Overblog
Folge diesem Blog Administration + Create my blog
1. Mai 2021 6 01 /05 /Mai /2021 15:27
Das Echte ( Equity-Mezzanine ) ist nach dem Hauptgutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer ( IdW ) von 1994 bilanzrechtliches Eigenkapital ( siehe Hauptgutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer, Düsseldorf, IDW in der Stellungnahme HFA 1/1994 ).

Die Kapitalaufnahme von privaten Investoren ohne Stimmrechtseinfluss als Mittel der Kapitalbeschaffung dient gerade in Corona-Zeiten dem Schutz vor einer Unternehmensinsolvenz, so Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de )

und ist ein Weg mit mehreren Alternativen, die für die Eigenkapitalerhöhung und damit für die Verbesserung der Eigenkapitalquote eines Unternehmens zu Verfügung stehen. Hierfür können von allen Unternehmen unabhängig von ihrer Rechtsform die Beteiligungsmärkte, die Risikokapitalmärkte und die ausserbörslichen Kapitalmärkte in Anspruch genommen werden. Dies ist in Zeiten der internationalen Corona-Pandemie und der Kostenkrisen von wachsender Bedeutung. Diese privaten, alternativen Wege sind wichtig, solange die Politik sich über eine Verlägerung des gesetzlichen Pleitenschutzes bzw. der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht nicht einig ist.

Mezzanine-Kapital gibt es in den Ausprägungen des echten und unechten Mezzaninekapitals: das Echte ( Equity-Mezzanine ) ist nach dem Hauptgutachten des Instituts der Wirtschaftsprüfer ( IdW ) von 1994 bilanzrechtliches Eigenkapital. Das Unechte ( Debt-) Mezzaninekapital ist bilanzrechtlich zwar eine Verbindlichkeit; zählt jedoch als sogen. wirtschaftliches Eigenkapital. In jedem Falle erhält das Unternehmen stimmrechtsloses Kapital ohne jede Einflußnahmemöglichkeit der privaten Kapitalgeber. Mezzanine-Kapital gibt es z.B. in der Rechtsform von stillem Beteiligungskapital, Genussrechtskapital oder Anleihekapital als "wertpapierverbrieftes Darlehen" mit Rangrücktritt ( praktische Beispiele siehe www.anleger-beteiligungen.de ). Die Unternehmensinhaber bleiben in ihrem Unternehmen Alleineigentümer und unterliegen keinen Fremdeinflüssen. So können Unternehmer der Insolvenzgefahr durch Corona entgegentreten.

Banken- und Pandemiekrisen ( z.B. in Corona-Zeiten ) oder die Missachtung des Ablaufs von Produktzyklen bzw. nicht mehr markt- und wettbewerbsfähigen Produkten bzw. Leistungen können Unternehmen und die sie tragenden Eigentümer und Mitarbeiter an den Rand der Existenzgefährdung führen. Eine Insolvenz vermeiden und die Sanierung von Unternehmen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) zu bewerkstelligen sowie die präventive Insolvenzberatung spielen in heutiger Zeit im Verlauf der Finanz- und Coronakrise eine bedrohliche Rolle bei vielen mittelständischen Unternehmen, zumal, wenn die Aussetzung der Insolvenzantragsfrist nicht verlängert wird. Die Kreditzurückhaltung bei manchen Banken verschärft noch zusätzlich die Liquiditätsengpässe in den Betrieben.

Die Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften haben also die dreiwöchige Insolvenzantragsfrist – die der Gesetzgeber seit 2020 bis zum 30. April 2021 ausgesetzt hatte - zu beachten, um sich nicht der Insolvenzverschleppung strafbar machen. Im Zweifel ist ein Vermögensstatus des Unternehmens unter Auflösung der stillen Reserven zu erstellen, um eine Überschuldung des Unternehmens zu erkennen oder zu widerlegen. Der Überschuldungstatbestand ist dann gegeben, wenn die Verbindlichkeiten eines Unternehmens das vorhandene Eigenkapital und aktuellen Vermögenswerte unter Verkehrswertgesichtspunkten übersteigen. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist indes über die Abstimmung von Fälligkeitsfristen und Forderungsvergleiche mit den Gläubigern des Unternehmens zu regeln. Der Tatbestand der Zahlungsunfähigkeit liegt vor, wenn fällige Verbindlichkeiten nicht in angemessener Frist von wenigen Wochen gezahlt werden können und auch keine Aussicht erkennbar ist, dass die Zahlungsstockung beseitigt werden kann. Für die Insolvenzantragspflicht genügt nur einer der beiden gesetzlichen Insolvenztatbestände.

Die Optimierung der Bilanzstruktur auf der Passivseite des Jahresabschlusses des Unternehmens ist durch anzustrebende Umstellungsmaßnahmen zunächst auch ohne die Zuführung von frischer Liquidität unkompliziert möglich. Mit oft einfach durchzuführenden Vertragsänderungen lassen sich erhebliche Verbesserungen der Bilanz- und Gläubigerstruktur eines Unternehmens in der Phase drohender Überschuldung und/oder befürchteter Zahlungsunfähigkeit erreichen.

(a)  Eine solche Stärkung des Eigenkapitals und damit die Beseitigung von Insolvenz-Antragsgründen ist für jedes Unternehmen mit einem so genannten „Debt-Equity-Swap“ (Schuldumwandlung) möglich. Der Begriff „Debt-Equity-Swap" bezeichnet die Umwandlung von Verbindlichkeiten („Debt") in Eigenkapital („Equity") und ist eine Maßnahme der Umschuldung ohne Bank und gleichzeitig ein Akt der Bilanzoptimierung zur Insolvenzabwendung.

Bei der Schuldumwandlung handelt sich es um die Umwandlung von Verbindlichkeiten in Eigenkapital. So kann ein Debt-Equity-Swap mit Zustimmung der Kreditgeber auch zur Ablösung von Bankkrediten bzw. Wandlung von Krediten eingesetzt und auf diese Weise sogar eine bilanzielle Überschuldung beseitigt werden. Mit dieser Art der Umfinanzierung von Krediten wird ein Überschuldungsstatus und damit die Insolvenz-Antragsfrist von drei Wochen abgewendet. Die Umwandlung von Darlehen in Eigenkapital und die Ablösung von Altverbindlichkeiten verbessert die Eigenkapitalquote und die Bilanzstruktur. Der Debt-Equity-Swap ist eine steuerneutrale Bilanzberichtigung und kann jederzeit durchgeführt werden.

Durch entsprechende Vereinbarungen mit den Gläubigern werden Verbindlichkeiten zu bilanzrechtlichem Eigenkapital. Schulden können sowohl in Vollgesellschaftsanteile (z.B. GmbH-Stammanteile oder Aktien) getauscht werden

(b)  als auch in mezzanine Finanzierungsformen (z.B. Genussrechte und stille Beteiligungen) als bilanzrechtlichem Eigenkapitalersatz umgewandelt werden.

(c)  Auch über den Weg einer Auffanggesellschaft durch die sofortige Neugründung einer Gesellschaft werden Unternehmern Möglichkeiten der Sicherung der unternehmerischen Existenz und die vorsorgliche Errichtung eines "zweiten Standbeins" aufgezeigt.

Dr. jur. Horst Siegfried Werner von der Dr. Werner Financial Service AG stellt auf Anfrage Finanzierungs-Referenzen und ausführliche Vorabinformationen kostenlos bereit; diese können vertraulich unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de  angefordert werden.

Diesen Post teilen
Repost0
7. April 2021 3 07 /04 /April /2021 11:48

Kapitalmarktorientierte Unternehmensfinanzierungen mit privaten Nachrangdarlehen, Nachrangkapital als Eigenkapital ohne Einflussrechte ( und ohne Stimmrechtsverwässerung ), Beteiligungskapital oder Fondskapital von privaten Kapitalgebern – alles ohne Bankverschuldung; ausführlich dargestellt und erläutert im (Eigen-)Kapitalbeschaffungs-Seminar am 28. April 2021 mit der Dr. Werner Financial Service AG in Göttingen.

 

Finanz-Workshop zur praktischen Umsetzung der  bankenfreien Finanzierung mit einer Privatplazierung am 28. April 2021: In Göttingen findet das Finanzierungsseminar über die bankenunabhängige Kapitalbeschaffung für Unternehmen mit BaFin-gerechten Unterlagen erneut zum Vorzugspreis von nur Euro 199,-  mit dem Kapitalmarkt-Praktiker Dr. jur. Horst Werner statt. Kapitalmarktorientierte Unternehmensfinanzierungen mit privaten Nachrangdarlehen, Nachrangkapital als Eigenkapital ohne Einflussrechte, Beteiligungskapital oder Fondskapital von privaten Kapitalgebern – alles ohne Bankverschuldung; ausführlich dargestellt und erläutert im (Eigen-)Kapitalbeschaffungs-Seminar am 28. April 2021 mit der Dr. Werner Financial Service AG in Göttingen – insbesondere unter Berücksichtigung der neuen Bestimmungen ab dem 01. Januar 2016 und 2018:

 

Wir informieren Sie ausführlich über alle Wege zu Finanzierungen mit Investorenkapital (ohne Bankenstress) und zusätzlichem Wachstumskapital sowie über stimmrechtsloses Beteiligungskapital (stilles Gesellschaftskapital, Genussrechtskapital, private Nachrangdarlehen, grundschuldbesicherte Darlehen und Aktien, Anleihekapital als Wertpapiere (z.B. WIB) etc.) von privaten Kapitalgebern und Anlegern (Einzelinvestorenvermittlung über Mezzaninefonds, Beteiligungsgesellschaften / Fondskapital oder durch Privatplatzierungen über breit gestreute Anlegerkreise). Detailliertere Informationen erhalten Sie in unserem Finanzierungsseminar-Video auf der Startseite unserer Homepage www.finanzierung-ohne-bank.de.

 

Wir geben zur Finanzierung und zur praktischen Kapitalbeschaffung – gerade auch für kleine Unternehmen – die besondere Gelegenheit, das Finanzierungs-Seminar am 28. April 2021 in Göttingen zum Vorzugspreis von € 199,- inkl. USt. (Normalpreis EUR 489,- inkl. USt) und jeder weitere Teilnehmer € 159,- zu besuchen. In dem Finanzierungs-Seminar

 

„Finanzierungen für Unternehmen ohne Bankenstress,
Kapitalbeschaffung von Investoren, Nachrangkapital, Mezzanine-Kapital, Fondsfinanzierungen, Kapital von privaten Investoren für mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen”

 

stellen wir ausführlich die Strukturen und verschiedenen Formen der bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung durch stimmrechtsloses Beteiligungskapital dar, informieren Sie über

a) Nachrangdarlehen und Direktinvestments mit den gesetzlichen Bereichsausnahmen sowie die prospektfreien grundschuldbesicherten Darlehen

(b) über BaFin-freie „Small-Capital-Platzierungen” von Finanzinstrumenten für kleine Unternehmen und Existenzgründer mit geringem Kapitalbedarf ohne BaFin-Prospekt von € 50.000,- bis ca. € 10.000.000,-;

(c) für größere Unternehmen mit einem BaFin-gebilligten Kapitalmarkt- oder Fondsprospekt für eine Privatplatzierung bis € 250 Mio.

(d) Darstellung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) mit der BaFin-Zulassungspflicht auch für private AIF-Fonds und Erläuterung der Abgrenzung zu den operativ tätigen Unternehmen.

Die Referenten beschreiben intensiv den Ablauf der Kapitalbeschaffung, erläutern die praktischen Platzierungswege und gehen schließlich auf die Finanzkommunikation als Mittel der erfolgreichen Investorengewinnung ein. Tagungstermin:

Mittwoch, den 28. April 2021, 10.00 bis 17.00  Uhr in Göttingen

Buchen Sie Ihren Platz in unserem Kompakt-Seminar. Umfängliche Tagungsunterlagen, Finanzierungs-Fachbroschüren, Mittagessen und Pausengetränke/Gebäck sind inklusive!

Reservieren Sie entweder telefonisch unter 0551 / 20549-215 oder buchen Sie mit dem Anmeldeformular Finanzierungsseminar zum Sonderpreis über die Website:

Für weitere Informationen verweisen wir zusätzlich auf das Fachbuch „Finanzierung“ von Dr. Horst Siegfried Werner, das als Band 6 der Handelsblatt-Mittelstandsbibliothek mit 288 Seiten erschienen ist.

 

 


       

       
Diesen Post teilen
Repost0
3. März 2021 3 03 /03 /März /2021 09:18

Unternehmen nutzen zur Kapitalbeschaffung von privaten Kapitalgebern den www.Investoren-brief.de von der Dr. Werner Financial Service AG  ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ); zuletzt ist der Investoren-Brief Ende Februar 2021 erschienen.

Unternehmensgründer und gestandene Unternehmen auf der Suche nach kapitalmarktorientierter Unternehmensfinanzierung ohne Banken müssen Kapitalanleger, Investoren und private Geldgeber durch Ansprache erreichen, indem sie an diese zur Information ein öffentliches Beteiligungsangebot richten. Dies geschah früher mit gewissen Streuverlusten über Finanzmarkt-Anzeigen in den Printmedien ( z.B. Handelsblatt, FAZ, Süddeutsche Zeitung, ZEIT, WELT, WELT am Sonntag etc. ) und heute digital durch eine direkte namentliche Online-Ansprache von gelisteten, potentiellen Anlegern über das INTERNET. Dieser direkte Kontakt kann über Postmailings oder über digitale Emails erfolgen. Hierzu bedarf man entsprechender Post- oder Mailadressen, um die Investoren zu kontaktieren. Postmailings sind heute viel zu teuer. Die Dr. Werner Financial Service Group verfügt deshalb aufgrund ihrer Landing-Pages  über (spamfreie) Mailadressen , da sich bei dem Finanzportal www.anleger-beteiligungen.de  in den letzten zwölf Jahren die Beteiligungsinteressenten selbst zum Abonnement eingetragen haben.  Das Finanzportal Anleger-Beteiligungen.de stellt den Investoren die Beteiligungsangebote und Finanzierungsbegehren der Unternehmen vor. E-Mailings haben den Stellenwert von traditionellem Postversand sinken lassen. Postversand ist erstens viel zu teurer und zweitens dauert es zu lange, bis die Informationen beim Empfänger ankommen. Die Vorteilhaftigkeit von E-Mailings hat sich die Dr. Werner Financial Service Group schon seit vielen Jahren zu eigen gemacht.

Der periodisch versandte Investorenbrief des Finanzportals "www.Anleger-Beteiligungen.de" wird aktiv verbreitet und zudem auch stationär im Internet unter www.investoren-brief.de von dem Herausgeber, der Dr. Werner Financial Service AG , veröffentlicht und erreicht damit tausende von zusätzlichen Webseiten-Besuchern und Investoren.

Vierzehntätig wird der Finanz-Newsletter als Investoren-Brief von Anleger-Beteiligungen.de der Dr. Werner Financial Service AG an ca. 10.000 Kapitalmarktteilnehmer mit namentlicher Ansprache und an gelistete Kapitalgeber zu dem gesamten Themenspektrum des vor- und außerbörslichen Kapitalmarkts mit Beteiligungsangeboten, Anlegertipps und Analysen verschickt ( www.anleger-beteiligungen.de ). Die Adressaten ( eingetragene Beteiligungs-Interessenten ) setzen sich aus Investoren, privaten Anlegern, family offices, Finanzdienstleistern und Unternehmern zusammen, die sich für diesen kostenlosen Investoren-Service angemeldet und eingetragen haben. So wird sicher gestellt, dass die Empfänger an dem Inhalt auch wirklich interessiert sind.

Ständig aktualisierter Messekalender im Investoren-Brief: Start-up-News und die "Höhle der Löwen" als eine Zusammenkunft mit Investoren gibt es nicht nur im Fernsehen. Unternehmen haben ständig die Chance, sich auf Anleger- und Investoren-Messen zu präsentieren und ihr Geschäftsmodell zur Kapitalaufnahme vorzustellen ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). Termine für "Finanzmessen" können unter diesem Begriff gegoogelt werden. Derartige Kapitalbeschaffungs-Messen und Kapitalgeber-Kongresse finden jeden Monat verteilt über ganz Deutschland statt. Einige Messen sind richtige „Institutionen“ und Marken geworden. Z.B. ist das bekannte „Deutsche Eigenkapitalforum“ eine Gemeinschafts-Institution der Deutschen Börse und der KfW-Bank, um innovative Unternehmer und Kapitalgeber in eigens organisierten Veranstaltungen an allen acht Börsen-Standorten zusammen zu führen. Derartige Unternehmer-Investoren-Meetings finden regelmäßig an allen Plätzen der deutschen Wertpapierbörsen statt und stehen auch für Start-up-Unternehmen und KMU´s offen. Innovation und unternehmerische Dynamik sind die erwarteten Kriterien der Forumsteilnahme. Interessierte Unternehmer finden stets die aktualisierten Veranstaltungstermine und Veranstaltungsorte auf www.eigenkapitalforum.com und http://www.messeninfo.de/Anlegermessen-Y14-S1.html unter dem Menüpunkt „Anlegermessen-Deutschland“ ( https://www.messeninfo.de/Anlegermessen-Deutschland-FSL14-L55-S1.html ) finden kapitalsuchende Unternehmen einen veröffentlichten Messekalender mit allen Veranstaltungsterminen und Anlegermesse-Orten.

Des Weiteren können über unser Finanzportal Anleger-Beteiligungen.de individuell gestaltete Mailings an über 1.500 gelistete, ausgewählte Finanzdienstleister und weitere ca. 1.500 gelistete Vermögensverwalter vorgenommen werden. Das kapitalsuchende Unternehmen kann in einer E-Mail in seinem Corporate Design das Produkt, d. h. die Beteiligung den Finanzdienstleistern vorstellen.

Da die Finanzdienstleister eine Vielzahl von Produktofferten tagtäglich bekommen, gilt es auch hier, die Professionalität der Gestaltung und des Inhalts sicher zu stellen. Nichts wirkt sich besser auf den Absatz einer Beteiligung und die bankenunabhängige Kapitalbeschaffung aus, als wenn ein engagierter Finanzprofi als Multiplikator bei dem Vertrieb bzw. bei der Beteiligungs-Platzierung mit einer Provisionszusage mitwirkt.

Weitere Informationen zu den Finanzmarketing-Tools der Dr. Werner Financial Service AG erteilt Dr. jur. Horst Werner unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

Diesen Post teilen
Repost0
26. Februar 2021 5 26 /02 /Februar /2021 17:58

Die Mitarbeiterbeteiligungen mit neuen gesetzlichen Verbesserungen bei den Start-up-Unternehmen will Bundesfinanzminister Scholz mit dem „Gesetzentwurf zur Stärkung des Fondsstandorts Deutschland“ zügig vorlegen, berichtet Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).

Die Bezeichnung des Gesetzes "Stärkung des Fondsstandorts Deutschland" ist maßlos übertrieben. Dafür ist das Markt-Volumen von Mitarbeiterbeteiligungen traditionell viel zu klein. In Start-up-Unternehmen handelt es sich maximal um ein paar hundert Millionen Euro, die bei einem Fondsgesamtvolumen von mehreren zweistelligen Milliarden Euro praktisch nicht ins Gewicht fallen. Das Finanzministerium bemüht sich, den Entwurf noch in diesem Jahr im Bundeskabinett vorzulegen und zu beschließen. Am bemerkenswertesten ist das Reformziel, den steuerlichen Freibetrag für Mitarbeiter von Euro 360,- auf Euro 720,- zu erhöhen, so dass hierauf keine Lohnsteuer und keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind. Diese Erhöhung ist seit Jahren überfällig.

Start-ups sollen auch in der aktuellen Corona-Krise weiter erfolgreich an ihren Ideen basteln können. Deshalb wird die Bundesregierung Gründerinnen und Gründern jetzt "schnell" helfen, wie sie großspurig verkündet. Mit einem 2-Mrd.-Euro-Hilfspaket sorgen der Bund dafür, dass diese innovative Wachstumsbranche mit vielen tausenden Beschäftigten gut durch die Krise kommt. Finanzierungsrunden können durch diese Hilfe weiterlaufen. Das ist wichtig, denn für eine gute Zukunft braucht Deutschland innovative Köpfe.

Start-up-Unternehmen mit finanzieller Mitarbeiterbeteiligung gewähren Kapitalbeteiligungen sowohl mit Fremd- als auch mit Eigenkapitalcharakter am eigenen Arbeitgeber-Unternehmen. Diese Mitarbeiterbeteiligung wurde in Deutschland seit Jahren steuerlich gem. § 19 a Einkommensteuergesetz gefördert und durch das Vermögensbildungsgesetz in Verbindung mit den Tarifverträgen bezuschußt. Seit einigen Jahren gilt der § 3 Nr. 39 Einkommensteuergesetz mit der maximalen Förderung von Euro 360,-, die steuer- und sozialabgabenfrei sind. Die Beteiligung der Mitarbeiter am Produktivkapital und am Erfolg eines Unternehmens ist die Basis für eine gemeinsame erfolgreiche Zukunft von Unternehmern und Arbeitnehmern. Was in anderen Staaten oder bei börsennotierten Unternehmen bereits an der Tagesordnung ist, entdecken nun auch immer mehr mittelständische Unternehmen in Deutschland. Es ist allerdings unverständlich, warum die neuen Regeln nur auf Start-up-Unternehmen beschränkt sein sollen.

Die Finanzierung und die Liquidität eines Unternehmens läßt sich zur Verbesserung der Bonität, des Ratings und der Kreditwürdigkeit bankenunabhängig gerade durch Beteiligungsgelder von Mitarbeitern mit direkten Zahlungen oder durch Einbehalt von Lohnanteilen verbessern. Dies kann insbesondere über Beteiligungsformen geschehen, die den Mitarbeitern keine Mitverwaltungsrechte und keine Stimmrechte, sondern nur Zinszahlungs- und Gewinnrechte einräumen. Soweit die Beteiligung über Genussrechte oder Schuldverschreibungen erfolgt, haben die Mitarbeiter auch keine Kontroll- und Einsichtsrechte in die Bücher des arbeitgebenden Unternehmens. Durch die Mitarbeiterbeteiligung findet alkso nicht unbedingt eine Stimmrechtsverwässerung statt.

Nach Informationen der FAZ enthält der Gesetzesentwurf folgende Neu-Regelungen:

•    Der steuerliche Freibetrag für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen soll verdoppelt werden, von 360,- auf
      720,- Euro.
•    Die Steuer wird erst dann fällig, wenn eine Beteiligung tatsächlich veräußert wird.
•    Die Umsatzsteuerbefreiung für Investmentfonds soll ausgeweitet werden.
•    Stärkung im Wettbewerb um die besten Talente

Die Startup-Szene setzt große Hoffnung in die Reform. Im Silicon Valley gilt die Mitarbeiterkapitalbeteiligung, im Fachjargon Employee Stock Ownership Plan (ESOP), als bewährtes Mittel, um Top-Talente anzuwerben. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Gewinn- und Erfolgsbeteiligung als Ausgleich für ein häufig niedriges Grundgehalt. Das kann sich für die Mitarbeiter bei offenen Beteiligungsformen im Falle eines Börsengangs oder Exits durchaus lohnen. Einige Mitarbeiter der ersten Stunde bei Apple sind durch Mitarbeiteraktien steinreich geworden. Ein weiteres Beispiel: Falls Airbnb dieses Jahr an die Börse gehen sollte, werden voraussichtlich "Hunderte Mitarbeiter, die Aktien als Mitarbeiterbeteiligung bekommen haben, mit dem Börsengang zu Millionären", weil sie bei ihrer Einstellung Aktienoptionen erhalten haben. Weitere Auskünfte erteilt kostenfrei der Mezzaninekapital-Spezialist Dr. jur. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.

Vorteile der Mitarbeiterbeteiligung: Eine Mitarbeiterbeteiligung verbessert die Eigenkapitalquote und die Kapitalausstattung des Unternehmens, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit, die Arbeitsmoral und sichert so die Zukunftsfähigkeit des Betriebes. Daneben steigt die Eigeninitiative der Arbeitnehmer, die Arbeitsmotivation der Beschäftigten und dadurch die Produktivität des Unternehmens.

 

Diesen Post teilen
Repost0
17. Februar 2021 3 17 /02 /Februar /2021 09:05

Technologie-interessierte Kapitalanleger konnten auf n-tv.de im Start-up-Magazin den wunderbaren Film über das Unternehmen "Buses4future GmbH" aus Oldenburg sehen :
https://www.n-tv.de/mediathek/magazine/startup_news/Mit-gruenem-Wasserstoff-in-eine-emissionsfreie-Zukunft-article22355378.html
und die Gründer, Frau und Herrn Dr. Schreier  zu der herrlichen Präsentation der Wasserstoff-Busse beglückwünschen.


Buses4Future GmbH hat bereits den ersten Brennstoffzellenbus an die Stadtwerke Münster geliefert - Die Stadt Münster sieht sich, so Dr. Hans Hermann Schreier, geschäftsführender Gesellschafter des Wasserstoffmobilitätsunternehmens Buses4Future GmbH, als Wegbereiter der emissionsfreien Mobilität mit grün erzeugtem Wasserstoff. Dr. Schreier freut sich, dass der erste Brennstoffzellenbus bereits Ende letzten Jahres an die Stadtwerke Münster mehrjährig vermietet werden konnte. Der seit Dezember 2020 in Münster stationierte Bus zeigt in den bisherigen Testfahrten die gute Eignung dieser innovativen Technologie. Ab sofort fährt der Bus im normalen Betrieb auf der Linie 2.

Die Buses4Future GmbH ( www.buses4future.com ) ist wie die Bundesregierung und die EU von der großen Bedeutung einer zukünftigen weltweiten, „grünen“ Wasserstofftechnologie und –Wirtschaft überzeugt, weshalb das Unternehmen EU-Förderung erhielt.

Die Vision der Gesellschafter und Geschäftsführer: Wegbereiter und Technologieführerschaft bei der emissionsfreien Mobilität mit Brennstoffzellen und grünem Wasserstoff.

Die Mission des Unternehmens: Erstellung und wirtschaftliche Verwertung von überlegenen Brennstoffzellen im Leistungsbereich bei Bussen im ÖPNV sowie LKW und Schiffen in Europa. Die emissionsfreie Mobilität durch den Einsatz von Brennstoffzellen und grünem Wasserstoff bei Bussen im ÖPNV und sonstigen Transportfahrzeugen leistet einen konstruktiven Beitrag zur Beherrschung des Klimawandels.

Fazit: Die Akzeptanz ist bei Fahrern, Fahrgästen und Betreibern sowie der Politik vorhanden; die Verfügbarkeit ist hoch.

Weiterhin viel Erfolg für Sie mit Ihren zukunftsweisenden Produkten, die Sie auf www.investoren-brief.de am 13. Aug. 2020 und http://www.anleger-beteiligungen.de/index.php?id=920  2020 gestartet haben .

Diesen Post teilen
Repost0
11. Februar 2021 4 11 /02 /Februar /2021 14:08

Die Bundesregierung hat gestern den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes beschlossen und begründet das u.a. vor dem Hintergrund der Insolvenz des Containeranbieters P&R

Der Risikokapitalpraktiker Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de )

berichtet kritisch über den neuen Entwurf des Bundesfinanzministeriums ( Kabinettsvorlage am 10. Febr. 2021 ) über ein weiteres Gesetz zum angeblich besseren Anlegerschutz bei Vermögensanlagen und Wertpapieren. Diese Vorlage hat die Bundesregierung gestern als den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes beschlossen und begründet das u.a. vor dem Hintergrund der Insolvenz des Containeranbieters P&R . Der Gesetzentwurf setzt das „Maßnahmenpaket zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes“ abschließend um, das gemeinsam vom Bundesministerium der Finanzen und vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz im August 2019 vorgelegt wurde. Insbesondere soll die Finanzaufsicht BaFin danach weitreichendere Befugnisse erhalten.
Im Einzelnen beinhaltet der Gesetzentwurf u.a. folgende Regelungen:
•    Anlagen, bei denen die konkreten Anlageobjekte zum Zeitpunkt der Prospekterstellung noch nicht feststehen (sog. Blindpool-Anlagen), werden verboten. Damit soll sichergestellt werden, dass für Anleger*innen eine hinreichende Bewertungsmöglichkeit zum Zeitpunkt der Anlage besteht.
•    Der Vertrieb von Vermögensanlagen darf nur durch beaufsichtigte Anlageberater*innen und Finanzanlagevermittler*innen erfolgen. Damit wird sichergestellt werden, dass die Angemessenheit und im Rahmen der Beratung die Geeignetheit der Vermögensanlage für die Anleger*innen berücksichtigt und geprüft wird.
•    Die Möglichkeiten zur Prüfung der Rechnungslegung von Vermögensanlageemittenten werden verbessert und eine Mittelverwendungskontrolle durch unabhängige Dritte eingeführt, um Missbräuche zu verhindern.
•    Bestehen Anlegerschutzbedenken seitens der BaFin, wird die Prüfung von Anlageprospekten ausgesetzt werden, um eine mögliche Produktinterventionsmaßnahme zu prüfen. Damit stärken wir das Produktinterventionsverfahren der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
•    Um die Transparenz für Anleger*innen weiter zu erhöhen, werden Vermögensanlagen-Verkaufsprospekte, Wertpapierinformationsblätter (WIB) und Vermögensanlagen-Informationsblätter (VIB) künftig auf der Internetseite der BaFin veröffentlicht.
•    Abschaffung der bloßen Registrierungsmöglichkeit bei geschlossenen Publikumsfonds.

Besonders ins Visier genommen wurden die Regelungen der Anbieter von Vermögensanlagen. Deren Platzierung darf danach nur noch durch von der BaFin beaufsichtigte Anlageberater und Finanzanlagevermittler erfolgen. Darüber hinaus soll eine Mittelverwendungskontrolle durch Dritte eingesetzt werden. Zudem sieht der Entwurf vor, dass Vermögensanlagen-Verkaufsprospekte, Wertpapierinformationsblätter (WIB) und Vermögensanlagen-Informationsblätter (VIB) künftig auf der Internetseite der BaFin veröffentlicht werden.

Zu den Gründen für diesen Vorstoß teilt Bundesfinanzminister Olaf Scholz in einer Pressemitteilung des BMF ( https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2021/02/2021-02-10-anlegerschutz-wird-weiter-gestaerkt.html ) wörtlich mit: „Mir ist es wichtig, gerade Kleinanleger zu schützen und ihnen den Zugang zu fairen Kapitalmarkt-Produkten zu ermöglichen. Wer für sein Alter, eine schöne Reise oder ein neues Auto spart, soll vor bösen Überraschungen gefeit sein. Das Thema Verbraucherschutz im Finanzsektor ist mir dabei wichtig. Mit dem Gesetzentwurf erweitern wir die Kompetenzen der Finanzaufsicht bei der Überwachung von Finanzprodukten und regulieren den Vertrieb von Vermögensanlagen künftig noch effektiver und stärken so den Anlegerschutz.“

Ob diese Maßnahmen tatsächlich geeignet sind, den Anlegerschutz zu erhöhen, ist bei den vielen unbestimmten Rechtsbegriffen und den kaum justiziablen Abgrenzungsfragen kaum zu beantworten. Der Risikokapitalmarkt muss doch mit Hilfe der Bürokratie kaputt zu kriegen sein (?). Wie bei früheren gesetzgeberischen Maßnahmen wurde allzu oft nur der bürokratische Aufwand auf Seiten der Emittenten vergrößert und bei den Finanzdienstleistern erhöht. „Außerdem gibt es mit den vorhandenen Prospektgesetzen bereits Regelwerke mit weitreichenden Bestimmungen für die Branche“, schreibt die Zeitschrift Cash. Welches "Monster" die Bürokratie hervorbringen kann, hat die Finanzdienstleistungsbranche bereits beim KAGB erlebt. Wenn der geregelte Börsenmarkt mit Wirecard eine Katastrophe erlebt, dann muss man deshalb nicht den ungeregelten, außerbörslichen Risikokapitalmarkt - der auch für die Banken im Rahmen der Ergänzungsfinanzierung des Mittelstandes eine große Rolle spielt - verprügeln. Und: Mittelverwendungskontrolle durch unabhängige Dritte !?! Wer soll das denn im Mittelstand bezahlen können ? Alles Sicherheits-Luftschlösser zur Vernichtung des Risikokapitalmarktes.

Diesen Post teilen
Repost0
25. Januar 2021 1 25 /01 /Januar /2021 07:41

Unternehmensfinanzierungen mit BaFin-prospektfreien grundschuldbesicherten Darlehen, mit Nachrangdarlehen, Mezzanine-Kapital ohne Einflußrechte und Beteiligungskapital von privaten Kapitalgebern - alles ohne Bankverschuldung als bonitätssteigerndes Eigenkapital und BaFin-konform

 

Finanz-Workshop zur praktischen Umsetzung der  bankenfreien Finanzierung mit einer Privatplazierung am 22. April 2021: In Göttingen findet das Finanzierungsseminar über die bankenunabhängige Kapitalbeschaffung für Unternehmen mit BaFin-gerechten Unterlagen erneut zum Vorzugspreis von nur Euro 199,-  mit dem Kapitalmarkt-Praktiker Dr. jur. Horst Werner

statt. Kapitalmarktorientierte Unternehmensfinanzierungen mit privaten Nachrangdarlehen, Nachrangkapital als Eigenkapital ohne Einflussrechte, Beteiligungskapital oder Fondskapital von privaten Kapitalgebern – alles ohne Bankverschuldung; ausführlich dargestellt und erläutert im (Eigen-)Kapitalbeschaffungs-Seminar am 22. April 2021 mit der Dr. Werner Financial Service AG in Göttingen – insbesondere unter Berücksichtigung der neuen Bestimmungen ab dem 01. Januar 2016:

Wir informieren Sie ausführlich über alle Wege zu Finanzierungen mit Investorenkapital (ohne Bankenstress) und zusätzlichem Wachstumskapital sowie über stimmrechtsloses Beteiligungskapital (stilles Gesellschaftskapital, Genussrechtskapital, private Nachrangdarlehen, grundschuldbesicherte Darlehen und Anleihekapital, Hypothekenanleihen etc.) von privaten Kapitalgebern und Anlegern (Einzelinvestorenvermittlung über Mezzaninefonds, Beteiligungsgesellschaften / Fondskapital oder durch Privatplatzierungen über breit gestreute Anlegerkreise). Detailliertere Informationen erhalten Sie in unserem Finanzierungsseminar-Video auf der Startseite unserer Homepage www.finanzierung-ohne-bank.de.

Wir geben zur Finanzierung und zur praktischen Kapitalbeschaffung – gerade auch für kleine Unternehmen – die besondere Gelegenheit, das Finanzierungs-Seminar am 22. April 2021 in Göttingen zum Vorzugspreis von € 199,- inkl. USt. (Normalpreis EUR 489,- inkl. USt) und jeder weitere Teilnehmer € 159,- zu besuchen. In dem Finanzierungs-Seminar

„Finanzierungen für Unternehmen ohne Bankenstress,
Kapitalbeschaffung von Investoren, Nachrangkapital, Mezzanine-Kapital, Fondsfinanzierungen, Kapital von privaten Investoren für mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen”

stellen wir ausführlich die Strukturen und verschiedenen Formen der bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung durch stimmrechtsloses Beteiligungskapital dar, informieren Sie über

(a) Nachrangdarlehen und Direktinvestments mit den gesetzlichen Bereichsausnahmen sowie die prospektfreien grundschuldbesicherten Darlehen

(b) über BaFin-freie „Small-Capital-Platzierungen” von Finanzinstrumenten für kleine Unternehmen und Existenzgründer mit geringem Kapitalbedarf ohne BaFin-Prospekt von € 50.000,- bis ca. € 5.000.000,-;

(c) für größere Unternehmen mit einem BaFin-gebilligten Kapitalmarkt- oder Fondsprospekt für eine Privatplatzierung bis € 200 Mio.

(d) Darstellung des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) mit der BaFin-Zulassungspflicht auch für private AIF-Fonds und Erläuterung der Abgrenzung zu den operativ tätigen Unternehmen.

Die Referenten beschreiben intensiv den Ablauf der Kapitalbeschaffung, erläutern die praktischen Platzierungswege und gehen schließlich auf die Finanzkommunikation als Mittel der erfolgreichen Investorengewinnung ein. Tagungstermin:

Donnerstag, den 22. April 2021, 10.00 bis 17.00  Uhr in Göttingen

Buchen Sie Ihren Platz in unserem Kompakt-Seminar. Umfängliche Tagungsunterlagen, Finanzierungs-Fachbroschüren, Mittagessen und Pausengetränke/Gebäck sind inklusive!

Reservieren Sie entweder telefonisch unter 0551 / 20549215 (Ansprechpartnerin: Frau Densow) oder buchen Sie mit dem Anmeldeformular Finanzierungsseminar zum Sonderpreis über die Website:

Für weitere Informationen verweisen wir zusätzlich auf das Fachbuch „Finanzierung“ von Dr. Horst Siegfried Werner, das als Band 6 der Handelsblatt-Mittelstandsbibliothek mit 288 Seiten erschienen ist.

Diesen Post teilen
Repost0
21. Dezember 2020 1 21 /12 /Dezember /2020 08:48

Ein Platzierungserfolg mit öffentlichen Beteiligungsangeboten an ertragsstarken, zukunftsträchtigen Unternehmen zwecks Kapitalaufnahme ( www.finanzierung-ohne-bank.de )

für weitere Investitionen und zur Wachstumsfinanzierung lässt sich nur mit ausdauernder Platzierungs- und Überzeugungsarbeit sowie einem intensiven Finanz-Marketing bei den potentiellen Kapitalgebern bis hin zu mehreren Millionen Euro Investitionskapital erzielen.

Dazu müssen Anleger und Investoren müssen angesprochen und geworben werden. Hierzu bedarf es zunächst eines intensiven Finanzmarketings, um die Finanzmarktteilnehmer zu erreichen. Mailings sowie Online-Anzeigen und Offline-Anzeigenkampagnen als auch eine Finanz-Pressearbeit gehören dazu. Hier kann man vor allen Dingen die vielen ( teileweise auch kostenlosen ) Beteiligungsplattformen im Internet ( z.B. www.anleger-beteiligungen.de ) und die zahlreichen kostenlosen Presseportale ( z.B. www.pressemitteilung.ws ) im Web nutzen. Darüber hinaus sollten die Anlegermessen, Investoren-Treffs und Finanzdienstleister-Kongresse genutzt werden, um sein Beteiligungsangebot zu präsentieren und Vertriebskontakte zu knüpfen. Ferner führt man eigene Präsentationsveranstaltungen im Rahmen einer Road-Show in Tagungs- und Seminarhotels durch.

Der Beteiligungsmarktplatz www.anleger-beteiligungen.de kann mit seiner Präsenz seit 1999 im Internet auf eine über 20-jährige Erfahrung im Bereich des vor- und ausserbörslichen Finanzmarketings zur Kapitalbeschaffung für Unternehmen mit mehr als 10.000 gelisteten Kapitalmarktteilnehmern verweisen. Etwa 25.000 Kapitalgeber, Finanzdienstleister, Privatinvestoren und sonstige Kapitalmarktinteressierte besuchen monatlich die Webseiten des Unternehmensfinanzierungs-Marktplatzes. Das im Kapitalmarkt bekannte  Finanzportal ( www.anleger-beteiligungen.de – vormals emissionsmarktplatz.de ) hat zudem ein hohes Google-Ranking.

Angefangen von der Programmierung von individuellen Homepages bis hin zur Erstellung von Werbebannern nach Corporate-Identity-Vorgaben sind alle Facetten von werbewirksamen Internetmaßnahmen bei der Dr. Werner Financial Service Group ( www.eigenkapitalbeschaffung.de )  möglich. Die Unternehmensbeteiligungs-Exposés, Fact-Sheets, Werbeflyer und auch die Kapitalmarktprospekte mit BaFin-Genehmigung werden auf unserem Finanzportal zum Download bereitgestellt. Ferner erhalten die Vertragspartner ein Investor-Relation-Portal mit dem gesamten Beteiligungsüberblick sowie eine Landing-Page zur direkten Kontaktaufnahme für potentielle Kapitalgeber. Nicht selten bekommen die Emissionsunternehmen bereits in den ersten Platzierungswochen mehrere hundert Tausend Euro Beteiligungskapital, wenn sie sich überzeugend und glaubwürdig präsentieren.

Somit ist die Nutzung des besagten Investor Relation Portal (IR-Portal) zur Kapitalgewinnung auf dem Marktplatz „Anleger-Beteiligungen.de“ sehr effektiv. Dieses Finanzportal bietet dem interessierten Anleger alle Informationen zu einer Beteiligung an dem emittierenden Unternehmen. Die Beteiligungsunterlagen mit dem Zeichnungsschein werden dort zum Herunterladen bereitgestellt , so dass jeder Besucher sofort alle Informationen erhalten kann. Außerdem besteht für das Emissionsunternehmen die Möglichkeit, dieses programmierte IR-Portal auf der eigenen Homepage durch eine sogen. doppelte Verlinkung zu integrieren.

Optimierte, gezielte und professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Investorengewinnung wird in Zeiten zunehmenden Informationsüberflusses immer entscheidender. Der Kunde bzw. Leser muss in immer kürzerer Zeit immer mehr Informationen sichten und selektieren. Dabei hilft es ihm, wenn die Informationen präzise und prägnant alle wesentlichen Details auf den Punkt bringen. Dies geschieht mit dem wöchentlichen Investoren-Brief ( www.investoren-brief.de ) des Finanzportals Anleger-Beteiligungen.de an über 20.000 gelistete Abonnenten ( Anleger, Investoren, Family-Offices, Vermögensverwalter, Finanzdienstleister und sonstige Kapitalmarktteilnehmer ). Weitere Auskünfte erteilt der Wirtschaftsjurist Dr. Horst Werner unter der Mail-Adresse dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

Diesen Post teilen
Repost0
14. Dezember 2020 1 14 /12 /Dezember /2020 09:34

Ein Steuerstundungsmodell liegt immer dann vor, wenn aufgrund einer modellhaften Gestaltung zur massenhaften Anwendung steuerliche Vorteile durch die Verrechnung negativer Einkünfte ( = von Verlusten ) mit den übrigen positiven Einkünften einer natürlichen oder juristischen Person erzielt werden sollen. Bei Steuerstundungsmodellen, die als Steuermodelle konzipiert und vielfach in gleichartiger Weise  abgeschlossen werden,  ist gem. § 15 b EStG eine Begrenzung von Verlustzuweisungen - z.B. zwecks Gegenrechnung von Verlusten gegen die positiven Einkünfte - für Mitunternehmer gegeben ( so Dr. jur. Horst Werner auf www.finanzierung-ohne-bank.de ).

So beziehen z.B. der Kommanditist oder der atypisch stille Gesellschafter als Mitunternehmer Einkünfte aus Gewerbebetrieb gem. § 15 Abs. I Nr. 2 EStG und zahlen anders als der typisch stille Gesellschafter keine pauschalisierte Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge. Andere Einkünfte aus anderen Einkunftsarten kann der Kommanditist bzw. der atypisch stille Gesellschafter ( bei Gewinnen und Verlusten ) prinzipiell gegeneinander zur Addition oder zum Abzug bringen; jedoch nicht bei modellhaften Massenverträgen für eine gleichartige Vielzahl von Kapitalanlegern.

Ein Anleger als Steuerpflichtiger darf gemäß § 15 b EStG im Zusammenhang mit einem Steuerstundungsmodell entstandene Verluste weder mit Einkünften aus Gewerbebetrieb des Vorjahres noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten ausgleichen. Diese Verluste dürfen nicht zurückgetragen und auch nicht anderweitig abgezogen werden. Die Verluste mindern jedoch die Einkünfte, die der Steuerpflichtige zukünftig in den folgenden Wirtschaftsjahren aus derselben Einkunftsquelle erzielt. Diese Verluste gehen mithin nicht unbedingt verloren, denn sie dürfen mit positiven Ergebnissen - soweit vorhanden - aus derselben Einkunftsquelle in Folgejahren verrechnet werden.

Anleger dürfen Verluste aus sogenannten Steuerstundungsmodellen somit nur mit späteren Gewinnen aus derselben Einkunftsquelle verrechnen; eine Verlustverrechnung mit anderen positiven Einkünften und ein Vor- oder Rücktrag in andere Veranlagungszeiträume sind bei modellhaft verwendeten atypisch stillen Beteiligungsverträgen nicht möglich.

Mit der Abzugsbeschränkung in den §§ 15 b ff des Einkommensteuergesetzes ( EStG ) will der Gesetzgeber bestimmte Modelle - konzipert für eine Vielzahl von Anlegern - steuerlich unattraktiv machen, die gezielt auf Steuerstundung, also auf Steuervorteile ausgerichtet sind. Erfasst werden hiervon klassischerweise geschlossene Fonds in Form einer Personengesellschaft, die ihren Anlegern in der Anfangsphase der Investition hohe steuerliche Verluste zuweisen. Schon vor Jahren war der Gesetzgeber solchen Modellen mit einer Verlustabzugsbeschränkung entgegengetreten. Da sie in der Praxis aber schnell an die gesetzlichen Vorgaben angepasst worden waren, brachte die Vorschrift nicht den erhofften Erfolg. Daher schuf der Gesetzgeber im Jahr 2005 eine neue Verlustverrechnungsbeschränkung in § 15b (EStG).

Im Steuerrecht werden die Erträge aus typisch stillen Gesellschaftseinlagen als Einkünfte aus Kapitalvermögen gem. § 20 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG eingestuft und unterliegen der Abgeltungssteuer in Höhe von maximal 25 % plus Solidaritätszuschlag zzgl. eventueller Kirchensteuer. Die Steuer wird von der Gesellschaft einbehalten und abgeführt.

Eine modellhafte atypisch stille Beteiligung für eine Vielzahl von Anlegern ist wegen der Begrenzung der jährlichen Verlustzuweisung nicht mehr von Vorteil, da der Steuersatz für Einkünfte aus Gewerbebetrieb  fast doppelt so hoch sein kann, wie der auf 25 % begrenzte Abgeltungsteuersatz auf Einkünfte aus Kapitalerträgen. Hier wirkt sich gegebenenfalls die 25%ige-Begrenzung des Steuersatzes auf Kapitalerträge positiv aus. Die Kapitalbeschaffung mit dem öffentlichen Angebot von atypisch stillen Beteiligungen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) aus modellhaften Konzeptionen lohnt sich heute nicht mehr. Gern erteilt Dr. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de weitere detaillierte, kostenlose Auskünfte bei entsprechender Anfrage.

Diesen Post teilen
Repost0
10. Dezember 2020 4 10 /12 /Dezember /2020 14:54

Wer sich mit einem öffentlichen Beteiligungsangebot mit Finanzinstrumenten beim Gang an den freien Kapitalmarkt nicht fachkundig von anerkannten und langjährig erfahrenen Bank- und Kapitalmarktjuristen ( siehe Dr. Werner Financial Service AG www.finanzierung-ohne-bank.de ) beraten läßt,

muss mit Eingriffs-, Straf- und Verbotsmaßnahmen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) rechnen.

Bei der Kapitalbeschaffung außerhalöb der Banken sind die Abgrenzungen zu den Einlagengeschäften der Banken ( siehe § 1 KWG ) und die Kapitalmarktregeln über die Genehmigungspflicht der Kapitalakquisition einzuhalten.

Seit über drei Jahrzehnten wurde nicht ein einziges von Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) betreutes Unternehmen ( insgesamt mehrere hundert Unternehmen ) von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) mit einer Unterlassungsverfügung oder Rückabwicklungsverfügung vom Kapitalmarkt genommen.

Jedes Unternehmen, das Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen, Investmentgeschäfte, Zahlungsdienste oder das E-Geld-Geschäft betreiben will, bedarf bei der Überschreitung von gesetzlichen Bereichsausnahmen ( Bagatellgrenzen ) der schriftlichen Erlaubnis der BaFin. Stellt jedoch die BaFin unerlaubte Geschäfte eines Unternehmens oder einer Einzelperson fest, so hat sie als Aufsichtsbehörde umfangreiche Kompetenzen, um solchen Geschäften durch eine Untersagungsverfügung mit gesetzlich angeordneter sofortiger Vollziehung ohne jeglichen Aufschub  ein Ende zu bereiten. Diese Befugnisse besitzt die BaFin auch gegenüber jedem anderen Unternehmen und jeder natürlichen Person, die in die Anbahnung, den Abschluss oder die Abwicklung unerlaubter Geschäfte einbezogen ist – unabhängig davon, ob dies wissentlich oder unwissentlich geschieht.

Aufgrund von § 37 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) kann die BaFin gegen Unternehmen einschreiten, die Bank- oder Finanzdienstleistungsgeschäfte betreiben, aber die dafür gesetzlich vorgeschriebene Erlaubnis nicht haben, oder solche Geschäfte betreiben, die nach § 3 KWG verboten sind. Gegen unerlaubte Investmentgeschäfte besteht für die BaFin eine Eingriffsbefugnis gemäß § 15 des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Als zuständige Aufsichtsbehörde schreitet sie gemäß § 4 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) unter anderem auch gegen Unternehmen ein, die Zahlungsdienste oder das E-Geld-Geschäft ohne die notwendige Erlaubnis betreiben.

Deshalb ist bei Finanzierungen über die privaten Beteiligungsmärkte professionelle Beratung und Begleitung unerläßlich, wenn man keine Rückabwicklungsverfügung und kein Strafverfahren riskieren möchte. Verstöße gegen das Banken- und Kapitalmarktrecht werden gem. § 54 KWG mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft. Die BaFin als Aufsichtsbehörde führt jedes Jahr ca. 3.000 Verfahren durch und ist eine sehr aufmerksame Behörde, die ständig an den Kapitalmärkten zusammen mit der Bundesbank und den Landeszentralbanken recherchiert.

Diesen Post teilen
Repost0

Über Diesen Blog

  • : Blog von bankenfreie-finanzierungen
  • : Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.
  • Kontakt

Letzte Artikel

Links