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26. November 2020 4 26 /11 /November /2020 07:02

 

Das Wasserstoff-Unternehmen Fa. Buses4future GmbH wird In Norddeutschland im Unternehmenswettbewerb KfW Award Gründen 2020 ausgezeichnet

Frankfurt am Main, 25.11.2020. Seit 1998 zeichnet die KfW Bankengruppe jährlich ein junges Unternehmen aus jedem Bundesland mit dem KfW Award Gründen aus. In diesem Jahr fiel die Entscheidung zur Ausrichtung des Wettbewerbs nicht leicht, da auch die Gründer- und Start-up-Szene stark von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen ist.

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW: „Mit dem Preis möchte die KfW sowohl die erfolgreichen Gründerinnen und Gründer auszeichnen als auch dazu beitragen, dass der Mut zur Selbstständigkeit öffentliche Anerkennung erhält. Besonders in diesem Jahr fungiert der Wettbewerb als Mutmacher und würdigt die enormen Leistungen junger Unternehmen.“

Für Niedersachsen wird das Unternehmen Buses4future GmbH aus Oldenburg als Landesssieger ausgezeichnet und erhält 1.000 EUR als Preisgeld.

Buses4future GmbH wurde 2019 von Dr. Hans Hermann Schreier, Jochem Huygen, Susanne Schreier und Dr. Theo Hendriks gegründet. Sie entwickeln Busse mit besonderer Antriebsart für den öffentlichen Personennahverkehr und wünschen sich weitere Investoren ( siehe www.anleger-beteiligungen.de ). Die Busse haben innovative Brennstoffzellenantriebe mit regenerativem Wasserstoff und fahren somit emissionsfrei. Alle vier Gründer bringen eine natur- und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung, sowie langjährige Berufs- und unternehmerische Erfahrung in das Start-up ein. Ihre Motivation beruht auf der festen Überzeugung, dass die Wasserstoffwirtschaft zunehmend große Bedeutung erlangt. Buses4Future versteht sich als Pionier und Wegbereiter für eine emissionsfreie Mobilität, die einen konstruktiven Beitrag zur Beherrschung des Klimawandels darstellt.

Dr. Hans Hermann Schreier: „Wir sind ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Gründerteam, so sind wir alle über sechzig – ein Alter, in dem man Unternehmen eher abgibt als aufbaut. Doch unsere Gründungsidee ist einfach zu wichtig, um sie nicht zu verfolgen! Buses4Future hat das Potential, den öffentlichen Verkehr und damit unseren Alltag nachhaltig zu verändern. Mit unserer vielversprechenden Entwicklung sorgen wir für weniger Emissionen und damit für eine bessere Zukunft für unsere Kinder und Enkel. Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres Engagements durch die Auszeichnung der KfW und danken gleichzeitig der NBank für die wertvolle Unterstützung unseres Vorhabens durch die Gewährung eines Gründungsstipendiums in der pre-seed-Phase“.

Mehr über den Landessieger unter buses4future.com. Ein Foto des Unternehmens zum Download ist zum Download eingestellt auf www.peperonihaus.de/kfw.

Bewertet wurden die über 500 Bewerbungen von einer Jury mit erfahrenen Vertreterinnen und Vertretern aus der KfW, Förderinstituten, Wirtschaft, Politik und Medien. Sie beurteilten die Geschäftsideen nach ihrem Innovationsgrad, ihrer Kreativität und der Übernahme gesellschaftlicher bzw. ökologischer Verantwortung. Teilnehmen konnten Unternehmen aller Branchen ab Gründungsjahr 2015.

Leider kann eine festliche Preisverleihung in 2020 nicht stattfinden. Alle Landessieger haben aber die Möglichkeit, als „(Online)Publikumssieger“ ein zusätzliches Preisgeld von 5.000 EUR zu erhalten. Bis zum 14.12.2020 kann unter der folgenden Web-Adresse abgestimmt werden: www.fuer-gruender.de/kfw-award-gruenden-publikumspreis

Über die KfW:

Die KfW ist eine der führenden Förderbanken der Welt. Seit 1948 setzt sich die KfW im Auftrag des Bundes und der Länder dafür ein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Allein 2019 hat sie dafür ein Fördervolumen von 77,3 Mrd. EUR zur Verfügung gestellt.

 

Pressekontakt:

KfW Award Gründen , c/o Peperoni Werbe- und PR-Agentur GmbH, Friedrichstraße 23A, 10969 Berlin

Carmen Vallero, Telefon: 030 25 77 17-91, Mail: kfw_award@peperonihaus.de

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25. November 2020 3 25 /11 /November /2020 05:36

Die atypisch stille Beteiligung stellt eine gesellschaftsrechtliche Sonderform der Innengesellschaft dar und hat eine steuerrechtliche Ausprägung, so Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). Diese kann einen Steuerspareffekt haben.

Die atypisch stille Gesellschaft gewährt Einkünfte aus Gewerbebetrieb, mit der Möglichkeit positive und negative Einkünfte miteinander zu verrechnen. Die atypische stille Beteiligung gewährt also die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Rechtspersonen den Steuerkreis zu schließen und dadurch Gewinne mit Verlusten einkommen- oder körperschaftsteuerlich zu verrechnen. Diese Steuersparmöglichkeit kann auch der Alleingesellschafter an seiner eigenen GmbH für sich nutzen, wie der Bundesfinanzhof bereits in den 70-ziger Jahren ff mehrfach entschieden hat BFH 8.8.1979, BStBl II, 768; BFH 6.2.1980, BStBl II, 477; BFH 21.6.1983, BStBl II 84, 563 ). Wer also als natürliche Person positive Einkünfte hat, kann diese mit Verlusten seiner eigenen Kapitalgesellschaft verrechnen. Die gegründete Kapitalgesellschaft, für die man persönlich nicht haftet, führt aber mit ihrem ev. anfänglichen Verlust-Ergebnis durch Saldierung mit anderweitigen Gewinnen zum Steuersparen. Steuerliche Voraussetzung für die Anerkennung einer atypisch stillen Gesellschaft als Mitunternehmerschaft ist

(1) die Verlustbeteiligung,
(2) die Beteiligung am Firmenwert- bzw. Geschäftswertzuwachs ( stillen Reserven ) und
(3) die Einräumung einer sogen. Mitunternehmerinitiative ( = bestimmte
Mitspracherechte; z.B. Änderung des Unternehmensgegenstandes ).

Der stille Gesellschafter hat dabei nicht nur Anteil an dem Gewinn und Verlust des handelsrechtlichen Unternehmens, sondern er nimmt auch an dem Vermögen der Gesellschaft ( den stillen Reserven ) Teil. Der privatschriftliche, formlose Vertrag über die stille Gesellschaft wird von dem Geschäftsinhaber bzw. der Geschäftsführung der Kapitalgesellschaft ( z.B. GmbH & still ) abgeschlossen. Lediglich bei der Aktiengesellschaft als Geschäftsinhaber bedarf der Vertrag über eine atypisch stille Gesellschaft zusätzlich der Zustimmung der Hauptversammlung mit qualifizierter Mehrheit ( 75 % ), da die atypisch stille Beteiligung einen Teilgewinnabführungsvertrag gem. § 221 AktG darstellt und zur Wirksamkeit ins Handelsregister eingetragen werden muss.

Die atypisch stille Gesellschaft bietet steuerlich eine echte Gewinnverteilung durch den einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellungsbescheid des Betriebsfinanzamtes. Dieses stellt den Bilanzgewinn des Unternehmens und den gesonderten Gewinn ( bzw. Verlust ) des atypisch stillen Gesellschafters fest und meldet den Gewinn- bzw. Verlustanteil an das Wohnsitzfinanzamt des atypisch stillen Gesellschafters zur Ergänzung seiner Einkommensteuerklärung. Es können als anteilige Gewinne einer juristischen Person mit den Verlusten einer natürlichen Person verrechnet ( = saldiert ) werden, so dass dies zu Steuerspareffekten führt.

Steuerliche Voraussetzung für die Anerkennung einer atypisch stillen Gesellschaft als Mitunternehmerschaft ( §§ 15, 15a, 20 EStG ) ist wie oben beschrieben die Verlustbeteiligung, die Beteiligung am Geschäftswertzuwachs bzw. den stillen Reserven und die Einräumung einer sogen. Mitunternehmerinitiative ( = bestimmte Mitspracherechte in wesentlichen Gesellschaftsangelegenheiten ). Der atypisch stille Gesellschafter wird sodann als steuerlicher Mitunternehmer einem Kommanditisten gleichgestellt und kann seine positiven Einkünfte mit eventuellen negativen Einkünften des Unternehmens durch Verlustzuweisung verrechnen. Der atypisch stille Gesellschafter bezieht als Mitunternehmer Einkünfte aus Gewerbebetrieb gem. § 15 Abs. I Nr. 2 EStG und zahlt anders als der typisch stille Gesellschafter keine pauschalisierte Abgeltungsteuer. Andere Einkünfte aus anderen Einkunftsarten kann der atypisch stille Gesellschafter ( bei Gewinnen und Verlusten ) gegeneinander zur Addition oder zum Abzug bringen.

Bei der atypisch stillen Gesellschaft erhält der stille Gesellschafter einen Abfindungs- und Auseinandersetzungsanspruch, der neben den Kapitalkonten den Geschäftswert bzw. die Entwicklung der stillen Reserven zum Ausscheidungszeitpunkt zu berücksichtigen hat. Hat sich z.B. der Wert des Unternehmens während der Dauer der atypisch stillen Beteiligung verdoppelt, so erhält der atypisch stille Gesellschafter als Abfindungsanspruch - sofern nichts anderes vereinbart oder vertraglich eingeschränkt ist - die atypisch stille Einlage in doppelter Höhe unter Berücksichtigung des Wertzuwachses zurück. Ausgangspunkt der Differenz-Berechnung ist der Wert des unternehmerischen Anfangsvermögens in Gegenüberstellung zum Endvermögen des Unternehmens zum Ausscheidungszeitpunkt. Die Beteiligung am Geschäftswertzuwachs kann aus steuerlichen Gründen zwar eingeschränkt, aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Weitere Informationen erteilt kostenfrei auf schriftliche Anfrage Dr. jur. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

Achtung: Die Beschränkung der Verlustzuweisung bei Steuerstundungsmodellen gem. § 15 b EStG

Bei modellhaft konzipierten Steuerstundungsmodellen gilt gem. § 15 b EStG eine Begrenzung von Verlustzuweisungen - z.B. zwecks Gegenrechnung von Verlusten gegen die positiven Einkünfte - für Mitunternehmer gegeben ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). So bezieht der atypisch stille Gesellschafter als Mitunternehmer Einkünfte aus Gewerbebetrieb gem. § 15 Abs. I Nr. 2 EStG und zahlt anders als der typisch stille Gesellschafter keine pauschalisierte Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge. Andere Einkünfte aus anderen Einkunftsarten kann der atypisch stille Gesellschafter ( bei Gewinnen und Verlusten ) prinzipiell gegeneinander zur Addition oder zum Abzug bringen. Dies gilt jedoch nicht bei modellhaften Massenverträgen für Kapitalanleger. Sollen mehrere Kapitalgeber als Kommanditisten oder als atypisch stille Gesellschafter in ein Unternehmen zwecks Finanzierung aufgenommen werden, so sind jeweils individuelle atypisch stille Beteiligungsverträge zu erarbeiten, die nicht wortgleich sind.

Ein Anleger als Steuerpflichtiger darf gemäß § 15 b EStG im Zusammenhang mit einem Steuerstundungsmodell entstandene Verluste weder mit Einkünften aus Gewerbebetrieb des Vorjahres noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten ausgleichen. Diese Verluste dürfen nicht zurückgetragen und auch nicht anderweitig abgezogen werden. Die Verluste mindern jedoch die Einkünfte, die der Steuerpflichtige zukünftig in den folgenden Wirtschaftsjahren aus derselben Einkunftsquelle erzielt. Diese Verluste gehen mithin nicht unbedingt verloren, denn sie dürfen mit positiven Ergebnissen - soweit vorhanden - aus derselben Einkunftsquelle in Folgejahren verrechnet werden. Anleger dürfen Verluste aus sogenannten Steuerstundungsmodellen somit nur mit späteren Gewinnen aus derselben Einkunftsquelle verrechnen; eine Verlustverrechnung mit anderen positiven Einkünften und ein Vor- oder Rücktrag in andere Veranlagungszeiträume sind bei modellhaft verwendeten atypisch stillen Beteiligungsverträgen nicht möglich.

Mit der Verlustzuweisungsbeschränkung in den §§ 15 b ff des Einkommensteuergesetzes ( EStG ) will der Gesetzgeber bestimmte Modelle - konzipert für eine Vielzahl von Anlegern - steuerlich unattraktiv machen, die gezielt auf Steuerstundung ausgerichtet sind. Erfasst werden hiervon klassischerweise geschlossene Fonds in Form einer Personengesellschaft, die ihren Anlegern in der Anfangsphase der Investition hohe steuerliche Verluste zuweisen. Schon vor Jahren war der Gesetzgeber solchen Modellen mit einer Verlustabzugsbeschränkung entgegengetreten. Da sie in der Praxis aber schnell an die gesetzlichen Vorgaben angepasst worden waren, brachte die Vorschrift nicht den erhofften Erfolg. Daher schuf der Gesetzgeber im Jahr 2005 eine neue Verlustverrechnungsbeschränkung in § 15b (EStG).

 

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24. November 2020 2 24 /11 /November /2020 09:23

BaFin-Prospektfrei eine Unternehmensfinanzierung ohne Banken von privaten Kapitalgebern unter Beachtung  der Geringfügigkeitsgrenzen im Vermögensanlagengesetz und über die Ausnahmen im Wertpapierprospektgesetz schaffen, spart viel Zeit und auch Kosten bei den BaFin-Prospektbilligungsgebühren von regelmäßig im fünfstelligen Bereich, so Dr. jur. Horst Werner:



Auch nach dem Inkrafttreten des neuen Kleinanlegerschutzgesetzes im Juli 2015 kann Kapital von Privat an Privat, so Dr. Horst Werner www.finanzierung-ohne-bank.de, über ein öffentliches Angebot BaFin-prospektfrei ohne Verstoß gegen § 1 Kreditwesengesetz außerhalb der Banken als Nachrangdarlehenskapital mit qualifizierter Rangrücktrittsabrede, als grundschuldbesichertes Darlehen, als partiarisches Darlehen, als Direktinvestment, als stilles Gesellschaftskapital, als Genussrechtskapital, als qualifiziertes Nachrangkapital oder als Anleihekapital oder als offene Gesellschaftsbeteiligung ( z.B. als Kommanditkapital, Aktienkapital etc. ) begeben werden. Dabei sind in den Beteiligungsverträgen die Abgrenzungsmerkmale zu den Einlagengeschäften der Banken im Sinne des § 1 Kreditwesengesetz einzuhalten. Grundsätzlich ist zwar für die öffentliche Kapitalbeschaffung eine Bankenaufsichtsgenehmigung der BaFin in Frankfurt/Main - Abteilung Wertpapieraufsicht - mit einem Kapitalmarktprospekt erforderlich. Diese Prospektpflicht wurde im Kleinanlegerschutzgesetz vom Juli 2015 nochmals inhaltlich verschärft.

Unternehmen, die Ansparverträge zur Kapitalaufnahme anbieten wollen, müssen verstärkt Ihre Liquiditätsentwicklung im Rahmen der Verwaltungs- und Abwicklungskosten beachten. Kontogebühren und Vertriebskosten müssen kalkuliert werden. Dementsprechend ist es sinnvoll, dem Anleger den Start seines Ansparvertrages nur mit einer sogen. „Kontoeröffnungszahlung“ in Höhe von z.B. 20 % der Gesamtvertragssumme zu ermöglichen. Das würde bei einer Gesamtvertragssumme von Euro 12.000,- eine anfängliche Startzahlung von Euro 2.400,- und 96 Monats-Raten á Euro 100,- über 8 Jahre bedeuten. Die Kontoeröffnungszahlung würde dann mehr als die gesamten Emissionskosten abdecken. Das Unternehmen könnte dann sofort mit Investitionen starten.

Für den Fall, dass Ansparverträge vertragswidrig aufgekündigt, beendet oder storniert werden, ist es ratsam und auch üblich, dem Anleger eine sogen. „Abgangsentschädigung“ aufzuerlegen, die bis zu 15 % betragen darf. Die Abgangsentschädigung kann auch je nach der Bestandsdauer des Ratensparvertrages gestaffelt werden. Die Abgangsentschädigung soll vergeblich entstandene Kosten und den Gewinnentgang ( siehe § 252 BGB ) kompensieren. Dem Anleger sollte der Nachweis vorbehalten bleiben, dass ein geringerer oder gar kein Schaden entstanden ist.

Statt einer Auflösung bzw. einer Beendigung des Ansparvertrages mit den Folgen der Belastung mit einer Abgangsentschädigung kommt auch ein beitragsfreies Ruhen des Vertrags ( = Aussetzen der Ratenzahlungsverpflichtungen ) in Betracht. Weitere Informationen erteilt Dr. jur. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.

Die Prospektpflicht ist insbesondere in "geringfügigen" Fällen ( entweder geringe Zeichnungssumme oder wenige Beteiligte ) dann nicht gegeben, wenn das kapitalsuchende Unternehmen bei den sogen. wertpapierfreien Finanzinstrumenten nicht mehr als 20 Anteile ( = Kapitalgeber bzw. Privatinvestoren ) pro Finanzinstrument an dem Betrieb ausgibt ( siehe § 2 Abs. 1 Nr. 3 Vermögensanlagengesetz - VermAnlG ). Die sogen. Bereichsausnahmen des Vermögensanlagengesetzes stellen dabei auf die "Anzahl der Anteile" ab, die maximal gezeichnet werden dürfen ( oder nicht mehr als Euro 100.000,- pro Jahr ). Es dürfen somit parallel und gleichzeitig acht verschiedene Finanzinstrumente frei von einer Prospektpflicht verkauft werden: Das sind nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 a) VermAnlG 20 vinkulierte, unverbriefte Genussrechtsanteile, 20 typisch stille Gesellschaftsanteile, 20 atypisch stille Gesellschaftsanteile 20 Namensschuldverschreibungen, 20 Nachrangrangdarlehen, 20 partiarische Darlehen, ( grundschuldbesicherte Darlehen zählen nicht zu den Finanzinstrumenten und sind vollkommen frei platzierbar ), 20 Direktinvestments oder 20 Kommanditanteile als wertpapierfreie Vermögensanlagen.

Aktien bzw. Anleihen als Wertpapiere können ab jeweils Euro 100.000,- prospektfrei angeboten, platziert und gezeichnet werden. Insoweit ist darauf zu achten, dass jeder Anleger jeweils nur "einen Anteil" - in welcher Volumengröße auch immer - zeichnet. Soweit z.B. mehrere Kommanditanteile bestehen, sind diese zuvor zu einem KG-Anteil zusammen zu fassen und als ein Anteil zu zeichnen. Wird auf diese Weise verfahren, entsprechen 20 Anteile immer 20 Anlegern. Mit den verschiedenen Finanzinstrumenten können auch unter dem Kleinanlegerschutzgesetz nicht unerhebliche Volumina platziert und der Kapitalbedarf von mittelständischen Unternehmen in Millionenhöhe prospekt- und BaFin-frei gedeckt werden. Es darf jedoch kein Wertpapier, kein Einlagengeschäft nach KWG (keine "unbedingt rückzahlbaren Gelder") und kein Investmentvermögen (AIF-Fonds) nach KAGB vorliegen. Weitere Informationen erteilt Dr. jur. Horst Werner auf schriftliche Anfrage : dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

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23. November 2020 1 23 /11 /November /2020 17:30

Ein Private Placement und die Vertriebsakquisition bedeuten eine Fleißarbeit !



-   Platzierung, Vertrieb und Anleger-Akquisition für den Finanzierungs-Erfolg
-   Finanzmarketing, Investoren-Konferenzen und Anlegermessen während der Privatplatzierung
-   Platzierungs-Strategie und Road-Show-Veranstaltungen  für den Platzierungs-Erfolg

Die Privatplatzierung bzw. das Private Placement ist ein öffentliches Unternehmensbeteiligungs-Angebot von Kapitalmarktprodukten in der Form von Wertpapieren oder Vermögensanlagen ( = nicht wertpapierverbriefte Beteiligungen ) an eine unbestimmte Zahl von Kapitalgebern bzw. an breit gestreute Anlegerkreise ausserhalb der Börse ( oft auch als Pre-IPO bezeichnet ) am freien, ungeregelten Kapitalmarkt über den freien Kapitalanlagevertrieb oder durch eine Direktplatzierung ( siehe www.anleger-beteiligungen.de ). Demgegenüber spricht man bei einem Börsen-Placement oder Börsen-Going-Public von einem Initial Public Offering ( = IPO ) mit einer entsprechenden amtlichen Börsenzulassung und dem Vertrieb über die Investment- bzw. Wertpapierhandelsbanken. Kein Private Placement im Begriffssinne stellt der Beteiligungsverkauf an vorab ausgewählte Investoren dar, bei dem die  Beteiligungsprodukte nicht öffentlich, sondern nur direkt bestimmten Kreisen, z.B. Großinvestoren etc., zur Zeichnung angeboten werden.

Genau wie bei einem Börsengang handelt es sich bei dieser Form des Private Placements um ein öffentliches Angebot des Unternehmens an das breite  Anlegerpublikum und dem Verkauf auf einer breiten Investorenbasis. Es ist damit gewissermaßen ein „Public Placement“ außerhalb der Börsen am freien Kapitalmarkt, der seit dem Juli 2015 durch das Kleinanlegerschutzgesetz verschärft gesetzlich über die Verkaufsprospektgesetze reguliert und durch die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen transparent ist.. Ebenso wie bei einem Börsengang sind bei einer Privatplatzierung am ausserbörslichen Beteiligungsmarkt bestimmte gesetzliche Kapitalmarktregeln einzuhalten. Diese Regeln ergeben sich aus den Kapitalmarktgesetzen, den Verkaufsprospektgesetzen und dem Gesetz über das Kreditwesen ( KWG ).

Wie erfolgreich eine Kapitalmarktemission verläuft, hängt entscheidend von der Planung, der Finanzmarktkommunikation und der zügigen Realisierung der Emissionsstrategie ab.  Dafür stehen die privaten Beteiligungs- und Risikokapitalmärkte mit zahlreichen Beteiligungsmessen und Investoren-Treffs bzw. Anlegermessen bereit.

1.  In welchen Regionen hat der Emittent die größten Chancen Anleger zu finden?

2.  Welche Zielgruppe werden mit dem Kapitalmarktprodukt angesprochen?

3.  Sind besondere Regeln bei der Ansprache der Zielgruppe für dieses spezielle Kapitalmarktprodukt zu berücksichtigen?

4.  In welchen Orten lohnen sich die Durchführung eventueller Roadshows?

Dies sind viele Fragen, die im Laufe einer Planung und Realisierung beantwortet werden müssen.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Planung und Realisierung der Emissionsstrategie. Sprechen Sie uns an, nehmen Sie mit der Dr. Werner Financial Servicve AG Kontakt auf. Wir bringen Unternehmen und Beteiligungsmarkt-Teilnehmer auf Investorenkonferenzen zusammen !

Die Dr. Werner Financial Service AG hat medhrere tausend gelistete Kapitalmarktteilnehmer, Investoren, Beteiligungsgesellschaften und Finanzdienstleister für Beteiligungskapital. Wir führen Kapital und Unternehmen an "einen Tisch". Investoren, private Kapitalgeber, Anleger und Investitionskapital für kleine und mittelständische Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung wenden sich direkt an das Dr. Werner Financial Service Netzwerk. In- und ausländisches Kapital ist willkommen. Die Dr. Werner Financial Service AG ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) bringt Kapital und Unternehmen zur Bewältigung von Zukunfts-Investitionen, zur Realisierung von Produktinnovationen und zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze zusammen. Die gelisteten Kapitalmarktinteressierten erhalten unseren vierzehntägig erscheinenden Investoren-Brief, in dem alle aktuellen Beteiligungsangebote vorgestellt werden. Anschließend werden alle Investorenbriefe auf dem Finanzportal www.investoren-brief.de veröffentlicht.

Platzierung und Vertrieb sowie Vertriebskoordination

Anleger und Investoren müssen angesprochen und beworben werden. Hierzu bedarf es zunächst eines intensiven Finanzmarketings, um die Finanzmarktteilnehmer zu erreichen. Mailings sowie Online-Anzeigen und Offline-Anzeigenkampagnen als auch eine Finanz-Pressearbeit gehören dazu. Hier kann man vor allen Dingen die vielen kostenlosen Beteiligungsplattformen im Internet und die zahlreichen kostenlosen Presseportale im Web nutzen. Darüber hinaus sollten die Anlegermessen, Investoren-Treffs und Finanzdienstleister-Kongresse genutzt werden, um sein Beteiligungsangebot zu präsentieren und Vertriebskontakte zu knüpfen. Die Dr. Werner Financial Service AG führt dazu in ihrem www.Investoren-brief.de einen Messe-Kalender mit allen Vertriebs-Meetings im deutschsprchigen Raum. Ferner führt man eigene Präsentationsveranstaltungen im Rahmen einer Road-Show in Tagungs- und Seminarhotels durch.

Dr. jur Horst Werner Göttingen berät Unternehmen als Platzierungspartner für eine erfolgreiche Privatplatzierung zwecks bankenunabhängiger Kapitalbeschaffung ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

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23. November 2020 1 23 /11 /November /2020 16:51
Ein Private Placement und die Vertriebsakquisition bedeuten eine Fleißarbeit !

-   Platzierung, Vertrieb und Anleger-Akquisition für den Finanzierungs-Erfolg
-   Finanzmarketing, Investoren-Konferenzen und Anlegermessen während der Privatplatzierung
-   Platzierungs-Strategie und Road-Show-Veranstaltungen  für den Platzierungs-Erfolg

Die Privatplatzierung bzw. das Private Placement ist ein öffentliches Unternehmensbeteiligungs-Angebot von Kapitalmarktprodukten in der Form von Wertpapieren oder Vermögensanlagen ( = nicht wertpapierverbriefte Beteiligungen ) an eine unbestimmte Zahl von Kapitalgebern bzw. an breit gestreute Anlegerkreise ausserhalb der Börse ( oft auch als Pre-IPO bezeichnet ) am freien, ungeregelten Kapitalmarkt über den freien Kapitalanlagevertrieb oder durch eine Direktplatzierung. Demgegenüber spricht man bei einem Börsen-Placement oder Börsen-Going-Public von einem Initial Public Offering ( = IPO ) mit einer entsprechenden amtlichen Börsenzulassung und dem Vertrieb über die Investment- bzw. Wertpapierhandelsbanken. Kein Private Placement im Begriffssinne stellt der Beteiligungsverkauf an vorab ausgewählte Investoren dar, bei dem die  Beteiligungsprodukte nicht öffentlich, sondern nur direkt bestimmten Kreisen, z.B. Großinvestoren etc., zur Zeichnung angeboten werden.

Genau wie bei einem Börsengang handelt es sich bei dieser Form des Private Placements um ein öffentliches Angebot des Unternehmens an das breite  Anlegerpublikum und dem Verkauf auf einer breiten Investorenbasis. Es ist damit gewissermaßen ein „Public Placement“ außerhalb der Börsen am freien Kapitalmarkt, der seit dem Juli 2015 durch das Kleinanlegerschutzgesetz verschärft gesetzlich über die Verkaufsprospektgesetze reguliert und durch die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen transparent ist.. Ebenso wie bei einem Börsengang sind bei einer Privatplatzierung am ausserbörslichen Beteiligungsmarkt bestimmte gesetzliche Kapitalmarktregeln einzuhalten. Diese Regeln ergeben sich aus den Kapitalmarktgesetzen, den Verkaufsprospektgesetzen und dem Gesetz über das Kreditwesen ( KWG ).

Wie erfolgreich eine Kapitalmarktemission verläuft, hängt entscheidend von der Planung, der Finanzmarktkommunikation und der zügigen Realisierung der Emissionsstrategie ab.  Dafür stehen die privaten Beteiligungs- und Risikokapitalmärkte mit zahlreichen Beteiligungsmessen und Investoren-Treffs bzw. Anlegermessen bereit.

1.  In welchen Regionen hat der Emittent die größten Chancen Anleger zu finden?

2.  Welche Zielgruppe werden mit dem Kapitalmarktprodukt angesprochen?

3.  Sind besondere Regeln bei der Ansprache der Zielgruppe für dieses spezielle Kapitalmarktprodukt zu berücksichtigen?

4.  In welchen Orten lohnen sich die Durchführung eventueller Roadshows?

Dies sind viele Fragen, die im Laufe einer Planung und Realisierung beantwortet werden müssen.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Planung und Realisierung der Emissionsstrategie. Sprechen Sie uns an, nehmen Sie mit der Dr. Werner Financial Servicve AG auf. Wir bringen Unternehmen und Beteiligungsmarkt-Teilnehmer auf Investorenkonferenzen zusammen !

Platzierung und Vertrieb sowie Vertriebskoordination

Anleger und Investoren müssen angesprochen geworben werden Hierzu bedarf es zunächst eines eines intensiven Finanzmarketings, um die Finanzmarktteilnehmer zu erreichen. Mailings sowie Online-Anzeigen und Offline-Anzeigenkampagnen als auch eine Finanz-Pressearbeit gehören dazu. Hier kann man vor allen Dingen die vielen kostenlosen Beteiligungsplattformen im Internet und die zahlreichen kostenlosen Presseportale im Web nutzen. Darüber hinaus sollten die Anlegermessen, Investoren-Treffs und Finanzdienstleister-Kongresse genutzt werden um sein Beteiligungsangebot zu präsentieren und Vertriebskontakte zu knüpfen. Ferner führt man eigene Präsentationsveranstaltungen im Rahmen einer Road-Show in Tagungs- und Seminarhotels durch.

Dr. jur Horst Werner Göttingen berät Unternehmen als Platzierungspartner für eine erfolgreiche Privatplatzierung zwecks bankenunabhängiger Kapitalbeschaffung ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).
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23. November 2020 1 23 /11 /November /2020 10:03



Hypothekenanleihen sind als wertpapierverbriefte Finanzinstrumente eine durch Hypotheken oder Grundschulden besicherte Sonderform der Schuldverschreibung zur Finanzierung von Unternehmen, so Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).

Schuldverschreibungen ( = unjuristisch auch Anleihen, Bonds oder auch Rentenpapiere genannt ), Schuldscheindarlehen und partiarische Darlehen sind schuldrechtliche Verträge gem. §§ 488 ff, 793 ff BGB mit einem Gläubiger-Forderungsrecht ( "Geld gegen Zins" ). Anleihen sind deshalb nichts anderes als "wertpapierbeschaffene Darlehen" mit einem Zinsversprechen und einer Laufzeitabrede. Sie stellen bilanzrechtlich Verbindlichkeiten dar und werden mit einer Festverzinsung oder auch einer Mindestverzinsung plus Gewinnbeteiligung oder auch mit einem Stufenzins zur Unternehmensfinanzierung auf Zeit begeben. Die genannten Finanzinstrumente können mit einer Nachrangklausel bzw. einem Rücktritt hinter andere Gläubigeransprüche ( = Rangrücktritt ) versehen werden, so daß sie dann als sogen. "wirtschaftliches Eigenkapital" eingeordnet werden können.

Die Schuldverschreibung ( im Volksmund auch Anleihe genannt ) kann auch durch Hypotheken bzw. Grundschulden oder sonstigen Forderungsrechten abgesichert werden, so daß man in dem Falle von Immobilien-Besicherungen von einer Hypothekenanleihe ( covered bonds ) spricht. Die Anleihe kann auch mit anderen Sicherheiten als Grundschulden, z.B. mit Forderungsabtretungen, belegt werden. Die Besicherung einer Anleihe mit Immobilien wird also "Hypothekenanleihe" genannt. Zudem gibt es auch die grundschuldbesicherten Dalehen, die gem. § 1 Abs. 1 S. 2 Nr.1 KWG-konform und BaFin-prospektfrei sind.

Die Hypothek bzw. Grundschuld wird zur Sicherung der Kapitalgeber in der III. Abteilung des Grundbuchs eingetragen. Es handelt sich hierbei um ein Pfandrecht an einem Grundstück. Als akzessorische Sicherheit ist die Hypothek vom Bestehen einer Forderung abhängig. Eine Hypothek kann als Buch- oder Briefhypothek oder auch als verbriefte Eigentümergrundschuld beim Amtsgericht eingetragen werden.

Die Buchhypothek wird ohne Zusatzurkunde im Grundbuch eingetragen. Bei der Briefhypothek erhält der Gläubiger eine zusätzliche Urkunde, den sogenannten Hypothekenbrief. Dieser "Brief" hat Wertpapiercharakter. Er erleichtert die Übertragung einer Grundschuld bzw. einer Hypothek , da sie durch Zession ( = Abtretung ) und bloße Übergabe des Briefes unabhängig von Grundbuch übertragen werden kann. Als Berechtigter einer Hypothek kann der Anleihegläubiger eine Zwangsversteigerung einleiten, wenn der Anleiheschuldner seine Pflicht zur Zahlung der Anleihezinsen nicht erfüllt.

Die Hypothek ist dementsprechend ein Sicherungsmittel für den Anleihegläubiger. Der Begriff Hypothek kommt aus dem griechischen und heißt soviel wie Unterpfand. Das Grundbuch für die Eintragung befindet sich beim zuständigen Amtsgericht des verpfändeten Objekts. Ein Anleihegläubiger, der ein berechtigtes Interesse nachweist, kann eine Grundbucheinsicht beim Amtsgericht vornehmen. Das Grundbuch gibt zudem Auskunft, wer Eigentümer des Grundstückes ist und welche Lasten oder vorrangige Eintragungen sich auf dem Grundstück befinden. Da in der III. Abteilung des Grundbuchregisters alle Grundpfandrechte eingetragen werden, kann aus der laufenden Nummer der Eintragung der Vor- oder Nachrang des Sicherungsrechts erkannt werden.

Für die Hypothekenanleihe gelten keine besonderen Vorschriften. Das Pfandbriefgesetz mit besonderen Besicherungsregeln gilt nur für Kreditinstitute, die von der BaFin eine besondere Zulassung als Pfandbrief-Bank erhalten haben. Nach den dort dargelegten Beleihungsprinzipien sind vom Beleihungswert vorsorglich Sicherheitsabschläge von 40% vorzunehmen. Und nach § 20 a Abs. 6 Kreditwesengesetz sind Gewerbeimmobilien von einem unabhängigen Sachverständigen einer jährlichen Bewertungs- und Werthaltigkeitskontrolle zu unterstellen. Wohnimmobilien müssen in dreijährigen Abstand durch Bewertung überwacht werden.

Hypothekenanleihen bzw. Schuldverschreibungen - gleich in welchen Ausprägungen - sind kapitalmarktrechtlich grundsätzlich Wertpapiere und zwar unabhängig davon, ob eine Verbriefung durch ein physisches Wertpapier stattfindet oder nicht. Die Bedeutung liegt deshalb für Anleihen darin, daß für die öffentliche Emission ( = Ausgabe und Angebot an Dritte ) von Anleihen ein bankenaufsichtsrechtlich genehmigter Wertpapierverkaufsprospekt erforderlich ist. Ohne Wertpapierprospekt dürfen lediglich 149 potentielle Anleger angesprochen bzw. beworben werden (= gesetzliche Eintrittsschwelle - siehe § 3 Abs. 2 Ziff. 2 WertpapierProspektGesetz - WpPG).

Bei einer Mindesteinlage ab Euro 100.000,- stellt das Wertpapierprospektgesetz die Ausgabe von (Anleihe-)Wertpapieren prospekt- und genehmigungsfrei, d.h. dass keine gesetzliche Pflicht zur Erstellung eines Wertpapierverkaufsprospektes besteht ( siehe § 3 Abs. 2 Ziff. 3 WpPG ). In der rein praktischen Platzierung kommt man jedoch schon aus Haftungs- und Vertrauensgründen ohne einen umfassenden Prospekt nicht aus. Zudem wird der Emittent mit einer hohen Einmaleinlage ab Euro 100.000,- in breiten Anlegerkreisen weniger Erfolg haben.

Die Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) erarbeitet und erstellt
entsprechende Wertpapier-Verkaufsprospekte und Hypothekenanleihe-Verkaufsprospekte und führt die BaFin-Billigung (bankenaufsichtsrechtliche Genehmigung) herbei. Interessenten erhalten weitere kostenfreie Auskünfte unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de .

Die Dr. Werner Financial Service AG steht gern bei Übersendung von Unterlagen und nach Terminabsprache für ein unverbindliches, kostenloses Beratungs- und Finanzierungsgespräch über die Erstellung eines Prospekts bzw. Beteiligungs-Exposés und ein Private Placement zur Verfügung ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

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18. November 2020 3 18 /11 /November /2020 13:59

Nutzen Sie die von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.dekapitalmarkt-geprüften Finanzierungsformen ohne Banken  - mit schriftlichen BaFin-Bestätigungen - über die Ausgabe von stillem Beteiligungskapital, Genussrechtskapital, Anleihekapital (Unternehmensanleihe), Namensschuldverschreibungen, Hypotheken-Genussrechte, BaFin-prospektfreie Grundschulddarlehen,

Fondskapital, Mezzaninekapital, Aktienkapital, offenes Beteiligungskapital, Wertpapieremissionen, prospektfreie und BaFin-freie Direktinvestments in Sachgüter, Nachrangdarlehen, partiarische Darlehen etc. zur Stärkung der Eigenkapitalquote und damit der Bonität oder zur Kreditablösung. Wir erarbeiten für Unternehmen zu einem sehr günstigen Honorar sämtliche Vertrags- und Zeichnungsunterlagen, die Unternehmen unbedingt am Beteiligungsmarkt für ein öffentliches Angebot benötigen. Unsere Finanzierungs-Dienste ( auch durch Sachkapital-Erhöhung ) unterstützen Sie bei der Beschaffung von Firmenkapital, Gründungskapital und Sanierungskapital. Unternehmenssanierungen sind in geeigneten Fällen mit Sanierungsfinanzierungen ebenfalls umsetzbar.

Mit Aktien-Kapital, Anleihe-Kapital, mit grundschuldbesichertem Darlehenskapital, Nachrang-Darlehenskapital oder Genussscheinkapital bringen wir Sie zur geschäftlichen Finanzierung mit einer Privatplatzierung aus der Hausbankabhängigkeit heraus an den Kapitalmarkt ( die aktuellen Kapitalmarktzinsen im Herbst 2020 liegen bei 3 % bis 5,5% p.a. ) oder über ein IPO an die Börse. Wir erarbeiten die BaFin-Verkaufsprospekte u. BaFin-konforme Beteiligungs-Exposés und bieten einen Full-Service inkl. Platzierungsmanagement und Finanzierungs-Marketing für Ihre Kapitalbeschaffung zu sehr günstigen Konditionen.

Sie erhalten von uns alle stimmrechtslosen Finanzierungsformen ( also keine Stimmrechtsverwässerung ) sowie umfangreiche Erläuterungen zu allen Möglichkeiten der alternativen und ergänzenden “Finanzierung ohne Banken” = Geld und Kapital ohne Bankenstress und ohne Bankenabhängigkeit. Nach Ihrer Wahl setzen wir die Kapitalbeschaffung für Sie um. Praktische Beispiele finden Sie auf unserem Unternehmensbeteiligungs-Portal www.anleger-beteiligungen.de oder auf unserem Marketing-Tool www.investoren-brief.de .

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17. November 2020 2 17 /11 /November /2020 09:47

Die Fa. clean & green holdings GmbH mit Sitz in D-40822 Mettmann ( gegründet im August 2018 ) bietet eine effiziente und exklusive Gelegenheit, in ein diversifiziertes Portfolio von nachhaltigen Projektentwicklungen zu investieren, berichtet Dr. jur. Horst Werner. clean & green holdings GmbH ist eine Investment-Holding zur effizienten, direkten Finanzierung eines exklusiven Sachwerteportfolios. clean & green investiert in nachhaltige Sachwerte (Asset Based Business Models) mit stabilen Cashflows und exzellenten Management Teams. Unseren Investoren bieten wir eine von den allgemeinen Kapitalmärkten und konjunkturellen Schwankungen weitgehend unabhängige, stabile Investition.

clean & green holdings GmbH hat sich 2019 an der ProTerra Maroc beteiligt (51%) und wird bis zu 6 Mio. € in die Entwicklung von vier Fischfarmen investieren. Die Investition erfolgt in Form von Gesellschafterdarlehen. Die insgesamt acht Becken stellen eine Produktionskapazität von 24.000 bis 28.000 Tonnen Fisch p.a. bereit. Das Nettoergebnis nach Steuern der vier Farmen wird im eingefahrenen Betrieb jährlich bei ca. 35 Mio. € liegen. Nach Abschluss der Investitionen und Aufbau einer Liquiditätsreserve werden die Erträge zu 100% ausgeschüttet. Die Produktion kann auf den bestehenden Flächen durch den Bau zusätzlicher Becken auf jährlich bis zu 126.000 t bzw. 440 Mio. € Umsatz ausgebaut werden.

clean & green holdings GmbH investiert in Sachwerte mit stabilen Cashflows und einem exzellenten Management-Team; immer basierend auf bewährter, zuverlässiger Technologie

Planungsgrundlagen für die Geschäftsentwicklung von ProTerra Maroc: - 3.000 t Fisch pro Becken (16,6 % Reserve) - Keine Berücksichtigung von Erträgen aus Nebenprodukten (Garnelen, Algen, Agrarprodukte, „Superfood“ etc.) - Verkaufspreis 3,50 €/kg Fisch (Annahme: ausschließlich Verkauf von Fisch als Commodity; 28% Ertragsreserve bei separater Verwertung und Weiterverarbeitung der Fischteile) - Langsame Produktionssteigerung über 6 Jahre - Bau der Farmen 2-4 in 2022, 2024 und 2025 - Planung beruht auf 8 von 36 möglichen Becken.

Das Unternehmen unterstützt direkt mit der ProTerra Maroc 15 der 17-UN Ziele für nachhaltige Entwicklung !

-  Das Unternehmen  schafft wichtige, neue Arbeitsplätze in der Region (ca. 30% auch für ungelernte
   Arbeitskräfte)
-  Ca. 50 Mitarbeiter pro Farm, faire Löhne Kein Hunger
-  Nachhaltige und (ressourcen-) effiziente Produktion hochwertiger Lebensmittel
-  Entwicklung von Agrarkultur in Wüstenregionen Gesundheit und Wohlergehen
-  Natürliche, frische, gesunde Lebensmittel ohne den systematischen Einsatz von Antibiotika und
   Pestiziden
-  Hochwertige Bildung und Ausbildung von Fachkräften z.B. in nachhaltiger Agrarwirtschaft und
   Aquakultur
-  In Prüfung: Förderung der lokalen Schulen !  und ..  und  .  und

Das Kernteam der ProTerra Maroc entwickelt und betreibt seit mehr als 20 Jahren Fischfarmen und Landwirtschaft.

Die Finanzierungsstruktur ist wie folgt geplant

1. Private Investoren bis zu 3 Mio. €
2. Crowdfunding 2020/21: 6 Mio. € zu 7,5 % p.a.

Private Anleger und Kapitalgeber können sich mit Nachrangdarlehen an unserem interessanten und zukunftsträchtigen Projekt beteiligen. Interessenten wenden sich bitte direkt an den Gesellschafter-Geschäftsführer Björn Heyden (
b.heyden@cgsii.de ).

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15. November 2020 7 15 /11 /November /2020 18:09
 

Die Besteuerung von Einkünften aus Mezzanine-Kapital, aus Gewerbetrieb und die Abgeltungsteuer als Quellensteuer stehen bei Mezzanine-Kapitalgebern im Mittelpunkt steuerlicher Fragen, so Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ). 

Zunehmend entdecken mittelständische Unternehmen die Kapitalmärkte und private Kapitalgeber sowie Investoren entdecken die Chancen durch Beteiligungen an ausserbörslichen Unternehmen. Was seit Jahren und Jahrzehnten international praktiziert wird, wird nun auch in Deutschland immer populärer: Das Erwerben von Mezzanine-Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen.

Für mittelständische Unternehmen wie auch für Kapitalanleger rücken immer häufiger die Mezzanine-Beteiligungen wie Genussrechte oder stille Beteiligungen und andere Finanzinsturmente ohne unternehmerischen Einfluss in den Fokus der Aufmerksamkeit, da diese Finanzierungsinstrumente für beide Parteien vorteilhaft gestaltet werden können. Für den deutschen Mittelstand ist die Aufnahme von bankenunabhängigem Kapital bei gleichzeitiger Verbesserung der Eigenkapitalquote im Hinblick auf Basel II erforderlich und teilweise sogar existenznotwendig. Auch die Kapitalanleger zeigen ein gesteigertes Interesse an Mezzanine-Kapital. Durch die steuerlichen und wirtschaftlichen Vorteile, die dem Unternehmen durch die Emission von Mezzanine-Kapital zugute kommen, können beim Anleger attraktive Ausschüttungen ab 7,5 % darstellen. Das renditeträchtige Mezzanine-Kapital lockt verstärkt sowohl Privatanleger als auch Großinvestoren an.

Trotz des Eigenkapitalcharakters in bilanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht, wird typisch stilles Beteiligungskapital bei entsprechender Gestaltung steuerrechtlich als Fremdkapital mit den Absetzungsvorteilen gewertet. So sind die Ausschüttungsgelder auf eine stille Beteiligungs-Finanzierung als Betriebsausgaben abzugsfähig und tragen zur Minderung des steuerpflichtigen Gewinns bei. Gewinnausschüttungen bei der typisch stillen Gesellschaft und beim Genussrechtskapital vermindern also bei richtiger Vertragsgestaltung den körperschaftsteuerpflichtigen Gewinn und sind wie Darlehenszinsen abzugsfähiger Aufwand der Gesellschaft. Das stille Kapital bietet also echte steuerliche Vorteile.

1. Typisch stille Beteiligungen

Typisch stille Beteiligungsanlagen beinhalten bei steueroptimaler Gestaltung auch für Kapitalgeer gewisse Steuervorteile: Die Anleger müssen z.B. die Erträgnisse bzw. Gewinnausschüttungen auf stilles Kapital gem. § 20 Abs. 1 Einkommensteuergesetz ( EStG ) als Einkünfte aus Kapitalvermögen ( ab dem 01. 01. 2009 als Abgeltungssteuer mit max. 25 % plus Soli-Zuschlag ) erst im Zeitpunkt des Geldzuflusses von Gewinnen bzw. beim Mittelabfluss aus dem Unternehmen versteuern. Die Abgeltungsteuer wird in der Form der Quellensteuer ( d.h. an der "Quelle" bei dem ausschüttenden Unternehmen im Wege des Vorwegabzuges erhoben, so dass das Unternehmen verpflichtet ist, für den Anleger bei Gewinnausschüttungen gleich die Abgeltungsteuer einzubehalten und diese direkt zugunsten des Anlegers an das Finanzamt abzuführen ). Dem Investor ist von dem Unternehmen über die für ihn gezahlte Abgeltungsteuer eine Steuerbescheinigung zur Vorlage bei seinem Wohnsitzfinanzamt auszustellen. Dem Anleger wird dann die gezahlte Abgeltungsteuer auf seine Einkommensteuerschuld angerechnet.


2. Die atypisch stille Gesellschaft

Die atypisch stille Gesellschaft bietet steuerlich eine echte Gewinnverteilung durch den einheitlichen und gesonderten Gewinnfeststellungsbescheid des Betriebsfinanzamtes. Dieses stellt den Bilanzgewinn des Unternehmens und den gesonderten Gewinn (bzw. Verlust ) des atypisch stillen Gesellschafters fest und meldet den Gewinn- bzw. Verlustanteil an das Wohnsitzfinanzamt des atypisch stillen Gesellschafters zur Ergänzung seiner Einkommensteuerklärung.

Steuerliche Voraussetzung für die Anerkennung einer atypisch stillen Gesellschaft als Mitunternehmerschaft ( §§ 15, 15a, 20 EStG ) ist wie oben beschrieben die Verlustbeteiligung, die Beteiligung am Geschäftswertzuwachs bzw. den stillen Reserven und die Einräumung einer sogen. Mitunternehmerinitiative ( = bestimmte Mitspracherechte in wesentlichen Gesellschaftsangelegenheiten ). Der atypisch stille Gesellschafter wird sodann als steuerlicher Mitunternehmer einem Kommanditisten gleichgestellt und kann seine positiven Einkünfte mit eventuellen negativen Einkünften des Unternehmens durch Verlustzuweisung verrechnen. Der atypisch stille Gesellschafter bezieht als Mitunternehmer Einkünfte aus Gewerbebetrieb gem. § 15 Abs. I Nr. 2 EStG und zahlt anders als der typisch stille Gesellschafter keine pauschalisierte Abgeltungsteuer. Andere Einkünfte aus anderen Einkunftsarten kann der atypisch stille Gesellschafter ( bei Gewinnen und Verlusten ) gegeneinander zur Addition oder zum Abzug bringen.

3.  Die Beschränkung der Verlustzuweisung bei Steuerstundungsmodellen gem. § 15 b EstG:

Bei modellhaft konzipierten Steuerstundungsmodellen ist gem. § 15 b EStG eine Begrenzung von Verlustzuweisungen - z.B. zwecks Gegenrechnung von Verlusten gegen die positiven Einkünfte - für Mitunternehmer gegeben ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). So bezieht der atypisch stille Gesellschafter als Mitunternehmer Einkünfte aus Gewerbebetrieb gem. § 15 Abs. I Nr. 2 EStG und zahlt anders als der typisch stille Gesellschafter keine pauschalisierte Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge. Andere Einkünfte aus anderen Einkunftsarten kann der atypisch stille Gesellschafter ( bei Gewinnen und Verlusten ) prinzipiell gegeneinander zur Addition oder zum Abzug bringen. Dies gilt jedoch nicht bei modellhaften Massenverträgen für Kapitalanleger. Sollen mehrere Kapitalgeber als Kommanditisten oder als atypisch stille Gesellschafter in ein Unternehmen zwecks Finanzierung aufgenommen werden, so sind jeweils individuelle atypisch stille Beteiligungsverträge zu erarbeiten, die nicht wortgleich sind.

Ein Anleger als Steuerpflichtiger darf gemäß § 15 b EStG im Zusammenhang mit einem Steuerstundungsmodell entstandene Verluste weder mit Einkünften aus Gewerbebetrieb des Vorjahres noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten ausgleichen. Diese Verluste dürfen nicht zurückgetragen und auch nicht anderweitig abgezogen werden. Die Verluste mindern jedoch die Einkünfte, die der Steuerpflichtige zukünftig in den folgenden Wirtschaftsjahren aus derselben Einkunftsquelle erzielt. Diese Verluste gehen mithin nicht unbedingt verloren, denn sie dürfen mit positiven Ergebnissen - soweit vorhanden - aus derselben Einkunftsquelle in Folgejahren verrechnet werden. Anleger dürfen Verluste aus sogenannten Steuerstundungsmodellen somit nur mit späteren Gewinnen aus derselben Einkunftsquelle verrechnen; eine Verlustverrechnung mit anderen positiven Einkünften und ein Vor- oder Rücktrag in andere Veranlagungszeiträume sind bei modellhaft verwendeten atypisch stillen Beteiligungsverträgen nicht möglich.

Mit der Verlustzuweisungsbeschränkung in den §§ 15 b ff des Einkommensteuergesetzes ( EStG ) will der Gesetzgeber bestimmte Modelle - konzipiert für eine Vielzahl von Anlegern - steuerlich unattraktiv machen, die gezielt auf Steuerstundung ausgerichtet sind. Erfasst werden hiervon klassischerweise geschlossene Fonds in Form einer Personengesellschaft, die ihren Anlegern in der Anfangsphase der Investition hohe steuerliche Verluste zuweisen. Schon vor Jahren war der Gesetzgeber solchen Modellen mit einer Verlustabzugsbeschränkung entgegengetreten. Da sie in der Praxis aber schnell an die gesetzlichen Vorgaben angepasst worden waren, brachte die Vorschrift nicht den erhofften Erfolg. Daher schuf der Gesetzgeber im Jahr 2005 eine neue Verlustverrechnungsbeschränkung in § 15b (EStG).

Im Steuerrecht werden die Erträge aus typisch stillen Gesellschaftseinlagen als Einkünfte aus Kapitalvermögen gem. § 20 Abs. 1 Nr. 1 und 2 EStG eingestuft und unterliegen der Abgeltungssteuer in Höhe von maximal 25 % plus Solidaritätszuschlag zzgl. eventueller Kirchensteuer. Die Steuer wird von der Gesellschaft einbehalten und abgeführt. Eine modellhafte atypisch stille Beteiligung für eine Vielzahl von Anlegern ist wegen der Begrenzung der jährlichen Verlustzuweisung nicht mehr von Vorteil, da der Steuersatz für Einkünfte aus Gewerbebetrieb fast doppelt so hoch sein kann, wie der auf 25 % begrenzte Abgeltungsteuersatz auf Einkünfte aus Kapitalerträgen. Hier wirkt sich gegebenenfalls die 25%ige-Begrenzung des Steuersatzes auf Kapitalerträge positiv aus. Die Kapitalbeschaffung mit dem öffentlichen Angebot von atypisch stillen Beteiligungen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) aus modellhaften Konzeptionen lohnt sich deshalb heute nicht mehr. Gern erteilt Dr. Horst Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de weitere detaillierte, kostenlose Auskünfte bei entsprechender Anfrage.

Die Übersicht verschafft einen Überblick über die steuerlichen Grundlagen von Mezzanine-Kapital in Form von Genussrechten und stillen Gesellschaften, sowohl aus Unternehmens- wie auch aus Anlegersicht; z.B. die Steuervorteile durch die Regelungen der Abgeltungsteuer.  Dabei wird u.a. danach differenziert, ob die Emittentin in der Form einer Personen- oder Kapitalgesellschaft aufgestellt ist und ob die Beteiligungen vom Anleger im Privat- oder Betriebsvermögen gehalten werden.

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12. November 2020 4 12 /11 /November /2020 07:56

Mit hervorstechenden Key-Words verbesserte, gezielte und Aufmerksamkeit erheischende Finanzmedien- und Öffentlichkeitsarbeit für die Investorengewinnung wird in Zeiten zunehmenden Informationsüberflusses für die kapitalmarktorientierte Kapitalbeschaffung zur Unternehmensfinanzierung immer bedeutender, so Dr. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de )

. Der Kunde bzw. Leser muss in immer kürzerer Zeit immer mehr Informationen sichten und selektieren. Dabei hilft es ihm, wenn die Informationen präzise und prägnant alle wesentlichen Details auf den Punkt bringen. Dies geschieht im Kapitalmarkt-Bereich mit dem periodischen www.Investoren-Brief.de , herausgegeben von Dr. jur. Horst Werner an über 10.000 gelistete Abonnenten ( Anleger, Investoren, Family-Offices, Vermögensverwalter, Finanzdienstleister und sonstige Kapitalmarktteilnehmer ).

Finanzmarktkommunikation und Unternehmensinformationen allgemein

Das Beteiligungsangebot eines Kapitalmarktproduktes ist grundsätzlich wie jedes andere Produkt am entsprechenden Markt bekannt zu machen und zu bewerben. Der Finanzmarkt und die Investoren wollen mit interessanten Ertrags- und Renditeinformationen sowie News aus den kapitalsuchenden Unternehmen über dessen Vermögensanlagen, Aktien oder Anleihen umworben werden. Dafür gibt es das sogen. Pre-Marketing sowie den Aufbau von Public-Relations über eine Finanzfachkommunikation. Eine derartige Finanzmarktkommunikation besteht umfassend aus Presseinformationen, Pressekonferenzen, Bilanzpräsentationen, Anzeigenwerbung, Analysten-Treffen, Road-Show-Veranstaltungen und Unternehmens-Fachinformationen mit der Zielgruppenorientierung auf Wirtschafts- und Beteiligungsinteressierte.

Finanzmarktkommunikation kann in den Online-Medien (Internet), in den Offline-Medien (Print-Presse) und in den TV-Kanälen stattfinden. Am kostengünstigsten ist die Öffentlichkeitsarbeit im World Wide Web. Eine professionelle Finanzmarktkommunikation ist deshalb eine zielgerichtete, strategisch zu planende Öffentlichkeitsarbeit und aktive Good-Will-Information von Emissionsunternehmen und Kapitalgesellschaften, die dem Kontaktaufbau von Beziehungen zu potentiellen Kapitalgebern, Geschäftspartnern, strategischen Partnern und Marktteilnehmern der Finanzmärkte dient. Die Finanzmarktkommunikation ist also ein Instrument im Wettbewerb um das notwendige Kapital von den Finanzmärkten für die eigene Unternehmensfinanzierung. Zur Umsetzung der Finanzmarktkommunikation ist ein Marktinformationsmanagement im Unternehmen zu organiseren. Größere Unternehmen haben dafür sogar eine gesonderte “Public-Relation-Abteilung”.

Ein Bewusstsein für die Erforderlichkeit einer Finanzmarktkommunikation ergibt sich bei Unternehmern, wenn sie eine Privatplatzierung ( ein Pre-IPO ) oder gar eine Börsenemission ( IPO ) zur bankenunabhängigen Eigenkapital-Finanzierung durchführen wollen. Die Finanzmarktkommunikation wird also immer bedeutsam vor geplanten Finanzmarkttransaktionen. Nur wer gezielt auf sich aufmerksam macht, kann Partner mit Kapital gewinnen. Das finanzsuchende Unternehmen muss dazu mit Unternehmensinformationen über eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Werbeansprache potentielle Investoren, Kapitalgeber und Anleger sowie Fonds und Beteiligungsgesellschaften mit seiner “Werbe”-Botschaft erreichen, ohne das dies als inhaltslose Werbung identifiziert und abqualifiziert wird. Es sind also substantielle Unternehmensinformationen, Unternehmenskennzahlen, Halbjahresberichte, Produktinformationen und Geschäftsaussichten zu verbreiten. Zum Public Relation gehört auch ein inhaltlich und optisch gut gestalteter Geschäftsbericht für die Kapitalmarktteilnehmer, der dann die Unternehmenskommunikation abrundet. Für Berichte sind ein übersichtliches Lay-Out und ein ansprechendes Design von einer professionellen Werbeagentur erforderlich. Soll der Kapitalmarkt ein dauerhaftes Ziel der Kapitalbeschaffung sein, muss auch die Finanzmarktkommunikation mit der financial community als ständige Informationstätigkeit zur positiven Darstellung des Unternehmens in der Kapitalmarktöffentlichkeit begriffen werden. Die Öffentlichkeitsarbeit wird auf diese Weise zu einer ständigen Publizitäts-Herausforderung für jedes kapitalmarktorientiertes Unternehmen.

Finanzkommunikation speziell gegenüber Investoren und sonstigen Kapitalgebern

Ziele der Finanzmarktkommunikation und der Kapitalgeberinformation sind die Darstellung des Unternehmens als interessantes Zielobjekt für eine Beteiligungs-Investition, sind die Steigerung des Bekanntheitsgrades, die Positionierung des Unternehmens in der Branche, das Bekanntmachen der Produkte sowie der positive Einfluss auf das Image des Unternehmens. Dementsprechend ist das Geschäftsmodell in verständlicher Weise darzustellen, die Produkte des Unternehmens sind zu erläutern, die Innovationsfähigkeit und Zukunftsträchtigkeit des Unternehmens mit seinen Umsatz- und Ertragsaussichten sind zu beschreiben, die Risikoprofile für Kapitalgeber sind einzuschätzen und die Stellung des Unternehmens im Markt und Wettbewerb ist darlegen.  

Zudem sollte eine hervorragende Marktstellung oder die Internationalität des Unternehmens in den Vordergrund gerückt werden, was wiederum die Attraktivität nicht nur für Anleger, sondern auch für neue Mitarbeiter steigert. Die Finanzmarktkommunikation insgesamt richtet sich somit an private Anleger, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Anlage- und Wertpapierberater, Journalisten der Tages-, Wirtschafts- und Finanzpresse, Analysten und institutionelle Investoren. Journalisten und Analysten wirken zusehends als Multiplikatoren in der Branche. Während Journalisten diese Rolle primär der breiten Öffentlichkeit gegenüber erfüllen, wirken Analysten vor allem gegenüber privaten Kapitalanlegern, Fondsmanagern, Vermögensberatern und Finanzdienstleistern.

Die Positionierung eines Unternehmens mit seiner strategisch geplanten Kommunikationsarbeit sollte nicht nur zum Zeitpunkt einer Kapitalmarkteinführung erarbeitet werden. Finanzmarktkommunikation oder Public Relations sollte vielmehr als fortlaufende Finanzinformation eines Emissions-Unternehmens verstanden werden. Die Erfüllung der gesetzlichen Ad-hoc-Mitteilungspflichten durch Offenlegung von Finanzdaten und bestimmter Ereignisse genügt bei weitem nicht. Nur durch eigeninitiierte und aktive Kommunikation der Geschäftsleitung wird es gelingen, ein Unternehmen permanent im Mittelpunkt des Interesses der financial community zu halten und Financial-Relations herzustellen. Die Präsenz eines Unternehmen in der Öffentlichkeit mit positiven und interessanten Meldungen fördert die Nachfrage nach Finanzprodukten und Beteiligungsangeboten der Gesellschaft. Sie wirkt sich damit förderlich auf das Beteiligungs- und Finanzierungsgeschäft des Unternehmens aus.

Finanzmarktkommunikation als allgemeines Public-Relations

Neben einer professionellen Public-Relations-Abteilung benötigen insbesondere größere börsenotierte Unternehmen zusätzlich eine in der Finanzmarktkommunikation erfahrene Kommunikationsagentur. Einer persönlichen Betreuung durch entsprechend qualifizierte Berater kommt dabei wesentliche Bedeutung zu. Praxiserfahrene Finanzmarktagenturen und Online-Beteiligungsportale mit Spezialisierung auf Finanzkommunikation ( vgl. www.anleger-beteiligungen.de ) werden diesen Anforderungen am ehesten gerecht. Diese verfügen nicht nur über das notwendige Fachwissen und Know-how im Finanzmarktsektor, sondern auch über persönliches Engagement und gezielte Kontakte zur Financial Community.

Das Finanzportal www.anleger-beteiligungen.de hat sich in der Zusammenarbeit mit dem Netzwerkpartner, der Dr. Werner Financial Service AG, darauf spezialisiert, Unternehmen bei der Beteiligungs-Kapitalbeschaffung in dem komplexen Bereich des Public-Relations, der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Finanzmessen-Präsentation ins rechte Licht zu rücken. Hierzu verfügt das Finanzportal www.anleger-beteiligungen.de über eine Datenbank von über 700 Publikationen, Redaktionen und Journalisten bzw. Redakteure, die für Presseveröffentlichungen kontaktiert werden.

Professionell gestaltete und getextete Pressemeldungen

Nichts ist schlimmer, als wenn schlecht formulierte Textmeldungen beim richtigen Empfänger ankommen oder gut formulierte Texte beim falschen Multiplikator. Die PR-Serviceleistungen der Dr. Werner Financial Service AG optimieren den Presseerfolg. Der Finanz- und Unternehmensbeteiligungs-Marktplatz ( www.anleger-beteiligungen.de ) liefert mit seinen Finanz-Redakteuren bestens recherchierte Presse-News und Finanz-Texte an die entscheidenden Multiplikatoren mit auf den Punkt gebrachten Finanz-Headlines bei den Medien und in der Wirtschaft.

Kostenlose Presse- und Beteiligungsportale im Internet

Zur Verbreitung sind auch über hundert kostenlose Presseportale und professionelle Presseverteiler ( z.B. www.pressebox.de ) im Internet dienlich. Hier kann man zur weiteren Verbreitung kostenfrei Pressetexte einstellen, die teilweise per E-mail-Newsletter an zahlreiche Redaktionen weitergeleitet werden. Denn die Massenwirkung bei gut lancierten Pressemeldungen in beispielsweise Tages-, Fach- oder Publikumsmedien bzw. Wirtschaftsmagazinen darf nicht unterschätzt werden.

Testen Sie uns und lassen Sie sich Pressemeldungen sowie den Kapitalmarkt-Investorenbrief aus dem Dr. Werner-Financial-Service-Netzwerk kostenlos zukommen. Gern senden wir Ihnen auch Beispiele und Muster von Pressemeldungen aus unserem Hause. Interessenten wenden sich an Dr. jur. Horst Werner ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ).

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