Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.
Unternehmensfinanzierungen sind nur auf zwei Finanzierungswegen möglich, so der Finanzierungspraktiker Dr. Horst Siegfried Werner: Entweder über Bankkredite oder über eigenkapitalnahes Beteiligungskapital ( sei es von den Unternehmenseignern selbst oder von Dritten als Anleger und Investoren ). Die Beteiligungsfinanzierung ist also die einzige Finanzierungsalternative neben der Kreditfinanzierung von Banken. Anstelle einer Kreditfinanzierung durch die Hausbank treten wegen der europäischen Bankenkrise zunehmend alternative Formen der Unternehmensfinanzierung, insbesondere das stimmrechtslose Beteiligungskapital mit bankenunabhängigem Mezzaninekapital. Hier gewinnen vor allem das Going Public im Wege einer Privatplatzierung ( Private Placements ) und das stimmrechtslose Beteiligungskapital bis hin zu den Privatkrediten von Anlegern über Nachrangdarlehen zunehmend an Bedeutung. Denn eine gesunde Eigenkapitalausstattung und Liqiditätsversorgung ist die Voraussetzung für die Sicherung der Unternehmensexistenz und ein solides Unternehmenswachstum. Beim Beteiligungskapital wird dann unterschieden zwischen dem offenen Beteiligungskapital mit Stimmrechten ( wie z.B. der Aktien- oder KG-Beteiligung etc. ) und dem stimmrechtslosen Beteiligungskapital ( wie z.B. der stillen Beteiligung, der Genussrechtsbeteiligung etc. ).
Der anerkannte Beteiligungskapital-Praktiker Dr. Horst S. Werner aus Göttingen erläutert in persönlihcen Beratungsgesprächen und in Finanzierungs-Fachseminaren ( wieder am 13. Sept. 2012 in Göttingen ) alle Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung und der Bilanzstrukturierung für eine optimale Gesamtfinanzierungsfähigkeit (siehe www.finanzierung-ohne-bank.de). Mit der Dr. Werner Financial Service AG setzt er auch die alternative Kapitalbeschaffung für Unternehmen an den Finanzmärkten um.
Die (Eigen-)Kapitalbeschaffung über ein Beteiligungs-Exposé (ab Euro 50.000,-) oder durch eine außerbörsliche Kapitalmarktemission (bis Euro 200 Mio.) ist für jedes Unternehmen ein geeigneter und zukunftsweisender Finanzierungsweg, der zahlreiche Vorteile gegenüber traditionellen Bank-Finanzierungsformen hat. Neben dem Angebot von stimmrechtslosen Unternehmensbeteiligungen über ein öffentliches Angebot erkennen immer mehr mittelständische Unternehmen auch die Vorzüge z. B. einer family-and-friends-Platzierung, eines Mitarbeiterbeteiligungsprogrammes, wofür der vor zwei Jahren die steuerliche Förderung verbessert hatte. Schließlich gibt es die Notwendigkeit, frühzeitig die finanzielle Vorsorge für die Finanzierung der Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie oder des Unternehmensverkaufs im Rahmen der Unternehmensübertragung auf Dritte zu treffen. Auch dies kann über die Beteiligungsfinanzeirung realisiert werden.
Die Finanzierung der Unternehmensnachfolge in Familienunternehmen, das Going Public am außerbörslichen Kapitalmarkt ( www.emissionmarktplatz.de ) sowie das „kleine Going Public“, die Privatplatzierung von Mezzaninekapital oder die Beteiligung von Mitarbeitern am Produktivvermögen, sind nur einige – wenngleich wichtige – Aspekte einer ganzheitlichen Betrachtung der Unternehmensfinanzierung. Sie zeigen deutlich auf, dass auch dem Mittelstand das gesamte Spektrum einer bankenunabhängigen Unternehmensfinanzierung offen steht und ein großer Beratungsbedarf und auch Handlungsbedarf im Bereich Corporate Finance vorhanden ist.