Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.
Der ungeregelte, "graue" Kapitalmarkt bzw. Risikokapitalmarkt für kleinere mittelständische Unternehmen und das Private Placement sind durch die Gesetzesflut in Deutschland sowie durch unverständliche Gesetzes-Textwüsten für viele Kapitalmarktteilnehmer nicht mehr nachvollziehbar. Das befördert Mißverständnisse und die Unwissenheit über die gesetzlichen Regeln am freien Kapitalmarkt. Die aus der Gesetzesflut resultierenden Unkenntnisse sind oft auch unter sogen. (unbedarften) Beratern, die manchmal am Kapitalmarkt versuchen, auch einmal ein paar "Honorare zu fischen", grenzenlos. Die Ahnungslosigkeit von einigen Freiberuflern bei dieser Kapitalmarkt-Spezialmaterie ist mitunter schon hahnebüchen. Da wird z.B. nach dem Vermögensanlagengesetz ( VermAnlG ) über die Neuordnung der Finanzinstrumente und aufgrund des neuen Kapitalanlagegesetzbuches KAGB ( ein Gesetzes-Monster von über 300 Paragraphen auf mehr als 600 Seiten (!) in unverständlichem Juristendeutsch und mit Ministerialbeamten-Verquarstung - was dann nur noch der Fachjurist lesen und halbwegs verstehen kann ! ) sogar auf Seminaren für mittelständische Unternehmen behauptet, die gesetzlichen Neuregelungen seien das "Ende der Privatplatzierungen am freien Kapitalmarkt" in Deutschland. Diese Behauptung ist natürlich Unfug und offenbart wesentliche Unkenntnisse über die Interpretation neuer Gesetze. Privatplatzierungenen unterliegen lediglich verschärften Regelungen zum Schutz der Märkte und der Kapitalanleger. Aber hier hat der Gesetzgeber "des Guten zu viel getan". Manchmal ist Weniger "Mehr". Der Gesetzgeber trägt an Unkenntnis und Verwirrung der Kapitalanlegerbranche eine große Mitschuld, denn mit seiner überbordenden Regelungswut wird mehr Verwirrung gestiftet, als dass für Klarheit bei Kapitalmarktteilnehmern gesorgt wird.
Prospektregeln und Hinweispflichten für Beteiligungsangebote am freien Kapitalmarkt sind zwischenzeitlich ( z.B. mit dem neuen "Vermögensanlagen Informationsblatt" ) derartig ausgeufert bzw. überfrachtet und bei sorgsamer Einhaltung durch die Kapitalmarktunternehmen so umfangreich, dass sie den Adressaten und schutzbedürftigen Anleger überhaupt nicht mehr erreichen. Wenn z.B. ein Anleiheprospekt von der Deutschen Bank mit über 300 Seiten allein 150 Seiten Risikobelehrung und Risikoaufklärung enthält, dann wird das berechtigte Anleger-Schutzbedürfnis ins Gegenteil verkehrt. Niemand liest 150 Seiten "Risikohinweise".
Der freie, ausserbörsliche Risikokapitalmarkt, so der seit über drei Jahrzehnten erfahrene Kapitalmarktspezialist Dr. Horst Werner ( Göttingen - www.finanzierung-ohne-bank.de ) muss ein leistungsfähiger Beschaffungsmarkt von Kapital für Unternehmen ohne Bankkreditaufnahme sein und bleiben. Die Finanzmarktkrise bzw. die Kreditvergabe-Unwilligkeit der Banken ( auch von der EZB kritisiert ) haben den Erfahrungswert gebracht, daß diese Kapital- und Risikokapitalmärkte für die Eigenkapitalbeschaffung der nichtbörsennotierten, kleineren Unternehmen des Mittelstandes eine große Bedeutung haben und funktionieren müssen, damit die Wirtschaft nicht in einer Kapitalbeschaffungs-Katastrophe landet. Unternehmen ( und auch die Kreditinsitute ) müssen sich über den Börsenkapitalmarkt genauso refinanzieren können, wie über den ausserbörslichen Risikokapitalmarkt, um den Kapitalbedarf für Investitionen mit bankenunabhängigem Kapital sättigen können. Das öffentliche Beteiligungsangebot und das Private Placement müssen bei angemessenem Risiko grundsätzlich erfolgreich verlaufen, damit die Wirtschaft nicht an fehlendem Kapital austrocknet und Arbeitsplätze als Existenzgrundlagen nicht vernichtet werden. So sind also nicht nur die Börsenmärkte mit der Eigenkapitalbeschaffung für börsennotierte Großunternehmen, sondern auch die freien Risikokapitalmärkte für kleine und mittlere Unternehmen zur Unternehmensfinanzierung vorhanden. Die beteiligungsorientierte Finanzierung stärkt nicht nur die Kapitalversorgung und verbessert die Liquiditätslage der Unternehmen, sondern optimiert zudem Bonität und Rating der mittelständischen Unternehmen.
Genau wie bei einem Börsengang handelt es sich bei der Form des Private Placements um ein öffentliches Angebot eines Unternehmens zur Kapitalbeschaffung an breit gestreute Anlegerkreise zur Erzielung einer breiten Finanzierungsbasis. Es ist damit gewissermaßen ein „Public Placement“ in und außerhalb der Börsen am freien Kapitalmarkt, der seit dem 1. Juli 2005 gesetzlich über die Verkaufsprospektgesetze reguliert und durch die gesetzlich vorgeschriebenen Bekanntmachungen transparent ist. Ebenso wie bei einem Börsengang sind bei einer Privatplatzierung am ausserbörslichen Beteiligungsmarkt ( www.anleger-beteiligungen.de ) bestimmte gesetzliche Kapitalmarktregeln einzuhalten. Diese Regeln ergeben sich aus den Kapitalmarktgesetzen, den Verkaufsprospektgesetzen, den Anlegerschutzgesetzen und dem Gesetz über das Kreditwesen ( KWG ).
Eine Privatplatzierung setzt Vertrauen der angesprochenen Kapitalgeber voraus. Dies muss mit einem Beteiligungs-Exposé und einer Unternehmenspräsentation gewonnen werden ( www.be-clever-ag.de ). Bei dem Gang an den Risikokapitalmarkt und in der praktischen Umsetzung muß das Privatplatzierungs-Unternehmen wissen, dass ein Private Placement nur mit einer großen Überzeugungsarbeit bzw. Fleißarbeit zum Finanzierungs-Erfolg gebracht werden kann. Denn ein Private Placement stellt eine sogen. ”Eigenemission” dar, die beim Platzierungsmanagement “eigene” Arbeit im Finanzmarketing und in der Ansprache von Investoren und Anlegern sowie von Finanzdienstleistern als Multiplikatoren bedeutet. Dazu kann sich das Unternehmen professioneller Dienstleister wie der Dr. Werner Financial Service AG bedienen.
Am Risiko-Kapitalmarkt sind Finanzierungsstrategien von Wachstumsunternehmen mit einer interessanten Equity Story, einer dynamischen Wachstums-Perspektive und einer unternehmerischen Vision erforderlich, um erfolgreich zu sein. Innovationen und Zukunftsmärkte sind der Treibsatz für umsetzbare kapitalmarktorientierte Finanzierungen. Interessenten können kostenlos weitere Informationen über Dr. Horst Werner dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de erhalten.