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Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.

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Dr. Werner, Göttingen empfiehlt der Kreditklemme der Banken durch die Aufnahme von Privatkpapital auszuweichen


Mittelständische Unternehmen sind nach Dr. Werner ( Göttingen ) verstärkt auf Investitionskapital von externen Anlegern und privaten Investoren ( www.finanzierung-ohne-bank.de) unter Umschiffung der Kreditklemme bei den Banken angewiesen. Die Banken ziehen sich immer mehr aus der gewerblichen Finanzierung und Unternehmensfinanzierung zurück. So beträgt z.B. bei der Deutschen Bank der Anteil von gewerblichen Finanzierungen nur noch 1 % an der Bilanzsumme der Deutschen Bank. Oder die Banken wehren gewerbliche KK-Kredite durch überhöhte Zinsen bei Kontoüberziehungen von bis zu 19,3 % p.a. ( aktuelle Kondition aus Nov. 2012 bei einer niedersächsischen Sparkasse ) ab. Hieraus wird deutlich, dass die Banken ihre volkswirtschaftliche Aufgabe der Kapitalversorgung der mittelständischen Wirtschaft kaum noch erfüllen.

Bankenfreies Investitionskapital in Form von privaten Nachrangdarlehen oder als stimmrechtsloses Beteiligungskapital bedeutet zugleich eine große Chance für die unternehmerische Unabhängigkeit und die Vermeidung einer Hausbank-Abhängigkeit. Denn es gibt nicht nur "abzockende" Finanzinvestoren und Privat Equity Gesellschaften, sondern auch seriöse Privatinvestoren. Wer allerdings pauschal Private-Equity-Gesellschaften mit Heuschrecken vergleicht, zeichnet ein undifferenziertes Bild von institutionellen Beteiligungsgesellschaften, denn Private Equity ( = privates Eigenkapital ) ist für sich genommen ist weder „gut“ noch „schlecht“.

„Private Equity ist beteiligungsrechtlich weder eine bestimmte Finanzierungsform, noch ist es auf einen speziellen Kapitalgeber beschränkt“, so Dr. Werner. „Es bezeichnet ganz allgemein die Bereitstellung außerbörslichen Eigenkapitals für Unternehmen durch außerhalb des bisherigen Gesellschafterkreises stehende Dritte.“ Hierzu gehören sowohl liquide Mittel aus Kapitalerhöhungen wie auch die Finanzierung durch eigenkapitalähnliche Finanzinstrumente wie Genussrechte und stille Beteiligungen (Mezzanine-Kapital), bei denen es nicht zu einer Verwässerung von Gesellschaftsanteilen kommt.

Als institutionelle Kapitelgeber kommen vor allem die förderorientierten Mittelständischen Beteiligungsgesellschaften ( MBG´s) in Betracht, die es in allen Bundesländern in enger Kooperation mit den Bürgschaftsbanken gibt. Sie verlangen eine risikoadäquate Rendite von regelmäßig 9% - 11,5 % sowie nach sieben Jahren die Rückzahlung des Kapitals zum Nominalwert. Sie engagieren sich aber durchschnittlich mit nur rund Euro 100.000,- bis Euro 1 Mio. und stellen nur manchmal Beträge über 1 Mio. Euro bereit. Immer mehr mittelständische Unternehmen nutzen deshalb die Möglichkeit, über private Investoren an privates Eigenkapital zu gelangen. Mit einer Privatemission außerhalb der Börsen werden sie zum Anbieter eines eigenen „Anlageprodukts“ und verschaffen sich so selbst den Zugang zum Kapitalmarkt. Die einzigen Marktbedingungen hierfür sind: Eigeninitiative, eine geschickte Marketingstrategie und ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) genehmigter Beteiligungs-Verkaufsprospekt zur Information der Anleger. Auf diese Weise hat z.B. der Bochumer Fleisch- und Wurstwarenhersteller ZIMBO vor vier Jahren von privaten Anlegern innerhalb nur weniger Wochen 15 Mio. € eingesammelt. Der Münchner Autovermieter Sixt hatte über die Platzierung von Genussscheinen innerhalb weniger Wochen € 100 Mio. frisches Kapital aufnehmen können. Beispiele für erfolgreiche Eigenemissionen sind der Lebensmittelhersteller Vogeley aus Hameln, das Hamburger Musikunternehmen Edel Music, der Schokoladenhersteller Halloren Süßwaren und sogar die Fußballvereine HSV Hamburg ( Anleihe ), Schalke 04 ( Anleihe ) Werder Bremen, 1. FC Köln und Hertha BSC Berlin ( jeweils Genussrechte ).

Auch für Existenzgründer und kleine Unternehmen ist es vorteilhaft, private Kapitalgeber zu Finanzierungszwecken zu beteiligen. „Kleine Beteiligungs-Angebote bis zu einem Platzierungsvolumen von ca. Euro 3 Mio. können im Rahmen einer Small-Capital-Platzierung unkompliziert auch ohne BaFin-Verkaufsprospekt umgesetzt werden“, erklärt Dr. Werner. Kapitalgeber sind in der Regel unternehmensnahe Kreise wie Mitarbeiter, Lieferanten und auch Kunden.

„Bei einer Privatplatzierung greifen die Unternehmer zu Recht auf eigentümerlose Finanzierungsformen wie Nachrangdarlehen, Genussrechts-Beteiligungen etc. zurück, da diese die Unternehmensliquidität stärken, die Bonität der Unternehmen verbessern und die Unabhängigkeit von den Banken erhalten“, so Dr. Horst Werner, Göttingen. Das Equity-Mezzaninekapital wird bei den Unternehmen als Eigenkapital bilanziert und erhöht deren rating. Gleichzeitig bleiben die Eigentumsverhältnisse und Einflussrechte im Unternehmen unberührt. Es bestehen keine Einflussmöglichkeiten der Kapitalgeber. Der Privatanleger partizipiert mit einer Ausschüttung bzw. einer marktüblichen Rendite von 7 % bis 8,5 % p.a.. Interessenten erhalten weitere kostenfreie Informationen unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.    
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