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Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.

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Geldwäscher, Finanzbetrüger, Honorar-Haie und gewissenlose Berater sowie Freiberufler kochen als Piraten oder Parasiten ihr "Geschäftssüppchen" am Kapitalmarkt


Am Kapitalmarkt wird viel Geld bewegt. Das zieht nicht nur seriöse Unternehmer mit ihren Kapitalisierungsbegehren an. In der "zweiten Reihe" stehen am "Geldtrog des Kapitalmarktes" die Vermittler, die Berater, die Konsortialführer, die Prospektanten und leider immer wieder auch die Betrüger, die Geldwäscher und die Kompetenz- und Ahnungslosen. So scheuen sich Unternehmensberater, Finanzjongleure und sogar Freiberufler wie Rechtsanwälte, Steuerberater pp. trotz mangelnder Sachkenntnis bei hohem Unwissen und fehlender Erfahrung nicht, sich dennoch mit Dumping-Honoraren an die "Geldschüssel" der Finanzmärkte heranzuschleichen. Sie bieten ohne jede Kompetenz dem in der Kapitalmarktbranche unbewanderten Unternehmer das Erstellen von öffentlichen Beteiligungsunterlagen oder gar von BaFin-Prospekten und sonstigen Beteiligungsvertragsinstrumenten zur Erstellung an. Der Finanzmarkt hat eben mit einem anderen Honoraraufkommen als bei einer Mietstreitigkeit oder einer Kaufpreisauseinandersetzung für eine Waschmaschine vor dem Amtsgericht mit geringfügigen Streitwerten oder bei einem steuerlichen Buchführungsauftrag eine hohe Anziehungskraft auf "notleidende" Freiberufler. Die freuen sich dann, wenn sie - obwohl von großer Unkenntnis gesegnet - für aufzubereitende Kapitalmarktunterlagen Euro 5.000,- oder Euro 10.000,- liquidieren können. Das ist genauso, als wenn ein Landarzt als Allgemein-Mediziner sich ´mal an einer komplizierten Herzoperation oder Nieren-Transplantation als Kurpfuscher für ein paar hundert Euro versucht. Das kann nur "schief" gehen !

Aber neben diesen "Parasiten" der Kapitalmarktbranche gibt es - viel schlimmer noch - gerade auch die mit direktem Vorsatz agierenden "Finanz"-Betrüger als moderne "Geld-Piraten", die Darlehen oder "Mezzanine-Kapital" als Vermittler oder als unmittelbare Kapitalgeber anbieten und nichts ahnende Unternehmer bewußt hinters Licht führen. Diese Betrüger wollen nur eines: Kasse machen. Und sei es mit dem Trick, man möchte doch bitte nur die Anwalts- oder Notarkosten für die Darlehens- oder Beteiligungsvertrags-Ausfertigungen ( z.B. Euro 278,- ) überweisen, damit man dann "das erbetene Kapital nach notarieller Besiegelung auszahlen kann". Da kommen für die Betrüger bei Tausenden von geschädigten "Kunden" über einige Jahre schnell mehrere Millionen Betrugssummen zusammen.  

Wenn sich ein Unternehmer keinen Kompetenznachweis oder keine prüffähigen Referenzen von sogen. Finanz- und Kapitalvermittlern oder Beratern vorzeigen lassen, geraten sie eben oft an solche reinen Betrüger, die nur Geld "abzocken" und überhaupt keine Leistung erbringen (wollen). Auf diesem Feld der "Abzocker" werden von zahllosen Geschädigten bei Google recherchierbare Anbieter, z.B. in der Schweiz oder dem sonstigen Ausland,  verdächtigt und strafrechtlich verfolgt.

Ebenso gibt es staatsanwaltschaftliche Ermittlungen von Dienstleistern, die angeblich Darlehens-Gelder aus Tschechien vermitteln. Gegen derartige "schwarze Schafe" gibt es Strafanzeigen und entsprechende Ermittlungsverfahren ( Staatsanwaltschaft Mainz ). Diese Leute sind dann, nachdem diese das Geld für angeblich zu erbringende Vorleistungen kassiert haben, entweder einfach verschwunden oder telefonisch nicht mehr zu erreichen oder haben jedesmal eine neue Ausrede, bis der kapitalsuchende Unternehmer des Nachfragens müde ist. Oder sie kassieren einfach durch Nachnahme-Gebühren für die zu übersendenden Darlehensunterlagen oder durch teuere 0180 /. Tel.-Nummern, wenn man dort anruft und sich einfach nur informieren möchte. 

Schwarzgeldbetrüger (Geldwäscher) bieten auch immer wieder aus Rotterdam, Mailand, Venedig, Kroatien etc. Gelder zum "Abholen vor Ort" an. Man müsse nur "5 %" oder "10%" der gewünschten Kapitalsumme in bar zur Einzahlung auf die "Darlehensversicherung" mitbringen ( wird über eine ausländische Handy-Nummer erklärt ) und würde dann nach Versicherungsabschluß das ganze "Darlehenskapital" in bar ausgezahlt bekommen. Alle, die darauf hereingefallen sind, haben Ihr Geld für die angebliche "Versicherungsprämie" eingebüßt ( das waren Verlustsummen zwischen Euro 10.000,- bis 600.000,- , von denen Dr. Werner berichtet wurde ). Die Betrüger hatten den gutgläubigen und vertrauensseligen Unternehmern vor Ort im Ausland einfach mit vorgehaltener Pistole das Bargeld räuberisch abgenommen und sind am Treffpunkt, meistens im Flughafen oder in irgendeiner Hotel-Lobby im Menschengewühl verschwunden. Die meisten Unternehmer waren froh, daß sie wenigstens lebend und unversehrt wieder nach Hause zurückkehren konnten.   

Ahnungslose Freiberufler handeln da zwar nicht mit strafrechtlicher Relevanz, aber manchmal mit großer Verantwortungslosigkeit: Sie versprechen Leistungen, zu denen sie überhaupt nicht qualifiziert oder befähigt sind und auch nicht die berufliche Kompetenz bzw. praktische Erfahrung besitzen. Wenn z.B. Rechtsanwälte - was immer häufiger vorkommt - sich an BaFin-Prospekten versuchen, formulieren sie - abgesehen von vielen kapitalmarktrechtlichen Fehlern - alles "im Juristen-Deutsch", was dann die Zielgruppe der Anleger und Finanzdienstleister nicht verstehen kann. Der Steuerberater seinerseits folgt seiner "Passion" und sorgt dafür, daß der Prospekt (beinahe) ein unlesbarer "Steuerkommentar" wird, was genauso platzierungsschädlich ist. All dies wird gemacht, damit es sich besonders intelligent liest. Gerade die jungen Freiberufler und Rechtsanwälte sind noch von der Universität her ganz "paragraphenverliebt" und merken gar nicht, dass das keinen Investor interessiert. So wird die Beteiligungs- oder Prospekt-Ausarbeitung kein verkaufbares Kapitalmarktprodukt. Der Vertrieb oder die Kapitalgeber können damit nichts anfangen. So sind dann alle gezahlten Honorare umsonst verpulvert ! 

Oder - nicht selten - scheitert die BaFin-Gestattung nach mehreren vergeblichen Versuchen des Beraters. Allein in 2011 hat die Dr. Werner Financial Service AG drei "steckengebliebene Prospektierungen" anderer Freiberufler neu bearbeiten müssen. Den Unternehmern hat das Zeit und Geld sowie dazu auch noch Nerven gekostet. In zwei Fällen waren jeweils über Euro 40.000,- verloren. Oder fachfremde Rechtsanwälte schreiben einfach aus anderen Prospekten ungeniert ab und geben das Plagiat dann als eigene Leistung aus. Der Urheberrechtsstreit ist beim "Guttenbergen" somit vorprogrammiert.

Eine Reihe von Beratern sind deshalb nicht selten als "Hasadeure" und "Honorar-Parasiten" des Kapitalmarktes anzusehen, die oft mit ihren Ausarbeitungen die BaFin nur mit Untersagungsverfügungen gegen die Unternehmen ( jedes Jahr ca. 2.500 Amts-Verfahren ) bei sofortigem Vollzug beschäftigen. Das kostet den Unternehmer dann auch noch Bußgelder der Kapitalmarktaufsicht ( Ffm) oder der Bankenaufsicht (Bonn)  bis hin zu Bewährungsstrafen mit dem anschließenden Stigma des Vorbestraftseins.  

Den letzten derartigen Fall bekam Dr. Horst Siegfried Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ) eine Woche vor Weihnachten von einem irritierten Unternehmer vorgelegt: Dessen Hausanwalt hatte ihm "Stille Beteiligungsvertragsmuster" für ein öffentliches Kapitalmarktangebot erarbeitet und zur Verfügung gestellt. Monate später erhielt der Unternehmer wegen verbotswidriger Vertragsunterlagen ( Verstoß gegen § 1 KWG - Verbot von festen, rückzahlbaren Geldern von Nichtbanken ) eine Untersagungsverfügung der Bankenaufsicht und mußte ein Bußgeld von Euro 50.000,- bezahlen !  Der Anwalt hatte - handelsrechtlich zwar zulässig - die Verlustbeteiligung bei den stillen Verträgen ausgeschlossen; kapitalmarktrechtlich ist das ein Kardinalfehler ! "Das habe ich doch nicht gewußt !", meinte der Unternehmer - doch Unwissenheit schützt vor Strafe nicht ! Darum : Es lohnt sich nicht: Das "Billige" ist oft das  T E U E R S T E !

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