu bezahlen hat. Der Unternehmensverkäufer kann sich insoweit sichern, als Unternehmensanteile nur in dem Umfang übertragen werden, als der Kaufpreis aus dem vom Unternehmen gewährten Darlehen tatsächlich geflossen ist bzw. bezahlt wurde. Dabei kann eine sukzessive Anteilsübertragung erfolgen. Interessenten können zu dieser Thematik die kostenlose Fachbroschüre "Finanzierung des Unternehmenskaufs" unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de anfordern.

Auch die familieninterne Unternehmensnachfolge kann auf die oben beschriebene Weise, die wir Nachfolge suchenden Unternehmern gern in einem kostenlosen Beratungsgespräch ausführlich erläutern, finanziert werden. Mit einer entsprechenden Vertragsgestaltung kann der Unternehmensverkäufer seinen Betriebs-Erwerber bzw. Unternehmensnachfolger bei der Finanzierung des Erwerbspreises unterstützen und so die Unternehmensnachfolge ermöglichen und sichern.

Der Beteiligungs- und Finanzjurist Dr. Horst Siegfried Werner ( Göttingen) und die Kollegen als Finanzierungsberater der Dr. Werner Financial Service AG beraten seit Jahren Unternehmer bei der Umsetzung der Finanzierung der Unternehmensnachfolge, des Betriebsankaufs oder des Unternehmensverkaufs, damit der potentielle Erwerber überhaupt den Kaufpreis bezahlen kann und der Unternehmensübergang nicht ausschließlich an der Finanzierung und dem Geld des jüngeren Erwerbers scheitert .

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3. Mai 2013 5 03 /05 /Mai /2013 07:46

Familiengesellschaften können zur Kapitalaufnahme auch ohne Bankdarlehen und zur Kapitalbeschaffung von privaten Investorengeldern geführt werden, so Dr. Horst Werner (Göttingen).  Die Unternehmensfinanzierung von Familiengesellschaften kann mit privatem Beteiligungskapital ohne Stimmrechtseinflüsse über den Kapitalmarkt bewerkstelligt werden. Familiengesellschaften stehen bei Investitionsfinanzierungen angesichts der Kreditvergabe-Zurückhaltung der Banken und des Konjunktureinbruchs in Europa mit Auftragsrückgang und wegen der überwiegend schwachen Eigenkapitalausstattung von durchschnittlich unter 10 % und vor dem Hintergrund der ab dem 01. 01. 2013 wirksam gewordenen Baseler Eigenkapitalvereinbarung Basel III unter dem Druck der angemessenen Kapitalversorgung. Während früher die Aufnahme von Hausbank-Krediten übliches und angemessenes Mittel zur Deckung des Finanzierungsbedarfs war, müssen heute Familienunternehmen immer häufiger feststellen, dass ihnen diese Möglichkeit der Kapitalbeschaffung und der Kapitalversorgung über die Kreditinstitute verschlossen ist. Familienunternehmen stehen somit vor der Aufgabe, bankenungebundene Finanzierungslösungen als alternative Finanzierungswege zu sondieren, um die Unternehmensentwicklung mit den zu finanzierenden Investitionen und Produktinnovationen auf dem richtigen Weg zu halten. Was können nun Familienunternehmen tun, um notwendige und sinnvolle Investitionen bankenunabhängig durchzufinanzieren und die Weichen für die Zukunft zu stellen ?

„Die Aufnahme von stimmrechtslosem Beteiligungskapital ist häufig eine Möglichkeit, um die Finanzierungsfähigkeit des Unternehmens zu erhalten, unternehmerische Visionen zu realisieren und anvisierte Projekte, beispielsweise zur Produktionserweiterung und Neu-Markterschließung zu verwirklichen“, weiss der Finanzierungsexperte Dr. Horst Werner von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). „Durch die Ausgabe verwässerungsfreier Finanzierungsinstrumente kann das Unternehmen im Wege des Private Placements private wie auch institutionelle Anleger an ihrem Unternehmen beteiligen, ohne zugleich Eigentums- oder Mitspracherechte preiszugeben. Dem Familienunternehmen fließt bei entsprechendem Platzierungserfolg unmittelbar Liquidität als Eigenkapitalersatz mit Bonitätsverbesserung zu; einer Bestellung von Sicherheiten bedarf es regelmäßig nicht“, erläutert Dr. Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

 Übliche Finanzierungsinstrumente einer Beteiligung mit Nachrangkapital sind beispielsweise Genussrechtskapital, stilles Gesellschaftskapital, private Nachrangdarlehen oder Anleihekapital. Das über eine Privatplatzierung eingeworbene Beteiligungskapital steht zur freien Verfügung des Unternehmens und kann innerhalb des Gesellschaftszwecks nach Belieben des Unternehmens verwendet werden. Es bedarf keiner Verpfändungen oder privater Bürgschaften.

Welche Anforderungen sollten nun aber die Unternehmen erfüllen, um am freien Kapitalmarkt private Investoren anzusprechen und für welche Unternehmen ist die Kapitalbeschaffung im Wege der Privatplatzierung geeignet? „Grundsätzlich können Unternehmen in jeder Rechtsform Beteiligungskapital einwerben. Der Kapitalmarkt ist somit keineswegs nur den großen und bekannten Börsengesellschaften vorbehalten, sondern steht ebenso den kleinen und mittelständischen Familienunternehmen zur Verfügung, die einen erheblich geringeren Kapitalbedarf haben. Diese können zum Beispiel durch die Ansprache und Beteiligung von Privatinvestoren, Mezzaninefonds oder auch Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern außerbörschlich Kapital einwerben, das zur Durchführung notwendiger Investitionen erforderlich ist“, erläutert Dr. Werner. Jedoch sollte das Unternehmen bereits über eine solide Stellung am Markt verfügen und im operativen Geschäft ertragreich arbeiten können. Bei einem öffentlichen Angebot zur Mezzaninekapital-Beteiligung von über Euro 3.000.000,- muss das Unternehmen einen Beteiligungsverkaufsprospekt durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gestatten lassen, der nur durch einen spezialisierten Kapitalmarktfachmann erstellt werden sollte.

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1. Mai 2013 3 01 /05 /Mai /2013 18:29

Für die Begebung einer Unternehmensanleihe ist ab einer gewissen Größenordnung ein (Wertpapier-)Prospekt mit BaFin-billigung zu erarbeiten, soweit die Bereichsausnahmen des Wertpapierprospektgesetzes nicht einschlägig sind. Die Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) prospektiert seit Jahren mit Erfolg und Erfahrung Anleiheprospekte für den Kapitalmarkt. Die Begebung einer Unternehmensanleihe ist seit Anfang der neunziger Jahre jedem Unternehmen und sogar Privatpersonen möglich ( siehe §§ 793 ff des Bürgerlichen Gesetzbuches ). Die gesetzliche Beschränkung der Emission von Anleihen auf börsennotierte Unternehmen wurde aufgehoben. Zur Begebung einer Unternehmensanleihe - soweit man die Platzierung öffentlich bewerben möchte und die Mindesteinlage unter Euro100.000,- liegt - ist jedoch ein Wertpapierprospekt gemäß Wertpapierprospekt-Gesetz WpPG mit Zulassung und Billigung des Bundesamtes für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) / Abteilung Wertpapieraufsicht BaFin in Frankfurt/Main erforderlich. Der Unternehmensanleihe-Wertpapierprospekt ist lediglich dann gesetzlich nicht erforderlich, soweit Mindestzeichnungssummen über Euro 100.000,- in jedem Einzelfall angeboten werden oder die Platzierung sich nur an institutionelle Kapitalmarktteilnehmer richtet. Unabhängig vom gesetzlichen Erfordernis eines Wertpapier- bzw. Anleiheprospektes ist aus Haftungsgründen in jedem Falle ein Kapitalmarktprospekt nach IDW S 4 ( Prospektprüfungsrichtlinien des Instituts der Wirtschaftsprüfer, Düsseldorf ) dringend geboten. Unternehmensanleihen bzw. Schuldverschreibungen - gleich in welchen Ausprägungen - sind kapitalmarktrechtlich grundsätzlich Wertpapiere und zwar unabhängig davon, ob eine Verbriefung durch ein physisches Wertpapier stattfindet oder nicht. Die Bedeutung liegt deshalb für Anleihen darin, daß für die öffentliche Emission ( = Ausgabe und Angebot an Dritte ) von Anleihen grundsätzlich ein kapitalmarktaufsichtsrechtlich genehmigter Wertpapierverkaufsprospekt erforderlich ist. Ohne Wertpapierprospekt dürfen lediglich 149 potentielle private Anleger angesprochen bzw. beworben werden (= gesetzliche Bereichsausnahme bzw. Geringfügigkeitsschwelle - siehe § 3 Abs. 2 Ziff. 2 WertpapierProspektGesetz - WpPG). BaFin-frei sind auch Anleihe-Prospekte mit meiner MIndestbeteiligung ab Euro 100.000,- .

Die Grundformen der Unternehmensanleihe, die Inhaberschuldverschreibung oder die Namensschuldverschreibung stellen ein "wertpapierverbrieftes Darlehen" dar, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). In der Regel wird die Unternehmensanleihe mit einer festen Laufzeit und einem festen, jährlich zahlbaren Zins versehen. Die Verzinsung kann jedoch auch halb- oder vierteljährlich ausgezahlt oder gar endfällig gestaltet werden ( sogen. Null-Kupon-Anleihe ) oder mit einem steigenden Staffelzins wie z.B. bei den früheren Bundesschatzbriefen als Staatsanleihen ausgestattet werden. Die Unternehmensanleihen dienen der Finanzierung von öffentlichen Körperschaften oder privaten Gewerbebetrieben, Stiftungen oder Vereinen.

Unternehmensanleihen als Schuldverschreibungen können in Form der Inhaberpapiere begeben werden ( Inhaberschuldverschreibungen ) oder auf den Namen des Anleihegläubigers ausgestellt werden ( Namensschuldverschreibungen ). Je nach Emittent bzw. Schuldner unterscheidet man zwischen Staatsanleihen, Kommunalobligationen, Bankanleihen, Industrieanleihen oder sonstigen Unternehmensanleihen. Die öffentlichen Anleihe-Schuldner genießen wegen der größeren Sicherheit für Anleger und aufgrund höherer Bonität einen Ausgabezins-Vorteil gegenüber den privaten Anleihe-Schuldnern, die teilweise eine bis zu 3% - 5% höhere Verzinsung bieten müssen, um am Anleihemarkt wettbewerbsfähig zu sein.

Sonderformen von Unternehmensanleihen sind forderungsbesicherte Anleihen ( asset backed securities ABS als sogen. ABS-Unternehmensanleihen ) von Refinanzierungs-Zweckgesellschaften, die durch Vermögenswerte unterlegt und abgesichert sind. Der Forderungsbestand von Unternehmen ( z.B. Kreditforderungen ) wird auf diese Weise aus der eigenen Bilanz ausgelagert und gegen liquide Mittel aus einer Anleihenemission veräußert.

Die Unternehmensanleihe kann auch durch Grundschulden abgesichert werden, so daß man in diesem Falle von einer Hypothekenanleihe oder Immobilienanleihe spricht. Die Schuldverschreibung kann auch mit anderen Sicherheiten als Grundschulden, z.B. mit Forderungsabtretungen und nicht registerfähigen Vermögenswerten belegt werden. Soweit es sich nicht um strukturierte ABS-Anleihen handelt spricht man einfachen "Secured Corporate Bonds".

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1. Mai 2013 3 01 /05 /Mai /2013 04:45

Hypothekenanleihen und ABS-Anleihen können als kapitalmarktorientierte Finanzinstrumente zur bankenfreien Unternehmensfinanzierung zur Zeichnung für sicherheitsbewußte Kapitalgeber emittiert werden . Eine Hypothekenanleihe zur grundbuchlichen Besicherung von privaten Investoren kann über den Kapitalmarkt mit einem Anleiheprospekt zur bankenunabhängigen Kapitalbeschaffung auch von kleinen, mittelständischen Unternehmen ausgegeben werden. ABS-Anleihen sind in gleicher Weise ein Finanzierungsinstrument, bei dem die Anleihe durch Sicherheiten ( meist Forderungsrechte oder mobile Wirtschaftsgüter ) unterlegt wird. Bei der Ausgabe von Hypothekenanleihen oder ABS-Anleihen sind das Kapitalmarktrecht und das Wertpapierprospektgesetz zu beachten. Die Anleihe als Schuldverschreibung ist grundsätzlich mit einer festen Verzinsung und einem festgelegten Rückzahlungstermin auszustatten.

Das Zahlungsausfallrisiko ist für Anleihegläubiger bei besicherten Anleihen – auch „Secured Corporate Bonds“ genannt - geringer. Tritt ein Zahlungsausfall ein, können die Anleihegläubiger das verpfändete Sicherheitsgut verwerten und aus den Verwertungserlösen als Versteigerungsgelder ihre Zahlungsansprüche befriedigen. Die Möglichkeiten zur Besicherung sind umfangreich und können individuell von jedem Unternehmen und für  jede Unternehmensschuldverschreibung speziell strukturiert werden. Besicherte Anleihen stoßen insbesondere im Wettbewerb um das Kapital bei den liquiditätsstarken institutionellen Investoren auf das gewünschte Anlageinteresse.

Die Hypothekenschuldverschreibung ist insbesondere für Unternehmen mit Immobilienvermögen ( z.B. eine Büro- oder Gewerbeimmobilie ), für Immobilienunternehmen und Bauträgergesellschaften eine zusätzliche Finanzierungsalternative oder auch Ergänzung zur Kreditfinanzierung. Hypothekenanleihen sind als Finanzinstrumente eine durch Grundschulden besicherte Sonderform der Schuldverschreibung zur Finanzierung von Investitionen, Immobilien und Bauträgerprojekte. Derart besicherte Unternehmensanleihen führen zu einem besseren Platzierungserfolg ( = Kapitalbeschaffungserfolg ). Schuldverschreibungen ( = Anleihen, Bonds oder auch Rentenpapiere genannt ), Schuldscheindarlehen und partiarische Darlehen sind schuldrechtliche Verträge gem. §§ 488 ff, 793 ff BGB mit einem Gläubiger-Forderungsrecht ( "Geld gegen Zins" ). Anleihen sind deshalb nichts anderes als wertpapierorientierte "Darlehen". Sie stellen bilanzrechtlich Verbindlichkeiten dar und werden mit einer Festverzinsung oder auch einer Mindestverzinsung plus Gewinnbeteiligung zur Unternehmensfinanzierung auf Zeit begeben ( Gewinn-Schuldverschreibung ). Einer Hypothekenanleihe kann z.B. auch durch eine Schiffshypothek ( Eintragung ins Schiffsregister ) unterlegt sein.

Die genannten Finanzinstrumente können auch mit einer Nachrangklausel bzw. einem Rücktritt hinter andere Gläubigeransprüche ( = Rangrücktritt ) versehen werden ( = Nachrang-Anleihe ), so dass sie dann bei der Bonitätseinstufung als sogen. "wirtschaftliches Eigenkapital" eingeordnet werden können, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Die Nachranganleihe bietet dem Investor weniger Sicherheit, da andere Gläubiger des Unternehmens vorrangig bedient werden müssen und die Nachranggläubiger ausfallen können.

Die Schuldverschreibung ( auch Anleihe genannt ) kann somit durch Hypotheken, Schiffshypotheken bzw. Grundschulden abgesichert werden, so dass man in diesem Falle von einer "Hypothekenanleihe" ( gedeckte Schuldverschreibung ) spricht. Die Anleihe kann auch mit anderen Sicherheiten als Grundschulden, z.B. mit Forderungsabtretungen belegt werden. Die Besicherung einer Anleihe mit Immobilien wird also "Hypothekenanleihe"; die Schuldverschreibungen mit Besicherung durch verpfändete Forderungsrechte oder mit mobilen Vermögenswerten über Finanzierungszweckgesellschaften werden "ABS-Anleihen" (Asset Backed Securities) genannt. Bei den strukturierten ABS-Anleihen verkaufen z.B. Unternehmen Forderungen ( z.B. Kreditansprüche ) an einen Sicherheitenpool einer Finanzierungszweckgesellschaft, die ihrerseits besicherte ABS-Anleihen am Kapitalmarkt ausgibt und die Emissionserlöse auf die anteilig beteiligten Unternehmen auszahlt. Auf diese Weise erhalten Unternehmen für die übertragenen Forderungsrechte frühzeitig liquide Mittel für anderweitige Investitions- und Finanzierungszwecke.

Bei Hypothekenanleihen wird die Hypothek bzw. Grundschuld zur Sicherung der Kapitalgeber in der III. Abteilung des Grundbuchs eingetragen. Die Eintragung kann erstrangig oder nachrangig nach den besicherten Bankkrediten eingetragen werden. Es handelt sich hierbei um ein Verwertungsrecht an einem Grundstück. Als akzessorische Sicherheit ist die Hypothek vom Bestehen einer Forderung abhängig. Eine Hypothek kann als Buch- oder Briefhypothek oder auch als verbriefte Eigentümergrundschuld beim Amtsgericht eingetragen werden.

Die Buchhypothek wird ohne Zusatzurkunde im Grundbuch eingetragen. Bei der Briefhypothek erhält der Gläubiger eine zusätzliche Urkunde, den sogenannten Hypothekenbrief. Dieser "Brief" hat Wertpapiercharakter. Er erleichtert die Übertragung einer Grundschuld bzw. einer Hypothek , da sie durch Zession ( = Abtretung ) und bloße Übergabe des Briefes unabhängig von Grundbuch übertragen werden kann. Als Berechtigter einer Hypothek kann der Anleihegläubiger eine Zwangsversteigerung einleiten, wenn der Anleiheschuldner seine Pflicht zur Zahlung der Anleihezinsen nicht erfüllt.

Die Hypothek ist dementsprechend ein Sicherungsmittel zugunsten von finanzierenden Kapitalgebern. Der Begriff Hypothek kommt aus dem griechischen und heißt soviel wie Unterpfand. Das Grundbuch für die Eintragung befindet sich beim zuständigen Amtsgericht des verpfändeten Objekts. Ein Anleihegläubiger, der ein berechtigtes Interesse nachweist, kann eine Grundbucheinsicht beim Amtsgericht vornehmen. Das Grundbuch gibt zudem Auskunft, wer Eigentümer des Grundstückes ist und welche Lasten oder vorrangige Eintragungen sich auf dem Grundstück befinden. Da in der III. Abteilung des Grundbuchregisters alle Grundpfandrechte eingetragen werden, kann aus der laufenden Nummer der Eintragung der Vor- oder Nachrang des Sicherungsrechts erkannt werden.

Die Hypothekenanleihe ist nicht speziell gesetzlich geregelt. Anhaltspunkte für die Bewertung von Immobilien sowie die Beleihungsgrundlagen bietet das Pfandbriefgesetz, dass jedoch ausschließlich für Kreditinstitute gilt. Nach den dort dargelegten, strengen Beleihungsprinzipien sind vom Herstellungs- oder Anschaffungswert vorsorglich Sicherheitsabschläge von 40% vorzunehmen. Und nach § 20 a Abs. 6 Kreditwesengesetz sind Gewerbeimmobilien von einem unabhängigen Sachverständigen einer jährlichen Bewertungs- und Werthaltigkeitskontrolle zu unterstellen. Wohnimmobilien müssen in dreijährigem Abstand durch Bewertung überwacht werden.

Hypothekenanleihen bzw. Schuldverschreibungen - gleich in welchen Ausprägungen - sind kapitalmarktrechtlich grundsätzlich Wertpapiere und zwar unabhängig davon, ob eine Verbriefung durch ein physisches Wertpapier stattfindet oder nicht. Die Bedeutung liegt deshalb für Anleihen darin, daß für die öffentliche Emission ( = Ausgabe und Angebot an Dritte ) von Anleihen ein bankenaufsichtsrechtlich genehmigter Wertpapierverkaufsprospekt erforderlich ist ( Billigung durch die BaFin gesetzlich vorgeschrieben ). Ohne Wertpapierprospekt dürfen lediglich 149 potentielle Anleger angesprochen bzw. beworben werden (= gesetzliche Eintrittsschwelle - siehe § 3 Abs. 2 Ziff. 2 WertpapierProspektGesetz - WpPG).

Bei einer Mindesteinlage ab Euro 100.000,- stellt das Wertpapierprospektgesetz die Ausgabe von (Anleihe-)Wertpapieren prospekt- und genehmigungsfrei, d.h. dass keine gesetzliche Pflicht zur Erstellung eines Wertpapierverkaufsprospektes besteht ( siehe § 3 Abs. 2 Ziff. 3 WpPG ). Hypothekenanleihen können also am Kapitalmarkt auch BaFin-frei angeboten werden. Ergänzende Informationen erteilt dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de  .

Die Hypothek wird zur Sicherung der Kapitalgeber in der III. Abteilung des Grundbuchs eingetragen. Es handelt sich hierbei um ein Pfandrecht an einem Grundstück. Als akzessorische Sicherheit ist die Hypothek vom Bestehen einer Forderung abhängig. Eine Hypothek kann als Buch- oder Briefhypothek oder auch als verbriefte Eigentümergrundschuld beim Amtsgericht eingetragen werden.

Die Buchhypothek wird ohne Zusatzurkunde im Grundbuch eingetragen. Bei der Briefhypothek erhält der Gläubiger eine zusätzliche Urkunde, den so genannten Hypothekenbrief. Dieser "Brief" hat Wertpapiercharakter. Er erleichtert die Übertragung einer Grundschuld bzw. einer Hypothek , da sie durch Zession ( = Abtretung ) und bloße Übergabe des Briefes unabhängig von Grundbuch übertragen werden kann. Als Berechtigter einer Hypothek kann der Anleihegläubiger eine Zwangsversteigerung einleiten, wenn der Anleiheschuldner seine Pflicht zur Zahlung der Anleihezinsen oder seine Rückzahlungspflicht des Anleihekapitals nicht erfüllt.  Interessenten erhalten weitere kostenlose Informationen über die Ausgabe von Unternehmensanleihen und die Erstellung von Unternehmensanleiheprospekten mit und ohne BaFin von dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Anfrage.

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29. April 2013 1 29 /04 /April /2013 06:41

Vorrats-GmbH oder Vorrats-AG als inaktive Kapitalgesellschaften übernehmen oder als gebrauchte GmbH-Mantel (Mantelgesellschaften) mit den nachfolgend dargestellten Haftungsproblemen erwerben. Die Haftungsrisiken bei älteren Firmenmänteln ergeben sich aus der erforderlichen Kapitalaufbringung ( siehe unten ), aus versteckten Schulden, aus eventuellen Betriebsprüfungen mit Steuernachzahlungen und aus ausstehenden Sozialversicherungsbeiträgen, so der Gesellschaftsrechtler Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Bei unerledigten Verbindlichkeiten greift zwar die Haftungsbeschränkung auf das Vermögen der Kapitalgesellschaft. Für Steuern oder Sozialbeiträge muss man jedoch (auch) persönlich haften. 

Beim Kauf einer Kapitalgesellschaft stellt sich deshalb die Frage, den Firmenmantel als gebrauchte, stillgelegte Mantel-GmbH oder Mantel-AG ( oft mit Verlustvorträgen ) oder als neue, noch inaktive und damit unbelastete Vorrats-GmbH bzw. Vorrats-AG zu erwerben. Bei einem gebrauchten Firmenmantel können verdeckte Haftungsrisiken wie z.B. Steuernachzahlungen oder ausstehende Sozialversicherungsbeiträge nur ausgeschlossen werden, wenn man zuvor eine verbindliche Auskunft über Altlasten vom Finanzamt oder der Krankenkasse einholt. Eine Vorrats-GmbH als Vorrats-Kapitalgesellschaft als bisher inaktive Vorratsgesellschaft hat derartige Haftungsrisiken nicht ( siehe www.vorratsgesellschaft-kaufen.de ). Den Erwerb eines gebrauchten GmbH-Mantels / AG-Mantels oder einer Vorratsgesellschaft stuft die Rechtsprechung seit 2011 als sogen. „wirtschaftliche Neugründung“ ein. Das macht bei den Kapitalgesellschaften den Nachweis des gezeichneten Gesellschaftskapitals zum Zeitpunkt der Übernahme bzw. des Kaufs der Vorratsgesellschaft erforderlich.

Als wirtschaftliche Neugründung ist nach der Rechtsprechung des BGH anzusehen, wenn die in einer GmbH oder AG verkörperte juristische Person als unternehmensloser Rechtsträger besteht und sodann mit einem aktiven Unternehmen ( gleich aktiver Unternehmenstätigkeit ) wieder ausgestattet wird. Hierbei mache es keinen Unterschied, ob eine bewusst für eine spätere Verwendung „auf Vorrat“ gegründete Gesellschaft aktiviert oder ein leergewordener Gesellschaftsmantel ( sog. Mantelgesellschaft beim Mantelkauf ) wieder verwendet wird. Behauptet also der Geschäftsführer bei der Offenlegung der wirtschaftlichen Neugründung entgegen den tatsächlichen Verhältnissen, dass sich die Stammeinlage endgültig in seiner freien Verfügung befindet, haftet er analog §§ 9a Abs. 1, 11 Abs. 2 GmbHG für die Richtigkeit seiner Angaben. So hat dies der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 12. Juli 2011 entschieden ( BGH, Urteil vom 12. Juli 2011 - II ZR 71/11 ).

Nach ständiger Rechtsprechung des BGH haften im Falle einer wirtschaftlichen Neugründung die Gesellschafter für die Auffüllung des Gesellschaftsvermögens bis zur Höhe des in der Satzung ausgewiesenen Stammkapitals nach dem Grundsatz der sogen. Unterbilanzhaftung. Außerdem ist beim GmbH-Mantelkauf oder AG-Mantelkauf die wirtschaftliche Neugründung gegenüber dem Registergericht offenzulegen und nachzuweisen. Der Bundesgerichtshof hat in einem weiteren Urteil aus 2012 entschieden, dass unter bestimmten Voraussetzungen auch die Übernahme eines (alten) GmbH-Mantels ( = gebrauchte Mantelgesellschaft ) eine wirtschaftliche Neugründung darstellt. Die Feststellung der wirtschaftlichen Neugründung setzt zwingend voraus, dass das Stammkapital zum Zeitpunkt der Übernahme der GmbH vorhanden und nachgewiesen sein muss. Dies hat zur Folge, dass derjenige, der Anteile einer derartigen gebrauchten Mantelgesellschaft ohne Kapitalnachweis übernimmt, entsprechend haftet ( BGH-Entscheidung vom 6. März 2012, AZ II ZR 56/10 ).

Die Grundsätze der "wirtschaftlichen Neugründung" kommen also sowohl bei neuen, noch inaktiven Vorratsgesellschaften als auch bei älteren, wieder inaktiv gewordenen Mantelgesellschaften zur Anwendung. Es ist also nicht mehr möglich, sich beim Erwerb von älteren Mantelgesellschaften die Einzahlung des Stammkapitals bzw. des Grundkapitals zu ersparen. Damit wird der Erwerb von neuen Vorratsgesellschaften bei gleichem Liquiditätsaufwand wesentlich risikoärmer als bei älteren Mantelgesellschaften wegen des möglichen Haftungsrisikos für Altverbindlichkeiten ( z.B. aus späteren Steuerprüfungen, Sozialabgaben etc. ). Derartige Altverbindlichkeiten gibt es bei einer Vorratsgesellschaft nicht. Bei Zweifeln sollte sich der Erwerber von dem Verkäufer eine notarielle Garantieerklärung geben lassen, dass die Vorratsgesellschaft bis zum Tag der Anteilsübertragung keinerlei geschäftliche Aktivitäten entfaltet hat. Bei der Übernahme einer Vorratsgesellschaft vermeiden Erwerber zudem die manchmal langen Eintragungsfristen, die persönliche Haftung als Gründungsgesellschafter ( § 11 Abs. 2 GmbHG ) während der Gründungsphase und den im Geschäftsleben wenig beliebten Zusatz „in Gründung“.

Bei dem Kauf einer Vorrats-GmbH oder als Vorrats-AG ( unternehmenslose Vorratsgesellschaften ) bietet Dr. jur. Horst  Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ) den gesamten Gründungsservice und eine "Rund-um-Beratung" für einen guten Start mit der neuen Vorratsgesellschaft einschließlich der weiteren Kapitalbeschaffung und ergänzender Kapitalaufnahme an.

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