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19. September 2012 3 19 /09 /September /2012 06:15

Gewinnbeteiligungs-Finanzierungen für Unternehmen sind nach Dr. Horst S. Werner mit Ausschüttungszahlungen einmal im Jahr vorteilhafter als die Bankkreditfinanzierung mit monatlichen Festzins-Abbuchungen bei der Hausbank. Das Gewinnbeteiligungskapital für Unternehmen ist als (wirtschaftliches) Eigenkapital mit Bonitätsverbesserung günstiger für das Rating eines Unternehmens als eine Festzinsfinanzierung mit Kreditverschuldung in Form zu bilanzierender Verbindlichkeit.. So setzt der Finanzierungspraktiker Dr. Horst Siegfried Werner Finanzierungen für Mittelstandsunternehmen ab Euro 50.000,- bis Euro 200 Mio. mit Gewinnbeteiligungs-Kapital bei einmaliger jährlicher Gewinnausschüttung ohne Bankkredit-Verschuldung um. Schon lange treten neben die Kreditfinanzierung durch die Hausbank zunehmend alternative Formen der bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung ( www.finanzierung-ohne-bank.de ), insbesondere die stimmrechtslose Gewinnbeteiligungs-Finanzierung mit bankenfreiem Mezzaninekapital ( anstelle einer Festzins-Finanzierung ). Hier gewinnt vor allem das öffentliche Beteiligungsangebot an private Kapitalgeber und Unternehmens-Investoren im Wege einer Privatplatzierung ( Private Placements ) und das Mezzaninekapital zunehmend an Bedeutung. Denn eine gesunde Eigenkapitalausstattung ist neben der ergänzenden Kreditfinanzierung die Voraussetzung für ein solides Unternehmenswachstum.

Der anerkannte Mezzaninekapital-Spezialist als Beteiligungskapital-Praktiker Dr. Horst Siegfried Werner aus Göttingen erläutert Unternehmern gern alle praktischen Wege der Kapitalbeschaffung und der Unternehmensstrukturierung für eine optimale Gesamtfinanzierungsfähigkeit.

Die Eigenkapitalbeschaffung durch eine Kapitalmarktemission ist für jedes Unternehmen ein geeignetes und zukunftsweisender Finanzierungsweg, der zahlreiche Vorteile gegenüber traditionellen Finanzierungsformen hat. Neben dem Angebot von stimmrechtslosen Unternehmensbeteiligungen ( z.B. stilles Gesellschaftskapital, Genussrechtskapital, Anleihekapital etc. ) über ein öffentliches Angebot erkennen immer mehr mittelständische Unternehmen auch die Vorzüge z. B. eines Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes ( siehe Erhöhung der steuerlichen Förderung durch den neuen § 3 Nr. 39 EStG seit dem 01. April 2009 ) sowie die Notwendigkeit, frühzeitig die finanzielle Vorsorge für die Finanzierung der Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie oder des Unternehmensverkaufs im Rahmen der Unternehmensübertragung auf Dritte zu treffen.

Die Small-Capital-Finanzierungen ohne förmliche Kapitalmarktprospekte eignen sich insbesondere zur stufenweisen Finanzierung und Aufkapitalisierung bzw. zur Kapitalaufstockung im Gleichlauf mit dem Wachstum und den Investitionserfordernissen eines jungen oder kleineren Unternehmens. Über diesen Weg der kleinen Kapitalbeschaffung erhalten KMU´s das notwendige Investitionskapital bzw. Gewerbekapital zur Wachstumsfinanzierung.

Dr. Horst Siegfried Werner erläutert Unternehmen detailliert den Zugang zu den potentiellen Small-Capital-Investoren, um so Kapital für das Unternehmen zu erhalten. Auf diese Weise erreichen Unternehmer eine gewerbliche Finanzierung ohne Bankkredit bzw. eine Betriebsfinanzierung ohne Kreditverschuldung: eine ideale Möglichkeit für die Finanzierung eines Unternehmens(-Starts).

Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen, das Private Placement am außerbörslichen Kapitalmarkt sowie das „kleine Going Public“ ( Privatplatzierung ), nämlich die Beteiligung von "family-and-friends" und/oder Mitarbeitern am Produktivvermögen der Unternehmen, sind nur einige – wenngleich wichtige – Aspekte einer ganzheitlichen Betrachtung der Unternehmensfinanzierung und zeigen deutlich, dass auch den Mittelstandsunternehmen das gesamte Spektrum einer bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung offen steht und ein großer Beratungsbedarf im Bereich Corporate Finance vorhanden ist, den Dr. Horst Siegfried Werner in seiner Göttinger Finanzierungskanzlei erfüllt ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

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18. September 2012 2 18 /09 /September /2012 05:48

Die vollbesetzte Finanzierungs-Veranstaltung wird von Dr. jur. Horst  Werner und seinen Mitreferenten am 08. Nov. 2012 erneut angeboten. Wegen vielfacher Anregung ( 37 zufriedene Finanzworkshop-Besucher im September-Seminar ! ) hat Dr. Horst Siegfried Werner das nächste Finanzierungsseminar bereits auf Donnerstag, den 08. November 2012 terminiert. Zahlreiche Seminarteilnehmer in der September-Sitzung hatten sich zu dem Seminarverlauf äußerst positiv geäußert. Das Finanzierungs-Seminar in Göttingen mit den Referenten RA Ph. Didier, Bankdirektor a.D. K.-D. Hildebrand und Dr. jur. Horst Siegfried Werner zur kapitalmarktorientierten, bankenfreien Unternehmensfinanzierung und zur Kapitalbeschaffung über ein Private Placement zum Beteiligungskapital ohne Banken findet Anfang November 2012 wieder im Göttinger Parkhotel Ropeter statt. Informationen zum November-Finanzierungsseminar 2012 und zur Anmeldung finden Interessenten auf www.finanzierung-ohne-bank.de auf der Unterseite "Seminare".

Das Finanzierungsseminar mit dem Finanzpraktiker und Bilanzjuristen Dr. Horst Siegfried Werner stellt ausführlich die Strukturen und verschiedenen Formen der alternativen Unternehmensfinanzierung, der Beteiligungsfinanzierung und des Mezzanine-Kapitals (stimmrechtsloses Kapital für Unternehmen), des Anleihekapitals und der Nachrangdarlehen sowie der bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung dar.

Die Finanzierungs-Tagung gibt Praxishinweise zur (Eigen-)kapitalbeschaffung bzw. Beteiligungsfinanzierung, zur Kapitalerhöhung auch in Zeiten der Finanzmarktkrise, zur  Bilanzoptimierung zwecks Verbesserung des Bankenratings ( z.B. zur Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital, zur Umschuldung ohne Bank und  zur Unternehmensfinanzierung durch Sacheinlage ), beschreibt intensiv den Ablauf einer Kapitalbeschaffungs-Maßnahme ( auch einer Small-Capital-Finanzierung bis ca. € 3.000.000,- ohne BaFin-Kapitalmarktprospekt ), erläutert die möglichen Beteiligungsstrategien und geht schließlich auf die Finanzkommunikation und das Online-Finanzmarketing als Mittel der Investorengewinnung ein.

Das Recht der Beteiligungs-Verkaufsprospekte über Vermögensanlagen und der Kapitalmarktprospekte über Wertpapiere mit entsprechender Kapitalmarktaufsichtsgenehmigung der BaFin zur Privatplatzierung wird ausführlich dargestellt.

Auf der Webseite www.finanzierung-ohne-bank.de unter dem Menüpunkt "Seminare" erhalten Interessenten die Übersicht über das Vortragsprogramm und die Referenten auf der Unternehmer-Finanzierungs-Tagung: Von der Unternehmensfinanzierung ab € 50.000,- für KMU´s als Small-Capital-Finanzierung ohne BaFin mit Finanzierungsantrag und ab € 3 Mio. bis zu € 200 Mio. mit BaFin-Billigung für mittlere Unternehmen über ein Private Placement am Kapitalmarkt. Auskünfte erteilt zusätzlich Dr. jur. Horst Werner unter der Mailadresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Anfrage.

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17. September 2012 1 17 /09 /September /2012 07:38

Zum Erhalt und zum Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit mit den anderen globalen Wirtschaftsräumen ( Asien mit China und Japan an der Spitze, Indien, Nordamerika, Südamerika etc. ) ist eine europäische Staatenintegration erforderlich, um im Konzert der Großen mitspielen zu können. Diese Integration setzt aber eine langatmige Geduld voraus. Europa benötigt nach Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) zum Zusammenwachsen zu einer finanzpolitischen, währungspolitischen, aussen- und wehrpolitischen Staatenunion mit einer europäischen "Regierung" sicher die Zeit von Generationen, wie wir dies auch bei dem Zusammenwachsen der deutschen Länder zu einem einheitlichen Deutschland als Bundesstaat erlebt haben. Ehe der Deutsche Bund von 1815 ein einheitlicher, funktionierender Bundesstaat wurde, hat es mit mehreren Rückschlägen über hundert Jahre gedauert. Diese Geduld werden wir auch mit dem europäischen Staatenbund oder einem Bundesstaat Europa aufbringen müssen. Ob dann aus Europa ein lockerer Staatenbund oder ein voll integrierter Bundesstaat mit allen demokratischen Institutionen und Legitimationen wird, werden die zukünftigen Generationen von Fall zu Fall in einer zusammenwachsenden Welt entscheiden. Wie schwer unionistische Politik umzusetzen ist, erleben wir derzeit - auch mit politischen Auseinandersetzungen und mit Rückschlägen - bei der europäischen Währungsunion. Um aber im Konzert der großen Wirtschaftsräume gehört zu werden und eine Rolle spielen zu kiönnen, ist eine weitere europäische Integration sicherlich von Nöten.

Zum europäischen Unionsgedanken gehört als Erstes, das wir - wie der Europäische Gerichtshof - nicht mehr Brüssel, Spanien, Frankreich oder Italien als "Ausland" qualifizieren, wie dies viele Politiker heute immer noch tun. Die Staaten der EU sind "europäisches Inland". Europa sollte deshalb nicht mehr in die Zuständigkeit der Aussenminister, sondern in die Zuständigkeit der Innenminister fallen. Europäische Angelegenheiten dürfen nicht mehr länger als "Aussenpolitik" betrachtet werden, sondern als europäische Innenpolitik. Das könnte ein gutes Signal für die Integration Europas sein.

Das sich Niedersachsen und Bayern gegenseitig helfen, ist selbstverständlich. Wenn Deutschland die Griechen unterstützt, dann heißt es immer noch, " wir finanzieren doch nicht das Ausland" oder die "Ausländer aus Spanien". Dies ist eine uneuropäische Grundhaltung. Innereuropäische Solidarität sollte so selbstverständlich werden, wie unter den deutschen Bundesländern. Aber die südeuropischen Länder als "Inlandseuropa" müssen auch ihren Beitrag leisten, indem sie ihre Wirtschaft und die innereuropäischen Länderstaatshaushalte in Ordnung bringen. Nur so kommen wir zu einem Grundverständnis eines "Inlands-Europa" und verlassen das Gefühl eines "Auslands-Europa". Bei der Währung haben wir bereits für den Gedanken eines "Inlands-Europa" gesorgt, den die Bürger bei ihren Urlauben auf Mallorca, Teneriffa oder an der italienischen Riviera hautnah spüren. Der Euro ist dehalb ein phantastisches europäisches Integrationsinstrument, wenn auch noch viele Geburtsfehler des Euro zu bereinigen sind. Da ist es in der Frühphase des Euro hilfreich, eine EZB Zentralbank zu haben, die zum Erhalt des Euro auch einmal unkonventionelle Wege geht, um vorrübergehend die Geburtsfehler bis zu gesetzlichen Neuregelungen zu übertünchen. Die Politik muss dringend nachziehen.

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13. September 2012 4 13 /09 /September /2012 03:35

Der Kreditmarkt der Geschäftsbanken erfüllt nicht seine volkswirtschaftliche Aufgabe der Kapitalversorgung von KMU´s und mittelständischer Unternehmen, so dass Investitionen und Wachstum gefährdet sind. Der Bankenkreditmarkt für mittelständische Unternehmen ist nach Dr. Horst S. Werner aus Göttingen an einem Tiefpunkt angelangt. Die Kreditkapitalversorgung durch die Geschäftsbanken bewegt sich auf einem untersten Level. Kreditgespräche von Mittelständlern mit ihren Banken gleichen oft einem Spießrutenlaufen bei ausufernder Kreditunterlagen-Bürokratie. Nicht selten müssen von den Kreditkunden Berge von Kreditpapieren, die ganze Aktenordner füllen, herangeschleppt werden, um dann nach Monaten der angeblichen "Prüfung" vom Kreditsachbearbeiter zu hören, dass die beantragte Kreditfinanzierung abgelehnt wurde. Unterstützungen bei der Erlangung von Fördergeldern oder KfW-Krediten finden praktisch kaum noch statt. Der Banker ist schon lange kein "Bankberater" oder "Kreditberater" oder "Finanzierungsberater" mehr, sondern ein arbeitsüberlasteter Kreditverkäufer mit dem Verlangen nach dreifacher Besicherung. Und dieser Kreditverkäufer ist vollkommen abhängig von seinem Kreditinstitut und verfolgt nur die Interessen seiner Bank sowie seine eigenen Provisionsinteressen, wenn er dem Kreditkunden noch zusätzlich eine Versicherung "aufschwatzt" ( besser aufdrängt ).

Die Kreditkapital-Versorgung für KMU´s hat sich somit in den letzen zwei Jahrzehnten dramatisch verschlechtert. Unternehmen sind deshalb gezwungen, alternative Finanzierungswege ohne Bankenstress ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) zu gehen. Kongresse und Seminare befassen sich mit potentiellen Kreditklemmen bei den Banken, die immer öfter ihre Rolle der Kapitalversorgung des Mittelstandes nicht mehr wahrnehmen können. In Südeuropa ist der Begriff "Betriebsmittelkredit" am Bankenkreditmarkt schon fast so ausgestorben wie die Dinosaurier.

Helfen können da nur gesetzliche Verpflichtungen, dass Banken einen gesetzlich definierten Anteil von z.B. der Spar- und Festgeldeinlagen für KMU-Kreditfinanzierungen zur Verfügung stellen müssen: eine Quotenregelung für die Kreditkapital-Versorgung bestimmter Unternehmensgrößen des Mittelstandes. Ferner ist eine kartellrechtliche Entflechtung der Großbanken als sogen. "systemrelevante Banken" vorzunehmen. Populistisch gesprochen wird von der "Zerschlagung der Großbanken" gesprochen, die in dieser Woche sogar Banker der Bayern LB gefordert haben. Gesetzliche Entflechtungsregeln gibt es z.B. im us-amerikanischen Kartellrecht. Eine solche Entflechtung würde einen zweifachen Nutzen bringen: Zum einen könnten in Schieflage geratene Großbanken wegen gesetzlich beschränkter Größe nicht mehr eine ganze Volkswirtschaft in den Abgrund ziehen ( wie z.B. in Irland ). Zum anderen könnten die Großbanken nicht mehr als Global Player im Investmentbanking mitspielen und hunderte von Milliarden Euro durch Risiko- und Spekulationsinvestments zu Lasten von Steuerzahlern vernichten. Vielmehr müßten sie sich als entflochtene, kleinere insolvenzfähige Banken in der Realwirtschaft engagieren und im Privatkundengeschäft ihr Geld verdienen. Auch Banken benötigen das Gefühl, in die Pleite geschickt werden zu können, ohne dass staatliche Steuerzahlerhilfe den Retter spielen würde. Das würde die Verantwortung von Bankern steigern und ihr Risikoverhalten an internationalen Märkten reduzieren.

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7. September 2012 5 07 /09 /September /2012 07:14

Unternehmensfinanzierungen sind nur auf zwei Finanzierungswegen möglich, so der Finanzierungspraktiker Dr. Horst Siegfried Werner: Entweder über Bankkredite oder über eigenkapitalnahes Beteiligungskapital ( sei es von den Unternehmenseignern selbst oder von Dritten als Anleger und Investoren ). Die Beteiligungsfinanzierung ist also die einzige Finanzierungsalternative neben der Kreditfinanzierung von Banken. Anstelle einer Kreditfinanzierung durch die Hausbank treten wegen der europäischen Bankenkrise zunehmend alternative Formen der Unternehmensfinanzierung, insbesondere das stimmrechtslose Beteiligungskapital mit bankenunabhängigem Mezzaninekapital. Hier gewinnen vor allem das Going Public im Wege einer Privatplatzierung ( Private Placements ) und das stimmrechtslose Beteiligungskapital bis hin zu den Privatkrediten von Anlegern über Nachrangdarlehen zunehmend an Bedeutung. Denn eine gesunde Eigenkapitalausstattung und Liqiditätsversorgung ist die Voraussetzung für die Sicherung der Unternehmensexistenz und ein solides Unternehmenswachstum. Beim Beteiligungskapital wird dann unterschieden zwischen dem offenen Beteiligungskapital mit Stimmrechten ( wie z.B. der Aktien- oder KG-Beteiligung etc. ) und dem stimmrechtslosen Beteiligungskapital ( wie z.B. der stillen Beteiligung, der Genussrechtsbeteiligung etc. ).

Der anerkannte Beteiligungskapital-Praktiker Dr. Horst S. Werner aus Göttingen erläutert in persönlihcen Beratungsgesprächen und in Finanzierungs-Fachseminaren ( wieder am 13. Sept. 2012 in Göttingen ) alle Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung und der Bilanzstrukturierung für eine optimale Gesamtfinanzierungsfähigkeit (siehe www.finanzierung-ohne-bank.de). Mit der Dr. Werner Financial Service AG setzt er auch die alternative Kapitalbeschaffung für Unternehmen an den Finanzmärkten um.

Die (Eigen-)Kapitalbeschaffung über ein Beteiligungs-Exposé (ab Euro 50.000,-) oder durch eine außerbörsliche Kapitalmarktemission (bis Euro 200 Mio.) ist für jedes Unternehmen ein geeigneter und zukunftsweisender Finanzierungsweg, der zahlreiche Vorteile gegenüber traditionellen Bank-Finanzierungsformen hat. Neben dem Angebot von stimmrechtslosen Unternehmensbeteiligungen über ein öffentliches Angebot erkennen immer mehr mittelständische Unternehmen auch die Vorzüge z. B. einer family-and-friends-Platzierung, eines Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes, wofür der vor zwei Jahren die steuerliche Förderung verbessert hatte. Schließlich gibt es die Notwendigkeit, frühzeitig die finanzielle Vorsorge für die Finanzierung der Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie oder des Unternehmensverkaufs im Rahmen der Unternehmensübertragung auf Dritte zu treffen. Auch dies kann über die Beteiligungsfinanzeirung realisiert werden.

Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen, das Going Public am außerbörslichen Kapitalmarkt ( www.emissionmarktplatz.de ) sowie das „kleine Going Public“, die Privatplatzierung von Mezzaninekapital oder die Beteiligung von Mitarbeitern am Produktivvermögen, sind nur einige – wenngleich wichtige – Aspekte einer ganzheitlichen Betrachtung der Unternehmensfinanzierung. Sie zeigen deutlich auf, dass auch dem Mittelstand das gesamte Spektrum einer bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung offen steht und ein großer Beratungsbedarf und auch Handlungsbedarf im Bereich Corporate Finance vorhanden ist.

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6. September 2012 4 06 /09 /September /2012 06:03

Als Kapitalmarktjurist beschreibt Dr. Horst Siegfried Werner aus Göttingen mit 32-jähriger Kapitalmarkterfahrung  nachfolgend die Kapitalmarktfähigkeit, den Kapitalmarktzugang und die Kapitalmarkteignung von jungen Unternehmen. Es werden zur Kapitalmarktfähigkeit von Unternehmen zwecks ausserbörslicher Beteiligungsfinanzierung einige Hinweise für eine erfolgreiche Kapitalmarktpräsentation gegeben. Den Kapitalmarktzugang am ausserbörslichen Kapitalmarkt finden auch junge Unternehmen und ebenso Start-up-Unternehmen, wenn sie ein zukunftsträchtiges Geschäftsmodell mit besten Wettbewerbsaussichten haben. Der Kapitalmarktzugang zum ausserbörslichen Kapitalmarkt ist gesetzlich nicht reguliert und steht jedem Gewerbebetrieb offen. Es sind lediglich die Prospektgesetze und das Kreditwesengesetz mit den Abgrenzungen zu den Bankgeschäften ( §§1, 32 KWG ) einzuhalten.

Für einen Platzierungserfolg muss ein Beteiligungs-Exposé ohne BaFin für eine Small-Capital-Finanzierung ( bis zu 20 Privatinvestoren bzw. Kapitalgebern pro Finanzinstrument ohne Kapitalbegrenzung und ohne Kapitalmarktaufsichtsgenehmigung ) oder ein Angebot über prospektfreie Nachrangdarlehen ohne Volumenbegrenzung oder bei größeren Volumina über Unternehmensbeteiligungen ein Verkaufsprospekt bzw. ein Wertpapierprospekt als Kapitalmarktprospekt mit BaFin-Genehmigung alle Angaben enthalten, die für eine Anlageentscheidung eines Anlegers bzw. Geldgebers wesentlich zur Beurteilung einer Unternehmensbeteiligung bzw. der Beteiligungsfinanzierung sind. Es sind verständliche, nachvollziehbare Fakten über das Geschäftsmodell, die Produkte des Unternehmens sowie der Markt und Wettbewerb darstellen. Zur Glaubwürdigkeit gehört dann ferner eine Risikobelehrung über die unternehmerische Beteiligung. Die Wahrhaftigkeit der Beteiligungsangaben ist besonders wichtig, da nur so Vertrauen zu den Investoren gewonnen werden kann.

Bei Fehlerhaftigkeit von Exposé-Unterlagen oder Verkaufsprospekten könnte eine Kapitalanlagebetrug gem. 264 a Strafgesetzbuch die Konsequenz sein. Oder das Angebot könnte gegen die Vorschriften über die Einlagengeschäfte der Banken gem. §§ 1 ff Kreditwesengesetz mit einer Strafandrohung von bis zu 3 Jahren Gefängnis verstoßen. Mit der Erfahrung von über 700 Kapitalmarktemissions-Prospekten der Dr. Werner Financial Service AG vermeiden Sie Prospektfehler.

Die unten aufgeführten Unterlagen sind am Kapitalmarkt für die bankenunabhängige Unternehmensfinanzierung durch Kapitalbeschaffung über ein Private Placement bzw. zur Erstellung eines gesetzlich definierten Vermögensanlagenprospektes / Emissionsprospektes bzw. Kapitalmarktprospektes erforderlich:

- Die letzten Jahresabschlüsse und die aktuelle BWA oder bei Neugründung des Unternehmens eine Eröffnungsbilanz der Gesellschaft;


- Aktueller Lagebericht über das Unternehmen (Darstellung der derzeitigen Marktposition und der Ertrags- und Vermögensverhältnisse);


- Die Unternehmensplanung mit Plan-Bilanzen, Plan-GuV und Liquiditätsplanungen sowie Angaben zur Mittelherkunft und Mittelverwendung; ein Businessplan mit Ertragsvorschau für die kommenden drei vollen Jahre; evtl. Berechnung der Eigenkapital- und Ertragsrendite;


- Beschreibung der Geschäftsmodells ( Equity Story ), der Unternehmensstrategie, der Produktphilosophie und der Vermarktungsperspektiven des Unternehmens sowie des
(Wettbewerbs-) Marktes;

- Die Auflistung von Investitionsvorhaben (soweit abgesichert vorhanden) und/oder eine allgemeine Beschreibung der Investitionsabsichten und der Investitionsmerkmale;


- Die Kurzdarstellung eines Unternehmensporträts und der Unternehmenshistorie; Beschreibung des operativen Geschäfts


- Die Vorlage der Gesellschafts-Satzung und des Handelsregisterauszuges sowie der Gesellschafterliste, soweit die Gesellschaft sich nicht im Streubesitz befindet;


- Die Darstellung der unternehmerischen Erfahrungen des/der Vorstände bzw. der Geschäftsführer(s) und des Know-hows im operativen Unternehmensgeschäft;
                                                                                                                                                   
- Berufliches Kurzporträt der Beirats- bzw. Aufsichtsratsmitglieder
 
Bei einer Unternehmensfinanzierung durch Sacheinlage sind gesonderte Unterlagen wie z.B. Bewertungsgutachten, die Dr. Horst Siegfried Werner mit den Unternehmern individuell bespricht, erforderlich.

Die Privatplatzierung bzw. das Private Placement am Kapitalmarkt geschieht meist im Wege der Direktplatzierung durch Mailings, über Anzeigenkampagnen im Online- und Offline-Bereich ( Printmedien ) oder mit der Unterstützung durch vermittelnde Finanzdienstleister und freie Finanzvertriebe. Dabei können institutionelle Investoren, private Großinvestoren oder private Kleinanlegerkreise angesprochen werden. Mit einem Fact-Sheet oder einem kleinen Beteiligungs-Exposé erreicht man die Aufmerksamkeit von Privatanlegern, Beteiligungsgesellschaften, Family-Offices, Business Angeln, Venture Capital Gesellschaften oder Private Equity Unternehmen.

Das Unternehmen genießt am freien Kapitalmarkt absolute Freiheit bei der Akquisition des Kapitals. Unabhängig von Dritten bestimmt es selbständig, wann und wie es tätig wird, auf welche Weise das Kapital eingeworben wird und mit wem es in Verhandlung tritt - die Kapitalstrategie ist überaus vielseitig, sie kann mehrgleisig erfolgen und kann jederzeit an die Bedürfnisse bzw. an die Interessen des Unternehmens angepasst werden. Es herrscht am vorbörslichen Kapitalmarkt bei einem Private Placement eine viel größere Angebots- und Abschlußflexibilität als bei der Finanzierung über die Börse oder über Bankkredite.

Die Dr. Werner Financial Service AG erstellt mit ihren Netzwerkpartnern den Unternehmen das Beteiligungs-Verkaufsexposé oder den Emissionsprospekt bzw. Kapitalmarktprospekt oder einen Fondsprospekt und holt für die Unternehmen eine eventuell erforderlich Kapitalmarktaufsichtsgenehmigung bei der BaFin ein. Bei Anleiheprospekten zur Finanzierung ist zusätzlich der Anleihezins bzw. ein eventueller Gewinnbonus bei einer Gewinnschuldverschreibung festzulegen. Im Detail wird verwiesen auf das Fachbuch von dem Kapitalmarktexperten Dr. Horst Siegfried Werner "Pre-IPO - Das Private Placement zur Kapitalbeschaffung", im Bank-Verlag-Medien GmbH, Köln, 2. Aufl., 184 Seiten. Über weitere Details informiert Dr. Horst S. Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.

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5. September 2012 3 05 /09 /September /2012 06:39

Privatkredite mit einem Rangrücktritt hinter andere Gläubiger können nach Dr. Horst Siegfried Werner aus Göttingen zwecks Unternehmensfinanzierung modellhaft zur unbegrenzten Kapitalaufnahme ( ausführlich auf www.finanzierung-ohne-bank.de ) am privaten Finanzierungsmarkt ohne Prospektpflicht angeboten werden. Das Rangrücktritts-Darlehen ist somit das einzige Finanzierungsinstrument, das keiner Verkaufsprospektpflicht unterliegt. Unternehmen können also unbegrenzt von Privatpersonen Kreditkapital bzw. Nachrangdarlehens-Kapital aufnehmen, ohne einen genehmigten BaFin-Prospekt dafür haben zu müssen. Das Nachrangdarlehen hat bilanziell eine eigenkapitalnahe Bedeutung ( = wirtschaftliches Eigenkapital ), da es zur Vermeidung der Überschuldung im Rang hinter den Forderungen aller übrigen Bankkredite oder anderer Verbindlichkeiten steht. Dadurch verbessert sich die Haftungs-Kapitalstruktur und somit die Bonität des Unternehmens. Auch kleinen und mittleren Unternehmen, die nicht über genügend bankübliche Sicherheiten verfügen, wird auf diese Weise die Aufnahme von weiterem Finanzierungskapital ermöglicht.

Das private Darlehen mit Nachrang von Anlegern hat - weil es keine Unternehmensbeteiligung im eigentlichen Sinne darstellt und keine (Gewinn-)Ergebnisbeteiligung an einem Unternehmen enthält - kapitalmarktrechtlich den Vorzug, dass es ohne einen Verkaufsprospekt nach dem VerkaufsProspektGesetz und ohne Volumenbegrenzug als privates Kreditgeschäft öffentlich angeboten und platziert werden darf, wenn gleichzeitig kein Verstoß gegen § 1 Kreditwesengesetz ( unerlaubte Bankgeschäfte wegen fester rückzahlbarer Gelder ) vorliegt. Dem kapitalsuchenden Unternehmen entstehen daher keine Aufwendungen für eine kostspielige Prospekterstellung und es bedarf keines Gestattungsverfahrens bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ), wie es Dr. Horst S. Werner aus Göttingen erläutert. Bei entsprechender Ausgestaltung des Nachrangdarlehens mit Rangrücktritts-Vereinbarung benötigt ein Finanzdienstleister für die Vermittlung von derartigen Darlehen auch keiner Genehmigung nach dem Kreditwesengesetz ( z.B. § 32 KWG), sondern allenfalls einen Gewerbeschein nach § 34c Gewerbeordnung (GewO). Lediglich für die gesetzlichen Finanzinstrumente bedarf der Finanzdienstleister ab dem 01. 01. 2013 einer Erlaubnis gem. dem neuen § 34 f Gewerbeordnung.

Das nachrangige Darlehen von privaten Anlegern ist also ein Massen-Finanzierungsinstrument ( = modellhafte Vertragsgestaltung zur unbegrenzten Wiederverwendung ), das unter Beachtung der Abgrenzung zu den Einlagengeschäften der Banken nach § 1 KWG zu erstellen ist und am Finanzierungsmarkt im Wege der prospektfreien Privatplatzierung umgesetzt werden kann. Die Gestaltung des Nachrangdarlehens von privaten Investoren muss derart sein, dass bei Beendigung und Tilgung des Darlehens "keine fest rückzahlbaren Gelder" fixiert sind. Dann würde es sich nicht um ein unerlaubtes Bankgeschäft handeln.

Es kommt also bei der Vertragsgestaltung des privaten Nachrangdarlehens als "Massen-Finanzierungsinstrument" entscheidend auf die kapitalmarkt- und bankaufsichtsrechts-konforme Vertragsgestaltung an. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich dringend eine Vorlage des Nachrangdarlehens-Vertrages bei der BaFin, um ein Negativ-Testat ( keine Verletzung des Kreditwesengesetzes ) zu erhalten. Bankaufsichtsrechtlich ( unter der Kontrolle der Bankenaufsicht BaFin Bonn ) ist entscheidender Bedeutung, dass das private Nachrangdarlehen keine "festen rückzahlbaren Gelder" beinhalten darf. Dies wird regelmäßig gestaltet durch eine sogen. Nachrangabrede mit einem Rücktritt hinter die Ansprüche anderer Gläubiger des Unternehmens. Eine einfache Rangrücktrittserklärung ist jedoch nach Beurteilung der BaFin allein nicht ausreichend, um das Tatbestandsmerkmal der "festen rückzahlbaren Gelder" auszuschließen. Es muss sich vielmehr um einen sogen. qualifizierten Nachrang handeln, der die Nachrangigkeit sowohl der Zinsen und/oder Gewinnausschüttungen als auch den Nachrang der Tilgung beinhaltet. Dieser Rangrücktritt hinter andere Gläubiger des Unternehmens ist z.B. ist noch dadurch zu verstärken, in dem vereinbart wird, dass eine Darlehens-Tilgung Rücksicht auf eine entstehende Zahlungsunfähigkeit zu nehmen hat. Das Nachrangdarlehen muß übertragbar und jederzeit kündbar sein, um sich von der prospektpflichtigen stillen Beteiligung eindeutig abzugrenzen.

Bei der Platzierung eines prospektfreien, KWG-konformen Nachrangdarlehens erläutert Dr. Horst Siegfried Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ), dass ein Finanzdienstleister zur Vermittlung von derartigen Nachrangdarlehen keiner Genehmigung als Finanzdienstleistungsinstitut nach dem Kreditwesengesetz ( z.B. § 32 KWG ) bedarf, sondern allenfalls wird ein Gewerbeschein nach § 34c Gewerbeordnung (GewO) benötigt. Ein Private Placement von qualifizierten Nachrangdarlehen ist also bankenaufsichtfrei zulässig und kann unbegrenzt von Finanzdienstleistern, Vertrieben und Vermittlern platziert bzw. verkauft werden.

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4. September 2012 2 04 /09 /September /2012 07:56

Sein 20-jähriges Finanzseminar-Jubiläum feiert Dr. Horst Siegfried Werner als Referent und Seminarveranstalter. Ganztägige Finanzierungs-Seminare veranstaltet Dr. Horst Werner in Göttingen als Finanz-Referent erfolgreich seit 20 Jahren für Unternehmer, Wirtschaftsberater und Finanzdienstleister mit viel Beachtung im In- und Ausland in einem periodischen Abstand von etwa 2 Monaten – ein erfolgreiches Seminarjubiläum ! Am 08. November 2012 findet das nächste Finanzierungsseminar in Göttingen statt ( Anmeldungen unter www.finanzierung-ohne-bank.de ). Das Finanzseminar behandelt jeweils ausführlich die beteiligungsorientierte Kapitalaufnahme, die bankenunabhängige Unternehmensfinanzierung, die Kapitalerhöhung und Kapitalbeschaffung über den Kapitalmarkt ohne Bankkredit-Verschuldung über die Beteiligungsfinanzierung oder über BaFin-freie und prospektpflichtfreie Nachrangdarlehen. Zu jedem Finanzierungs-Seminar kommen regelmäßig 25 – 45 Teilnehmer. In der Spitze konnte der Seminarveranstalter und Finanzreferent Dr. Horst Werner einmal in Göttingen 97 Teilnehmer auf seinem Finanzierungsseminar begrüßen.

Das Finanzierungs-Seminar findet zwischenzeitlich sogar internationale Beachtung. Deshalb sind stets ausländische Unternehmer mit weiten Anreisen als Seminarteilnehmer zu begrüßen. Nicht nur Österreicher und Schweizer nehmen jedesmal an den erfolgreichen Finanzworkshops teil, sondern immer wieder auch Kapitalmarkt-Interessierte aus Osteuropa ( z.B. Ungarn, baltische Staaten, Russland etc ), aus Südeuropa ( Spanien, Italien etc. ) und oft auch aus den USA und England.

Die Finanzierungs-Seminare von Dr. Horst Werner in Göttingen sind somit am deutschen und internationalen  Wirtschaftsseminar-Markt ein Markenzeichen geworden. Der Wirtschafts- und Steuerjurist Dr. Horst Werner in Göttingen bedankt sich für das ihm in den letzten zwei Jahrzehnten entgegengebrachte Vertrauen. Gern heißen wir am 08. November 2012 wieder die Teilnehmer zur Finanz-Tagung in Göttingen willkommen.

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4. September 2012 2 04 /09 /September /2012 06:08

Altersverarmung, ein bankrottierendes Sozialversicherungsystem und eine ausufernde Staatsverschuldung sind (fast) unabwendbar. Deutschland und die Rentner verarmen, so sagt es ( nicht nur ) Dr. Horst S. Werner ( Göttingen ) voraus. Jetzt liegen zur Altersarmut und den Hunger-Renten der Zukunft konkrete Zahlen auf dem Tisch. Der Schock ist groß. Die Bundesregierung, die Politiker und die Rentenexperten wissen aber seit Jahren, dass die deutschen Rentner in die Altersarmut schlittern und gleichzeitig ist bekannt, dass auf den Bund, die Länder und Gemeinden wegen der übermäßigen Beamtenzahlen mit stark steigenden Beamtenpensionen ein "Ausgaben-Tsunami" in erheblich pro Jahr wachsender Zig-Milliarden-Höhe zukommt. Die in den letzten dreißig Jahren aufgeblähten Beamten-Apparate ( die Griechen konnten das mit dem Verbeamten noch besser ) werden in den nächsten Jahrzehnten eine Kostenlawine unvorstellbaren Ausmaßes auslösen. Ein Beispiel: Niedersachsen hat eine bilanzierte Verschuldung von Euro 60 Mrd. Gleichzeitg bestehen aber nicht in dem niedersächsischen Haushalt auftauchende Euro 120 Mrd. zukünftige Pensionsverpflichtungen ! ! Anders als Unternehmen, die Pensionsverpflichtungen bilanzieren müssen, tauchen die zukünftigen Pensionsverpflichtungen in den öffentlich-rechtlichen Haushalten nicht auf. Ergebnis: Nicht nur die Rentner werden in die Altersarmut fallen, sondern auch der Staat wird aufgrund der steigenden Kostenlast eher die Schulden erhöhen müssen und nicht abbauen können. Das ganze zukünftige Kostenlast-Problem wird aber praktisch nicht thematisiert: auch die SPD und die Grünen schlafen ( die FDP ist nur da, um sich selbst zu retten ). Na klar, wer das Renten- und Beamtenpensionsrisiko anspricht, macht sich beim Wähler unbeliebt. Wegen der Wahlen werden solch "bittere Themen" immer nur in die Zukunft verschoben. Und gerade wegen der Wahlen sollen sogar ab 2013 die Rentenversicherungsbeiträge von 19,6 % auf 19 % des Bruttoeinkommens gesenkt werden. Welch ein Unfug zu Lasten der kommenden Generation von Rentnern.

Was also tun ? Ausgleich über die Sozialhilfe ? Die Kommunen, die für die Sozialhilfe zuständig sind, können das nicht tragen. Also, wer soll das bezahlen ? Das würde nur über neue Schulden gehen ( die das Grundgesetz demnächst verbietet ) oder über höhere Steuern oder über Renten- und Pensionskürzungen. Ach ja; dann kommen da noch die paar hundert Milliarden für die Euro-Rettung ! Schäuble und Merkel machen wirklich einen tollen Job ! Schäuble hat sogar für demnächst ( wenn er nicht mehr da ist ) einen ausgeglichenen Haushalt versprochen. Ausgeglichene Haushalte werden immer nur ( siehe Eichel, Weigel etc. ) für die Zukunft versprochen, ohne jemals einzutreten: Eine finanzpolitische Fata-Morgana !

Deutschland steht blindlings am Schulden-Tsunami-Strand. Man kann die schäumenden Wasser des Beamtenpensions-Tsunamis schon hören und am Horizont dessen weiße Gischt der 50-Meter hohen Wellen sehen. Aber die Politik läßt sich beim Sonnenbaden am Strand nicht stören. Unverantwortlich ! Die Schulden- und Rentenkatastrophe steht kurz bevor. Und Schäuble greift immer noch kräftig in den Topf der Neuverschuldung ! Die Politik handelt nach dem Motto: Nach mir die Sintflut. Würde so ein Unternehmer handeln, würde er wegen vorsätzlichen Bankrotts auf der Anklagebank landen.

Frau von der Leyen hat wenigstens mal auf die kommenden 688,- Euro-Rentner hingewiesen. Aber keine Regierung und keine Partei packt das Thema wirklich umfassend, tiefgreifend und ernsthaft an. Der Märchenerzähler Norbert ( Benjamin ) Blüm(chen) hatte Recht: Die Renten sind sicher. Millionen von Rentnern wissen jetzt in welcher Höhe die Renten sicher sind: Euro 688,- pro Monat bei zukünftig zu erwartender, hoher Inflation ( z.Z. 2,6 % p.a. im Euroland ). Eine Rente von Euro 688,- ab 2030 wird dann bei viel Glück noch eine Kaufkraft von vielleicht Euro 500,- haben. Davon geht dann noch der Krankenversicherungsbeitrag ab, der aufgrund der Altersentwicklung ( Veralterung ) der Bevölkerung kräftig steigen wird. Von der Rente bleiben dann vielleicht noch Euro 400,- Kaufkraft über. Das wird den sozialen Frieden und die demokratischen Institutionen bedrohen.

Wenn die Sozialversicherungssysteme und die Ausgabenpolitik nicht mit kräftigen Einschnitten reformiert werden, fährt das deutsche Sozialzialversicherungssystem an die Wand (!): Denk´ich an Deutschland in der Nacht, werd´ ich um den Schlaf gebracht. Deutschland, Du verarmst ( aber nicht deine Politiker ). Die Töpfe sind leer und selbst die Schattenhaushalte sind voll von Schulden. Das Bismarcksche Sozial- und Rentenversicherungssystem steht nach erfolgreichen hundert Jahren vor dem Ende !

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31. August 2012 5 31 /08 /August /2012 05:30

Die ALENGO Betriebs GmbH mit Müllkonvertierungsanlagen zur Umwandlung in Energie finanziert ihr Unternehmenswachstum unter Betreuung der Dr. Werner Financial Service AG mit Mezzanine-Kapital. Die ALENGO Betriebs GmbH ist ein innovatives Unternehmen auf den Markt der erneuerbaren Energien, das mit seinen Müllkonvertierungsanlagen (MK-Anlagen) bislang konkurrenzlos dafür sorgt, dass die Verwertung von unsortierten Abfallstoffen, ökologischer Nutzen und wirtschaftlicher Vorteil sowie die Energieerzeugung problemlos Hand in Hand gehen können.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Technologien der Müllverwertung ist das MK-Verfahren der ALENGO GmbH ( www.alengo.de ) ein hochprofitables System, das Reststoffe effizient zu Energie konvertiert, ohne dabei die Umwelt zu belasten. Die geradezu ideale Kombination aus ökologischem und ökonomischem Nutzen stellt für die ALENGO Betriebs GmbH ein enormes Geschäftspotential dar,

Unter der unternehmerischen Leitung von Dipl.-Betriebswirt Horst G. Schlabritz projektiert und produziert die international ausgerichtete Gesellschaft Müllkonvertierungsanlagen. Diese Anlagen ermöglichen die Gewinnung elektrischer sowie thermischer Energie, indem sie aus unsortiertem Restmüll hochkalorische Pellets produzieren. Unsortierte Haus- und Gewerbeabfälle werden so in einem geschlossenen System hocheffizient und ohne Umweltbelastung zu Energie konvertiert. Die ALENGO Betriebs GmbH verfügt durch das unersetzbare Fachwissen der beteiligten Experten über ein weltweit einzigartiges Know-how bezüglich Planung, Projektierung, Errichtung sowie Betrieb der MK-Anlagen. Das praxiserprobte, hochprofitable und umweltschonende Verfahren sucht auf dem Weltmarkt der erneuerbaren Energien momentan seinesgleichen.

Die Müllkonvertierungsanlagen verwerten jede Art von Haus- und Gewerbeabfällen, so dass auch komplette Deponien in Energie umgewandelt werden können. Lediglich Wertstoffe wie Metalle werden vor der Verwertung aussortiert und einem eigenen Wertschöpfungsprozess zugeführt. Das übrige Material wird in Leicht- und Schwerfraktionen getrennt, zerkleinert, vermahlen und einer Trocknung unterzogen. Das daraus resultierende „Müll-Mehl“ wird in einem Mischer mit Steinkohlestaub, Kalk, Füllstoffen und Katalysatoren angereichert, wodurch eine vollständige kristalline Bindung der Schadstoffe sowie ein kontinuierlicher Heizwert gewährleistet werden. In einem weiteren Schritt erfolgt die Pelletierung des Materials. Die Pellets werden in Kraftwerken nahezu emissionsfrei in elektrische und thermische Energie umgewandelt. Während die Elektrizität ins Netz eingespeist wird, findet die thermische Energie sowohl zur Trocknung des Mülls als auch zum Beheizen von Gebäuden oder Industrieanlagen Verwendung.

Die ALENGO Betriebs GmbH will Privatanleger und Investoren an dessen Erfolg mit der Ausgabe von Genussrechten, stillen Beteiligungen und Anleihe-Kapital teilhaben lassen. Bei nur fünf Jahren Mindestlaufzeit sowie einer Zeichnungssumme ab 10.000,- Euro winken dem Investorenkreis 7,5 % bzw. 8,5 % Grunddividende p.a. zuzüglich einer Überschussdividende in Höhe von anteiligen 15 % des Bilanzgewinns. Die begebene Anleihe ist mit einer Festverzinsung von 7,5 % p.a. ausgestattet. Ausführliche Auskünfte zum Unternehmen, den Marktchancen und zur Beteiligung erhalten Interessenten unter info@alengo.de bei entsprechender Mail-Anfrage. Das Beteiligungs-Exposé steht auf dem Anlegerportal www.emissionsmarktplatz.de zum Downloaden bereit. Am Kapitalmarkt wird die ALENGO Betriebs GmbH von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) begleitet.

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