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Unternehmensfinanzierungen ohne Banken über den Kapitalmarkt mit Private Placements oder mit einem Börsengang. Beteiligungsorientierte Finanzierungen anstatt Kreditfinanzierungen, die in die Verschuldung führen.

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Die Zukunft der Globalisierung von Dr. Horst Siegfried Werner mit Rückblick und Ausblick erläutert - ein etwas anderer Beitrag

Die "Globalisierung der Wirtschaft" hat nach Dr. Horst Siegfried Werner die Menschheit bereits seit Jahrhunderten fest im Griff: also nicht erst seit heute; nein seit über 500 Jahren - eingeleitet durch Kolumbus und die Hanse. Seitdem geht es um Macht, Geld und Wohlstand. Verteilungskämpfe um Edelmetalle, Rohstoffe und damit um Vermögen und Reichtum in neuen Dimensionen sind so alt, wie die ersten Seefahrer nicht nur die Welt entdeckten, sondern vor allen Dingen zu anderen Kontinenten zu Raubzügen aufbrachen. So begannen für Jahrhunderte die größten "Diebstahls-Transfers" der Geschichte. Während diese Raub-Kämpfe früher brutal mit „Mord und Totschlag“, Piraterie ( hier waren die Engländer mit Francis Drake führend - ihm war königlich (!) aufgetragen, den Spaniern und Portugiesen auf See die Beute aus Amerika abzujagen ! ) und Raub von Ressourcen ausgefochten wurden, sind sie heute vermeintlich zivilisiert, ohne dass man die Verteilungsauseinandersetzungen manchmal als solche gar (nicht) erkennt. Dann spielt es sich heute über verdeckte Korruption oder über unzulässige Subventionen ( Geschenke als weltweites "wulfen" ) oder über Tripple A geratete betrügerische Lehman-Zertifikate ( siehe www.finanzierung-ohne-bank.de) oder über missbräuchliche Preise von marktbeherrschenden Monopolen (Öl-Konzerne) oder über unlauteren Wettbewerb ( Dumping ) ab.

In den vergangenen Jahrhunderten wurde durch Kolonialismus die Welt zum Vorteil Europas und Nordamerikas ausgeplündert. Es wurden Kulturen vernichtet und das Gold nach Spanien, Portugal und England verbracht. Als Gold nicht mehr in rauen Mengen vorhanden war, setzte man zur Wertschöpfung auf den Raub von Menschen und Arbeitskräften und verbrachte diese als Sklaven in das ach so christlich europäische Abendland und in die puritanischen USA. Das geht heute nicht mehr mit der alten Methode. Also werden die Reichtümer – die Rohstoffe – der übrigen (dritten) Welt abgekauft ( oder nur für billiges Geld abgeschwatzt ? ) – na, eben wenigstens mit einem zivilisierten Anschein. Nur dieses Zeitalter des billigen Rohstoff-Erwerbs geht nun langsam auch zu Ende. Da muss man sich etwas Neues einfallen lassen.

Gold kann man leider nicht herstellen; es stammt aus den Backöfen der Super-Nova-Explosionen. Aber halt: "Geld" kann man doch herstellen ! Auf diesen „genialen“ Gedanken sind die US-Amerikaner gekommen und die Engländer machen es ihnen sowie nach: Also drucken sie ( z.B. die FED ) ihr Geld seit fünfzig Jahren, so viel sie eben brauchen ( darum wollen die Engländer auch nicht den Euro, weil sie dann die staatliche Hoheit über die Gelddruckmaschine verlören ). Schulden machen ?; für eine im Niedergang befindliche Wirtschaft ? Ist doch kein Problem – das Geld, was man braucht, wird eben selbst gedruckt, nachdem man nun auch keine wertlosen Lehmann-Zertifikate mit Hilfe von Rate-Agenturen ( Verzeihung: Rating-Agenturen ) in der Welt mehr verkaufen kann. Das Gold-Zeitalter, das Sklaven-Zeitalter, das billige Rohstoff-Zeitalter, das Lehmann-Zeitalter – alle sind sie wie das Römische Reich zu Ende und untergegangen. Auch das „Geld-drucken-Zeitalter" steht kurz vor dem Ende. Selbst republikanische Senatoren sprechen es offen aus: „Die USA sind schon lange Pleite; es will nur keiner wahr haben“. Kein Wunder: Die USA haben seit Jahrzehnten jährlich ein großes Außenhandelsbilanz-Defizit ( das ist so, als wenn eine Familie Jahr für Jahr mehr ausgibt, als sie einnimmt ). Das kann nicht gut gehen: das führt zur Pleite !

Aber was nun ? Jetzt kommt das Zeitalter der Fleißigen und Innovativen; das Zeitalter der Produktiven, das Zeitalter der Qualität, das gläserne  Facebook- und Twitter-Zeitalter, in dem nur noch eines zählt: Eigene Leistung und Produktivität. Die Zeit des Raubens ( auch des Menschen-Raubs von Sklaven ), des Schwindelns, des Betrügens und des Geld-Jonglierens ( des weltweiten Spekulierens und Geld-Druckens ) ist vorbei. Währungsspekulationen und Finanzmarktschiebereien rund um den Globus sind nur ein letztes Aufbäumen eines untergehenden Zeitalters. Asien hat das – vielleicht auch unbewusst - erkannt. Europa ( ohne England ) scheint es zu erkennen und scheint auf dem richtigen Weg zu sein. Nur Schulden begrenzen und dann Schulden abbauen – einerseits - hilft heute noch weiter. Und andererseits – so erkennt man es 2012 – muss die Wettbewerbsfähigkeit hergestellt und ausgebaut werden. Das heißt im Klartext: Jetzt kommt das Zeitalter des Arbeitens, des Qualifizierens, der Ideen, des Zeitmanagements, der Güterherstellungs-Präzision und der unbestechlich guten ( testfähigen ) und preiswerten Produkte im Wettbewerbskampf um das Geld des aufgeklärten Kunden. Die Zukunft wird also im Kopf ( nicht mit der Waffe ) entschieden ! Nur durch Brain-Power werden in Zukunft die Verteilungskämpfe um Geld, Vermögen ( Wohlstand ) und Reichtum entschieden. Irgendwie spüren und ahnen das die Leute weltweit. Deshalb werden die Deutschen, die Japaner, die Chinesen, die Koreaner so bewundert ( "Made in Germany" ist "in"; "Made in China" ist wie Hoffenheim: Steigt unaufhaltsam von der sechsten Liga in die Bundesliga auf ! ) 

Wenn diese Staaten als die Werkbanken der Welt auf ihren eingeschlagenen Wegen bleiben, werden sie in einem neuen Zeitalter Gewinner der globalisierten Zukunft sein. Die ehemaligen „Raubritter-Staaten“ wie Spanien, Portugal etc. liegen bereits am Boden. England ist von seinem Weltreich auf einen kleinen Inselstaat geschrumpft ( nur die geraubten Falkland-Inseln konnten die Engländer bis heute retten und sie hoffen darauf, dort jetzt Öl zu finden; sie sind wieder einmal auf "Schatzsuche" ) – selbst die Schotten haben die Nase voll und wollen weg von England. Dann hat London nicht einmal mehr das Nordsee-Öl. Und die USA: „Wir müssen leider unseren Militärhaushalt kürzen, da wir in der Zukunft monetär nicht mehr in der Lage sind, zwei Kriege gleichzeitig zu führen“Statement 2012 ! ! – das wusste schon der kriegslüsterne „Alte Fritz“ vor 250 Jahren besser ).

Die USA werden der Dekadenz anheim fallen. Gold gibt´s nicht mehr; Sklaven gibt´s nicht mehr; auf den Rohstoffen halten die Förderstaaten immer mehr den Deckel drauf; Schwindel-Zertifikate haben ausgedient und Gelddrucken treibt wegen der Inflation die amerikanischen Arbeiter immer tiefer in die Armut – die Dollar-Wertkurve befindet sich seit 45 Jahren genauso in der Fall-Linie wie der Skirennfahrer bei der Lauberhorn-Abfahrt. Ein 10-Dollar-Stunden-Lohn war vor 50 Jahren ein beneidenswerter Reichtum; heute reicht es mal gerade eben zu McDonalds-Fast-food. Also im Verteilungskampf bestehen heißt: Selbst ( nicht durch Sklaven ) arbeiten und nochmals arbeiten und wieder arbeiten ( nicht 35 Stunden wie die Franzosen ) ! Arbeit als Produktivität bedeutet als rechnerische Formel: Zeit x Weg !. Was also erarbeite ich in welcher Zeit ( ein Chinese jüngst zu mir: „Bei uns in China geht alles dreimal so schnell wie in Deutschland ! ). Asien - zudem mit über 4,5 Mrd. Menschen ( = Kunden / Verbraucher ) ist dabei den Verteilungskampf der Moderne für sich zu entscheiden ( ohne chinesische Produkte hätte der Amerikaner schon heute bei Walmart nichts mehr zu Kaufen und Apple müßte seine I-Pads / I-Phones selber zusammenbasteln zu horrenden Kosten und kaum bezahlbaren Preisen ). Europa kann sich noch sputen. Die USA und England werden in 50 Jahren keine Rolle mehr spielen. Der Kampf um Vermögen und Reichtum scheint im neuen Zeitalter entschieden. Der Wahlkampf der Republikaner in den USA in 2012 macht es deutlich: die Amerikaner raffen es nicht ! Und die Engländer werden im 22. Jahrhundert das "Monaco-Spielkasino" der Welt - ohne Finanzmarkt-Transaktionssteuer - wie schon heute die heiß umkämpfte Londoner Börse - die letzte Bastion der Briten.

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