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26. März 2012 1 26 /03 /März /2012 02:22


Genussrechte gewähren eine zeitlich befristete Beteiligung am Gewinn und Verlust ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) eines Unternehmes ohne Mitverwaltungsrechte. Die Genussrechts-Beteiligung ist eine Unterform der Schuldverschreibung und hat somit im Gegensatz zur Stillen Beteiligung ( gesellschaftsrechtliche Basis ) eine wertpapierrechtliche Grundlage. Genussrechte sind kapitalmarktrechtlich betrachtet eine hybride Beteiligungsform, da sie als vinkulierte Naemns-Genussrechte wertpapierfrei ausgegeben werden können und somit dem Verkaufsprospektgesetz über Vermögensanlagen unterliegen. Werden Genussrechte wertpapierverbrieft, spricht man von Genussscheinen und unterliegen sodann den kapitalmarktrechtlichen Regeln des Wertpapierprospektgesetzes. Die Konstruktion als wertpapierfreie Genussrechte oder als wertpapierverbriefte Genussscheine hat für die Platzierung durch Vermittler gem. § 32 Kreditwesengesetz eine besondere Bedeutung, da Wertpapiere nur durch zugelassene Finanzdienstleistungsinstitute vermittelt werden dürfen.

Genussrechte und typisch stille Beteiligungen sind wirtschaftlich, bilanzrechtlich und steuerrechtlich für den ausgebenden Unternehmer und den zeichnenden Kapitalgeber im Wesentlichen mit gleicher Wirkung. Genussrechte gewähren keinen festen Zins wie die Anleihe, sondern setzen konstitutiv die Beteiligung am Gewinn und Verlust eines Unternehmens voraus. 

Wegen der fehlenden gesetzlichen Regulierung sind große Freiräume für individuelle Gestaltungsvarianten vorhanden; z.B. für Sachdividenden anstatt von Bardividenden. Lediglich im Aktienrecht bedarf die Ausgabe von Genussrechten als Teilgewinnabführungsvertrag gemäß § 221 AktG der Zustimmung der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft mit qualifizierter dreiviertel Mehrheit. Im Steuerrecht werden die Erträge aus Genussrechten als Einkünfte aus Kapitalvermögen eingestuft und unterliegen der Abgeltungsteuer. Genussrechte können als sogen. Genussscheine in einem physischen Wertpapier verbrieft werden. Sie können  jedoch auch unter Ausschluß der Übertragbarkeit als vinkulierte Namens-Genussrechte ohne Wertpapierverbriefung auf rein schuldrechtlicher Basis ausgegeben werden Die  Genussrechte bzw. das Genussrechtskapital sind gesetzlich nicht geregelt. Es gibt kein "Genussrechtsw-Gesetz". Lediglich im Gesellschafts- und im Steuerrecht werden die Genussrechte als existent begrifflich erwähnt.

Genussrechte oder wertpapierverbriefte Genussscheine können zur Finanzierung in stimmrechtslosesr Beteiligungsform ausgeben werden: Die Unternehmen erhalten bei gewünschten Finanzierungsvolumina von bis zu Euro 3 Mio. Genussrechts-Bedingungen, Genussrechts-Zeichnungsscheine, Genussrechts-Beteiligungsexposé und alle kapitalmarktrechtlichen Unterlagen, die benötigt werden, um nicht mit der Bankenaufsicht BaFin Probleme zu bekommen. Bei größeren Finanzierungen bis zu Euro 200 Mio. erstellt die Dr. Werner Financial Service AG einen Genussrechtsprospekt über Vermögensanlagen oder einen Genussschein-Prospekt als Wertpapierprospekt für ein Private Placement am Kapitalmarkt. Die Platzierung am freien Beteiligungsmarkt findet unter Durchführung eines geschickten Finanzmarketings mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit ( siehe www.emissionsmarktplatz.de ) statt und kann über Mailings ( siehe www.investorenbriefe.de ) publiziert werden.

Hat das Unternehmen mit der Finanzierungsform einen geeigneten rechtlichen Rahmen für die Kapitalmarkt-Emission gefunden und diesen Rahmen mit den gewünschten Beteiligungsbedingungen ausgefüllt, folgt als nächster Schritt bei größeren Volumina entsprechend den gesetzlichen Regeln die Prospektierung des Genussrechtsbeteiligungs-Angebots zur bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung. Die Konzeption und Erstellung eines Verkaufsprospekts, des Kapitalmarktprospekts bzw. des Fondsprospektes erfolgt durch das Dr. Werner-Finanz-Experten-Netzwerk, das bereits über 700 Kapitalmarktprospekte und hunderte prospektfreie Beteiligungsangebote erfolgreich konzipiert  und am Markt mit einem Volumen von über € 7,5 Mrd. betreut hat.

Die Kapitalmarktprospekt-Erstellung ( Genussrechts-Verkaufsprospekte ) für den Beteiligungsmarkt zur Kapitalbeschaffung: Bereits in der Vergangenheit galt bei einem öffentlichen Angebot von Wertpapieren auch außerhalb der Börse die Pflicht zur Veröffentlichung eines gefertigten Kapitalmarktprospektes als Beteiligungs-Verkaufsprospekt, als Wertpapierverkaufsprospekt oder Fondsprospekt über Vermögensanlagen. Mit dem Anlegerschutzverbesserungsgesetz ist diese Prospektpflicht auch auf nicht wertpapierverbriefte Vermögensanlagen ausgedehnt worden. Damit unterliegt  seit dem Jahre 2005 z.B. auch das öffentliche Angebot von Kommanditbeteiligungen, Fondsbeteiligungen, stillen Beteiligungen, partiarischen Darlehen und wertpapierlosen Genussrechten  (Genussrechtskapital, Genussscheinen) grundsätzlich der gesetzlichen Prospektpflicht. Mit dem prospektierten Beteiligungsangebot wird die Möglichkeit auf bankenunabhängiges Kapital für das Unternehmen eröffnet.

Bei der Liquiditätsbeschaffung sollte sich der Unternehmer mit einem Kapitalmarkt- und Unternehmensprospekt oder Fondsprospekt zur Beschreibung seines öffentlichen Beteiligungsangebots an den Beteiligungsmarkt begeben. Eines formlosen, BaFin-freien Unternehmensbeteiligungs-Exposés oder eines Kapitalmarktprospektes ( Fondsprospekt, Wertpapierverkaufsprospekt etc. ) sollte sich der Emittent schon deshalb bedienen, um sein Geschäftsmodell und seine Unternehmensperspektive darzustellen und um zur umfassenden Aufklärung der Anleger über die Chancen und Risiken aus Sicht des Unternehmens beizutragen. Gleichzeitig ist ein Kapitalmarktprospekt eine Imagesache. Ein Prospekt signalisiert zudem die Bereitschaft des Unternehmens zur Transparenz im Umgang mit seinen potenziellen Investoren, was einen wesentlichen Faktor für die Gewinnung von Investoren zur weiteren Unternehmensfinanzierung darstellt.

Die Dr. Werner Financial Service AG reicht den erstellten Genussrechts-Prospekt bzw. Beteiligungsprospekt bei dem Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen ( BaFin )  zur Prüfung und Genehmigung ein und garantiert vertraglich die Prospektzulassung. Interessenten erhalten von Dr. Horst Siegfried Werner kostenfrei weitere Informationen unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Anfrage.

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23. März 2012 5 23 /03 /März /2012 06:54

Die WRV Gruppe aus Friedrichshafen ist ein professioneller Immobilien-Bestandshalter und Opportunity-Investor auf dem Immobiliensektor. Neben der Generierung von Erträgen aus der langfristigen Vermietung von Objekten steht also die kurz- bis mittelfristige Wertsteigerung von Immobilien durch geeignete Wertschöpfungsmaßnahmen im Mittelpunkt der Unternehmenstätigkeit. Mit der Gründung der WRV Capital GmbH wird nun erstmals ein Unternehmen der WRV Gruppe am privaten Kapitalmarkt platziert.

Die WRV Capital GmbH ( www.wrv-gruppe.de ) als Emittent eines Beteiligungsangebots ist zwar in der Bodenseeregion verwurzelt, aber an allen prosperierenden Immobilienstandorten der Republik zu Hause. Diese risikooptimierte Diversifikationsstrategie aus lokalem Fokus und bundesweiter Investmenttätigkeit gewährleistet ein ausgewogenes Verhältnis von „schwäbischer Solidität“ und Partizipation an Märkten mit besonders attraktivem Entwicklungspotenzial. Das Unternehmen ist dadurch für sicherheits- wie renditeorientierte Anleger gleichermaßen interessant.

Gegründet 2007, umfasst das Gesamtportfolio der Gruppe aktuell etwa 25 Einzelinvestments mit einem Gesamtvolumen von über 20 Mio. Euro – Tendenz stark steigend. Denn auch 2011 konnten die WRV-Unternehmen wieder ein Rekordjahr mit überdurchschnittlichem Wachstum verzeichnen und ihre Vermögenswerte um 56 % sowie ihre Mieterträge um 42 % steigern!

Indem sich die WRV-Unternehmen auf Größenordnungen von Immobilieninvestments konzentrieren, die für die meisten Privatanleger zu groß, für institutionelle Investoren aber zu klein sind, besetzt der schwäbische Vorzeigeverbund eine Marktnische, in welcher der Wettbewerbsdruck vergleichsweise gering ist, die Aussichten auf überdurchschnittliche Renditen aber umso größer sind. In Frage kommen für die WRV Capital GmbH nur solche wohnungswirtschaftlich oder gewerblich genutzten Objekte, die ein solides Grundinvestment darstellen, einen sofortigen Cash-Flow garantieren und eine aussichtsreiche Entwicklungsperspektive besitzen.

Maßgeblich für dieses seit Jahren erfolgreiche Geschäftsmodell sind Erfahrung und Expertise der bereits seit 1997 in der Finanz- und Immobilienbranche selbständigen Geschäftsführer. Die Kompetenz von Andreas Weishaupt und Markus Rehkugler spiegelt sich nicht nur im soliden Eigenbestand der Gruppe, sondern schlägt sich auch bei Objekttransaktionen für Mandanten sowie in beratender Tätigkeit für andere Immobilienunternehmen gewinnbringend nieder.

Damit die WRV Capital GmbH den unterschiedlichsten Anlegermentalitäten und -voraussetzungen gerecht werden, offeriert das Unternehmen gleich zwei Möglichkeiten, sich an der WRV Capital GmbH zu beteiligen: mit gewinnberechtigtem Genussrechtskapital und mit stillem Gesellschaftskapital. Beiden Anlageformen gemein ist die Aussicht auf weit überdurchschnittliche Renditen, wie sie unter den gegebenen Bedingungen auf den Aktienmärkten kaum zu erzielen sind. Ein limitierter Investorenkreis erhält im Rahmen der hier vorgestellten Beteiligungsformen die Möglichkeit, am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens teilzuhaben. Es sind Ausschüttungs-Renditen inklusive der Bonuszahlungen von bis zu 9,5 % p.a. bei kurzen Laufzeiten ab fünf Jahren prognostiziert. Aus langjähriger Erfahrung im Immobiliengeschäft wissen die Geschäftsführer ( per Mail erreichbar über capital@wrv-gruppe ) , dass Kapitalanlagen am stabilsten auf gegenseitigem Vertrauen gründen – der persönliche Kontakt zu den Anlegern ist dafür eine Grundvoraussetzung. Die Privatplatzierung wird von der Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) begleitet.

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22. März 2012 4 22 /03 /März /2012 06:15

Es gibt in den Kapitalmarktgesetzen keine abschließend und lückenlos festgeschriebenen Zugangsvoraussetzungen zu den Kapitalmärkten bzw. zu den freien Beteiligungsmärkten. Vielmehr bestehen nur rudimentäre gesetzliche Regeln, die zudem in verschiedenen Gesetzen verstreut sind. Am bedeutsamsten sind die Prospektgesetze für Vermögensanlagen ( Verkaufsprospektgesetz ) und für die Ausgabe von Wertpapieren ( Wertpapierprospektgesetz ) sowie ergänzend die Vorschriften im Kreditwesengesetz zur Abgrenzung von den monopolartigen Einlagengeschäften der Banken, deren Verletzung unter Strafe stehen. Der Zugang zu den Kapitalmärkten ist insbesondere rechtsformunabhängig. Das bedeutet, daß nicht nur Aktiengesellschaften, sondern auch GmbH´s, Kommanditgesellschaften, GmbH & Co KG´s etc. den freien Kapitalmarkt nutzen können. Bei größeren Finanzierungs-Volumina setzt der Zugang zum Kapitalmarkt praktisch einen von der Kapitalmarktaufsicht ( Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin ) genehmigten Kapitalmarktprospekt voraus. Bei kleinen Beteiligungsfinanzierungen und wenigen Anlegern ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de unter dem Menupunkt "Small-Capital-Finanzierung" ) steht der Beteiligungsmarkt auch ohne Emissionsprospekt offen.

Bei einer Kapitalmarktemission mit einem BaFin-Prospekt sind die Prospekt-Pflichtangaben mit den hier hier aufgeführten Informations-Unterlagen für die beteiligungsorientierte Unternehmensfinanzierung durch Kapitalbeschaffung über ein Private Placement bzw. zur Erstellung eines gesetzlich definierten Vermögensanlagenprospektes / Emissionsprospektes bzw. Kapitalmarktprospektes erforderlich:

  • Die letzten Jahresabschlüsse und die aktuelle BWA sowie bei Neugründung eine Eröffnungsbilanz der emittierenden Gesellschaft;
  • Aktueller Lagebericht über das Unternehmen (Darstellung der derzeitigen Ertrags- und Vermögensverhältnisse);
  • Die Unternehmensplanung mit Plan-Bilanzen, Plan-GuV und Liquiditätsplanungen; ein Businessplan mit Ertragsvorschau für die kommenden drei vollen Jahre; evtl. Berechnung der Eigenkapital- und Ertragsrendite;
  • Beschreibung der Geschäftsmodells ( Equity Story ), der Unternehmensstrategie, der Produktphilosophie und der Vermarktungsperspektiven des Unternehmens sowie des
    (Wettbewerbs-) Marktes;
  • Die Auflistung von Investitionsvorhaben (soweit abgesichert vorhanden) und/oder eine allgemeine Beschreibung der Investitionsabsichten und der Investitionsmerkmale;

  • Die Kurzdarstellung eines Unternehmensporträts und der Unternehmenshistorie; Beschreibung des operativen Geschäfts ( Equit-Story );

  • Die Vorlage der Gesellschafts-Satzung und des Handelsregisterauszuges sowie der Gesellschafterliste, soweit die Gesellschaft sich nicht im Streubesitz befindet;

  • Die Darstellung der unternehmerischen Erfahrungen des/der Vorstände bzw. der Geschäftsführer(s) und des Know-hows im operativen Unternehmensgeschäft;
  • Berufliches Kurzporträt der Beirats- bzw. Aufsichtsratsmitglieder

Bei einer Unternehmensfinanzierung durch Sacheinlage sind gesonderte Unterlagen wie z.B. Bewertungsgutachten, die die Kapitalmarktexperten der Dr. Werner Financial Service AG mit den Unternehmern individuell besprechen, erforderlich.

Soweit nur ein geringes Finanzierungsvolumen am Kapitalmarkt platziert werden soll, ist ein förmlicher, von der Kapitalmarktaufsicht zu genehmigender Verkaufsprospekt nicht erforderlich. Dann sind beim Zugang zum Kapitalmarkt lediglich die Verbotsregeln des Kreditwesengesetzes ( insbesondere § 1 KWG - verbotene Einlagengeschäfte  ) zu beachten

Die Dr. Werner Financial Service AG erstellt interessierten Unternehmen mit ihren Netzwerkpartnern ein kapitalmarktkonformes Beteiligungs-Verkaufsexposé oder einen Emissionsprospekt bzw. Kapitalmarktprospekt oder den Fondsprospekt und holt eine eventuell erforderlich Kapitalmarktaufsichtsgenehmigung bei der BaFin ein. Bei Anleiheprospekten zur Finanzierung ist zusätzlich der Anleihezins bzw. ein eventeuller Bonus bei einer Gewinnschuldverschreibung festzulegen.

Bei der Erstellung eines Geschäftsplans bzw. Businessplans und bei der Optimierung des Planzahlen bzw. der Plan-Bilanz gewährleistet Dr. Horst Siegfried Werner kostenfrei Hilfe und Unterstützung sowie eine Prüfung der Plausibilität aller Angaben. Für ergänzende Fragestellungen wenden sich Interessenten direkt an Dr. Horst Siegfried Werner unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de mit entsprechender Mail-Anfrage.

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21. März 2012 3 21 /03 /März /2012 04:09


Unternehmensfinanzierungen sind ohne Bankkredit und in einem gesetzlich definierten (kleinerem) Umfang auch ohne förmlichen Kapitalmarktprospekt und somit genehmigungsfrei von der Kapitalmarktaufsicht BaFin ( Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ) über die privaten Beteiligungs- und Kapitalmärkte möglich, wenn man die qualitativen Rechtsregeln sowie die quantitativen Beschränkungen beachtet und die Zugangswege kennt. Die Dr. Werner Financial Service AG hat diese Kapitalbeschaffungsmassnahmen unterhalb der Geringfügigkeitsschwelle der Prospektgesetze "Small-Capital-Finanzierung" genannt und zwischenzeitlich zu einer am Beteiligungsmarkt bekannten "Marke" ausgebaut. Die Unternehmen mit geringerem Kapitalbedarf bis ca. Euro 3 Mio. ersparen sich einen hohen Kostenaufwand für Kapitalmarktprospekte und können auch bei nur geringem Finanzierungsbedarf ab Euro 50.000,- den Anlegermarkt durch ein Beteiligungsangebot nutzen.

Finanzierungen von Privat an Privat müssen immer eine gesellschaftsrechtliche oder eine wertpapierrechtliche Grundlage haben ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). Darlehensverträge mit rein schuldrechtlicher Basis sind nach dem § 1 Kreditwesengesetz als sogen. Einlagengeschäfte der Banken den Privatunternehmen im öffentlichen Angebotsverfahren verboten und mit einer bis zu dreijährigen Gefängnisstrafe bedroht.  Dies ist deshalb ernst zu nehmen, da die Bankenaufsichtsbehörde jährlich etwa 3.000 Mißbrauchsverfahren mit empfindlichen Bußgeldern und Strafverfahren durchführt.

Kapital von Anlegern an Unternehmen kann ausserhalb der Banken nur als stilles Gesellschaftskapital, als Genussrechtskapital oder als Anleihekapital oder als offene Gesellschaftsbeteiligung ( z.B. als Kommanditkapital, Aktienkapital etc. ) gegeben werden. Dabei sind in den Beteiligungsverträgen die Abgrenzungsmerkmale zu den Einlagengeschäften der Banken im Sinne des § 1 Kreditwesengesetz einzuhalten. Grundsätzlich ist für die öffentliche Kapitalbeschaffung eine Bankenaufsichtsgenehmigung der BaFin in Frankfurt/Main  - Abteilung Wertpapieraufsicht - erforderlich. Dies ist jedoch in "geringfügigen" Fällen dann nicht der Fall, wenn das kapitalsuchende Unternehmen nicht mehr als 20 Kapitalgeber bzw. Privatinvestoren pro Finanzinstrument an dem Betrieb beteiligt ( siehe Verkaufsprospektgesetz § 8 f Abs. 2 Ziff. 3 ). Auf die Höhe des Beteiligungskapitals und auf die Höhe des aufzunehmenden Finanzierungsvolumens kommt es dabei nicht an. Infolgedessen gibt es für alle Unternehmen folgende Möglichkeiten und Finanzierungschancen: Kapital von Privat ohne Bankaufsichtsgenehmigung

         -    Kapitalbeschaffung für  kleine und mittlere Unternehmen ( KMU )
         -    Beteiligungskapital für Unternehmen mit einem Kapitalmarktprospekt
         -    Firmengründung mit Kapitalbeschaffung
         -    Beteiligungskapital für Existenzgründer als Small-Capital-Finanzierung

Beteiligungskapital-Beschaffung ohne BaFin-Prospekt: Mit dem Abschnitt III a des Verkaufsprospektgesetzes (VerkProspG) - mit der Überschrift „Prospektpflicht für Angebote anderer Vermögensanlagen“ - wird der Geltungsbereich des Verkaufsprospektgesetzes zunächst auch auf Nichtwertpapiere ausgedehnt (§ 8 f Abs. 1). Dies sind z.B. die nicht wertpapierverbrieften stillen Beteiligungen, vinkulierte Namensgenussrechte oder KG-Fondsanteile. Davon gibt es acht Ausnahmetatbestände, soweit die gesetzliche Eingreifkriterien unterschritten werden. BaFin-frei sind:

1. Genossenschaftsanteile
2. Versicherungen und Pensionsvereine
3. (a) Maximal 20 Beteiligte pro Finanzinstrument
    oder aber (b) mehr Beteiligte, jedoch bei einem maximalen Beteiligungs-
    Gesamtbetrag bis Euro 100.000,-- innerhalb von
    12 Monaten oder aber (c) jeder Kapitalgeber mit einer Mindestbeteiligung 
    von über  Euro 200.000,--  und (d) bei Wertpapieren bei einer 
    Mindestzeichnungssumme von über Euro 50.000,-- siehe § 3 Abs. 2 Ziff. 3 WpPG
4. Angebote an qualifizierte Anleger (z.B. 
    Wertpapierhändler) und/oder an unter 100 nicht
    qualifizierte Anleger ( = Privatanleger ) - siehe § 3 Abs. 2 Ziff. 2 WpPG
5. Anlageangebote, für die schon ein genehmigter Verkaufs-
    Prospekt besteht
6. Beteiligungsangebote an einen bestimmten Personenkreis
    wie Arbeitnehmer ( = Mitarbeiterbeteiligung ) einschließlich der verbundenen
    Unternehmen
7. Staatliche Emittenten ( Anstalten öffentlichen Rechts ) etc.
8. Verschmelzung und Übernahme von Tochtergesellschaften

Auch Wertpapierprospekte sind nach dem Wertpapierprospektgesetz BaFin-genehmigungsfrei, wenn die Mindestzeichnungssumme und der Nennwert des zu platzierenden Wertpapiers mindestens Euro 50.000,- ( oder höher ) beträgt. 

Die Beschaffung von Kapital und bankenunabhängiger Finanzierung über die privaten Finanz- und Kapitalmärkte ist für jedes Unternehmen in allen Größenordnungen möglich und umsetzbar. Bis zu zwanzig Kapitalgebern bedarf es also keiner kapitalmarktaufsichtsrechtlichen Genehmigung zur Kapitalbeschaffung. Erst bei größerem Kapital, wofür mehr als 20 private Geldgeber pro Finanzinstrument erforderlich sind, muß eine von der Wertpapieraufsicht ( BaFin in Frankfurt / Main ) genehmigte Kapitalmarktemission mit einem gestatteten bzw. gebilligten Kapitalmarktprospekt über ein Private Placement durchgeführt werden. Die Dr. Werner Financial Service AG hat seit Jahren positive Erfahrungen mit prospektfreien Finanzierungsmassnahmen, die sich stets durch BaFin-Auskünfte als BaFin-konform erwiesen haben.

Weitere Informationen zu derartigen "Small-Capital-Finanzierungen erteilt Dr. Horst Siegfried Werner kostenfrei unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei konkreter Anfrage.

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20. März 2012 2 20 /03 /März /2012 06:40

Die Brest Tauros Immobilien GmbH ist eine erfolgreiche, bundesweit aktive Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft in der Immobilienwirtschaft ( www.brest-tauros.com ). Beide Geschäftsführer des in Leipzig ansässigen Unternehmens verfügen über mehr als zehn Jahre Branchenerfahrung in den Bereichen Projektentwicklung, Objektsanierung, Verwaltung und Vertrieb. Ihr fundiertes Fachwissen, gebündelt mit dem Know-how eines eingespielten Experten-Netzwerks, ermöglicht dem Unternehmen, seinen Kunden ein Maximum zielführender Kompetenz zu bieten, wenn es um die Vermögenssicherung und Vermögensmehrung geht.

Das operative Geschäft der Brest Tauros Immobilien GmbH reicht von vergleichsweise kleinen Immobilien-Investments bis hin zu größeren Immobilienportfolios. Entsprechend gründet es auf einer Philosophie, der zufolge Immobilien ein wesentlicher Bestandteil jeder zeitlosen Kapitalanlagestrategie sein sollten. Als eines von wenigen Unternehmen am Markt eröffnet die Brest Tauros Immobilien GmbH deshalb prinzipiell jedermann Zugang zum sachwertorientierten,  inflationsgeschützten und zugleich renditestarken Investment „Immobilie“.

Schwerpunkt der unternehmerischen Tätigkeit ist das klassische Aufteilungsgeschäft. Hierbei werden Immobilien, insbesondere wohnungswirtschaftlich genutzte und vermietete Mehrfamilienhäuser, zu marktgerechten Preisen oder unter Verkehrswert angekauft, in Eigentumswohnungen aufgeteilt und an Mieter privatisiert bzw. gewinnbringend an Eigennutzer oder Kapitalanleger veräußert.

Immobilien gelten zu Recht als eine sichere Kapitalanlage – vorausgesetzt, sie stehen am rechten Fleck. Denn die drei wichtigsten Kriterien für die Wertbeständigkeit eines Objekts heißen: Lage, Lage, Lage! Aus diesem Grund ist die Brest Tauros Immobilien GmbH ausschließlich in Ballungsräumen und an Vorzugsstandorten aktiv, an welchen in den kommenden Jahren mit (weiter) deutlich anziehenden Miet- und Immobilienpreisen zu rechnen ist. Neben den Großstädten und attraktiven Küstenregionen mit enormem Wertsteigerungspotenzial in Ostdeutschland wie z.B. Leipzig, Berlin und Dresden, sind das die traditionell stark nachgefragten Metropolen Hamburg, Frankfurt und München, wo einem massiven Zuzug niedrige Leerstands- und Eigentumsquoten gegenüberstehen.

Die Investoren profitieren als Nachrangdarlehens-Geber unmittelbar vom wirtschaftlichen Erfolg der Brest Tauros Immobilien GmbH. Interessenten erhalten weitere Informationen unter office@brest-tauros.com  oder auf dem ausserbörslichen Finanz-Portal www.anleger-beteiligungen.de , auf dem die Beteiligungsplatzierung der Brest Tauros Immobilien GmbH ausführlich vorgestellt und begleitet wird.  

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19. März 2012 1 19 /03 /März /2012 07:53

Die PRECISIS AG versteht sich als Lösungsanbieter für hochpräzise Eingriffe in der Neurochirurgie und der Strahlentherapie. Alleinvertretungsberechtigter Vorstand des Unternehmens ( www.precisis.de ) ist Frau Dr. med. Angela Liedler, 48 Jahre. Sie ist für die strategische Ausrichtung des Unternehmens national und international, sowie für die Bereiche Marketing, Finanzen und Personal verantwortlich. Davor war sie President European Operations bei GSW/inVentiv, einer der erfolgreichsten Healthcare-Agenturen in Europa, mit Hauptsitz in München und 7 weiteren europäischen Standorten, zu deren Kunden die Top-Ten-Pharma-Unternehmen zählen. Insbesondere die herausragende Expertise in Beratung, Fertigung und Vertrieb hochqualitativer Medizintechnik zeichnet die PRECISIS AG aus. Herr Dr. Jens Brodersen leitet die operative Geschäftstätigkeit der PRECISIS AG und ist in dieser Funktion für die Bereiche Beschaffung, Entwicklung und Projektmanagement, sowie Vertrieb und Administration des Unternehmens zuständig.

Die wahre Meisterleistung bei Eingriffen im Gehirn liegt in der Präzision. Deshalb garantiert PRECISIS höchste Qualität bei Materialien und Ausführungen der gesamten Produktpalette. Das gilt für OP-Technik genauso wie für Softwarelösungen und konzeptionelle Komplettpakete. Es geht zuerst um den Menschen, um den Patienten, den Arzt, den Techniker, den Kollegen. Um für alle das Beste zu erreichen, bündelt PRECISIS die Erfahrung und das Know-how kluger und klügster Köpfe.

Funktionelle Störungen wie sie beim Morbus Parkinson und bei manchen Formen der Epilepsie auftreten, werden seit mehr als 10 Jahren erfolgreich mit elektrischen Stimulationen von Hirnarealen behandelt. Über 75.000 Patienten weltweit tragen derzeit einen so genannten „Hirnschrittmacher“. Die meisten Gerätschaften, die einen derartigen minimal invasiven Eingriff im Gehirn zum Standard werden lassen, stammen von PRECISIS. Das OP-Equipment beinhaltet sowohl die hochkomplexe Planungssoftware Praezis Plus® als auch mechanische Bohr- und Zielsysteme.  

Bei der Behandlung von Tumoren im Gehirn werden stereotaktische Produkte der PRECISIS u.a. dafür eingesetzt, das Ziel präzise einzukreisen, um es dann mit individuell dosierten Strahlen zu zerstören. Der Kollimator MicroMLC von PRECISIS verfügt über die weltweit schmalsten Lamellen. Das ermöglicht höchste Zielkonformität mit optimierter Schonung des gesunden Gewebes.

Die PRECISIS AG sichert als innovatives Medizintechnikunternehmen das Wachstum durch Aufnahme weiterer Investoren ab und realisiert damit die progressive Unternehmensexpansion. Die Fa. PRECISIS AG bietet eine Genussrechtsbeteiligung bzw. eine stille Beteiligung mit jeweils einer Grunddividende von 9% plus Gewinn-Bonus bei einer Mindest-Vertragslaufzeit von fünf Jahren. Weitere Informationen erteilt der Vorstand Dr. med. A. Liedler mit der Mailadresse  ir@precisis.de . Die Dr. Werner Financial Service AG ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) koordiniert die Beteiligungsemission als Small-Capital-Finanzierung.

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15. März 2012 4 15 /03 /März /2012 06:45

Eine Vorratsgesellschaft mit ergänzender Aufkapitalisierung eignet sich nach Dr. Horst Siegfried Werner zum sofortigen Beginn der Geschäftstätigkeit und Teilnahme am Geschäftsleben. Vorratsgesellschaften können von der Dr. Werner Financial Service Group ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) bei einer Existenzgründung oder bei einer Ausgründung oder zur Bildung einer Holding-Struktur oder zur Nutzung als Auffanggesellschaft mit anschließender Kapitalbeschaffung am Beteiligungsmarkt erworben werden. Dr. jur. Horst Siegfried Werner als Fachmann im Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht bietet Vorratsgesellschaften für Jungunternehmer mit weiterer Finanzierung und stellt Ihnen den passenden Rechtsträger für Ihre unternehmerischen Aktivitäten - auf Wunsch mit künftiger Kapitalaufstockung und Kapitalerhöhung durch Eigenkapitalbeschaffung bzw. Beteiligungsfinanzierung bzw. Mezzanine-Finanzierung zur Verfügung. Durch die Übernahme einer Vorratsgesellschaft über unseren Netzwerkpartner http://www.companies-for-sale.de erhalten Interessenten innerhalb von 24 Stunden eine im Handelsregister eingetragene, voll handlungsfähige und schuldenfreie Vorrats-GmbH, Vorrats-AG oder Vorrats-Kommanditgesellschaft (KG) zu günstigen Preisen. Vorratsgesellschaften sind insbesondere für Existenzgründer geeignet, da sofort mit dem operativen Geschäft begonnen werden kann.

Eine Vorratsgesellschaft ist eine inaktive, „ungebrauchte“ Gesellschaft ohne irgendwelche Altlasten. Eine Vorratsgesellschaft ist eine neu gegründete, in das Handelsregister eingetragene Gesellschaft, die vollkommen unbelastet ist und noch keinerlei Geschäftstätigkeit aufgenommen hat. Der Begriff der Vorratsgesellschaft ist von der BGH-Rechtsprechung in der Weise definiert, dass sie eine vorgegründete, inaktive Gesellschaft sein muss. Im Gegensatz dazu stehen die bereits unternehmerisch tätig gewesenen ( „gebrauchten“ ) Mantelgesellschaften. Die Begriffe werden verständlich beim Vergleich von „Neuwagen“ und „Gebrauchtwagen“.

Eine unbelastete Vorratsgesellschaft steht zur Unternehmensgründung bzw. für Firmengründer zur Verfügung. Die Vorratsgesellschaft hat, weil sie noch nicht am Geschäftsverkehr teilgenommen hat, keine Verbindlichkeiten. Erwerber bekommen einen neuen Rechtsträger mit neuer Identität, Bonität und mit neuem nicht vorbelastetem Rating. Die Vorratsgesellschaft ist ohne belastende Verlustvorträge, die bei einer Kapitalmarktfinanzierung oder bei einer Kreditfinanzierung über Banken hinderlich wären. Käufer einer Vorratsgesellschaft stellen Ihre Bonität auf neue "Füße" und erwerben ein „zweites Standbein“.Bei der Übernahme einer Vorratsgesellschaft gewinnen Erwerber einen Zeitvorteil und vermeiden lange Handelsregister-Eintragungsfristen, sie umgehen die persönliche Haftung als Gründungsgesellschafter während der Gründungsphase und den im Geschäftsleben wenig beliebten Zusatz „in Gründung“. Vorratsgesellschaften als Kapitalgesellschaften erhält man mit bzw. inklusive neuem Bankkonto: Die Dr. Werner Financial Service Group überträgt die Vorratsgesellschaft mit einem Bankkonto, so dass Start-Up-Gründer sofort mit der Vorratsgesellschaft am Geschäftsleben / am Geschäftsverkehr teilnehmen können. Die Vorratsgesellschaft gewährt somit eine neue Identität und ein unbelastetes Kredit-Scoring: Mit einer Vorratsgesellschaft begründen Erwerber eine n e u e Bonität, die von der natürlichen Person als Neugesellschafter unabhängig ist. Über den Kauf einer Vorratsgesellschaft können Erwerber über einen den Rechtsträger wieder kreditwürdig werden. An einer Vorratsgesellschaft können Interessierte zudem eine anonyme Beteiligung ( ohne Handelsregister-Eintragung ) übernehmen, wenn der Erwerber im Hintergrund bleiben möchte.

Die Vorratsgesellschaft kann auch vorsorglich als Auffanggesellschaft bzw. als „zweites Standbein“ mit neuem Rating, neuer Bonität und neuer Identität genutzt werden. Ist in einer Unternehmenskrise zum weiteren Fortbestand der Existenz eine Auffanggesellschaft erforderlich, so kann hierfür ohne Zeitverzug die Übernahme einer Vorratsgesellschaft dienen. Auf diese Vorratsgesellschaft können die Geschäftsverbindungen übertragen und die unternehmerische Tätigkeit fortgesetzt werden.
Interessenten wenden sich an dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de zur kostenfreien Auskunft bei weritergehenden Fragestellungen.

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14. März 2012 3 14 /03 /März /2012 03:53

Die geregelten Kapitalmärkte der Börsen und die ausserbörslichen Beteiligungsmärkte für mittelständische Unternehmen müssen zur Finanzierungsfähigkeit der Wirtschaft über das Vertrauen von institutionellen Investoren und privaten Kapitalgebern bzw. Anlegern als Risikokapitalmärkte funktionieren. Die Staatsschuldenkrise bzw. die Eurokrise haben selbst für Staaten den Erfahrungswert gebracht, daß ganze Volkswirtschaften an den Rand der Zahlungsunfähigkeit mit allen negativen Konsequenzen für den "kleinen Mann" geraten können, wenn das Investorenvertrauen und damit Finanzierungs-Möglichkeiten ausbleiben. Staaten, Unternehmen und Banken ( und wenn es nur um die Aufrechterhaltung des Zahlungsverkehrs und die Auszahlung von Löhnen und Renten geht ) müssen sich über die internationalen Finanzmärkte, die nationalen (Börsen-)Kapitalmärkte und die Risikokapitalmärkte ausserhalb der Börse refinanzieren können. Das Going Public und das Private Placement zur Unternehmensfinanzierung müssen bei angemessenem Risiko grundsätzlich erfolgreich verlaufen, damit die Wirtschaft ( siehe Griechenland ) nicht zusammenbricht und Arbeitsplätze als Existenzgrundlagen weitgehend erhalten bleiben. Aber nicht nur die Börsenmärkte mit der Eigenkapitalbeschaffung für Großunternehmen, sondern auch die freien Risikokapitalmärkte zwecks Finanzierungen für kleine und mittlere Unternehmen müssen mit dem notwenigen Anlegervertrauen funktionieren, da der Mittelstand das Rückgrat der Volkswirtschaften ist und weltweit die meiste Beschäftigung für Einkommen und Existenzen schafft. Griechenland hat deutlich gemacht, dass auch die Unternehmen in wechselseitiger Abhängigkeit von der staatlichen Finanzierungsfähigkeit abhängig sind: Verliert ein Staat seine Bonität, sind auch die Investitionsfähigkeit und das Finanzierungskapital der Unternehmen durch das Fernbleiben von Investoren und Anlegern gefährdet.

Genau wie bei einem "Going Public" an der Börse handelt es sich bei einem Private Placement um ein öffentliches Beteiligungsangebot eines Unternehmens an breit gestreute Anlegerkreise zur Unternehmensfinanzierung, um eine risikogestreute Investorenbasis ( http://www.finanzierung-ohne-bank.de ) zu bekommen. Es ist damit gewissermaßen ein „Public Placement“ außerhalb der Börsen am freien Kapitalmarkt, das seit dem 1. Juli 2005 gesetzlich über die Wertpapierprospektregeln und Verkaufsprospektgesetze reguliert und durch die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen transparent ist. Ebenso wie bei einem Börsengang sind bei einer Privatplatzierung am ausserbörslichen Beteiligungsmarkt zur Kapitalaufnahme ( http://www.anleger-beteiligungen.de ) bestimmte gesetzliche Kapitalmarktregeln einzuhalten. Diese Regeln ergeben sich aus den Kapitalmarktgesetzen, den Wertpapierhandelsvorschriften, den Verkaufsprospektgesetzen und dem Gesetz über das Kreditwesen ( KWG in der Abgrenzung zu den unerlaubten Bankgeschäften ).

Eine Privatplatzierung zur Finanzierung setzt Vertrauen der angesprochenen Kapitalgeber voraus. Dies muss mit einem zukunftsträchtigen, wettbewerbsfähigen Geschäftsmodell und einer Unternehmenspräsentation vor Analysten und Investoren gewonnen werden ( http://www.be-clever-ag.de ). Bei dem Gang an den Risikokapitalmarkt und in der praktischen Umsetzung muss das Privatplatzierungs-Unternehmen wissen, daß ein Private Placement nur mit einer großen Überzeugungsarbeit bzw.Fleißarbeit zum Erfolg gebracht werden kann. Denn ein Private Placement stellt eine sogen."Eigenemission" ( im Gegensatz zur Börsenemission über Lead-Banken ) dar, die beim Platzierungsmanagement "eigene" Arbeit im Finanzmarketing und in der Ansprache von Investoren und Anlegern ( siehe www.investoren-brief.de ) sowie von Finanzdienstleistern als Multiplikatoren bedeutet. Dazu kann sich das Unternehmen professioneller Kapitalmarktdienstleister wie der Dr. Werner Financial Service AG bedienen.

Am Börsenmarkt und am Risiko-Kapitalmarkt sind Finanzierungsstrategien von Wachstumsunternehmen mit einer interessanten Equity Story, einer dynamischen Wachstums-Perspektive und einer unternehmerischen Vision erforderlich, um bei der bankenunabhängigen Finanzierung erfolgreich zu sein. Innovationen und wachstumsstarke Zukunftsmärkte sind neben der Glaubwürdigkeit und der Vertrauensgewinnung der Treibsatz für umsetzbare kapitalmarktorientierte Finanzierungen. Interessenten können kostenlos weitere Informationen unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de erhalten.

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13. März 2012 2 13 /03 /März /2012 04:16


Die Aktiengesellschaft ( AG ) und die Kommanditgesellschaft auf Aktien ( KGaA ) sowie die Kommanditgesellschaft (KG ) sind über breite Gesellschafterkreise kapitalistisch strukturierte Gesellschaftsformen, die im Gegensatz zur GmbH ( = personalistisch strukturiert ) als Massen- bzw. Publikumsgesellschaften zur Kapitalaufnahme durch eine Vielzahl von Beteiligten angelegt sind. Eine (unbegrenzte) Anzahl von Aktionären bzw. Kommanditisten nimmt ihre Rechte in der Hauptversammlung bzw. Geselslchafterversammlung als oberstes Beschlussorgan wahr. Die AG und die KG entstehen, wie die GmbH, erst mit der Eintragung in das Handelsregister. Das Mindestkapital einer AG beträgt 50.000,- Euro. Eine KG kann dagegen schon mit Euro 100,- Kommanditeinlage gegründet werden. Die Aktiengesellschaft ist ebenso wie die GmbH und die KGaA eine Kapitalgesellschaft und damit juristische Person. Sie ist gleichzeitig Handelsgesellschaft im Sinne des HGB und unterliegt dem Kaufmannsrecht ( z.B. mündlich wirksame Bürgschaftserklärung). Die Kommanditgesellschaft ist als Handelsgesellschaft keine juristische Person, jedoch in vielen Punkten eine "verselbständigte Einheit".  Die Kommanditgesellschaft ist als Personengesellschaft Inhaber des operativen Geschäfts, in der die Kommanditgesellschafter gesamthänderisch als (Mit-)Eigentümer verbunden sind. Der vollhaftende Komplementär ist Geschäftsführer der KG und gesetzlicher Vertreter. Die Kommanditisten sind die nicht persönlich haftenden Kapitalgeber der KG. Die AG, die KGaA und die KG können als sogenannte Vorratsgesellschaften mit Eintragung ins Handelsregister vorgegründet werden und stehen dann zur sofortigen Übernahme bereit ( siehe www.companies-for-sale ).

Die Organe der AG sind der geschäftsführende Vorstand, der kontrollierende Aufsichtsrat und die Hauptversammlung der Aktionäre :
-  Der Vorstand als Geschäftsführungsorgan führt die Geschäfte der AG in eigener Verantwortung und vertritt die AG im Geschäftsverkehr.  Er wird durch den Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt. Er erstattet Bericht an den Aufsichtsrat und legt diesem z. B. den Jahresabschluss zur Beschlussfassung vor.

-  Der Aufsichtsrat ist bei der Aktiengesellschaft ein Pflichtorgan und als Kontrollorgan bestellt der AR den Vorstand  und überwacht ihn. Der Aufsichtsrat hat allerdings nur dann ein Weisungsrecht gegenüber dem Vorstand, soweit dies satzungsrechtlich bestimmt ist. Der Aufsichtsrat prüft den Jahresabschluss (einschließlich des Anhangs und Lageberichts) und beruft die Hauptversammlungen ein.

-  Die Hauptversammlung als Gesellschafterorgan besteht aus den Aktionären der AG. Sie wählt die Mitglieder des Aufsichtsrates und beschließt auch über Grundsatzentscheidungen der Aktiengesellschaft. So müssen z. B. Satzungsänderungen, Kapitalerhöhungen etc. durch die Hauptversammlung ( gesetzlich zwingend mit dreiviertel Mehrheit ) beschlossen werden. Die Aktionäre beschließen ebenso über die Verwendung des Bilanzgewinnes (Ausschüttung oder Thesaurierung). Häufig werden die Stimmrechte der Aktionäre von Banken im Rahmen des abgetretenen Depot-Stimmrechts wahrgenommen.

Die Aktiengesellschaft und die Kommanditgesellschaft auf Aktien erhalten ihr Grundkapital durch die Ausgabe von Aktien. Die Aktie verkörpert das Anteilsrecht und ist grundsätzlich frei übertragbar. Es gibt börsennotierte ( ca. 1.150 Deutschland ) und nicht börsennotierte Aktiengesellschaften ( insgesamt ca. 13.200 in Deutschland ). Die Aktionäre erhalten als Anteilseigner ihre Gewinnanteile in Form von Dividenden. Darüber hinaus haben Aktionäre weitere Rechte, z. B. die Teilnahme an der Hauptversammlung, Stimm- und Auskunftsrechte und Einspruchsrechte gegen Hauptversammlungsbeschlüsse. 

Bei den Aktien kann sich um Inhaberaktien oder Namensaktien, die ins Aktienbuch einzutragen sind, handeln. Namensaktien werden regelmäßig mit einer Vinkulierung versehen, wodurch die Übertragbarkeit der Aktien nur mit Zustimmung der Gesellschaft zulässig ist. Die Aktien können als vollstimmberechtigte Stammaktien oder als eingeschränkt stimmberechtigte Vorzugsaktien ausgegeben werden. Aktien werden regelmäßig als Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von Euro 1,- ausgegeben; sie können jedoch auch mit einem festen Nennwert von Euro 1,- ( = Nennwert-Aktien ) oder höher versehen werden.

Bei der Kommanditgesellschaft auf Aktien sind die satzungsrechtlich bestimmten Komplementäre die gesetzlichen Vertreter als Vorstände. Anders als bei der normalen Aktiengesellschaft, in der die Vorstände durch den Aufsichtsrat alle fünf Jahre neu gewählt oder wiederbestellt werden müssen.

An der Aktiengesellschaft, der Kommanditgesellschaft auf Aktien  ( KGaA ) und an der Kommanditgesellschaft als kapitalistisch geprägte Gesellschaftsformen ( im Gegensatz zur GmbH, die eher personalistisch strukturiert ist ) können sich Einzelinvestoren, Private Equity Gesellschaften oder Venture Capital Gesellschaften beteiligen und über ihre Einheits-Stimmrechtsmacht erheblichen Einfluß ausüben. Soweit die Gesellschaftsanteile unter Privatanlegern breit gestreut sind, spricht man von einer sogen. "Publikumsgesellschaft", in der die Stimmrechte zersplittert sind. Dies gibt sodann den Hauptaktionären in der AG oder den Komplementären in der KG eine stärkere und unabhängigere Stellung nach dem Motto "divide et impera".

Mehrere Aktionäre oder Kommanditisten können jedoch ihre Stimmrechts-Zersplitterung beseitigen, in dem sie einen sogen. Stimmrechtsbindungsvertrag abschließen und sich in einer GbR als Stimmrechtseinheit organiseren. Dann werden auf vorgängigen Beschluß die Stimmrechte durch einen Stimmrechtsführer einheitlich ausgeübt.

Aktien sind entsprechend den Regeln der Kapitalmarktaufsicht per se Wertpapiere, auch wenn die Aktionärsrechte nicht wertpapierverbrieft wurden. Deshalb unterliegt die Ausgabe und Platzierung von Aktien an einen öffentlich unbestimmten Kreis von Anlegern bestimmten prospektrechtlichen Regeln mit der Pflicht zur Erstellung eines Wertpapierprospektes und der vorherigen Billigung dieses Verkaufsprospektes durch die Kapitalmarktaufsicht der BaFin ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). KG-Anteile stellen kapitalmarktrechtlich wertpapierfreie Vermögensanlagen dar, für die bei größeren Volumina ein Verkaufsprospekt nach dem VerkaufsProskG erforderlich ist. 

Nach den Wertpapierprospekt-Gesetzen ( WpPG ) ist ein Wertpapierverkaufsprospekt über Aktien bei einem "Going Public" als Private Placement oder einem Börsengang immer dann erforderlich, wenn mehr als 99 interessierte Kapitalgeber angesprochen werden sollen. Dann muß der Prospekt von der BaFin geprüft, genehmigt ( amtsdeutsch: "Billigung" ) und zur öffentlichen Platzierung zugelassen werden. Lediglich bei einer Mindestbeteiligung ab Euro 50.000,- an aufwärts ist gem. § 3 Abs. 2 WpPG kein Wertpapierverkaufsprospekt erforderlich.

Die Ausgabe von Aktien ( Aktienemission ) und Kommanditbeteiligungen ( Publikums-KG, KG-Fonds ) sind wegen des unkomplizierten und formlosen Gesellschaftsbeitritts für Massenbeteiligungen geeignet. Damit eröffnen diese Beteiligungsformen die Möglichkeit für kapitalmarktorientierte Finanzierungswege und bankenunabhängige Kapitalbeschaffungs-Maßnahmen ( im Gegensatz zur kreditorientierten Finanzierung über Bankdarlehen ). Hierbei sind jedoch nicht nur die jeweiligen gesellschaftsrechtlichen Regeln, sondern insbesondere die kapitalmarktrechtlichen und die bankaufsichtrechtlichen Vorschriften zu beachten. Die letzteren Gesetzesvorschriften sind insbesondere im Kreditwesengesetz, in den Prospektgesetzen und im Wertpapierhandelsgesetz sowie im Börsengesetz geregelt.

Die Kapitalmarktfachleute der Dr. Werner Financial Service AG beraten Sie gern über die Kapitalbeschaffung an den Beteiligungs- und Kapitalmärkten zur Kapitalaufnahme bzw. zur Kapitalerhöhung und stehen für kostenlose Vorabinformationen bei Aktienemissionen oder sonstigen offenen Beteiligungsformen unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de zur Verfügung.

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12. März 2012 1 12 /03 /März /2012 03:28


Leasing und Factoring stellen für jedes Unternehmen eine Finanzierungsalternative dar, wenn es um die Schonung der eigenen Liquidität, um den sparsamen Einsatz von Besicherungsmitteln oder beim Factoring um die kurzfristige Zuführung von liquiden Finanzmitteln geht. Leasing erspart die Hingabe oder die Finanzierung eines Kaufpreises und eröffnet die Möglichkeit zum "Mieten statt Kaufen" mit einem geringen monatlichen Liquiditätsaufwand. Und Factoring bedeutet beim Warenverkauf: der Unternehmer bekommt beim Verkauf so schnell als möglich seine Kaufpreisforderung wieder "bar in die Kasse", um neue Ware produzieren und Material einkaufen zu können. Leasing und Factoring unterstützen die Liquidität bei der Anschaffung von Produktionsmitteln und beim Verkauf von Produkten zur erhöhung des Warenumschlags. Leasing und Factoring als Finanzierungsinstrumente habern auch bilanzielle Auswirkungen: das Leasing hilft die Liquidität im Unternehmen und die Kapitalbindung zu schonen ( geringere Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz ) und das Factoring führt unter Zeitverkürzung zu einem geringeren Forderungsbestand bei den Aktiva. Leasing und Facotring tragen somit zu einer Bilanzverkürzung bei, was automatisch zu einer größeren Gewichtung des Eigenkapitals eines Unternehmens führt. Leasing und Factoring leisten deshalb auch einen Beitrag für eine höhere Eigenkapitalquote ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de ). Beim Leasing bleibt der Leasinggeber Eigentümer des Wirtschaftsguts und erhält eine sogen. Leasinggebühr bzw. monatliche Leasingrate, so dass das Unternehmen eine höhere Kapitalaufbringung und Bindung von Kapital in einem mobilen Wirtschaftsgut vermeiden kann. Hierdurch werden - wenn das Leasinggut hätte fremdfinanziert werden müssen - die Verbindlichkeiten des Unternehmens gering gehalten, was sich gleichzeitig positiv auf das Verhältnis von Eigenkapital zu Fremdkapital auswirkt.

Beim Leasing ( Leasingvertrag ) unterscheidet man zwischen dem "echten Leasing" und einem sog.  "Mietkauf-Leasing".
Mit dem Leasingvertrag überlässt ein Leasinggeber dem Leasingnehmer ein mobiles oder immobiles Wirtschaftsgut zum Besitz und zur Nutzung. Gegenstände des Leasings können also sowohl Maschinen, Fahrzeuge etc. als auch Immobilien sein. Für den Besitz und die Nutzung des Wirtschaftsguts hat das Unternehmen als Leasingnehmer ein vereinbartes Entgelt in Form einer monatlichen Leasingrate zu zahlen. In der Regel bleibt der Leasinggeber rechtlicher und wirtschaftlicher Eigentümer des Leasing-Gutes und führt den Gegenstand auch in seiner Bilanz mit dem Abschreibungsaufwand auf. Nach Beendigung des Leasing-Vertrages wird das Wirtschaftsgut an den Leasinggeber zurückgegeben. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Leasingnehmer das Wirtschaftsgut zum Restwert per Kaufvertrag erwirbt und der Untermer das Wirtschaftsgut mit geringerem Abschreibungsaufwand weiter als neuer Eigentümer nutzt.

Eine Sonderform des Leasings stellt das sogen. „Sale-and-Lease-back-Verfahren“ dar, bei dem eine bereits bestehende Kapitalbindung durch einen "nachträglichen Leasingvertrag" wieder aufgehoben wird. Hierbei wird ein Wirtschaftgut eines Unternehmens an eine Leasinggesellschaft verkauft, um es gleich anschließend von dieser zurück zu mieten. Besitz und Nutzung werden also nicht aufgegeben. Diese Variante dient vor allem der Liquiditätsbeschaffung: Der Verkauf des Objektes und die Zurückmietung setzt finanzielle Mittel frei und gleichzeitig kann die Anlage bzw. der Vermögensgegenstand weiterhin gegen monatliche Raten ohne größere Kapitalbindung im Unternehmen genutzt werden. Regelmäßig wird auch nach Ablauf des Leasingvertrages ein Rückerwerb durch das Unternehmen ( Rückerwerbs-Option ) vereinbart. Das "Sale-and-lease-back" ermöglicht also bereits gebundenes Kapital wieder flüssig werden zu lassen. Der Verkauf des Wirtschaftsgutes mit dem Erhalt des Kaufpreises ( aber Fortsetzung der Nutzung ) führt zur Liquiditätsverbesserung und kann Mittel für anderweitige Investitionen frei machen. Gleichzeitig wird durch die Veräußerung des Wirtschaftsguts ein außerordentlicher Ertrag realisiert, der die Eigenkapitalquote erhöht.

Das Factoring beinhaltet den Forderungsverkauf und gleichzeitig die frühzeitige Realisierung der Forderung durch Bezahlung des Factorers. Factoring dient somit des Einzugs kurzfristiger Forderungen aus Umsatztätigkeit und vermindert das Forderungs-Ausfallrisiko. Dadurch, dass die Forderung realisiert ( bezahlt ) wird, ergibt sich eine Bilanzverkürzung, so dass wiederum eine positive Wirkung auf die Eigenkapitalquote entsteht. Dies stärkt die Bonität und erhält die Gesamtfinanzierungsfähigkeit eines Unternehmens.

Beim Factoring unterscheidet man zwischen dem "unechten Factoring" und dem "echten Factoring". Das unechte Factoring beinhaltet keinen Forderungsverkauf, sondern lediglich einen Forderungseinzug durch ein Inkassounternehmen. Es beinhaltet somit nur die Auslagerung der "offenen Postenliste" und das Outsourcing der "Mahnabteilung".

Beim echten Factoring findet ein unverzüglicher Forderungsverkauf statt, wobei der Factorer das Risiko des Eintreibens der Forderung übernimmt. Der Forderungsausfall geht dann nicht zu Lasten des Unternehmens, sondern zu Lasten des Factorers, der sich das Ausfallrisiko durch eine entsprechende Factoring-Gebühr (inklusive Risikoprämie) bezahlen läßt.

Die Vorteile von Leasing und Factoring lassen sich nach der Dr. Werner Financial Service AG somit wie folgt skizzieren und zusammenfassen:

-  Keine Bankenfinanzierung und keine Belastung des Kredit-Scorings
-  Schonung von Sicherheiten und Besicherungsmitteln
-  höhere Liquidität im Unternehmen durch geringere Kapitalbindung
-  Verminderung von Forderungsausfällen
-  bessere Eigenkapitalquote durch Bilanzverkürzung
-  durch größeren Warenumschlag eine höhere Rendite des Eigenkapitals
-  Verbesserung der Bonität und damit der Finanzierungs- und Kreditfähigkeit

Weitere Beratung und Information erhalten interessierte Unternehmer kostenlos unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mail-Anfrage.

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