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Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.

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Bürgerfonds mit Bürgerdividenden als Fondsgesellschaften mit Dr. Horst Werner aus Göttingen konzipieren und platzieren

Bürgerfonds zur Umsetzung erneuerbarer Energieprojekte mit sogen. Bürgerdividenden existieren an regionalen Finanzierungsmärkten in unterschiedlichsten Rechtsformen seit vielen Jahren, so der Fondsspezialist Dr. Horst Werner aus Göttingen. Der Finanzierungspraktiker Dr. Werner begrüßt deshalb den Politikvorschlag von Bundes-Umweltminister Peter Altmaier zu "Bürgerdividenden", auch wenn seine Anregung zur Privatfinanzierung von Energieprojekten mit Bürgerdividenden oder Fonds zum Ausbau der Stromnetze zwecks zügiger Umsetzung der Energiewende "kalter Kaffee" ist und nicht seine eigene Urheberschaft trägt. Erstaunlich vielmehr ist, wie lange die Politiker und die Ministerialbürokratie brauchen ( oft Jahre ! ), um gute Innovationen und Ideen in der Wirtschaft aufzugreifen und eventuell mit gesetzlicher Unterstützung bzw. Förderung umzusetzen.

Bürgerfonds mit "Bürgerdividenden" gibt es, so berichtet es Dr. Horst Werner in Göttingen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ), in der deutschen Finanzierungs-Landschaft seit mindestens einem Jahrzehnt und sie sind sehr zahlreich; z.B. durch Photovoltaik-Dachanlagen auf Schulen und Rathäusern, die von den Eltern bzw. Gemeindemitgliedern als Bruchsteilgemeinschaften oder GbR´s - manchmal auch als GmbH & Co KG - mit entsprechenden  Ausschüttungen an die Beteiligten als sogen. Bürgerdividenden finanziert wurden. Ebenso gibt es in vielen Dörfern zentrale Biogasanlagen, die Strom und Wärme produzieren und von den eigenen Bürgern als Dorfbewohner gemeinschaftlich finanziert und meist sogar noch in Eigenleistung erarbeitet und erbaut wurden; so z.B. in der Gemeinde Jühnde bei Göttingen. Da gibt es die Bürgerdividende bereits seit 2007, wie alle aus Funk, Fernsehen und der gesamten deutschen, gedruckten Presse wissen.

Der Ideenreichtum von Bürger- und Dorfgemeinschaften als erlebte Selbsthilfgruppen im Bereich einer sauberen und kostengünstigen Umwelt ist nach Beratungs- und Finanzierungserfahrungen von Dr. Horst Werner viel größer als die Schlafmützigkeit von Politikern, die mehr über Wahlen, als das Energie-Wohl der Bürger nachdenken ( kein Politiker z.B. findet Wege, gegen das abzockende Benzinpreis-Oligopol der Ölkonzerne wirksam vorzugehen - nur bei neuen Steuern ist der Erfindungsreichtum von Politikern grenzenlos ). Bei Finanzierungsideen im Umweltbereich helfen auch nicht die beratenden Professoren von den Universitäten, die als hochgelobte Regierungs-Gutachter in Umweltkommissionen bestellt werden. Denn Professoren, die in ihrem Leben nie die (Hoch-)Schule verlassen haben, kennen das Leben der Wirtschaftspraxis ebensowenig wie die Politiker in den Parlamenten, die bis zu 60 % aus Beamten ohne praktische Wirtschafts-Erfahrung und ohne Existenzkampf an der "Wirtschaftsfront" draußen im Leben bestehen.

Aber manchmal guckt auch ein Politiker bei den Wirtschaftspraktikern ab ( oder plagiiert durch Abschreiben wie Karl-Theodor zu Guttenberg  oder die weiteren Doktor-Plagiateure aus den anderen politischen Parteien ), . . . wenn´s ihm denn nützt ( in seiner politischen Karriere und bei Wahlen ). Bundesumweltminister Peter Altmaier ist doch ein schlauer Fuchs ! Toll, dieser Vorschlag zu Bürgerdividenden. Oder ? Manchmal versuchen auch Politiker einen alten Flohmarkt-Hut als neu zu verkaufen - denn Bürgerdividenden sind ein "alter Hut" - aber ein echter, zeitlos moderner Qualitäts-Hut ! ! Schön, dass die Idee der Finanzierung von Energieprojekten über private Fonds und "Bürgerdividenden" ( eine marketingtechnische Worthülse ) nun nach Jahren auch im Bundesumweltministerium angekommen ist.

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