Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.
Ein Finanzmarketing mit Fakten und Emotionen, eine Finanzkommunikation mit nachhaltiger Öffentlichkeitsarbeit und ein vertrauenbildendes Public-Relation bringt für Unternehmen im Wettbewerb um freies Kapital den angestrebtern Finanzierungserfolg. Die Finanzkommunikation besteht - erläutert Dr. Horst Siegfried Werner - aus zielgruppen-gerichteten Unternehmens-Fachinformationen im Direktmarketing (z.B. www.investorenbrief.com ), aus spezifischem Werbematerial wie Beteiligungs-Exposés oder Kapitalmarktprospekten ( dazu www.finanzierung-ohne-bank.de ), aus Anzeigenwerbung in den Finanz-Fachmedien und auf den Finanzportalen ( www.anleger-beteiligungen.de ), aus Pressemitteilungen mit der Zielrichtung auf Wirtschafts- und Beteiligungsinteressierte. Finanzkommunikation hat in den Online-Medien (Internet), in den Offline-Medien (Print-Presse) und gegenbenenfalls bei größeren Volumina in den TV-Kanälen stattzufinden. Finanzmarketing ist ein Kapitalbeschaffungs-Marketing. Nur ein professionelles Finanzmarketing öffnet die Türen für einen erfolgreichen Finanzvertrieb.
Am kostengünstigsten ist die Öffentlichkeitsarbeit im World Wide Web und in den sozialen Netzwerken. Eine professionelle Finanzmarktkommunikation ist deshalb eine zielgerichtete, strategisch zu planende Öffentlichkeitsarbeit und aktive Good-Will-Information von Finanzierung suchenden Unternehmen und Kapitalgesellschaften, die dem Kontaktaufbau von Beziehungen zu potentiellen Kapitalgebern, Geschäftspartnern, strategischen Partnern und Marktteilnehmern der Finanzmärkte dient. Das Finanzmarketing und die Finanzmarktkommunikation sind also notwendige Instrumente im Wettbewerb um das an den Finanzmärkten aufzunehmende Kapital für die eigene Unternehmensfinanzierung. Alle diese Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit bei einem Going Public dienen der Gewinnung von Investoren und Anlegern.
Ein Bewusstsein für die Erforderlichkeit einer Finanzmarktkommunikation ergibt sich bei Unternehmern, wenn sie eine Privatplatzierung ( ein Pre-IPO ) oder gar eine Börsenemission ( IPO ) zur bankenunabhängigen Eigenkapital-Finanzierung durchführen wollen. Nur wer gezielt auf sich aufmerksam macht, kann Partner mit Kapital gewinnen. Das finanzsuchende Unternehmen muss dazu mit Unternehmensinformationen über eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit und Werbeansprache potentielle Investoren, Kapitalgeber und Anleger sowie Fonds und Beteiligungsgesellschaften mit seiner "Werbe"-Botschaft erreichen, ohne das dies als inhaltslose Werbung identifiziert und abqualifiziert wird. Es sind also substantielle Unternehmensinformationen, Unternehmenskennzahlen, Produktinformationen und Geschäftsaussichten sowie Renditeerwartungen für Anleger zu verbreiten. Soll der Kapitalmarkt ein dauerhaftes Ziel der Kapitalbeschaffung sein, muss auch die Finanzmarktkommunikation mit der financial community als ständige Informationstätigkeit zur positiven Darstellung des Unternehmens in der Kapitalmarktöffentlichkeit begriffen werden. Die Öffentlichkeitsarbeit wird auf diese Weise zu einer ständigen Publizitäts-Herausforderung für jedes kapitalmarktorientiertes Unternehmen.
Ziele der Finanzmarktkommunikation sind die Darstellung des Unternehmens als interessantes Zielobjekt für eine Beteiligungs-Investition, sind die Steigerung des Bekanntheitsgrades, die Positionierung des Unternehmens in der Branche, das Bekanntmachen der Produkte sowie der positive Einfluss auf das Image des Unternehmens. Zudem sollte die hervorragende Marktstellung oder die Internationalität des Unternehmens in den Vordergrund gerückt werden, was wiederum die Attraktivität für neue Mitarbeiter steigert. Finanzmarktkommunikation richtet sich an private Anleger, Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Anlage- und Wertpapierberater, Journalisten der Tages-, Wirtschafts- und Finanzpresse, Analysten und institutionelle Investoren. Journalisten und Analysten wirken zusehends als Multiplikatoren in der Branche. Während Journalisten diese Rolle primär der breiten Öffentlichkeit gegenüber erfüllen, wirken Analysten vor allem gegenüber Fondsmanagern, Vermögensberatern und Finanzdienstleistern.
Die Positionierung eines Unternehmens mit seiner strategisch geplante Kommunikationsarbeit sollte nicht nur zum Zeitpunkt einer Kapitalmarkteinführung erarbeitet werden. Finanzmarktkommunikation oder Public Relations sollte vielmehr als fortlaufende Finanzinformation eines Emissions-Unternehmens verstanden werden. Die Erfüllung der gesetzlichen Ad-hoc-Mitteilungspflichten durch Offenlegung von Finanzdaten und bestimmter Ereignisse genügt bei weitem nicht. Nur durch eigeninitiierte und aktive Kommunikation der Geschäftsleitung wird es gelingen, ein Unternehmen permanent im Mittelpunkt des Interesses der financial community zu halten. Die Präsenz eines Unternehmen in der Öffentlichkeit mit positiven und interessanten Meldungen fördert die Nachfrage nach Beteiligungsangeboten der Gesellschaft. Sie wirkt sich damit förderlich auf das Beteiligungs- und Finanzierungsgeschäft des Unternehmens aus.
Neben einer professionellen Public-Relations-Abteilung benötigen insbesondere größere börsenotierte Unternehmen zusätzlich eine in der Finanzmarktkommunikation erfahrene Werbe- und Kommunikationsagentur. Einer persönlichen Betreuung durch entsprechend qualifizierte Berater kommt dabei wesentliche Bedeutung zu. Praxiserfahrene Finanzmarktagenturen und Online-Beteiligungsportale mit Spezialisierung auf Finanzkommunikation werden diesen Anforderungen am ehesten gerecht. Diese verfügen nicht nur über das notwendige Fachwissen und Know-how im Finanzmarktsektor, sondern auch über persönliches Engagement und gezielte Kontakte zur Financial Community. Weitere Informationen erteilt der Autor unter dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de bei entsprechender Mailanfrage.